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Kormek Raft
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Missionsberichte

Beitrag von Kormek Raft » Mo 4. Nov 2019, 13:58

OOC:
Diese Mission wurde am 2.11. gestartet und endet am 4.11.
Bronnian wurde als Kommandant des Spähtrupps mitgeschickt was zwei zusätzliche Punkte für die Probe sicherte.
Probenwert: 13 + 2 (Bronnian) = 15
erste Probe für Erfolg...7
zweite Probe für Erfolg...4
dritte Probe für Erfolg...19

Mission erfolgreich!


Kenne deinen Nachbarn (Norden)

Bronnian war überrascht das der Herzog ihm die Führung des Spähtrupps übertragen hatte. Vielleicht hatte Khelperetocs ja ein gutes Wort eingelegt und dies war sein erster Schritt zu einer höheren Stellung hier in Neu-Alterac. Vielleicht nutzte aber auch Tavina ihre Stellung als Schülerin der Bischöfin und sorgte so dafür das er ihr nicht zu hane kommen konnte. Wie auch immer, die nächsten Tage waren seine Chance sich vor dem Herzog und den Töchtern der Nacht zu profilieren.
Zu fünft brachen sie auf. Bronnian, zwei Söldner der Zinnoberkompanie und zwei Stammeskrieger der Vrykul. Sie kannten sich am besten hier im Norden aus und wären bestimmt nützlich. Man wusste im Norden Neu-Alteracs von einer kleinen Siedlung der Horde und natürlich von der Feste Wintergarde. Die Allianz hatte einst von dort die Heerscharen Khel´Tuzads bekämpft und gegen die Fliegende Festung Naxxramas erbitterten Widerstand geleistet. Diese Mission war also nicht ungefährlich.

Der erste Tag verlief gut. Das Wetter war nicht allzu schlecht und der Weg den ihnen die Vrykul zeigten brachte sie gut voran. es dauerte nicht allzu lange bis sie auf die ersten Spuren vergangener Zeiten stießen. Abgeholzte Bäume, verdorbene Sträucher, tote und abgenagte Skelette waren die Vorboten Gallgrimms. Die Siedlung selbst diente einst den Verlassenen, doch heute war sie verlassen. Die Horde hatte sie nach dem Krieg aufgegeben und das unerbittliche Eis Nordends hatte sie zurückerobert. Die Gebäude waren eingefallen, die Wege mit Schnee verweht und die wenigen zurückgelassenen Gerätschaften sahen nicht mehr gebrauchsfähig aus. Vielleicht würde sich eine genauere Erkundung mal lohnen, doch dies war heute nicht seine Aufgabe.

Der folgende Tag war anstrengend. Svon, einer der Vrykul, meinte es wäre das beste die Westseite des Kalmuk hinaufzusteigen um von dort die Feste Wintergarde zu beobachten. Bronn glaubte diesem Wahnsinnigen und wurde mit einer Klettertour belohnt die es in sich hatte. Erst am späten Nachmittag erreichte man eine Stelle von wo aus man die ehemalige Allianz-Hochburg gut einsehen konnte. Während die beiden Vrykul eine Art Höhle für die nacht in den Schnee gruben achtete Bronnian genau was sich unten im Tal so tat. Die Glanzzeit der Festung schien vorüber. Offenbar strömten von Osten noch immer willenlose Diener der Geißel an, doch das zurückgelassene Regiment schien diesen Ansturm im Griff zu haben. Bronnian schätzte die Stärke auf vielleicht hundert Mann, ein Bruchteil dessen was früher hier stationiert war.

Die Nacht war kalt und zugig. Trotz des Biwa´ak, wie die Vrykul die Höhle im Schnee nannten, fror es Bronnian an Stellen an denen er nicht dachte frieren zu können. Der Abstieg am Morgen war mühsam und ein unachtsamer Schritt sorgte dafür, das sich ein Schneebrett löste und einen der Soldaten der Zinnoberkompanie mit sich riss. Er fand sein eisiges Grab am Fuße des Bergs, doch verzichtete Bronnian darauf den Leichnam zu bergen. Ihre Exzellenz würde bestimmt eine Andacht zu ehren des Verstorben halten. Schweigend marschierten sie gen Süden und als sie am späten Nachmittag in Neu-Alterac eintrafen, schworen sie sich Abends in Gunhilds Schmiede auf den Gefallenen anzustoßen.

