Ein Krieger auf Port Crystal

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Orelina
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Ein Krieger auf Port Crystal

Beitrag von Orelina » Mi 10. Jun 2020, 10:48

David, welcher sich am Abend nach seiner Schicht in der Kaserne um Töchterchen Thesia kümmerte, ging zu später Stunde ins Bett, nachdem das kleine Mädchen endlich schlief.
Seine Frau, die schönste Hexe, die es wohl auf allen Welten je gab, würde erst später heimkehren.

Er wusste, dass Orelina schon seit über einem Jahr wütend auf ihn war, immerhin ist er Schuld, dass die Hexe ihre Liebe, die Schattenpriesterin Dimiona verloren hatte. Ebenso wusste er, dass sie ihm dies niemals verzeihen würden und er wusste auch, dass Orelina Dimiona wohl auf ewig lieben würde.

Doch es war ihm egal, selbst wenn Orelina irgendwann ein Verhältnis mit ihr oder einer anderen anfing, solange sie und er miteinander verheiratet waren und sie zu ihm gehörte, solange konnte er mit dem Wissen leben.
Er selbst sah immerhin auch gern schönen Frauen nach und diese gab es auf Port Crystal zur Genüge.

Seine Kommandantin, eine Leerenelfe kam ihm als erstes in den Sinn, ihr perfekter Körper mit dem knackigen Hintern und das schöne Gesicht, welches nur eine Elfe haben konnte.
Er zeigte offen, dass er Gefallen an ihr gefunden hat und auch Orelina wusste davon.

Lade sie doch einmal in unser Bett ein, vielleicht gefällt es ihr ja? Vielleicht kann man ja auch mal zu dritt Spaß haben, dann hätten wir alle was davon

Diese Aussage Orelinas wunderte David, selbst wenn er seine Frau ganz gut einschätzen konnte. Erstaunt sah er sie an und fragte, ob dies ihr Ernst sei. Der Hühne liebte die rothaarige Schönheit dafür, dass sie ihm statt einer Antwort einen gierigen Kuss gab, welcher mehr war, als eine einfache Antwort.
Er wusste, sie meinte es ernst und diesen Gefallen will er ihr eines Tages versuchen zu ermöglichen...
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Orelina
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Re: Ein Krieger auf Port Crystal

Beitrag von Orelina » Fr 24. Jul 2020, 11:57

Bumm!

Das Krachen der Kanone, welches in das Handelsschiff, mit welchem David und die Anderen unterwegs waren, einschlug, riss den Hünen aus seinem unruhigen Alptraum.

David, welcher in einem Stuhl zusammengekauert vor dem Bett der bewusstlosen Orelina saß, musste eingeschlafen sein während er versuchte, sich vom Schreck des Angriffs der Untoten zu erholen.
Fast hätten sie es geschafft, das kleine Handelsschiff sinken zu lassen, wieder und wieder schlugen die Kanonenkugeln der Horde auf sie ein.

Er hatte gekämpft, Seite an Seite mit Vel und der Crew, wobei diese merkbar keine Krieger waren.
Von den 8 Crewmitgliedern verloren 3 das Leben, waren sie doch vorher schon unterbesetzt.
Nun hieß es für David und Vel noch mehr anzupacken um der kleinen Handelsgruppe zu helfen. Auch wenn er sonst keiner körperlichen Arbeit aus dem Weg geht, so fällt es ihm nun schwer, denn seine Frau, die schöne Hexe wurde bei dem Angriff verwundet und war nun bewusstlos.

Auch er selbst hat seine Spuren davongetragen, ein Pfeil traf seinen Arm und riss diesen auf, doch er hatte schon als kleiner Junge gelernt, körperlichen Schmerz zu ertragen und zu ignorieren. Sein Lehmeister trichterte dem jugendlichen David ein, dass jeglicher körperliche Schmerz vergänglich ist und danach handelte er.

Nur der seelische Schmerz, diesen konnte er nicht ertragen...Schmerzen, die mit kaum einem Mittel zu bekämpfen waren, die er jedoch im Leben nicht öffentlich zugeben würde.
Es gab viele Dinge, die der großgewachsene Mann nicht ertrug, eine davon war es, seine geliebte Frau leiden zu sehen.

Glücklicherweise war zufällig ein Heilkundiger an Board, der den Pfeil aus Orelinas Bein holen und sie versorgen konnte.

