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Plotverlauf

Verfasst: Di 4. Jun 2019, 17:05
von Simanthy
Moin,

um zentral abzubilden welche Entwicklung der Plot nimmt, damit man nachlesen kann falls man mal ein bis zwei Tage nicht da ist. Ich werde dabei nicht all zu tief ins Detail gehen, es soll einem eher Anhaltspunkte geben wonach man andere Spieler zu fragen hat wenn man die verpassten Tage aufarbeiten will.

Das ganze soll keine IC Berichterstattung ersetzen, sondern lediglich zur OC-Orientierung dienen.

Die Landung

29. Mai - Ablegen mit der Flamme. Es wurden keine Reittiere mitüberführt. Die Flamme konnte in einer Nebelbank zwei Hodeschiffen entgehen, eines davon gehörte Angizia.
30. Mai - Anlanden an der Küste, aufgeteilt in 4 Gruppen (Gruppe Nord, Mitte, Süd und Off), Gruppe Süd und Gruppe Mitte vereinigen sich. Gruppe Nord trifft auf Nachtelfen.
31. Mai - Gruppe SüMi verlegt Lager weiter nach Norden. Sie entdeckt das der Hain der Uralten belagert wird.
02. Juni - Gruppe SüMi versorgt weiter Verwundete, stockt Resourcen auf
03. Juni - Gruppe SüMi und Nord treffen aufeinander. Nachtelfen haben Hordepatrouille entdeckt, kampf gegen diese wird vorbereitet.

Die Belagerung

04. Juni - Die Expedition und die Sternenläufer haben die Patrouille angegriffen. Sie haben die Patrouille und einen Schredder ausgeschaltet.
05. Juni - Ausrücken um die Situation am Hain zu erkunden, sowie Störungsangriffe gegen rückwärtige feindliche Stellungen.
06. Juni - Angriff auf die Stellungen der Horde, sprengen der Belagerung. Der Hain ist befreit.

07. Juni - Lagertag
08. Juni - Lagertag
09. Juni - Lagertag

Ein Männlein im Walde

10. Juni - Simanthy ist zur Gruppe zurück gekehrt. Sie berichtete von Aktivitäten der Verlassenen im Süden. Lager mit Seuchenfässern wurden gefunden.
11. Juni - Karawane der Verlassenen abgefangen. Fleischwagen mit Seuchenfässern sichergestellt. Gefangenen gemacht. Arianne unter Wirkung der "Serenade des Krieges".
12. Juni - Aussprache im Lager. Planung zur Nutzung der Gefangenen für Spionagezwecke.
13. Juni - Alchemistische Versuche an Arianne um ein Gegenmittel herzustellen.
14. Juni - Manipulation des Goblingefangenen und dessen Entlassung.

15. Juni - Lagertag
16. Juni - Lagertag

17. Juni - Verlegung des Lagers nach Süden
18. Juni - Verfolgen einer Karawane und aufklären von Spuren der Verseuchung. Ein Apotheker wurde gefangen genommen.
19. Juni - Verhör des gefangenen Apothekers. Informationen über die feindliche Seuche erhalten.
20. Juni - Angriff auf das feindliche Lager in den Höhlen unter den Ruinen. Befreien der Gefangenen, ausschalten des Chef Apothekers.
21. Juni - Lager
22. Juni - Lager
23. Juni - Lager
24. Juni - Der Versuch mit Hilfe einer Magierin die vom Gift betroffenen zu heilen wurde durch den Angriff einer dunklen Waldläuferin vereitelt.
25. Juni - Die Alchemisten des Lagers konnten das Gegenmittel für das Gift herstellen und an Cavan testen, das Ergebnis ist noch offen. Einige Kaldorei sind zur Jagd aufgebrochen.
26. Juni - Verlegung des Lagers zurück in den Hain der Alten. Das Heilmittel wirkte, Cavan, Arianne, Levan und Alynia sind wieder normal. Planung welchn taktischen Nutzen man aus dem Kommunikationsgerät zieht.