Kormek Raft
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Re: Missionsberichte

Beitrag von Kormek Raft » Di 5. Nov 2019, 16:04

OOC:
Diese Mission wurde am 2.11. gestartet und endet am 6.11.
erste probe für Erfolg...10
zweite Probe für Erfolg...20
dritte Probe für Erfolg...2
die Mission wurde auf Grund einer Entwicklung im RP abgebrochen und das untote Gezücht wieder zu Khelperetocs zurück gerufen.

MISSION ABGEBROCHEN!

Der Freund meines Freundes ist mein Feind 1


Eigentlich sollte Khelperetocs´ untotes Gezücht nach dem Lager des Syndikat-Anführers Aras deMott suchen. Doch das plötzliche Verschwinden Kormeks zwang Khel dazu ihre untoten Diener zurückzurufen. Die Informationen die sie von den zahlreichen untoten Nagern und Kriechtieren erhielt waren dennoch brauchbar. Zwar konnte sie nichts genaueres über deMotts Truppen in Erfahrung bringen, aber zumindest den Standort seines Unterschlupf kannte sie jetzt. Der Feigleing versteckte sich nahe Stranbads in einer Höhle. Und das dort ein großer nackter Mann gefangen gehalten wurde, bei dem sie sicher war das es Kormek sei.

Kormek Raft
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Re: Missionsberichte

Beitrag von Kormek Raft » Sa 9. Nov 2019, 06:41

OOC:
Diese Mission wurde am 7.11. gestartet und endet am 8.11.
Als Bonus wurde Gunhild (+2) ausgewählt.
Probe für Erfolg: Grundwert (13) + Bonus (+2) = 15
1.Probe = 5
2.Probe = 4

MISSION ERFOLGREICH!

Kenne das Volk

Es war ein gemütlicher Abend in der Schenke von Neu-Alterac. Wo tagsüber das stetige Hämmern von Gunhilds Schmiedehammer zu hören war, wurde nun Bier ausgeschenkt und Fleisch über der Esse gebraten.
„Hey Kumin! Ich dachte schon du kommst heute nicht´!“
„Spinnst du. Den ganzen Tag in der Festung bei den hohen Herrschaften und dann soll ich am Abend nüchtern bleiben? Wohl kaum!“ Lautes Lachen erklang.
"Tanja! Kumin ist da. Jetzt kannst du ihn ja selber fragen!“ Die Angesprochene drehte sich umgehend um, einen Humpen Bir in der Hand und auf einem Stück Fleisch kauend.
„Fag mal, Kumim. Waf läuft da eigenlif in der Feftsung ab? Ftimmt ef daff,“ das Fleisch wurde geschluckt und mit einem ordentlichen Schwall Bier runtergespült, „stimmt es, dass der Herzog und die Bischöfin was miteinander haben?“
„Woher soll ich das wissen? Bekommt ein Durstiger Bürger hier mal was zu trinken!“ Gunhild trat sofort heran und drückte dem jungen Mann einen vollen Humpen in die Hand.
„Wir fragen uns ja blos, ob da was dran ist. Immerhin sieht man die beiden verdächtig oft zusammen...und der Herzog ist unvermählt. Mika sagt sie würden sehr oft bis spät in die Nacht beisammen sein, da läuft doch was!“
„Ich glaub Mika hat zu viel Bier erwischt! Die Bischöfin weiß mit Männern nix anzufangen. Die verbringt die Nächte lieber im Schoß der Gräfin.“
„Wer würde das nicht. Gräfin Vialena ist sooo schön!“ Diese Worte wurde mit einem lauten „HÖRT HÖRT!“ quittiert.
„Nicht mit der Elfengräfin, mit der anderen. Der lebenden, mein ich!“
„Außerdem ist Gräfin Vialena dem Elfenhauptmann versprochen. Ich glaub nicht das der einverstanden damit wäre sie zu teilen.“
„Also mich...HICKS!....dürfte der Hauptmann....HICKS!....gerne mit jedem seiner Mannen teilen...HICKS!“
„Das glaub´ ich sofort, Gerda. Du machst doch für jeden die Beine Breit!“ Wieder erklang lautes Lachen.
„Aber wen hat dann der Herzog? Der Mann muss doch auch mal Druck ablassen!“

