Der Schild Azeroths

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Dämmerflucht
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Der Schild Azeroths

Beitrag von Dämmerflucht » So 2. Mai 2021, 00:12

OOC:
Hallo zusammen

Diese Geschichte ist eine Fortsetzung der RP-Geschichten der Todeswache und soll einen reinen Unterhaltungswert haben. Es besteht kein Zusammenhang zu aktuellen Ingame-RP noch soll dieser hergestellt werden. Nach Möglichkeit werde ich jede Woche ein Kapitel hinzufügen. Versprechen kann ich das aber nicht ;)


Der Schild Azeroths

Teil 1 - Eine Vision


Sulima stand der Mund offen. Dieses Gefühl des Versagens wich aus ihr und wurde durch ein neues ersetzt. Ein inneres Feuer entzündete sich in ihr. War das Bewunderung?
Renar blickte sie nicht an. Vollkommen fokussiert blickte der Leerenelf zu den näherkommenden Feinden. „ Erholt euch erstmal. Wir kümmern uns schon darum.“, sprach er mit einer so ruhigen und weichen Stimme, dass Sulima ihm aus tiefstem Herzen glauben musste. Dann verschwand Renar in einem kurzen violetten Lichtblitz und tauchte in eben genau so einen Lichtblitz neben der Dämonenjägerin auf. Ralerias Mund formte sich zu einem zufriedenen Lächeln: „ Schön das du auch endlich mal mitmachst.“ Renar lächelte knapp: „ Dein Vater bringt mich um, wenn dir was passiert.“
Raleria schmunzelte und sie hob ihre Kriegsgleven. Die Klingen begannen grün zu leuchten. Renars Körper wurde von Schatten überzogen, wie eine neue Haut und die Langdolche in seinen Händen brannten immer noch in den violetten Flammen. Die Drust schlossen den Kreis um die kleine Gruppe und die beiden Elfen stürmten auf sie zu, als wüssten sie genau, dass sie zu zweit diesen Kampf entscheiden würden.
Sulima hockte weiter auf den Boden und ihr Herz raste.



Alte und neue Herausforderungen

Der Wind wehte über das hohe Gras. Unaufhaltsam drückte er die saftig grünen Halme beiseite und drang weiter vor in Richtung Halbhügel. Er schlängelte sich durch den verwitterten Holzaun und stieg leicht empor zum Kirschbaum, welcher mit seinen weißen Blüten in voller Pracht blühte. Chancenlos ergaben sich einige der Blüten und ließen sich vom Wind hinaus auf den Acker tragen. Sie flogen unmittelbar vor Renars Nase vorbei und nahmen dem Blutelf für den Augenblick einer Sekunde die Sicht. Im gleichen Augenblick zischte die Faust heran. Sie wirbelte die Blüten durcheinander und traf, so unaufhaltsam wie der Wind, das Gesicht des Blutelf. Renar stolperte nach hinten und landete auf seinem Hintern. Ein kleiner Tropfen Blut rann aus seiner Nase heraus.
„ Das war Glück.“, sagt er und wischte sich mit dem Handrücken das Blut weg. Ascas verschränkte die Arme vor der Brust und seufzte. Der Blutelf blickte mit seinem einen verbliebenen Auge auf Renar herab: „ Du hast die Lektion immer noch nicht verstanden, oder? Selbst nach einem Jahr noch nicht.“ Dann reichte er Renar die Hand und half dem wesentlich jüngeren Blutelfen wieder auf die Beine. Renar verzog fast schmollend den Mund. Ascas schloss das ihm verbliebende Auge. „ Du bist einer der intelligentesten Elfen, welcher mir je begegnet ist und ein brillanter Stratege. Aber du musst akzeptieren, dass ein Kampf nicht eine bloße Rechenaufgabe ist.“ , betete der Mönch zum wiederholten Male seine Lektion runter. Renar schaute fast schon genervt zur Seite: „ Wille und Emotionen sind ein entscheidender Faktor…“ Ascas nickte zustimmend. Er wusste dass diese Dinge für Renar schwer zu verstehen waren. Doch sie hatten den Jungen schon einmal eine fast tödliche Niederlage beschert , damals im Grabmal des Sargeras. Und auch nach fast einem Jahr Ausbildung unter der Aufsicht des erfahrenen Mönchs, hatte Renar immer noch Schwierigkeiten damit, zu verstehen, warum diese Dinge so wichtig waren auf dem Schlachtfeld.
Der ältere Mönch tippte seinem jungen Schüler auf die Stirn: „ Wenn dein Gegner weiß, dass du ihn ausrechnest, dann hat er die Möglichkeit in deinen Kopf einzudringen. Ein erfahrener Gegner findet immer eine Möglichkeit die Formel in deinem Kopf durcheinander zu bringen. Er weiß, dass wenn er nur eine winzige Variable ändert, er dich mit absoluter Sicherheit aus dem Konzept wirft. Einen Kampf verliert man immer zu aller erst im Kopf.“ Renar antwortete nicht. Es war offensichtlich, dass der Junge für heute genug hatte. Ascas klopfte ihm auf die Schulter: „ Lass uns was trinken gehen.“