Des Krieges entfesselter Bluthund

27. Juni - Kampf gegen Peerus Leidsänger und seine Armee

Ebbe

Lose Enden

01. Juni - Lagebericht der Obersten Klerikerin, Feodor führt eine Patroullie nach Norden. Avalora sucht mit einem Trupp am Strand nach Lebensmitteln die bei der Landung verloren gingen.
-> Feodor und Tilon haben eine magische Axt berührt welche sie in ihren Bann zog. Sie müssen untersucht werden.
-> Feodor, Tilon und Piers haben einen blutelfischen Magier gefangen genommen. Er muss befragt werden.
02. Juni - Feodor wurde von Inucari untersucht, diese konnte mit Hilfe von Arianne den Schatten von Feodor tilgen. Tilon und Avalora haben den Blutelf befragt.
-> Die Einheit des Blutelf lagert bei den Ruinen von Auberdine
-> Die magische Axt soll geborgen werden.
03. Juni - Tilon führte Arianne, Avalora und Simanthy zum Fundort der Axt. Sie konnten die Geister der getöteten Krieger bezwingen und die Kraft der Axt brechen.
-> Die Einheit Blutelfen bei den Ruinen von Auberdine
-> Blutelfischer Gefangener im Lager
-> Avaloras Gruppe entdeckte am 1. Juni einen verseuchten Hirsch, die Verseuchung muss ein Ursprung haben
-> Im Lager liegt ein schwer verletzter Nachtelf, die Heiler ringen um sein leben.
04. Juni - Lager nach Norden in eine Höhle verlegt. Plan gefasst mit Hilfe des gefangenen Blutelfen die Einheit der Blutelfen zu unterwandern und zum Rückzug zu bewegen. Avalora hat das Umland mit Tirea erkundet.
05. Juni - Lagerruhe
06. Juni - Lagerruhe
07. Juni - Lagerruhe

08. Juni - Letzte Absprachen wurden mit dem Blutelfen getroffen, dieser wurde dann aus dem Lager eskortiert und nahe der Stellung seiner Leute ausgesetzt um seine sichere Rückkehr zu garantieren. Katherina wurde auf einer Erkundungsmission in Begleitung von Avalora und Atharik opfer eines Trollfluches. Sie konnte nur noch trollisch sprechen.
09. Juni - Der Blutelf schickt Informationen über eine gefangene Nachtelfe im Lager der Blutelfen und das diese an Angizia übergeben werden soll, der Offizier der Blutelfen wird ebenfalls dort sein. Katherina konnte mit Hilfe der Naturkräfte und des Lichts entflucht werden.
10. Juni - Überfall auf die Gefangenenübergabe. Die Nachtelfe wurde befreit, die Mitglieder von Angizia und der Offizier der Blutelfen wurden ausgeschaltet.
11. Juni - Lager und Planungsrunde. Verlegen des Lagers nach Bashal Aran.
-> Leichen der Dalanari bergen
-> Quelle der Tierpestilenz ausmachen und zerstören.
12. Juni - Lagerruhe
13. Juni - Lagerruhe
14. Juni - Lagerruhe

15. Juni - Ein Trupp der Expedition ist aufgebrochen um die gefallenen Dalanari zu bestatten. Sie fanden rituell verstümmelte Leichen der Dalanari, sowie ein Götzen der Seelenbindung welcher inmitten des verseuchten Lor Danel stand. Als sie diesen mit gesegneten Pfeilen zerstört hatten, wurden sie selbst Opfer der Macht des Götzen und in die Schattenlande gesogen.
16. Juni - Mit Hilfe der Macht des Mondbrunnens konnte Pater Cain und Schwester Katherina den verlorenen Seelen ein Portal öffnen das ihnen einen Weg zurück in die sterbliche Welt ermöglicht.
17. Juni - Lagerruhe
18. Juni - Die ehrlose Tat von Kommandantin Sternenstaub, das töten eines sich ergebenden Feindes, wurde im Kreis der Expedition diskutiert.
19. Juni - Lagerruhe
20. Juni - Lagerruhe
21. Juni - Lagerruhe
22. Juni - Lagerruhe