„Warum glaubst du denn hat er ´ne Schülerin?“
„Samira?“
„Na klar. Wieso sonst sollte er sich mit einer Piratin abgeben und sie in die Festung holen.“
„Das stimmt! Ich hab sie erst neulich Abend gesehen wie sie spät Nachts durch die Korridore schlich!“
„Bist du ihr gefolgt?“
„Spinnst du? Glaubst du ich schleich´ mitten in der Nacht einer Zaubererin nach? Die dreht sich plötzlich um und verwandelt mich in ´nen Molch!“
„Ihr täuscht euch, Samira hat doch was mit Horst. Vermutlich schleicht sie sich zu ihm und lässt sich von ihm ordentlich nageln!“
„Nee tut sie nicht! Ich wünschte es wäre so,“ meldete sich Horst zu Wort.
„HORST! Ich dachte ich bin die einzige für dich!“ Das laute Klatschen einer Ohrfeige war zu hören und Horst rieb sich kurz darauf die schmerzende Wange. „Das war´s mit uns, du Hund! Ich geh zu Bronnian, der weiß was eine Frau will!“
„Tja, da musst du dich aber hinten anstellen. Bronnian ist gerade mit Gera raus!“

Die Nacht war noch jung und das Bier sollte in Strömen fließen. Gunhild war zufrieden mit ihrem Platz und hörte weiter aufmerksam zu.

Kormek Raft
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Re: Missionsberichte

Beitrag von Kormek Raft » Di 12. Nov 2019, 13:49

OOC:
Diese Mission wurde am 8.11. gestartet und endet am 11.11.
erste probe für Erfolg...2
zweite Probe für Erfolg...10
dritte Probe für Erfolg...3
vierte Probe für Erfolg...1

Mission erfolgreich beendet!

MISSION: Venture-Bucht


Was für eine Wendung. Vor wenigen Monaten noch war Phineas nur ein einfaches Mitglied einer Piraten-Crew und jetzt war er herzöglicher Quartiermeister von Neu-Alterac. Noch dazu hatte der Herzog selbst ihn auf eine wichtige Mission geschickt.
Östlich von Neu-Alterac, seiner neuen Heimat, lagen die Grizzlyhügel und die Bischöfin hatte wohl irgend ´ne göttliche Eingebung. Jedenfalls hatte der Herzog beschlossen diese Gegend zu erkunden und zu erobern. Phineas war nun auf dem Weg die Venture-Bucht im Süden der Hügel auszukundschaften. Mit ihm reisten seine drei zweitbesten Jäger, die Besten lies er zurück um die Versorgung der Stadt nicht zu gefährden und natürlich war da noch Rhia, die Tochter des Herzogs. Phineas wusste nicht viel über sie, keiner wusste viel über sie. Doch irgendwie wollte auch niemand viel über sie wissen. Sie war eine Untote, soviel stand fest. Warum sie dem Herzog gehorchte wusste keiner, doch galt sie beim Volk als eiskalt und emotionslos. Sie kommandierte zwanzig Soldaten, die stoisch im Gleichschritt hinter ihr hermarschierten.
Gegen Abend des ersten Tages erreichten sie die Grizzlyhügel. Es hatte eine Weile gedauert einen brauchbaren Übergang über den Fluss zu finden der als Grenze galt. Im Schatten der hohen Bäume die hier wuchsen wurde ein kleines Lager aufgeschlagen und ein frisch erlegter Hirsch über dem Feuer gebraten. Die Stimmung war gut und niemand zweifelte daran diese Mission erfolgreich beenden zu können.
Der zweite Tag verlief nicht ganz nach Phineas´ Geschmack.....es regnete nämlich. Im unbefestigten Gelände kam man nur langsam voran und alles war nass und klamm. Um die Stimmung zu heben, gab Phineas am Abend den Rum aus den er aus der Stadt mitgenommen hatte. Die Tochter des Herzogs versuchte gar nicht erst ihren Unmut darüber zu verbergen, doch lies sie sich von Phineas davon überzeugen das es gut für die Moral sei.
Am dritten Tag erreichten sie ihr Ziel. Vor ihnen lag die Bucht. Häuser, Sägewerke, Anlegestellen, ein Leuchtturm zeugten von der Aufgabe die die Bucht damals während des Kriegs hatte. Die riesigen Maschinen die man hier zurückgelassen hatte waren verrostet und wurden langsam von der Natur zurückerobert. Hier kämpften damals Horde und Allianz gegen einander um die Ressourcen der Hügel und die Venture-Company hielt bei beiden die Hand auf und kassierte. Rhia blickte auf die Bucht hinab und fing sofort an die Lage taktisch einzuschätzen. Mit den zwanzig Soldaten war die Bucht bestimmt zu halten. Der Leuchtturm schien soweit intakt zu sein, das er als Hauptquartier genutzt werden könnte. Das einzige Problem waren die Orks und Trolle. Etwa zwei Dutzend von ihnen bevölkerten die Bucht und Phineas vermutete das es sich bei ihnen um Piraten handelte. Es verkomplizierte jeden falls alles. Rhia und Phinas beschlossen am nächsten Tag das Lager der Piraten anzugreifen und zu versuchen die Bucht zu erobern.
Der vierte Tag begann bereits beschissen. Man verzichtete am Vorabend auf ein Feuer um niemanden auf sich aufmerksam zu machen. Daher war die Nacht kalt und feucht und die Stimmung am Morgen dementsprechend am Tiefpunkt. Ein karges Frühstück musste genügen für das was man vor hatte. Rhia übernahm das Kommando, was Phineas nur recht war, und führte ihre Soldaten in den Kampf gegen die Piraten. Phineas und seine Jäger unterstützten den Trupp mit ihren Schießkünsten. Völlig überrumpelt boten die Seeräuber keinen nennenswerten Widerstand und wurden überrannt. Zehn starben bei der Verteidigung ihres Lagers, drei flüchteten ins Landesinnere und elf wurden von den herzöglichen Truppen gefangen genommen. Die Verluste auf Seiten der Angreifer beliefen sich auf null, lediglich ein paar kleinere Wunden mussten versorgt werden.
Einer der Jäger wurde unverzüglich an den Herzog gesandt um die frohe Kunde zu überbringen und weitere Befehle zu erwarten. Bis er zurück käme, würde man das Lager und die Bucht sichern.

