Emis Leeren

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Emiriel
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Re: Emis Leeren

Beitrag von Emiriel »

Die Schlachten waren geführt und viele Seelen konnten gerettet werden und doch kam die erwünsche innere Ruhe nicht auf. Stundenlang überlegte und grübelte sie was man noch tun konnte…man hatte ein zweites Silbermond verhindert aber es war knapp gewesen. Die Stadt war unversehrt aber viele Menschen hatten ihr Leben gelassen und das zu einer Zeit die eigentlich für die Freude stehen sollte. Wieder würde das Fest anders verlaufen als sie es sich erhofft hatte…im letzten Jahr waren die Gewürzbrote an die Front gegangen…der arme Jeremiel musste eins nach dem anderen probieren. Kurz schmunzelte sie bei der Erinnerung daran und machte sich an die Zubereitung des Teiges.

Sie war gut darin geworden Zutaten zu mischen und leckere Speisen daraus zu formen. Ein wenig so, wie sie gut darin geworden war, verschiedene Völker und Kulturen zusammen zu rufen und daraus etwas entstehen zu lassen und doch…war es irgendwie so als wäre es nie genug. Etwas was sie in ihrem Inneren so oft gehört hatte…etwas was die Leere ihr immer und immer wieder einflüsterte. Die Stimmen widerten sie an…sie ließen sie Zweifeln wo keine Zweifel nötig waren und Ängste verspüren wo Mut notwendig wäre. Sie ließ sich diese Dinge nach außen nicht anmerken…wie auch…es würde zu nichts führen, außer dass ihre Sorgen auch auf die anderen übergingen.

Und sie war erneut verlassen worden. Erst hatten sich jene von ihr losgesagt die sie immer für ihre Freunde gehalten hatte und nun war auch sie gegangen. Es war nicht so als wäre sie für ewig fort…eher so als hätte sie sich auf eine längst überfällige Reise begeben und Emiriel zurück gelassen. Eine gewisse Verbundenheit war noch da und sie spürte, dass sie nur zu rufen brauchte…aber jemanden zu rufen, wenn man sah, dass dieser Jemand selbst erst einmal mit sich ins Reine kommen musste, fühlte sich falsch an. Sie hatte ein wenig mit Nuniel geredet und in ihr wohl Jemanden gefunden der sie zum Teil verstehen konnte…aber Nuniel war auch grausam. Was sie von Melinu und Alynia erfahren hatte, hatte sie zutiefst schockiert und sie doch irgendwie auch auf sonderbare Weise interessiert. Die Seelen…hatten immer schon eine besondere Anziehung auf sie ausgeübt und…auch wenn das was Nuniel getan hatte sehr grausam schien…so war es doch etwas mächtiges und kraftvolles gewesen. Die letzten Gewürze fanden den weg in den Teig und ein Tuch wurde darüber gelegt um ihn ruhen zu lassen. Mit einem tiefen Atemzug wandte sie sich zum Ausgang des Zeltes wo ein junger mittlerweile fast erwachsener Fuchs auf sie wartete. Ein warmes Lächeln huschte über ihr Gesicht als sie mit dem edlen Tier durch den Leerenriss schritt um einen Spaziergang zu wagen und einen Ausflug in die Stadt zu unternehmen…es gab noch viel für die Speisung zu tun…aber auch ihre Seele brauchte wohl…Ruhe
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Emiriel
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Re: Emis Leeren

Beitrag von Emiriel »

Selten hatte sie solche Zufriedenheit gespürt...lange war es so als wäre es nie genug gewesen und auch jetzt hörte sie die Stimmen die ihr das immer und immer wieder einflüstern wollten. Aber die zufriedenen Gesichter in die sie blicken dürfte...ihre Brüder und Schwestern die in diesem Jahr der Tradition folgten die sie im letzten Jahr begonnen hatte. Gewürzbrot und Glücksbringer....schon seltsam wie sehr sich dieses Winterhauch von dem im letzten Jahr unterschied. Im letzten Jahr war sie an die Front gekommen...hatte denen die sie liebte diese Geschenke gebracht und den Krieg gesehen...und der Krieg hatte Einzug in ihr Leben gehalten. Der Tod...die Zerstörung...das Leid...all jene Dinge die einem die Kehle zuschnürten und Angst machten. Aber Angst war etwas was lähmte...und sie wollte nicht gelähmt sein. Der Krieg hatte ihr auch gezeigt wofür es sich lohnte zu kämpfen.