23. Juni - Eine Boteneule wollte die Expedition erreichen, wurde jedoch von Fledermäusen der Horde abgefangen und getötet. Die Nachricht wurde zerstört, die Streiter der Expedition versuchten die Fetzen der Nachricht zu bergen.
24. Juni - Die Nachricht führte die Streiter zu einem Pavillon nahe des Hains. Dieses antike Bauwerk der Kaldorei hat über Jahrtausende hinweg ein Geheimnis bewahrt, welches von den Teilnehmern der Expedition gelüftet wurde. Der nächste Hinweis wartet im Süden.
25. Juni - Im Süden fanden die Streiter ein Ornament des Weltenbaumes. Ihre Präsenz dort rief einen Wächtergeist auf den Plan der von ihnen verlangte die Reinheit ihrer Absichten zu beweisen.
26. Juni - Der Stoßtrupp der Expedition konnte mit den gesammelten Hinweisen die Fundorte der gesuchten Artefaktsteine aufspüren. Sie mussten sich nur durch die Reihen des Schattenhammers schlagen.

Rückreise nach Stormwind


Der Beitrag wird sich mit Fortschritt erweitern ;).

Re: Plotverlauf

Verfasst: Di 4. Jun 2019, 17:17
von Diardre
Das ist super wenn man leider nicht regelmäßig kann.
So hat man trotzdem die Möglichkeit noch mitzumachen. Danke dir.

Re: Plotverlauf

Verfasst: Fr 7. Jun 2019, 00:18
von Simanthy
"Die Belagerung" abgeschlossen.

Re: Plotverlauf

Verfasst: So 9. Jun 2019, 19:44
von Simanthy
Nächstes Kapitel: Ein Männlein im Walde

Re: Plotverlauf

Verfasst: Mo 17. Jun 2019, 20:13
von Arianne
So far:


Die Ankunft an der Dunkelküste war holprig, aber man schaffte auch nach der zerstreuten Landung wieder zusammenzufinden und mit den Sternenläufern (und Kelyndea) zusammen den Hain der Uralten von der Belagerung der Horde zu befreien und dort ein Lager einzurichten.

Leider war nicht ausnahmslos jeder dorthin gekommen. Die ehrwürdige Mutter stieß erst etwas später hinzu und hatte davon zu berichten, dass ein Ordensbruder, Cavan, von den Untoten dazu gebracht wurde, ein rotes Gebräu zu trinken, das ihn aggressiv werden ließ. Zunächst konnte sie ihn mittels Licht noch ruhig stellen, dann aber wurde er bei einem Angriff entführt und die Priesterin konnte mithilfe des Druiden Cirdan entkommen und zum Hain fliehen.

Um die Angreifer und Cavan ausfindig zu machen, schickte man Späher los, die die Dunkelküste untersuchten. Zwar fanden sie nciht die Untoten, dafür aber Fässerlager allüberall verteilt: Schneinbar sogar gezielt in der Nähe des Hains. Ob das an Angriff werden sollte? Man stellte für Untersuchungen eines der Fässer sicher und fand sogar eine verletzte Elfe, die davon berichten konnte, dass Karavanen aus dem Süden diese Fässer transportierten.

Ein Labor also im Süden war wahrscheinlich. Noch bevor man mehr darüber herausfinden konnte, fand man eine weitere Karavane mit ihrer gefährlichen Fracht. Der Kampf gegen die Wachen war gefährlich, hatte aber zur Folge, dass die Fässer ihre Ziel nicht erreichen konnten. Allerdings wurden auch ein paar Verletzungen davongetragen - sowie die infizierte Arianne, die ein paar Tropfen des Gebräus abbekam, das man Cavan gab. Serenade des Krieges nannten die Untoten diesen Zustand.

Während Arianne wieder ins Lager gebracht wurde und ohne Verstand, tobend und mit kruden Liedern auf den Lippen gefesselt gehalten wurde, forschten Piers und Yeshar an einem Trank, der gegen dieses Mittel helfen könnte. Wo Licht und Naturmagie für eine kurze Zeit Ruhe brachte, vermochte das Elixier sogar wertvolle Stunden zu gewinnen.
Aber eine Heilung blieb aus.