David! Komm mal schnell! rief jemand von der Crew und so kämpfte er sich aus seinem Stuhl, küsste Orelinas Stirn und verschwand an Deck...
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Orelina
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Re: Ein Krieger auf Port Crystal

Beitrag von Orelina » So 9. Aug 2020, 12:39

Sie will WAS??? Orelina brach in schallendes Gelächter aus
Du sollst ihren Aufpasser spielen, damit jemand Hopfen vernünftig anbaut? Das ist doch nicht dein Ernst?! Ich wusste gar nicht, dass mein Gatte neuerdings Blümchen bewacht, statt wie früher Menschen abzuschlachten
Kopfschüttelnd bürstete sie sich durchs feuerrote Haar, welches ihr in Wellen bei jedem einzelnen Zug wieder über die Schultern fiel

Ja, genau das...aber wie gesagt, ich habe es abgelehnt...Blumen bewachen, bei der Ernte zusehen...eindeutig nichts für mich. Aber was meinst du zum Rest? Meinst du, es wäre richtig, mich dem Kartell anzuschließen und du als ihre Partnerin? David grummelt, er lehnt am Türrahmen und betrachtet die Schönheit seiner Frau. Die Haare, welche im Kerzenschein die Farbe der Flamme förmlich aufzusaugen schien, die Augen, die lila leuchteten, wie die Blüte von Lavendel und die Brüste, welche die Bluse, die Orelina trug fast zum Platzen brachten. Ein Knopf der Bluse hielt der Spannung nicht mehr lange stand und so hatte David einen grandiosen EInblick auf das, was die Bluse nur schwer zu bedecken schaffte.

Es fällt mir schwer zu glauben, dass sie mich wirklich als ihre Partnerin will. Sie traut mir nicht, das ist zu offensichtlich...wieso also sollte sie das wollen ausser um mich im Blick zu haben. DIr scheint sie zu vertrauen, sie weiht dich in ihre Geheimnisse ein, in ihre Gedanken.
Natürlich bemerkte Orelina den lüsternen Blick Davids, es machte ihr Spaß, ihn mit dem Anblick zu reizen und sie wusste genau, wie sie sich zu bewegen hatte um ihn noch hungriger zu machen.

Höre ich da etwa Eifersucht in deiner Stimme, meine geliebte Hexe? Grinsend drückte sich der muskulöse Hüne vom Türrahmen weg und stellte sich hinter seine Frau. Die Pranken legte er auf ihre zarten Schultern und die Fingerspitzen fuhren an ihrem Hals auf und ab, nur ein zarter Hauch einer langsamen Berührung.
Orelina bekam Gänsehaut und schloß die Augen, als sie die Bürste weglegte Sollte ich etwa eifersüchtig sein? Sie drehte sich leicht zu ihm, den Kopf zur Seite geneigt und ein wohliges Seufzen entfuhr ihrer Kehle.

Du weißt, dass ich nichts tun würde, was du nicht willst, meine Schönheit. Es schmeichelt mir, dass Vel mir scheinbar vertraut und ja, sie ist ein netter Anblick, aber nichts im Vergleich zu dir David schmunzelt, als Orelina die Augen öffnet und ihn warnend ansieht. Ihre Hand, welche eben noch in ihrem Schoß lag, legte sich nun auf den Bund der kurzen Hose des Kriegers, die Finger glitten an dieser entlang Ich gönne dir deinen Spaß, das weißt du. Langsam öffnete sie die Knöpfe ihrer Bluse, grinsend zu ihrem Mann schauend Aber deinem Blick nach zu urteilen, ist es nicht Velery, die du im Moment begehrst

David, der den Anblick, welcher sich ihm nun bot, auf keinen Fall verpassen wollte, kniete sich langsam hin, die Hände auf den Oberschenkeln der Frau, die er wollte, legend und mit leichtem Druck auseinander schiebend. Sein Mund began langsam, sich vom Hals Orelinas nach unten zu tasten, immer mehr und mehr, bis er in ihrem Schoß endete und sich die Beiden ihrer Lust hingaben
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Can Nabis
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Wir unterhalten uns ein wenig!

Beitrag von Can Nabis » Sa 16. Jan 2021, 08:19

Die Dunkelheit einer mondlosen Nacht lag über dem Dschungel der Krasarangwildnis. In der Ferne war der abgehackte Ruf eines Vogels zu hören der einem der vielen nächtlichen Räuber zum Opfer gefallen war.