*

Zwei Fäden aus hellem grünen Licht steuerten direkt aufeinander zu, wie zwei Wasserrinnsale die sich entgegen kamen. Als sie aufeinandertrafen verschmolzen sie zu einer Kugel. Ihre Konsistenz war wieder Fest noch flüssig. Sie wirkte wie eine Sonne. Und wie eine solche löste sich auch hier hin und wieder ein kleiner Teil und verflog in der Luft. Die Kugel änderte ihre Gestalt und aus Rundungen wurden Ecken und Kanten. Nun hatte dass Licht die Form eines Würfels mit halbtransparenten Seiten. Er drehte sich, wurde heller und dann wieder dunkler. Dann zog sich der Würfel zusammen. Eine Kraft schien die Kanten mit Gewalt pressen, ihnen eine neue Richtung geben zu wollen. Der Würfel wurde zu einer grünleuchtenden Pyramide.
„ Das reicht für. Genug für heute, Raleria.“, sprach Erendil zufrieden. Die Pyramide aus Teufelsmagie brach zwischen ihren Händen zusammen, als die junge Blutelfe aufsprang. Die Dämonenjägerin streckte sich und dehnt ein wenig ihre Muskeln. Erendil betrachtete seine Nichte. Sie war stark geworden diesem Jahr seit dem Grabmal des Sargeras. Die Beherrschungsübungen waren für sie am Anfang immer sehr ermüdend gewesen. Doch jetzt schien sie noch lange damit weiter machennzu können.
Raleria drehte sich zu ihm um: „ Hast du etwas von Papa gehört?“ Erendil lächelte leicht: „ Willst du wissen wie es ihm geht oder interessierst du dich mehr für seinen Schüler?“ Raleria entgiften kurz ihre Gesichtszüge. Ja, sie war stärker geworden und reifer. Doch irgendwo war sie immer noch eine sehr junge Frau und das empfand Erendil als sehr beruhigend. „ Ich bin mir sicher, dass es beiden gut geht.“, gab er dann beruhigend von sich. Raleria schien sich auch direkt wieder um Unauffälligkeit zu bemühen.
Sie schlenderte zu ihren Kriegsgleven, welche mit einer Klinge jeweils senkrecht im Boden steckten. Ihre Hand schloss sich um den Griff einer der beiden Doppelklingen, als sie inne hielt. Erendil wartete einen Augenblick, dann fragte er: „ Was ist mit dir?“ Raleria betrachtete nachdenklich die Waffe: „ Ich trainiere um die Personen, die mir etwas bedeuten, beschützen zu können. Doch es scheint nicht so, als wäre das überhaupt noch notwendig.“ Erendil schwieg einen Moment. Seine Nichte hatte nicht ganz Unrecht. Seit vor ein paar Monaten die letzten Kämpfer aus Argus zurückgekehrt waren, war es still geworden in der Welt. Sicher hatte Sargeras mit seinem letzten Schlag Azeroth eine erhebliche Wunde zugefügt, aber mit der Brennenden Legion war ein übermächtigen Feind fast vollständig bezwungen worden. Für die junge Generation schien dieser Frieden wahrscheinlich unendlich.
Erendil schritt an die Seite seiner Nichte und packte nun ebenfalls eine der Zwillingsklingen: „ Du bist jung und es liegen noch viele Jahre vor dir. Ich wünsche mir, dass du sie in Frieden verbringen kannst. Doch lass dir gesagt sein...“ Der Hexenmeister zog die Klinge aus dem Boden und ihre scharfen Kanten begannen fein grün zu leuchten. „ Der Krieg kommt immer wieder. Und nur jene, die ihn vorbereitet entgegentreten, können ihre Liebsten beschützen.“
Nun zog auch Raleria die Gleve aus dem Boden. Sie konzentrierte sich und auch bei ihr begann die feine scharfe Schneide grün an zu leuchten. Entschlossen nickte sie ihrem Onkel zu.