Man suchte also nach dem Lager der Alchemisten, ob es dort eine Lösung für das Problem gab. Zu dem Zweck bedrängte man einen Goblin, der unter dem Vorwand, Gift verabreicht zu bekommen, das ihm nur 48 Stunden Zeit ließe, zum Apothekerlager geschickt wurde. Allein in der gefährlichen Umgebung Wurde er von Hephaestion und Nailien begleitet, um das Labor ausfindig machen zu können...

Re: Plotverlauf

Verfasst: Fr 21. Jun 2019, 09:36
von Arianne
Auch nach einiger Zeit des Wartens kehrte der Goblin nicht zurück zum Lager der Alliierten. Hephaestion aber konnte zumindest den Ort ausmachen, zu dem er gelaufen war: Eine Höhle am Südlichen Strand. Der Eingang war eine alte Ruine, die tief in die Erde hinab reichte.

Während die Menschen gleich vorstürmen wollten, um dem unheimlichen Treiben in der Tiefe ein Ende zu bereiten, sprachen die Nachtelfen ihre Zweifel aus und merkten an, dass ein Lager aufzuschlagen und mit Ruhe Zeit in die Ausspähung zu investieren zu weniger Gefahren führen würde.

So zog man sich für den Moment zurück und schlug in der Nähe ein Lager auf. Von hier entsandte man eine Spähtruppe zum Eingang.

Mit Kelyndea, Zianth, Cirdan, Feodor, Tilon und Hephaestion war der Trupp schon um einiges größer, aber man hatte entsprechend mehr Möglichkeiten. So näherte man sich den Eingang. Schon die Spuren hierher verrieten, dass viele Transporte hinein und auch wieder hinausgingen. Einen der Transporte konnten sie auch gerade ausmachen, kaum waren sie in der Nähe. Die Verlassenen brachten Fässer von dem beschatteten Ort fort.
Cirdan folgte dem Karren.

Der Rest wollte mehr in Erfahrung bringen und näherte sich weiter. Sie konnten schnell ausmachen, dass die nahen Bäume erkrankt waren und ein rotes Sekret absonderten, das vermutlich das Gift war, das sie erst hergelockt hatte. Auch die Tierwelt, so zeigte sich bald, war aggressiver und wilder als sie sein sollten. Man hatte die Natur verseucht.

Während Hephaestion und Kelyndea in die Dunkelheit über glatte und nasse Wege hinabstiegen, verblieben die anderen drei auf ihrem Wachposten.
Unten konnte man bald sehen, dass der Weg ins Wasser endete. Keine Fässer oder Hinweise verrieten, wohin es hier weitergehen sollte. Ein Vogelruf, den die Wachen nach unten gaben, warnte vor einer eintreffenden Karawane und ließ Tion und Kelyndea gerade noch rechtzeitig zurückkehren, um nicht entdeckt zu werden. Kaum war diese Bedrohung gebannt, traten sie noch einmal zum Wasser herunter, um dort eine Probe zu entnehmen. Oben wurde ebenso ein Tannenzapfen des kranken Baumes mitgenommen, um ihn später zu untersuchen.

Derweil folgte Cirdan dem Tross und alarmierte das Lager, dass eine Karawane südlich die Straße entlang zog. Da der Spähtrupp nicht noch mehr Personen entbehren konnte, sammelte Kiralia die anderen Lagernden um sich, um mit ihnen diesen Verlassenen nachzugehen.

Was sie dabei erfuhren, war ebenso grausam wie bitter: Die Untoten zogen in Furbolglager, trieben die Wesen dort zur Weißglut, dann töteten sie sie, schnitten ihre Körper und Köpfe auf und extrahierten Blut und Gehirne, um sie zu verladen. Dazu hatten sie sogar die alten Artefakte der Nachtelfen mit dem unheiligen Spuk entweiht. Als auch Yeshar einer solchen Kugel näherkam, spürte er selbst den Zorn und ließ ihn an einem der Verlassenen aus, dem er die Knochen brach, der aber festgesetzt und zum Verhör ins Lager zurückgebracht werden konnte.
***

Das Verhör ergab, dass sie den Zorn der Furbolgs als Zutat für die „Serenade des Krieges“ benötigen. Weiter, dass es dazu kein Gegenmittel gebe und dass der Gefangene auch die Rezeptur nicht kannte. Allerdings gehörte wohl auch er zu dieser Gruppe der Verlassenen, die sich den Namen Angizia gegeben hatte. Er machte eine Andeutung, dass ihr Apothekarium in der Höhle am Strand untergebracht war und man die Angreifer bereits erwartete.