Kormek Raft
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Re: Missionsberichte

Beitrag von Kormek Raft » Di 12. Nov 2019, 14:03

OOC:
Diese Mission wurde am 10.11. gestartet und endet am 12.11.
Als Bonus-NPC wurde Romek gewählt
Probe für Erfolg: Grundwert (13) + Bonus (-1) = 12
1. Probe...12
2. Probe...8
3. Probe...16

MISSION ERFOLGREICH!

Was gibt´s noch zu holen?

Romek war sich nicht sicher mit womit er es verdient hatte diesen Trupp anzuführen? Jedenfalls wollte er sein Bestes geben um dem Herzog und vor allem Tavina zu imponieren. Der Auftrag war simpel. Er und ein dutzend Freiwillige sollten nach Gallgrimm reisen, einem aufgelassenen und halb zerstörten Dorf der Horde. Dort sollte man nach nützlichen Objekten Ausschau halten. Der weg war nicht sonderlich schwer und das Dorf war schnell erreicht. Womit niemand rechnete war der Gestank der hier lauerte. Offenbar war zu Kriegszeiten die ein Posten der Verlassenen und ihren Giftmischern. Immer wieder sah man ölig schimmernde Pfützen stehen, die selbst nach so langer Zeit weder ausgetrocknet noch versickert waren. Romek befahl allen vorsichtig zu sein, man wollte immerhin niemanden verlieren. Die Mission entpuppte sich als Erfolg und es gelang so einiges an Material sicherzustellen.


3 große Kupferkessel
zwei Dutzend leere Kristallphiolen
eine versteckte Schließkassettte mit 20 Lordaeron-Silbertalern
ein intakter Ochsenkarren (ohne Tiere)

Leider kam es bei der Abreise zu einem tragischen Unfall. Viburn, einer der Arbeiter die mitgekommen waren rutschte aus und landete mit seiner rechten Hand in einer der Pfützen. Zwar konnte er sich schnell wieder aufrappeln doch mussten die umstehenden entsetzt mit ansehen wie sich unter lauten Schmerzensschreien zuerst das Fleisch und dann der Knochen auflöste. Romek befahl geistesgegenwärtig den Arm unterhalb des Ellenbogens abzubinden und mit dem Schwert abzuschlagen um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Zurück in Neu-Alterac solle sich ein Heiler um den Stumpf kümmern.