*

Eine fast unberührte Welt. Still und langsam drehte sie sich begleitet von ihren Monden. Gewärmt von einer Sonne. Die Heimat großer Helden hieß es. Doch wie konnten sie sich Helden nennen, wo ihre Welt doch so unberührt war. Sicher hatte sie eine Wunde erlitten, doch war dies nichts im Vergleich zu Argus. Nichts zu dem, was ihr Volk geopfert hatte. Sulimas goldene leuchtenden Augen waren zu Schlitzen verengt. Mit verschränkten Armen beobachtete die Priesterin dieses Azeroth von der Vindekaar aus. Eine Ewigkeit über hatte ihr Volk als Armee des Lichts gegen die Brennende Legion gekämpft. Sie wurden vom Licht erwählt und hatten unfassbare Opfer erbracht. Und dann kamen diese Helden und schafften in wenigen Monaten, was die Armee des Lichts über Jahrtausende nicht vermochte.
Viele hier auf dem Schiff schienen darüber froh. Doch Sulima ärgerte es. Azeroth erschien ihr wie eine Verspottung ihres Volkes und dessen Opfer. Doch was die Priesterin am meisten ärgerte, war die Tatsache, dass man sie um ihr eigenes Schicksal gebracht hatte. Sie war jung und grade bereit gewesen für den Krieg , als Azeroth am Himmel erschien. Sie hatte alles gegeben, um in die Fußstapfen ihrer Vorfahren zu treten und ihr Leben dem Licht zu opfern. Doch nun war dieser Krieg vorbei. Seit fast einem Jahr war sie auf diesem Schiff und kreisten um diese friedliche Welt. Sie vermochte keinen Fuß darauf zu setzen. Zu sehr ärgerte sie der Verlust ihres eigenen Schicksals.
Die eiligen Schritte einer Wache rissen Sulima aus ihren Gedanken. Es schien, als käme hektische Bewegung in die Besatzung der Vindekaar. Sie packte schnell die Wache am Arm und brachte sie ungestüm zum Stehen. „ Was ist los?“, fragte sie mit leicht fordernder Stimme. Die Wache blickte sie nicht erbost an und antwortete eher besorgt: „ Hochexarch Turalyon ist zurückgekehrt. Etwas ist da unten schief gelaufen…eine diplomatische Mission. Er sagt, es könne bald Krieg geben.“
Schlagartig ließ Sulima den Arm der Wache los, welche weiter eilte. Es könnte Krieg geben? Die Stimmung der Priesterin besserte sich augenblicklich. Scheinbar war diese Welt doch kein gelobtes Land. Vielleicht konnten die Lichtgebundenen doch noch ihren Wert für das Universum retten. Vielleicht hatte Sulima doch noch eine Chance auf ihr eigenes Schicksal.