Tags nach der Befragung wollte man eben das prüfen. Man hatte nun die Informationen gefunden, erforscht, dass das Wasser in der Höhle nur abgestanden war jedoch nicht giftig. Ein Kampf würde wohl nicht ausbleiben. Also zog man in großer Gruppe los, um den Apothekern den Garaus zu machen. Als sie zur Höhle kamen, hatte die Krankheit die Bäume schon viel mehr gebeutelt.

Kaum getaucht kamen sie auf der anderen Seite in enge Höhlengänge, die durch Kristalle, die aus der Wand hingen, beleuchtet waren. Man konnte Fäulnis, Moder und Tod riechen – und vor allem sah man schnell, dass die Wurzeln der Bäume, die bis hier herunterreichten, mit dem roten Gebräu getränkt wurden, das sie hier entwickelt hatten.

Doch keine Verteidiger hielten sie auf. Fast unbehelligt konnten sie durch die Höhle gehen und dabei die Beete an Pflanzen sehen, die die Untoten angelegt hatten, um sich einen Vorrat für die Tränke zu schaffen.
Erst, als sie viel tiefer in die Höhle kamen, sahen sie eine Gestalt, die sich der Leere hingegeben hatte. Sie kniete an einem unheiligen Altar und hieß die Eindringlinge willkommen, als auch schon ein Pfeil zu ihr jagte. Durch die Macht der Schatten konnte sie ausweichen und ein wenig mehr Zeit herausholen. Tatsächlich näherte sich ein Apotheker, der eine labile Kugel des Gifte gen der Gruppe schleuderte. Noch in der Luft platzte sie und versprühte ihre grausame Fracht über der Gruppe.
Diese aber wusste sich sehr wohl zu schützen: Rüstung, Wurzeln oder Schilde vermochten die Eindringlinge vor der bitteren Auswirkung zu bewahren. Nur Levan wurde getroffen und mit ihm Alynia, die sich in einem rettenden Reflex vor Feodor und Nyhaadon brachte, um ihnen das Leid zu ersparen.

Noch bevor sie fliehen konnten, wurden die beiden Verlassenen aber von der Truppe niedergeschossen und erlegt. Auch die beiden Infizierten wurden bewusstlos geschlagen und fixiert. Für den Moment war die Gefahr gebannt.
Im weiteren Verlauf des Abends fand die Truppe tiefer in der Höhle noch Ein Pilzlager – ebenso eine der Zutaten – sowie ein Lager der Fässer, die immer wieder an die Dunkelküste geliefert wurden.
Auch Gefangene konnten siefinden: Cavan und der Goblin Gluskin waren hier für wilde Experimente festgehalten und standen eindeutig unter dem Einfluss der Serenade des Krieges.

Weiter fand man das Labor der Verlassenen: Ein improvisiertes aber sehr vielseitiges Konstrukt aus Flaschen, Glas, Kristall, Destillen… man musste es hier mit versierten Apothekern zu tun haben – offenbar aber nicht mit Kämpfern.
Eine kurze Untersuchung brachte sogar ein paar Auszeichnungen hervor, denen man unter anderem das Rezept der Serenade des Krieges.
Yeshar bediente sich noch reich an dem, was er finden konnte.
Nun war die Gefahr dieses Giftes getilgt und der weitere Strom der Fässer an die Küste unterbrochen. Mit etwas Glück war sogar das Rezept für die Verlassenen verloren und die Verbündeten bald schon geheilt.
Die Bäume und Tiere in der Nähe würden eine ganze Zeit brauchen, bis sie sich erholen konnten, wenn es denn schließlich geschah. Doch für den Moment hatte die Truppe einen gemeinsamen Sieg erzielen können.