Viele waren zur Messe und zur Speisung erschienen...viele hatten ihre Gedanken zum Einfall der Geißel mit ihr geteilt und sie hatte sie niedergeschrieben und mit Bildern versehen. Viele Kohlestifte waren verbraucht worden, aber so wurde wohl etwas Bleibendes geschaffen. Sie legte ihr Exemplar des buches zur Seite und streichelte den jungen Fuchs neben sich. "Baby...wir werden noch viel zu tun haben...die Reise nach Eiskrone steht an...und...das Theaterstück...und die Fortführung des Rates. Und dachtest du ernsthaft ich hätte dich vergessen?" Sie schmunzelte als das Tier sie verständnislos ansah und über ihre Hand leckte. Ein kleines Bündel wurde hervor gekramt und vor das Tier gelegt. Neugierig schnupperte es daran und begann darauf herum zu kauen. "Frohes Winterhauchfest" Flüsterte sie als sie sich erhob und zum Schreibtisch herüber ging. Es war Zeit einige Briefe zu verfassen.
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Emiriel
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Re: Emis Leeren

Beitrag von Emiriel »

Sie war müde...so unglaublich müde. Dabei ging es ihr nicht um Schlaf...sondern darum dass all diese Arbeit sie auslaugte. Die Dinge die in und um Sturmwind geschahen wurden immer besorgniserregender und man konnte ihr sicher eine gewisse Panik vorwerfen. Aber sie wollte nicht ohne Schutz mehr in die Öffentlichkeit gehen. Erst dieses Blutgold mit der toten Ratte, dann der Mord im Verlies und nun auch noch irgend welche Kulte die sich anscheinend trafen...hatte das wirklich alles mit ihr zu tun oder war sie einfach nur paranoid geworden? So paranoid, dass sie zum Kronrat Zendyr und Mazzikin mitgenommen hatte. Die beiden waren unerfahren in der Politik und das hatte für Aufsehen gesorgt. Briefe hatten sie erreicht die diplomatische Konsequenzen nach sich zogen, es gab eine Rüge für all jene die beteiligt waren und das vor den Augen aller anderen...sie wäre am liebsten vor Scham im Boden versunken. Aber stattdessen schwieg sie und versucht die beiden zumindest in gewisser Form zu schützen. Es war nicht der Fehler der beiden gewesen die zu diesen Konsequenzen geführt hatten...nein es war ihr eigenes Versagen und scheitern gewesen. Wieder...war es nicht genug...es war nie genug.

Früher hätte sie mit ihm darüber gesprochen, aber das war nicht mehr möglich. Sie hatte ihn nicht einmal eines Blickes gewürdigt. Warum auch...sie war es nicht gewesen die gegangen war und sich losgesagt hatte und am Ende hatte sie auf die unangenehme Art lernen müssen was es bedeutet zu führen...an der Spitze ist man einsam weil niemand neben einem steht...

Der Fuchs der mittlerweile schon herangewachsen war lag zusammengerollt auf einer großen Decke. Mit viel Liebe hatte sie einzelne Lebensabschnitte des jungen Tieres in den weichen Stoff gestickt. Alle die sie liebte, hatten in den letzten Monaten eine Decke mit Stickerein erhalten...nur wenige hatten die Bedeutung dieses Geschenks wirklich verstanden...dieses Tier jedoch schon...es war an ihrer Seite geblieben...stumm, dankbar und voller Zuneigung. Sie hatte begonnen ihm Freiraum zu lassen und er dankte es ihr...indem er immer wieder zu ihr zurück kehrte. Eine weitere Lektion die sie hatte lernen müssen....Freiräume zu schaffen und die Kontrolle auch wenn es unangenehm war, aufzugeben.

Die kleine Phiole in ihrer Hand verschwand in einem Kistchen. Sie hatte sie nicht geöffnet.
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Re: Emis Leeren

Beitrag von Emiriel »

Da war sie wieder und ihr schien es, als hätte sich nichts wirklich Bewegendes in Sturmwind getan. Nun ja…nicht ganz…ein seltsamer Wandel vollzog sich beim Orden der scharlachroten Faust. Etwas dunkles…unbeschreibliches lag auf ihnen. Ob es die Trauer wegen des vermeintlich herben Verlusts war? Vielleicht waren sie nicht tot…genau so wenig wie Calendriel…vielleicht waren sie dort, wohin Emiriel sich nicht wagte. Sie müsste dieses Treffen endlich einberufen aber die Ergebnisse ihrer Expedition und auch alle nachgelagerten Forschungen waren zu…nun ja wie konnte man dafür noch nette Worte oder Gedanken finden…düster, wäre vielleicht das richtige Wort gewesen. Denn was auch immer los war die Dunkelheit würde immer mehr Einzug in diese Welt finden, jetzt da der Schleier gefallen war.
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Emiriel
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Re: Emis Leeren

Beitrag von Emiriel »