Das Licht des kleinen Lagerfeuers wirkte seltsam fehl am Platz in dieser völligen Dunkelheit und obwohl Feuer Raubtiere eigentlich fernhalten soll, waren hier zwei besonders Gefährliche Exemplare dabei ihr Beute zu umkreisen.
Ein Mann hing an einem Seil, nackt und mit gefesselten Armen, so von einem Baum herab das er gerade noch auf den Zehenspitzen stehen konnte. Der Schmerz stand ihm ins Gesicht geschrieben und einige dunkle Blutergüsse die sich auf seinem Körper bildeten, zeigten das er gerade heftige Schläge einstecken musste. Bei den beiden Männern am Feuer handelte es sich um David Hugyn, den Mann der ortsansässigen Wahrsagerin und seinen Kumpel „Knüppel“.
„Na Stan, sagst du uns endlich was wir wissen wollen, oder müssen wir anfangen dir Sachen abzuschneiden,“ war Knüppels Stimme zu hören.

„Aber ihr habt mich doch gar nichts gefragt,“ jammerte der Gefangene.

„Oh,“ kam von David und er grinste seinen Kumpel an. „Da waren wir wohl etwas abgelenkt.“

„Ja, scheint so,“ gab Knüppel zurück. „Weißt du, wir haben uns sehr auf den Abend mit dir gefreut und da sind wohl etwas die Pferde mit uns durchgegangen.“ Ohne Vorwarnung boxte der große Mann Stan wieder in die Magengrube das dieser keuchte. „Also, erzähl uns was von den Schwarzzahnvandalen.“

„Die Vandalen sind Piraten aus...,“ begann Stan zu stammeln, wurde aber von einem Faustschlag von David unterbrochen.

„Erzähl uns was, was wir noch nicht wissen,“ sprach dieser verärgert.

„Sie haben zwei Leute im Hafen die als Kundschafter und Mittelsmänner dienen. Die waren es auch die den Anschlag auf die Taverne verübten.“
Knüppel tätschelte Stan nun die Wange, „Siehst du, geht ja doch.“

„Ihr Kapitän fährt alle paar Wochen den Handelskontor der Stadt an, natürlich unter falscher Flagge. Er macht gemeinsame Sache mit diesem Ancleti...,“ ängstlich blickte Stan zwischen seinen Peinigern hin und her. „Ihr wisst schon, dem Handelsdirektor. Bitte, lasst mich frei. Ich schwöre, ihr werdet mich nie wieder sehen.“

„Oh, wir werden dich nie wieder sehen,“ spottete David. „Niemand wir dich je wieder sehen wenn wir hier fertig sind. Aber wenn du mir jetzt ehrlich antwortest, dann verspreche ich dir das du nicht leiden musst. Welche Rolle spielte Obsidian bei dem ganzen?“

Knüppel sah seinem Freund und Waffenbruder die Anspannung an. Durch die Tänzerin Obsidian waren sie überhaupt erst auf Stan aufmerksam geworden. Doch duldete das Herzblatt-Kartell keinen Verrat und so musste auch Obsidian verschwinden, ob David sie nun mochte oder nicht.„Was willst du hören, Glatzkopf?“ schrie Stan ihnen entgegen. „Ich hab alles gesagt. Ich weiß nicht, für wen die Schwarzzahnvandalen arbeiten, ich hab deren Aufträge ausgeführt und wurde bezahlt, fertig. Obsidian musste mir nur sagen, wann die Wilbour mal in der Taverne ist, darum gings.“

„Du sagtest die Vandalen kommen mit ihrem Schiff nach Port Crystal? Kannst du das Schiff beschreiben?“ brachte sich nun Knüppel in das Gespräch ein. Er sah David wohl an, das Stan nicht mehr lange würde sprechen können.

„Ein Zweimaster, Allianzbauart. Die Galeonsfigur ist ´ne vollbusige Nixe. Hat fast so schön geschnitzte Titten wie Obsi...“, mit einem Schlag ins Gesicht, der Stan zwei Zähne auspucken lies, beendete David den Satz.

„Du hast keine Ahnung, wie viel Obsidian mir erzählt hat, du kleiner Pisser. Sie hätte ein gutes Leben haben können, hättest du nicht alles kaputt gemacht."

„Hätte?“

„Ohne dich wäre sie besser dran gewesen,“ bekam er knapp von David zur Antwort, während dieser sich zu seinem Rucksack umdrehte.

„Was ist mit ihr?“

„Was denkst du wohl was wir mit Verrätern machen?“ fragte Knüppel und fuhr sich dabei mit dem Daumen über den Hals.