Kormek Raft
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Re: Missionsberichte

Beitrag von Kormek Raft » Sa 23. Nov 2019, 05:53

OOC:
Diese Mission wurde am 19.11. gestartet und endet am 22.11.
Als Bonus-NPC wurde Amun bestimmt.
Probe für Erfolg: Grund Wert (13) + Bonus (+2) = 15
1.Probe....18
2.Probe....8
3.Probe....4
4.Probe....11

MISSION ERFOLGREICH!
Ist sie tot?

Amuns Herz war mit Ehre und Dankbarkeit gefüllt. Die Töchter der Nacht hatten ihn auserwählt in ihrem Namen in die Finsternis zu ziehen. Er sollte an die Darrowehr gehen, ungesehen eindringen und Informationen sammeln. Er wusste das die schwarze Gräfin und die Schülerin seiner Herrin einen Attentäter an die Schule der Nekromanten geschickt hatten um der Schlange den Kopf abzuschneiden. Nun wollten sie Gewissheit darüber was mit dem jungen Mann geschehen ist. Amun war fest entschlossen nicht zu versagen.
Die Reise gestaltete sich als schwierig. Er hasste dieses verseuchte Land und freute sich auf jenen Tag an dem die Schatten dieses eitrige Geschwür auf dem Antlitz Azeroths ins Zwielicht tauchen würden. Dann würden all diese Untoten und Nekromanten erkennen woher die einzig wahre Macht Erlösung käme, so wie er es einst erkannte. Und so wie er einst als Ungläubiger dem Ruf des Zwielichtpropheten aus Sturmwind gefolgt war, so würden diese Ungläubigen dann seiner Herrin folgen und die Stunde des Zwielichts endlich und unwiderruflich einläuten. Amun besann sich wieder auf seinen Auftrag. Wo war er genau? Hatte er sich bei all seiner Tagträumerei etwa verlaufen? War dies der richtige Weg? Er hasste dieses Land.
Am zweiten Tag erreichte er endlich den See in dessen Mitte das Nest der Nekromantenbrut lag. Er später angekommen als er vor hatte. Vom Ufer aus betrachtet sah die Darrowehr nicht sonderlich beeindruckend aus. Er wusste das der Feind Magie einsetzte um weniger bedrohlich zu wirken und um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. "Wahres Können zeigte man eben in dem man solche Täuschung nicht braucht," ging es Amun durch den Kopf. Er wagte es nicht durch den See zu schwimmen, wer weiß welch Kreatur in verschlungen hätte, also blieb ihm nur die Brücke. Er suchte sich ein Versteck und begann seine Beobachtungen. Nach langen Stunden des Wartens stieg in ihm langsam der Verdacht auf das diese Mission eher eine Strafe war als eine Ehre. Es war Mitternacht vorbei, schätzte Amun, als er sich zum Schlafen entschied. Beinahe wäre ihm der einsame Reiter entgangen der das wenige Mondlicht nutzte und sein Pferd über die Brücke führte. "Lord Maldazzar verlangt die Dunkelmeisterin zu sprechen. Ich habe Informationen über den Erzverräter!" hörte er es durch die Nacht schallen. Kurz darauf war der Reiter hinter den Mauern verschwunden.