Auszüge aus Emiriels Tagebuch
Freude und Leid…liegen oft so nah beieinander, dass es schwer wird sie voneinander zu unterscheiden. Vielleicht auch, weil die Freude genommen wird um das Leid zu übertünchen. Man könnte nun sagen, dass ich pathetisch werde und sicher bin ich das auch irgendwo…aber wenn es das Licht wirklich gäbe, dann würde es dieses Leid nicht geben, welches Tilon gerade ertragen muss. Welches Aveline sehr belastet...und sie doch Lächeln und Mut schenken lässt. Es geht mir dabei nicht unbedingt um die Verluste des Ordens, es geht mir um die schicksale des Einzelnen. Der Orden wäscht seine Hände vermutlich wirklich nur augenscheinlich in Unschuld und hat im Namen der Heiligkeit doch viele Taten begangen die im Auge ihres heiligen Lichts eine Sünde wäre. Wer kann einem Mann verübeln, dass er für den Schmerz den er erlitt…eine Form von Rache üben wollte? Ob seine Trauer, sein Schmerz und die Leere in ihm dadurch geendet haben? Eher nicht…sein freudloses Gesicht und die traurigen Furchen an seinen Augen habe seine Worte zum Teil doch Lügen gestraft…und auch die beiden älteren Damen die ihm dankten…haben nichts gewonnen…außer einem winzigen Moment der Genugtuung…niemand ihrer Liebsten kehrt zurück und das Leid, der Schmerz und die Trauer…hat nun erneut andere erreicht…

Ich hätte Tilon gern getröstet…doch als er die Stufen zu Kathedrale hinauf schritt um zu Beten, wusste ich, dass ich ihm in dieser schmerzlichen Angelegenheit nur am Rande beistehen kann. Niemals werde ich das für ihn sein können was der Orden ihm bedeutet. Wie auch…diese Menschen haben ihn aufgezogen…vielleicht teilweise mit kruden Werten und Normen, aber sie haben ihm ein zu Hause geschenkt. Ich…bin nur die gute Freundin die ihm hin und wieder eine andere Sicht auf die Welt schenken kann. Und die im Herzen bei ihm sein kann, wenn die Trauer ihn übermannt. Der Zorn in ihm scheint zu wachsen, die Hilflosigkeit ihn zu verzehren…und ich weiß nicht einmal ob die Roten das sehen, was ich sehe…vermutlich schon, aber es sind Menschen…sie sprechen nicht darüber und sie haben vermutlich nicht so einen Hang zur Theatralik wie ich. Verluste sind immer schmerzlich…loslassen ist niemals leicht…aber Zeit heilt alle Wunden…bis etwas Neues geschieht um sie wieder aufzureissen….

https://www.youtube.com/watch?v=MgUrM-vYg5w
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Re: Emis Leeren

Beitrag von Emiriel »

Auszüge aus Emiriels Tagebuch
Die Welt ist im Wandel…oder besser gesagt vieles in meinem Umfeld ist es.

Calendriel hat uns verlassen…und diesmal endgültig. Was auch immer wirklich zwischen ihr und Harlow vorgefallen ist, eins ist klar…das Grab ist echt und sie für immer fort. Schon seltsam…einerseits empfinde ich ihr Ende als Erlösung…für ihre Taten die schwer auf ihr ruhten…für ihre Seele um endlich durch den Schleier zu gehen und geliebte Wesen zu sehen die schon seit langem verloren geglaubt wurden. Anderseits schmerzt es mich sehr…sie hat mir sehr viel bedeutet. Zendyr wird nicht aufgeben und ich habe mich entschieden sie und vielleicht auch Nuniel zum Grab zu führen. Nuniel und sie haben eine radikalere Sicht auf die Dinge….

Radikal scheinen sich auch die Ansichten im Orden der Roten zu spalten…oder zumindest verändert sie der Vorfall in ihren Reihen sehr. Tilon wird immer harscher und ich habe das Gefühl den Zugang zu ihm zu verlieren. In winzigen Augenblicken lächelt er wie früher, lacht oder scherzt sogar…aber sobald die Gespräche in eine Richtung laufen die ihm nicht zusagen, wird er harsch, wütend…rabiat und es scheint ihn Mühe zu kosten keine Gewalt auszuüben. Sicher…das was geschehen ist macht ihn ein stückweit erwachsen…aber ich fürchte, dass er sich selbst Gewalt antun könnte. Letztens kam er mit einer verhüllten Waffe und einer blutigen Stirn aus der Kathedrale…hat er dort seinen ganz eigenen Kampf ausgetragen? Ich habe mich nicht getraut ihn darauf anzusprechen…aber er wollte nicht zu einem Heiler gehen und ich hoffe sehr, dass Schwester Aveline oder wer auch immer sich gut um ihn kümmern.