„Verdammte Ärsche! Ich hoffe, die Piraten lassen euch ausbluten.“

„Ich bin das Geschwafel langsam Leid. Hast du noch Fragen?“, wollte David von Knüppel wissen und als dieser ihm kopfschüttelnd den Zimmermannshammer hinhielt bekamen Davids Augen einen diabolischen Glanz.

„Was habt ihr vor?“ Stans stimme war von Panik erfüllt.

Knüppel grinste diabolisch und legte den Zeigefinger auf den Mund: „Sscchhhh....das siehst du gleich. Wir wollen doch nicht die Überraschung verderben. Eins sei aber gesagt... das wird dir mehr weh tun als uns.“
Mit Gewalt stopfte David seinem Opfer eine Socke in den Mund und begann ihm mit dem Hammer jeden einzelnen Knochen zu brechen. Stan wandte sich bei jedem Schlag vor Schmerzen, doch sein Wimmern schien David nur anzuspornen. Mit einem letzten Schlag zertrümmerte er dem Gefangenen den Schädel. Das spritzende Blut schien ihn wenig zu stören und selbst Knüppel war von der Brutalität seines Freundes scheinbar überrascht.

Früh morgens kamen die beiden Männer nach Port Crystal zurück. Stan wurde allerdings nie wieder gesehen. Wie man in den Straßen von der Stadt munkelt, wurde er nach einem Streit von Obsidian verlassen und ging deswegen, völlig deprimiert und unbewaffnet, mitten in der Nacht in die Wildnis. Niemand rechnet damit ihn wiederzusehen.

Hugyn
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Re: Ein Krieger auf Port Crystal

Beitrag von Hugyn » Sa 30. Jan 2021, 18:18

Papa!!!

Der 2 Meter Hühne war kaum in der Tür, da hing ihm auch schon Thesia, das kleine Dämonenmädchen am Hals. Freudig drückte die Kleine sich an ihren Vater, der sie natürlich auffing und fröhlich lachte.

Hey Prinzessin, du bist ja noch wach, es ist schon spät. Ärgerst du Mama wieder?

David ging mit seiner Tochter im Arm weiter durchs Haus und in die Küche wo Orelina, die schöne Rothaarige Hexe saß und irritiert zu David sah

Seit Wochen sieht man dich nur noch grummelnd und mies gelaunt und heute kommst du grinsend an, als wenn nichts wäre? Welches Mädel hast du denn aufgerissen?
Gar keins, darf ich nicht gut drauf sein? Los Prinzessin, geh ein bisschen spielen, ich muss mit Mama reden

Er setzte seine Tochter auf dem Boden ab, welche sogleich davon hüpfte um zu spielen und setzte sich dann selbst an den Tisch.

Kein Mädel? Wen hast du abgeschlachtet? Du grinst so zufrieden, das kommt doch nicht plötzlich einfach so?!

Orelina sah ihn an, als würde sie David lesen wollen. Sie kannte ihn viel zu gut, da musste sie nicht mal seine Gedanken lesen.

Weder noch, Orelina. Ich bin einfach gut drauf, ich hab jemanden getroffen

Orelina hob eine Braue, das eindeutige Zeichen dafür, dass sie mehr erfahren wollte

Wir werden dich brauchen, sie will die Gedanken von jemandem manipulieren oder sowas

Orelina wusste, dass ihr Noch-Ehemann keine Ahnung von ihren Fähigkeiten hatte und doch machte es sie stutzig, dass eine Frau, die er getroffen hat, solch einen Wunsch hegte. Die dämonische Magie war überall mehr als verpönt und wenn diese Frau, wer auch immer sie war, David bei ihrem Date oder was auch immer sie da hatten, direkt nach solch einem Gefallen bat, machte das die Hexe stutzig.

Keine Sorge, ich habe natürlich nichts gesagt, ich sagte nur, dass ich wen kenne und das klären werde. Warum guckst du so stutzig?
Du triffst eine Frau, das erste Mal anscheinend und statt es mit ihr zu treiben, bittet sie dich um einen solchen Gefallen? Wer ist sie? Und bist du dir sicher, dass sie an dir interessiert ist, statt dich nur zu benutzen?