Der dritte Tag begann hektisch. Amun wurde von Stimmen aus dem Schlaf gerissen. Sein Versteck lag nicht weit von dem Weg weg der am östlichen Seeufer entlangführte. Als er sich den Schlaf aus den Augen gewischt hatte sah er eine kleine Karavane an sich vorbeiziehen. Versorgungsgüter vom Kult der Verdammten wurden auf großen Karren an die Darrowehr gebracht. Gezogen von Monströsitäten und bewacht von einigen Untoten Ghulen war es ein furchteinflößender Anblick, doch nicht für Amun. Er spürte erneut die Dankbarkeit in ihm auf diese Mission geschickt worden zu sein, die Freude darüber die Wünsche seiner Herrin und der Götter zu erfüllen, die Ehre die es bedeutete im Namen der Schatten zu kämpfen und den Feinden die wahre Macht des Zwielichts zu zeigen. Dieser Eifer, manche würden es wohl eher Fanatismus nennen, macht die Anhänger des Schattenhammers so gefährlich und nun waren es die Diner der Enklave der Finsternis die mit diesem Eifer gesegnet waren. Mit all seinem Geschick, und einer kleinen Wasserhose auf dem See zur Ablenkung, gelang es Amun sich unter einem der Karren zu verstecken und damit bis auf den Hof der Darrowehr zu fahren. Das stetige Hämmern und Sägen das zu hören war kam von den Arbeiten an abgebrannten Häusern. Die Karren wurden entladen und Amun war froh darüber sich für unauffällige, einfache Kleidung entschieden zu haben. Mit einem kurzen Stoßgebet zu den Göttern rollte er sich unter dem Karren hervor, stand auf und reihte sich in die Schlange der Arbeiter ein die damit beschäftigt war die Kisten und Säcke abzuladen. Niemand hatte ihn bemerkt, dank der Götter.
Amun hatte die Nacht an der Darrowehr verbracht. Er fand heraus, das offenbar zur Zeit so viele Arbeiter zu Gange waren das einer mehr den keiner kannte nicht auffiel. Zudem war er geschickt darin sich anzupassen und den Feind zu infiltrieren. Schnell wurde er als einer der ihren akzeptiert und am Abend in den Arbeiterunterkünften auf Bier und Braten eingeladen. Amun nutzet seinen neuen "Freunde" um all die Informationen zu bekommen die er wollte. Er erfuhr das es vor Wochen zu einem Feuer kam, das offenbar von Sympathisanten irgend eines Erzverräters gelegt wurde. Das es vor einigen Tagen zu einer öffentlichen Hinrichtung gekommen sei. Ein Student der Schule soll versucht haben die Dunkelmeisterin zu töten. Er wurde auf dem Marktplatz exekutiert und anschließend in einen Ghul verwandelt. Jeder der gegen die Gesetzte der Khan-Geschwister verstößt wird exekutiert und als Ghul in die Streitkräfte eingegliedert. Und jetzt war anscheinend auch noch ein Mann aufgetaucht der früher hier lebte. Ein Magier namens Maldazzar kam mitten in der Nacht und verlangte die Dunkelmeisterin zu sprechen. Normalerweise würden solche Bittsteller schnell abgespeist oder mussten im ehemaligen Zirkelhaus warten. Dieser MAldazzar wurde aber sofort von Lucardus Khan und seinen Mänern in die Schule gebracht.
Amun hatte genug erfahren, er schloss sich einer Gruppe Arbeiter an die außerhalb der Stadt mit Arbeiten beschäftigt war. Und genauso schnell wie Amun an die Darrowehr kam, genauso schnell verlies er diese Städte der Niedertracht wieder.

