Poesie der Emiriel Sonneblut

Antworten
Benutzeravatar
Emiriel
Beiträge: 103
Registriert: So 27. Okt 2019, 16:15

Poesie der Emiriel Sonneblut

Beitrag von Emiriel » Di 7. Jan 2020, 17:12

Stimmen in meinem Kopf

Stimmen lauern in meinem Kopf
Sie reden laut und ich kann sie hören
Sie sitzen tief in meinem Schopf
Sei leise ich will ihre Worte nicht stören

Sie schreien, sie flüstern sie sprechen mich an
Sie sind mir so fern und doch ganz nah
Sie sagen das was ich nicht denken kann
Sie zeigen das was mein Geist niemals sah

Sie verwirren meinen Geist und sind zu laut
Sie sprechen in Rätseln und doch immer wahr
Jede von ihnen ist fremd und doch vertraut
Sind nur jetzt hier - oder waren sie immer schon da?

Stimmen im Kopf, sich flüsternd ubertönend
Sagen ja und sagen nein
Sind ganz sanft und doch verhöhnend
Fressen sich tief in meine Gedanken hinein

So seid doch still ihr tausend Worte
Wann fangt ihr mit dem Schweigen an?
Damit ich hier an diesem Orte
Auch meine eigene Stimme erheben kann

Sie werden nie schweigen...sind niemals still
Sie sind Freund und Feind in einem
Ich werde euch erhören auch wenn ich nicht will
Und mich mit eurem Singsang vereinen
**********
Viele haben Angst, ihren Geist leer zu machen. Sie fürchten in die Leere zu fallen, und wissen nicht, dass ihr eigener Geist die Leere ist.

Huang Po

Benutzeravatar
Emiriel
Beiträge: 103
Registriert: So 27. Okt 2019, 16:15

Re: Poesie der Emiriel Sonneblut

Beitrag von Emiriel » Mi 5. Aug 2020, 21:43

OOC:
Der Zahn der Zeit

Zu tief sitzen die Worte aus deinem Mund
Sprachen voll Wut und doch Wahrheit kund
Wo einst Freundschaft innig und tief
Herrscht nun stets andauernder Beef

Ansichten wandeln sich mit der Zeit
Was bleiben sollte, ist Verbundenheit
Geblieben ist nur Angst sich anzusehen
Furcht, dass auch die letzten Gefühle vergehen

Sorge, dass Belanglosigkeit alles überdeckt
Das was einst war, mit Banalitäten befleckt
Man sagt stets, Wunden heilen mit der Zeit
Doch was wirklich hilft ist ein „Es tut mir leid.“

Vier kleine Worte, doch unglaublich heilend
So wie ein Pflaster auf Wunden verweilend
Bis der Schorf sich löst und sie Narben hinterlassen
Die mit dem Zahn der Zeit auf der Seele verblassen
Ist zwar kein Gedicht von Emi aber ich hatte aus einem anderen Forum eine so schöne Inspiration, dass mir dieses kleine Werk aus den Fingern floss.
Zuletzt geändert von Emiriel am Mi 5. Aug 2020, 22:36, insgesamt 2-mal geändert.
**********
Viele haben Angst, ihren Geist leer zu machen. Sie fürchten in die Leere zu fallen, und wissen nicht, dass ihr eigener Geist die Leere ist.

Huang Po

Benutzeravatar
Emiriel
Beiträge: 103
Registriert: So 27. Okt 2019, 16:15

Re: Poesie der Emiriel Sonneblut

Beitrag von Emiriel » Mi 5. Aug 2020, 21:54

Innere Dämonen

Oh, bleibt weg ihr düsteren Geister.
Wagt euch nicht meine Gedanken zu plagen
Ihr habt Unrecht und seid nicht mein Meister
Hört auf an meinem Willen zu nagen

Bin nicht euer Werkzeug und auch kein Knecht
Was flüstert ihr mir da ein?
All eure Worte die sind nicht echt,
gaukeln die Wahrheit nur zum Schein

Ich habe erkannt was ihr hier vollbringt
Ihr wollt mich in Sicherheit wiegen.
Schleichend ihr um meine Seele ringt.
Werdet ihr oder ich obsiegen?
**********
Viele haben Angst, ihren Geist leer zu machen. Sie fürchten in die Leere zu fallen, und wissen nicht, dass ihr eigener Geist die Leere ist.

Huang Po

Antworten