David verdrehte die Augen
Wer sie ist spielt erstmal noch keine Rolle und nein, mich macht es auch stutzig, wie so vieles bei diesem Treffen. Sie sagt mir, sie wäre interessiert, legt meine Hand auf ihren nackten Schenkel, trägt Kleidung, die mehr zeigt als verhüllt, lässt mir tiefe Einblicke...aber sie streicheln durfte ich nicht. Von nem Kuss oder sonstigem ganz zu schweigen

Orelina sah ihn nun noch verwirrter an als vorher und äußerte ihre Zweifel

Ja ja, ich weiß es doch auch nicht. So ne Frau wie sie...warum sie Interesse haben sollte wüsste ich selbst nicht. Wahrscheinlich hast du recht
Ein tiefes Seufzen durchfuhr die Küche als der Krieger sich erhebte um sich ein Bier zu holen und sich wieder auf den Stuhl fallen lies.

Hör mal David, keine Ahnung wer sie ist, aber du solltest dich nicht so schlecht machen. Du hast weder Namen noch Rang, aber du hast anderes zu bieten. Du bist groß und stark, du kannst kämpfen, bist ein großartiger Vater und ein toller Mann
Orelina erhob sich, stellte sich hinter David und legte die Arme von hinten um ihn
Ich will nur, dass du glücklich bist. Und wenn du mit einer Frau dein Leben verbringen willst, dann muss ich wissen wer sie ist. Wir müssen ihr vertrauen können, immerhin wäre sie dann Thesias Stiefmutter.

David legte grummelnd eine seiner Pranken auf die Arme Orelinas und lehnte seinen Glatzkopf an ihr feuerrotes Haar
Ich weiß was du meinst. Ich will daran glauben, dass ihr Interesse ernst gemeint war, aber ich zweifle daran. Auch wenn sie der Hammer ist

Orelina grinste und drückte ihm einen Kuss auf den haarlosen Schädel, bevor sie mit zuckersüßer Stimme sagte
Sag mir ihren Namen, bitte. Wir wollten keine Geheimnisse voreinander haben
Sagt dir der Name Victoria Wilbour etwas?

...

Hugyn
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Registriert: Sa 30. Jan 2021, 17:49

Re: Ein Krieger auf Port Crystal

Beitrag von Hugyn » Mi 10. Feb 2021, 16:23

Meine Fresse, was für ne Nacht
Murmelnd erhob sich der glatzköpfige Hüne von seinem Sofa, noch immer müde von der Nacht, welche ihm nur wenig Schlaf bot. Als er in sein Schlafzimmer trat und auf die Trümmer seines Bettes sah, musste er kurz schmunzeln, hatte er doch wieder den Anblick seiner Geliebten vor Augen.
Ihr Körper, so perfekt wie er nur sein konnte, das unschuldige Gesicht einer Anfang 20 jährigen und die Gedanken, so schmutzig und durchtrieben, wie man sie sonst nur von Mördern oder Freiern kennt.
Victoria vereinte beides, mordlüsterne Gedanken wurden am gestrigen Abend ausgetauscht, keine 5 Minuten bevor das Bett des Riesen durch ihrer Beider Lust zum Einsturz gebracht wurde.

David wankte weiter zu dem kleinen Bad und als er in den Spiegel sah, musste er erneut schmunzeln. Sein Hals und der gesamte Oberkörper war voller blutiger Striemen, eindeutig von den Fingernägeln Victorias.
Nachdem er sich kurz erfrischt hatte, nahm er Hammer und Nägel zur Hand, immerhin musste sein Bett wieder gerichtet werden.

Wie sieht es denn hier aus? die erstaunte Stimme von der Dame, die in vielerlei Hinsicht für ihn arbeitete, unter Anderem seine Wohnung herrichtete, lies ihn kurz von seiner Arbeit aufschrecken.
Frag nicht so doof, mach einfach deine Arbeit erwiderte er ruhig
David, du weißt, dass ich nur nebenbei bei dir putze, aber absichtlich musst du deine Wohnung nun echt nicht verwüsten. Ich biete dir das Selbe wie diese Frau, ohne dass du deine Wohnung verwüsten musst grinsend kam sie ihm näher und knöpfte verführerisch ihre Bluse auf
Lass deine Kleidung an und deine Finger von mir, wenn du deinen Kopf behalten willst und fang endlich an, aufzuräumen drohend sah David ihr ins Gesicht
Ich hab zu tun und glaub mir, du kannst mir bei weitem nicht bieten, was ich will

Grummelnd verzog er sich wieder ins Schlafzimmer, um sein Bett fertig zu stellen und als er endlich fertig war, war er auch wieder allein.
Seufzend genehmigte er sich einen oder 5 Schlucke Rum, nachdenklich, ob und wie er es Vel beibringen sollte, dass er auf bestem Wege ist, eine Beziehung mit deren Konkurrentin zu beginnen...

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