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*** (Präziser Bericht durch Kiralia)
Mit dieser Information verschwand der Druide wieder während Kommandantin Mondlilie nun eine eigene Spähtruppe zusammen trommelt, die aus Yeshar Silberdorn, Aeris Wildherz, Yliriel Nachtschatten und Roselyn O'Finnigan bestand. Die Spuren waren schnell gefunden und damit auch die Lokalisierung des Wagens. Scheinbar wurde dieser über den Spähflug von Druide Yeshar beladen und entladen, tauschten sie Fässer auf den Wagen aus während ein Apotheker an irgendeine Gerätschaft zu hantieren schien. War die Truppe erst einmal nah genug um einen eigenen genaueren Blick zu erhaschen machte sich das Grauen hier nun deutlich klar. Das ehemalige Furbolgslager war fast komplett ausgerottet worden, lagen überall verstümmelte und am Kopf geöffnete Leichen herum. Aus Wut und der Sicherheit die kleine Karawane überfallen zu können gab Kommandantin Mondlilie das zeichen zum Angriff.
Mit den ersten Pfeil rannte Aeris begleitet von Yliriel vorran während bereits die ersten beiden Todeswachen sauber getötet wurden. Ein Kampf brach aus dabei ein Peon versuchte mit der Karawane zu fliehen, doch hielt ein Pfeil von Roselyn diesen ab zu schnell zu entkommen während Yeshar den Wagen wurzelte. Ein weiterer Pfeil bedeutete den Tod des Peons und auch der rest der Todeswache wurde erledigt. Hatte man mit Erfolg den Apotheker durch die Wurzeln des Druidens erstmal in die Nähe bekommen, schien Yeshar kaum seine Wut kontrollieren zu können. Brach er immer wieder einzelne Knochen des wimmernden Verlassenen. Über die Schulter geworfen wurde dieser dann in die Nähe des Lagers gebracht um ihn an nächsten Abend zusammen mit Priesterin Dämmermond und Oberste Klerikerin Simanthy auszufragen.

Re: Plotverlauf

Verfasst: Do 27. Jun 2019, 09:45
von Simanthy
Der Sieg im Apothekarium wurde errungen, der Gefangene befreit und wichtig Dokumnte sowie Gerätschaften des Feides erbeutet. Der Druide Silberdorn und Vicount de Gabastone nutzten die Tage der Ruhe, um die Schriften der Apotheker auf der Suche nach der fehlenden Komponente für ein Heilmittel zu durchsuchen. Die beiden versierten Alchemisten erkannten schnell, dass es sich bei der fehlenden Komponente um arkane Magie handelte. Die Apotheker der Verlassenen hatten ihr Gift mit arkaner Energie belegt, um dessen Wirkungsdauer zu erhöhen.

Es wurde von Kommandantin Mondlilie eine hochgeborene Magierin hinzugerufen, doch ein Versuch mit ihrer Hilfe das Gegenmittel zu entwickeln wurde vereitelt, als das Lager der Expedition von einer dunklen Waldläuferin angegriffen wurde. Der Kampf gegen die untote Nachtelfe forderte alle Kräfte des Lagers, so das ein Heilungsversuch am selben Tag ausgeschlosen war. Die untote Angreiferin wurde von den Schildwachen gestellt und erlegt. Erst am nächsten Tag gelang es dem Vicount die magischen Kristalle mit den alchmistischen Rezepten in ein die richtige Verbindung zu bringen und so das mit Druide Silberdorn gebraute Gegenmittel zu komplettieren. Jenes wurde dann vom Vicount an Bruder Cavan getestet. Der betroffene Ordensbruder reagierte umgehend auf das verabreichte Mittel, sein Körper wurde von Krämpfen geschüttelt, bis er eine rote schleimige Substanz erbrach. Der Augenblick der Gewissheit wurde jedoch verzögert, denn Knappe Tilon schlug den Ordensbruder bewusstlos, da dieser ihn während des Verabreichens des Gegenmittels angegriffen hatte. Ob Bruder Cavan nach dem Erbrechen der Substanz wieder klar im Kopf war, sollte sich also erst am nächsten Tag herausstellen. Sollte es wirken, würde man auch den anderen betroffenen das Mittel verabreichen.