Innerhalb des Ordens scheint es irgendwie anders geworden zu sein. Harlow war letztens in Weststrom und ich habe sie dort kurz getroffen. Das Treffen selbst, warf mehr Fragen auf, als dass ich Antworten erhalten habe. Sie war umgeben von einer Art Garde…redete wirres Zeug oder besser gesagt wechselte innerhalb von Minuten ihre Haltung mir gegenüber. Ich hoffe sehr, dass Schwester Aveline hier etwas mehr weiß…sie scheint sich zu einer stützenden Kraft für den Orden und auch für die Bürger Sturmwinds zu entwickeln.
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Re: Emis Leeren

Beitrag von Emiriel »

Es ist früh am Morgen, als die junge Elfe auf einem edlen Fuchs den Leerenriss Richtung Sturmwind durchschreitet. Der Markt von Sturmwind ist wohl ihr Ziel. Sie wirkt etwas müde aber durchaus gut gelaunt. Ein fröhliches Liedchen summend…erreicht sie das bunte Treiben. Der Fuchs wird einfach irgendwo abgestellt…ein Korb wird vom Sattel abgeknüpft. Sehnsüchtig fällt ihr Blick auf feine Speisen und Getränken als sie den Weg weiter geht und bei einem der ansässigen Bauern halt macht. Heiter scheint es zu zu gehen als sie mit ihm die Preise verhandelt und auch wenn der einfach gekleidete Mann neben ihr unscheinbar wirkt, begegnet sie ihm wohl auf Augenhöhe. Nach einigen Scherzen und Gelächter findet eine Vielzahl von Waren den Weg in den Korb und der Mann wird mehr als fürstlich belohnt. Viele Verneigungen folgen…und seltsame Blicke finden den Weg zur Elfe…manche beschimpfen sie auch auf dem Weg, aber sie lächelt…unbekümmert…und freundlich und wendet sich dann doch wieder dem Fuchs zu. Der Korb wird befestigt und als sie den Marktplatz verlässt und verlässt auch das Lächeln ihr Gesicht und weicht einem nachdenklichen, fast schon traurigem Blick.
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Re: Emis Leeren

Beitrag von Emiriel »

Endlich hat man sich seiner angenommen…endlich konnten sie reden. Viel zu lange hat es wohl gebraucht bis seine Wut so unhaltbar war, dass selbst Aveline es bemerkte. Ich weiß nicht worüber sie gesprochen haben…aber er wirkte so befreit als er die Stufen zur Kathedrale bestieg. Selten…habe ich ihn in der letzten Zeit so befreit Lächeln gesehen und auch wenn es albern klingen mag…vollführte mein Herz einen kleinen Sprung.

Es wird das letzte mal für ein paar Tage gewesen sein an denen ich die Menschen sehen konnte. Die Schwierigkeit mit kurzfristigen arkanen Zaubern ist, dass die Stimmen der Leere lauter werden…dass ich jeden Schutz fallen lassen muss und keine schützenden Vorbereitungen treffen kann. Sie sind da…flüstern ihre Geheimnisse…senden mir Bilder. Bilder die ich nicht sehen möchte…brennende Seelen…so schier endlose Qualen und zwischendrin dieses düstere Lachen…ich möchte ihnen nicht anheim fallen…nicht wahnsinnig werden…

Zendyr hat gespürt, dass ich kämpfe…auch wenn ich nichts davon gesagt habe und allen vorgespielt habe es ginge mir gut. Sie sieht eben mehr als mir lieb ist…und ich fürchte ich habe ihr gestern Sorgen bereitet. Sie wendet sich nun einer neuen Hoffnung zu und ich hoffe sehr, dass sie die Erlösung findet, die sie sich erhofft. Auch sie hat in den letzten Wochen einen hohen Preis gezahlt. Calendriel zu verlieren hat sie aus der Bahn geworfen…es hat uns alle aus der Bahn geworfen…und nach außen keine Trauer zu zeigen und weiter zu machen, fällt schwer. Obwohl ein Mitglied des Ordens es war…welches das Ende unserer geliebten Schwester herbei führte…so hoffe ich sehr, dass der Orden sieht, dass wir wollende waren es selbst zu regeln…doch sollte ich zurück kehren und keine Fortschritte sehen…so sehe ich mich gezwungen die offiziellen Instanzen einzuschalten.

Ich möchte ihnen gegenüber loyal sein…ich möchte ihnen helfen das zurück zu gewinnen was sie verloren haben…aber nicht um jeden Preis…und der den wir gezahlt haben…war schon zu viel…Calendriel wird nicht mehr zurück kehren und wir haben nicht einmal eine offizielle Entschuldigung aus ihren Reihen erhalten. Man könnte meinen sie nutzen uns nur aus…saugen uns aus wie…halt nein…das sind nicht meine Gedanken…ich sollte ruhen…bevor die Leere meinen Geist vergiftet
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