Kormek Raft
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Re: Missionsberichte

Beitrag von Kormek Raft » Fr 29. Nov 2019, 06:15

OOC:
Diese Mission wurde am 23.11. gestartet und endet am 27.11.
Als Bonus-NPC wurde Horst ausgewählt (-2 Erfolgschance, + Glücksfund)
Probe für Erfolg: Grundwert (13) + Bonus (-2) = 11
1.Probe...4
2.Probe...3
3.Probe...5
4.Probe...3
5.Probe...20

MISSION ERFOLGREICH!

Glücksfund: 5

MISSION: SANDBURG


Der Auftrag des Herzogs war klar. Im Osten der Stadt lag ein großer Sandstrand, den man den vergessenen Strand nannte. Die Leute erzählten sich allerlei Geistergeschichten darüber, aber Horst war nicht so blöd daran zu glauben. Zwar verkehrte er nicht mit den hohen Herrschaften wie es Gunhild oder Samira taten, aber er war bestimmt nicht blöd. „Blöd ist nur, wer Blödes tut,“ hatte seine Mutter immer gesagt. Und soviel Blödes konnte er ja noch nicht getan haben, sonst hätte der Herzog wohl kaum ihm diese Aufgabe gegeben.
Zu zwölft waren sie losgezogen, Romek hatte vor einiger Zeit einen alten Ochsenkarren aufgetrieben der nun von vier Männern gezogen wurde und bis zur Oberkante mit Werkzeug und Baumaterial beladen war. Es war mühsam den Karren über den Strand zu ziehen, doch war es noch mühsamer die Arbeiter davon abzuhalten wieder umzudrehen, denn der Strand schien verflucht zu sein. Egal was früher einmal hier passiert sein muss, die Spuren sah man noch heute. Etwa ein halbes Dutzend Schiffswracks lag auf und vor dem Strand im Wasser. Eine handvoll halbfertiger und zum Teil schon wieder verrotteter Gebäude zeigten, das hier schon einmal versucht wurde eine größere Siedlung zu errichten. Doch am verstörendsten waren die Schemen die hier umher schwebten, das mussten also Geister sein. Langsam und vorsichtig näherte sich der Trupp den Erscheinungen, immer bereit sofort die Flucht zu ergreifen. Doch die geister verhielten sich ruhig, sie ignorierten die Arbeiter und schwebten einfach nur hin und her. Horst hörte wie einige Arbeiter ein Stoßgebet zum Licht sandten, in der Hoffnung hier nicht auch so zu enden.
Die Tage vergingen und die Arbeit ging gut voran. Es war mühsam den Strand von den Wrackteilen zu befreien, vor allem jene die noch etwas weiter draußen im kalten Wasser lagen wehrten sich gegen ihre Bergung. Doch ihre Mühen wurden belohnt. Die Schiffe erwiesen sich als wahrer Glücksfund, denn das daraus erhaltene Holz war zu einem überraschend Großem Anteil noch brauchbar. Also gab Horst gleich die Anweisung provisorische Gebäude daraus zu bauen. Egal wofür man den Strand zukünftig nutzen wollte, dadurch wäre es bestimmt leichter.
„Ob uns der Herzog das mit den Geistern glauben wird?“ wurde Horst von Gerda gefragt. „Kommt drauf an ob du nüchtern bist wenn du es ihm erzählst oder nicht,“ feixte Horst. „Aber Gunhild erzählte, der Herzog hätte früher mal ´nem Kult angehört. Die hätten damals in Lordaeron mit den Untoten zu tun gehabt, also wird er wohl auch die Geister glauben. Oder nicht?“ lies Gerda nicht locker. „Du meinst Herzog Zimmerer gehört zu Kult der Verdammten....das kann ich mir nicht..“ Horst kam gar nicht dazu seine Zweifel über diese Theorie kundzutun, da fing einer der Geister plötzlich laut zu kreischen an. Die Schemen flog schnurstracks auf Gerda zu und schien sie angreifen zu wollen. Doch seine Schläge glitten durch sie hindurch ohne Schaden anzurichten. „AAHHH! WAS SOLL DAS!! MACH SIE WEG!! MACH SIE WEG!“ Horst lies seinen Blick über den Strand schweifen. Überall schienen die Schemen nun die Lebenden zu attackieren. Warum? War es Gerdas Äußerung über die mögliche Vergangenheit des Herzogs? Hielten die Geister sie etwa für Anhänger des geächteten Nekromantenkultes? Zwar konnten ihr Angriffe scheinbar niemanden verletzen, doch würde der Herzog gewiss wenig erfreut darüber sein, das man nun mit solchen Störungen hier am Strand rechnen musste.

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Re: Missionsberichte

Beitrag von Kormek Raft » Sa 30. Nov 2019, 05:55

OOC:
Diese Mission wurde am 23.11. gestartet und endet mit 29.11
Probe für Erfolg = 14
1.Probe...6
2.Probe...18
3.Probe...3
4.Probe...12
5.Probe...15
6.Probe...17
7.Probe...4
MISSION ERFOLGREICH!
MISSION: DIE HÜGEL ERKUNDEN