*

Der Adler streckte seine Flügel aus und begrüßte den Wind. Er schwang sich hinab von der Klippe und fiel dem Boden mit steigender Geschwindigkeit entgegen. Eine farbenfrohe Graslandschaft näherte sich ihm unaufhaltsam. Einzig ein mit Unkraut übersäte Steinstraße durchschnitt die Natur. Erst kurz über dem Boden änderte der Adler die Haltung seiner Flügel und der Wind verhinderte den Aufschlag. Keinen Meter über dem Boden glitt der große Vogel und huschte unter einer alten Steinbrüche durch, hinweg über kleinere Hügel hinaus in den Himmel über der Stadt. Der ein oder anderen Turmspitze ausreichend erreichte er die Bucht und nahm die Abkürzung über das Wasser direkt zur Nachtfestung. Der frische Wind hier in der Bucht von Suramar ließ ihn weiter empor steigen und so passierte er die gigantischen Türme der Festung und 8hren zahlreichen Balkonen. Er flog hinaus aufs Meer in völliger Freiheit.
Freiheit? Idris wusste nicht, wie sich diese anfühlte. Und so blickte die Nachtgeborene dem Adler nachdenklich hinterher. Sie war viel zu jung, um sich an die Zeit vor der Verhüllung Suramars zu erinnern. Kaum ein Menschenleben hatte sie erst hinter sich. Sie war in dieser Stadt geboren, als Tochter einer hohen Magistratfamilie. Sie hatte eine gute Ausbildung in den Arkanenkünaten erhalten und Feste gefeiert, hier in dem gehobenen Teil der Stadt. Doch war es ihr verboten gewesen, sich mit dem einfachen Volk zu treffen. „ So etwas gebührt unserem Stand nicht.“, hatte ihr Großvater, der Sterndeuter Etraeus immer gesagt. Und so war sie gefangen gewesen in diesem goldenen Käfig in der Bucht von Suramar.
Über ein Jahr war es nun her, dass die Großmagistrix und damit auch ihre Familie entmachtet worden waren. Ihr Großvater wurde im Planetarium der Festung erschlagen. Und als die neue Herrscherin ihr Amt antrat, beugten Idris Eltern das Knie. Idris wurde als Zeichen der Versöhnung als Dienerin dem neuen Herrschern angeboten. Und so musste Idris in der Nachtfestung verweilen, während ihre Eltern in die äußeren Teile der Stadt flüchteten.
Hier diente sie dem Magister Oculeth und es war ihr auch gestattet die Festung zeitweise zu verlassen. Doch wo sie auch hinging, war sie die Tochter von Tyrannen. Das Blut jener, welche bereit waren, ihr eigenes Volk zu verraten und zu ermorden. Sie war nun eine Gefangene der Taten ihrer Vorfahren.
Sehnsüchtig blickte sie dem Adler hinterher, welcher in diese große weite Welt hinaus flog, mit welcher Suramar nun wieder verbunden war. Als er nicht mehr zu sehen war, wendete sie sich ab und blickte auf ihre Koffer. Eine diplomatische Reise nach Silbermünzen zu den Blutelfen…was nach Freiheit klang, war nur Trug. Sie würde vorgeführt werden als die Unterworfene. Als Zeichen der Macht Suramars in diesen Koalitionsverhandlungen, da war sich Idris sicher.