Während man auf Bruder Cavans erwachen wartete erregte einer der erbeuteten Kristalle die Aufmerksamkeit der Streiter. Das unscheinbare Kleinot summte und vibrierte. Eine Stimme ertönte aus dem Kristall, sie verlangte den Apotheker Todeshymne zu sprechen. Mittels einer Scharade konnte der Sprecher abgelenkt und auf später vertröstet werden. Unsicher wie die genaue dieser Kommunikationskristall wirkte, wurde dieser von Yeshar Silberdorn außerhalb des Lagers vergraben.

Kommandantin Mondlilie führte einige Schildwachen auf eine Patrouille, um weitere feindliche Versorgungszüge anzugreifen.

Am nächsten Tag zeigte sich, das das Gegenmittel gewirkt hat, Bruder Cavan war ausgehungert und geschwächt aber bei klarem Verstand. Tilon verabreichte ihm ein von Katherina gebrautes Schmerzmittel und befreite den Soldaten von seinen Fesseln. So wurde dann auch Sir Alynia Vanth von der Wirkung des Giftes und ihren Fesseln befreit. Die Oberste Klerikerin ordnete an das Lager abzubrechen und zurück nach Norden zu ziehen. Der am Abend zuvor vergrabene Kristall wurde in einer versiegelten Kiste mitgenommen.

Im Hain wurde dann auch Schwester Arianne das Heilmittel verabreicht. Die Oberste Klerikerin versammelte die restlichen Köpfe im Hain um sich, damit sie den nächsten Schritt planen konnten und sich darüber verständigen konnten welchen taktischen Nutzen der Kommunikationskristall für sie habe. Man will dem Feind bei nächster Gelegenheit eine Falle stellen, in dem man ihn mit dem Kristall kontaktiert und einen Hilferuf fingiert. Man wird sich als Apothekereinheit auf dem Rückzug ausgeben, welcher die obste Klerikerin als Gefagene bei sich habe und von Jägern der Kaldorei verfolgt wird. Dies soll die Aufmerksamkeit der weiteren Streitkräfte Angizias erregen, welche dann einem Hinterhalt beseitigt werden sollen.

Re: Plotverlauf

Verfasst: Fr 28. Jun 2019, 14:50
von Arianne
Endlich war es soweit. Die beschwerlichen Wege waren bereitet. Man hatte sich durch die Unterlagen der Apotheker gearbeitet und ein Gegenmittel für die Infizierten gefunden. Man hatte dabei einen Kristall ausgemacht, der den Verlassenen offenbar als Kommunikationsmittel diente, und man hatte den erbosten und jähzornigen Verlassenen auf der anderen Seite gut verstehen können.
Er suchte nach seinem Apotheker – verlangte nach neuen Lieferungen. Und vor allem wusste er, dass irgendetwas nicht stimmte.
Auch von der anderen Seite wurden die Nachrichten wohl übertragen und so ersann man eine List, um endlich den entscheidenden Schlag gegen die Verlassenen bringen zu können. Man hatte sich diesen Vorteil teuer erkauft und nun würde man ihn auskosten.

Der Plan stand bald fest: Man wollte dem Kommandanten eine Falle stellen. Da man davon ausging, dass er weder unvorbereitet noch allein zu einem Treffpunkt kommen würde und schon gar nicht auf offizielle Einladung, baute man das Vorgehen weiter aus. Sie würden in zwei Gruppen agieren. Eine, die als Köder den Ruf an den Kommandanten herausgibt und eine, die Fallen präpariert und dem untoten Tross schließlich in den Rücken fällt.
Die Gruppe des Köders würde demnach wohl Peerus Leidsänger stellen müssen, während der andere Trupp das Gefolge in Schach halten würde.
Man fand den idealen Ort dafür: Schmale Wege, Dickicht, eine Höhle schließlich oben in den Bergen. Viel Potential für Fallen und taktische Kämpfe. Und die Möglichkeit für einen Stellungskrieg zum Schluss.