Endlich war er die Gammeltochter los. Über eine ganze Woche saß er in der Bucht mit der untoten Tochter des Herzogs fest. Dann war endlich die Nachricht gekommen: Weiter gen Norden! Er war noch am selben Tag aufgebrochen, alleine. Er wollte alleine sein, dann war der Drang nicht so groß jemandem die Kehle aufzureißen.
Die Grizzlyhügel waren genau der richtige Ort um allein zu sein. Die Stille des Waldes, nur gelegentlich durchbrochen von den Geräuschen der wilden Tiere, tat ihm gut. In Neu-Herdweiler waren zuviele Menschen, zu viele Versuchungen. Er musste sich ständig kontrollieren, ständig auf der Hut sein. Er wusste was passieren konnte wenn er die Kontrolle verlor, wie viele Tote er bereits zu verschulden hatte weil er der Bestie in ihm nachgab. Nun war er alleine unterwegs, für niemanden eine Gefahr.
Die Erkundungsmission war leicht. Die Hügel waren einst von Horde und Allianz stark umkämpft, heute waren die großen Fraktionen abgezogen, kämpften auf anderen Kontinenten um neu Ressourcen. Ein Überbleibsel dieser Zeit war die Burg Siegeswall, einst ein Bollwerk der Horde lag sie etwas nord-östlich der Venture-Bucht. Die Burg war nicht verlassen, das konnte man sehen.
Phines zog westlich an der Burg vorbei und tat wie ihm befohlen, er zog gen Norden.
Ein paar Trollruinen tauchten zwischen den Bäumen auf und Phineas hätte sich beinahe dazu hinreißen lassen sie zu erkunden, wären da nicht ein paar Waldtrolle aufgetaucht. Er war hoffnungslos in der Unterzahl, deshalb beließ er es dabei sie eine Zeit lang zu beobachten. Was auch immer sie in den Ruinen machten, der Worgen wurde nicht schlau daraus.
Sein Weg führte ihn schließlich nach Granitquell, einem kleinen Jagdlager am Ufer eines kleinen Sees. Er hatte länger gebraucht als er vorhatte um hierher zu kommen. Er beschloss die Ortsansässigen Jäger über die Siedlungen im Norden zu befragen. Er erfuhr, das etwas weiter nördlich eine große Trollstätte lag, Zeb´Halak. Die Trolle beteten dort irgendwelche finsteren Geister an. Noch wieter nördlich lag die feste Drak´Tharon, einstiger Sitz eines mächtigen Lichs im Dienste des Lichkönigs. Etwas südöstlich der Feste lag Silberwasser, eine große Menschensiedlung die vom Holzfällen und Jagen lebte.
Phineas beschloss hier in Grantiquell zu bleiben und den Herzog zu informieren. Sowohl die Trollstätte, wie auch die Feste und die Menschensiedlung klangen interessant und lukrativ. Mal schauen was die Herrscher Neu-Alteracs beschließen würden. Bis er neue Befehle bekäme, würde er mit den Jägern hier sicher seinen Spaß haben.

Kormek Raft
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Re: Missionsberichte

Beitrag von Kormek Raft » Di 3. Dez 2019, 06:21

OOC:
Diese Mission wurde am 29.11. gestartet und endet mit 3.12.
Als Bonus-NPC wurde Gunhild ausgewählt (+2 Erfolgschance)
Probe für Erfolg: Grundwert (13) + Bonus (+2) = 15
1.Probe...20
2.Probe...6
3.Probe...6
4.Probe...17
5.Probe...19

MISSION GESCHEITERT!
[/u]


Im Garten des Nachbarn


Da die Mission gescheitert ist, gibt´s den bericht erst wenn Gunhild zurück ist.

Kormek Raft
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Re: Missionsberichte

Beitrag von Kormek Raft » Mo 9. Dez 2019, 06:48

OOC:
Diese Mission wurde am 5.12. gestartet und endet am 8.12.
Als Bonus-NPC wurde Romek ausgewählt (+2 Erfolgschance)
Probe für Erfolg: Grundwert (11) + Bonus (+2) = 13
1.Probe...2
2.Probe...3
3.Probe...3
4.Probe...11

MISSION ERFOLGREICH!
Wo ist Gunhild?

Romek war neugierig was passiert war. Gunhild war vor einigen Tagen ausgeschickt worden um die Feste Wintergarde auszukundschaften. Nachdem sie nicht zurück gekommen war, hatte der Herzog nun angeordnet das er in die Allianzstadt reisen soll und nach der Generälin suchte.
Die Aufgabe sie zu finden war leicht. Die Bewohner Wintergardes waren nicht feindselig ihm gegenüber und er erfuhr schnell das die Zwergin die er suchte im Kerker saß. Kniffliger war sie da raus zu bekommen. Er versuchte ein Gespräch mit Lordkommandant von Zelig zu bekommen und war überrascht als er vorgelassen wurde. Der Hochlord war ein alter Mann, gebeugt vom alter mit fiebrigen Augen und zeigte deutliche Anzeichen von beginnendem Wahnsinn. Romek kannte solche Leute, sie zahlten gut denn alles was sie an der Macht hielt waren die Soldaten. Es benötigte all sein Verhandlungsgeschick und die zwanzig Silbertaler die er mit hatte um den Lordkommandanten zu überzeugen Gunhild wieder frei zu lassen. „Doch sehen ich sie nochmals in meiner Stadt,“ und wie er „meiner Stadt“ betonte zeigte das er die Stadt wirklich als seinen Besitz sah, „ landet sie in der Mine. Dort kann sie dann Erz abbauen und sich gegen diese scheiß Untoten wehren bis sie umfällt.“ Romek versicherte man hätte nicht vor nochmals hier vorstellig zu werden und verließ zusammen mit der Generälin umgehend Wintergarde.

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