*

Der Wind peitschte das Meer an. Die Wellen wurden höher und höher und so manches Schiff knackte bedrohlich laut, als es zwischen den Wellen und der Kaimauer gepresst wurde. Es war wahrlich kein gutes Omen um da raus zu fahren. Aber es blieb keine andere Wahl. Die rauen Hände arbeiteten schneller. Regen setzte ein. Harte Tropfen prasselten unnachgiebig auf das Schiff. Noch so ein schlechtes Omen. Doch alles war besser, als sich dieses Teufelszeug an Bord zu holen. Azerit war alles, aber keine gute Fracht. Das hatte die Explosion am Morgen eindrucksvoll bewiesen. Die Rote Göttin war nur noch zersplittertes Holz auf dem Meeresgrund.
Die nasse Kälte erschwerte die Arbeit mit dem Tau. Nur mühsam ließ sich das erste entwirren. „ Wo willst du denn hin, Rodrik?“, fragte eine raue Stimme du die Windböen hindurch. Rodrik fuhr fluchend herum , wobei Wassertropfen aus seinem Beckenbauer spritze, wie bei einem nassen Handtuch, das man schleudert. Leise fluchte er in sich hinein. Ohne dieses Wetter wäre er schon längst weg gewesen. Zwei Männer traten auf ihn zu in ihren Rüstungen und mit der Hand am Waffengurt. Auf ihrer Brust das Wappen des Hauses Aschenwind.
„ Deine Lächelnde Jungfrau ist ja noch gar nicht beladen.“, sprach der Mann wieder und beide kamen näher auf Rodrik zu. Der Mensch richtete sich zu voller Größe auf und antwortete: „ und so wird es auch bleiben, dass könnt ihr gerne eurer Pricilla sagen.“ Die Männer hielten sofort an und zogen ihre Schwerter: „ Verspottest du unsere Lady?“ Rodrik seufzte innerlich. Er wollte heimlich verschwinden, doch nun war eh alles egal. Er öffnete die Schnallen seiner mitgenommen Ledermantels und kurz blitzten die Griffe seiner eigenen Waffen auf. Die zwei Wachen tauschten einen kurzen Blick aus. Rodrik lächelte: „ Nun, wenn ihr mich fragt ist an ihren breiten Hüften ja genug dran, was man verspotten kann.“ Mit einem Wutachrei stürmten die Wachen auf ihn zu.

*

Die Wüste von Vol’dun war still und friedlich. „ Hier oben, ihr Eier fressenden Schlitzaugen!“ , schrieb Rokat von seinem Felsen hinab in das Sethraklager. Die Schlangenwesen blickten überrascht und verwundert zu dem kleinen Vulpera, welcher nun seine kleine Zunge rausstreckte, sich umdrehte und mit seinem Hintern wackelte. „ Ihr könnt mich mal an meinem buschigen Schwanz kraulen!“
Wütend zischten die Sethrak, packten ihre Waffen und kamen auf seinen Felsen zu. Der Vulpera grinste finster. Er zückte seine Steinschleuder und schoss einen Stein im hohen Bogen in eine völlig andere Richtung, als die der gefährlichen Sethrak. Verwundert hielten diese an. Irgendwo in der Schlucht krachte Steine. Rokat grinste zu frieden. Er drehte sich wieder zu den Schlangenwesen, welche sich nach der kurzen Pause wieder auf der Suche nach einem Aufstieg machten. Rokat schritt bis an die Kante und blickte auf über ein dutzend bewaffnete Feinde. Die Erde begann leicht zu vibrieren. „ Heute schon ein Alpaka gestreichelt?“, fragte er ruhig. Die Sethrak blickten in die Schlucht. Dort näherte sich, begleitet von einer riesigen Staubwolke, eine Herde ausgewachsener Alpaka. Entsetzt ließen die Sethrak ihre Waffen fallen und begannen ihre hoffnungslose Flucht.
Rokat wendete sich von dem Geschehen ab und machte sich auf den Rückweg zu seiner Karawane. Sicherlich würde er wieder richtig Ärger kriegen. Er bekam immer Ärger, wenn er einen seiner Pläne in die Tat umsetzte. Aber was sollte er machen, sie Funktionen halt. „ Wir beginnen keinen Kampf. Wir bleiben im Verborgenen.“, so würden sie wieder auf in ein brüllen. Doch Rokat war es leid. Immer schon waren die Vulpera die Opfer. Sie zogen von einem Versteck zum nächsten und doch spürten diese Sethrak immer wieder ihre Karawanen auf und nahmen die hilflosen Vulpera gefangen. Rokat hatte schon viele seiner Freunde in Gefangenschaft gehen sehen. Es war nicht richtig, das einfach so zu akzeptieren. Es war Zeit für Krieg!
Nichts vereint mehr als eine gute Geschichte

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