Unter Alynias Führung folgten Piers, Thomas, Yliriel, Aeris, Katherina, Feodor, Tilon und Arianne in die Höhle am obersten Ende. Piers setzte den Hilferuf ab – die Verlassenen seien überrannt worden, man habe Todeshymne gefasst und musste fliehen. Doch gelang es den Flüchtigen, Simanthy gefangenzunehmen und sie wollte man nun in die Hände Leidsängers übergeben.
Soweit sollte der Plan gelingen. Yliriel stellte eine Dunkle Waldläuferin dar, die dem Kommandanten den Weg weisen und ihn in trügerischer Sicherheit wiegen sollte.

Er kam, in Begleitung einer Person – alle anderen wurden also schon wie im Optimalfall geplant auf dem Weg abgefangen. Kaum waren sie tief in der Höhle, stellten die Köder die Verlassenen während Arianne den Weg hinaus blockierte.
Die ersten Schläge der Verbündeten trafen ihr Ziel, Peerus Leidsänger, zwar, bewirkten jedoch keinerlei Schaden. Die Rüstung, in der der Untote steckte, zeigte nicht einmal Kratzer und mit Leichtigkeit schlug er seine Feinde davon.
Grunar, der zweite Verlassene, zerfiel gleich in eine leerenartige Wolke, mit der er jeglichen eingehenden Schlag durch sich durchgleiten ließ. Der erste Zugriff war nicht geglückt. Doch der Kampfeswille war ungebrochen.
Im weiteren Verlauf des Kampfes zeigten Lichtmagie und Weihwasser große Wirkung – vor allem, um Grunar in seiner Gestalt zu halten oder den unerschöpflichen Kampfeswillen, den Peerus Leidsänger an den Tag legte, zumindest begegnen zu können. Er nannte sich selbst den Herold des Krieges und schrie seinen Hass und seine Überzeugung mit jedem Hieb wieder hinaus.
Gebete schließlich aber brachen seinen Willen und das Zusammenspiel der Verbündeten konnte nach einigen schweren Treffern dann doch den mächtigen Krieger in die Knie zwingen und die schlimmsten Verletzungen verhindern. Seine letzten Worte waren, der Krieg ende nie – und die Sieger in dieser Höhle seien würdige Nachfolger für den Herold selbst. Unter dem erstaunten Blick aller Anwesenden erstach er sich mit seiner eigenen Klinge und verharrte in dieser reglosen Position.
Eine kalte Welle ging von ihm aus und traf die Umstehenden noch, doch als auch sein Gefolgsmann, wieder in seine körperliche Form gezwungen, endlich niedergestochen wurde, kehrte Stille ein.

Noch war sich niemand sicher, ob die Untoten nun besiegt waren, man sah jedoch gleich nach den Verletzten und einige eilten hinaus, um nach den Verbündeten Fallenstellern zu sehen. Man traf bald schon auf Nyhaadon, der schwer verletzt im Eingang der Höhle lag. Doch der Druide Silberdorn war bald zur Stelle und half, unterstützt durch Avalora dem Sterbenden einen Anker in der Welt zu finden.
Yliriel, die untote Kriegerin der Nachtelfen, die sich während des Kampfes dem Licht und gesegneten Wasser stellen musste, verlangte nach Ruhe und Abstand, um ihre Wunden allein zu regenerieren und auch Alynia wurde versorgt, um sie transportfähig zu machen. Schließlich kehrte man nach beschwerlicher Arbeit zum Hain zurück.

Hier fanden die geschröpften aber siegreichen Truppen zusammen, erholten sich und wurden noch einmal gründlicher versorgt.
Man sprach miteinander, noch lange in die Nacht hinein, bald in flüsterndem Ton, um die Schlafenden nicht zu wecken. Doch es lag ein Lächeln auf den müden Gesichtern. Und Dankbarkeit im Blick.
Es hatte keine Verluste auf ihren Seiten gegeben, wenn auch nur knapp.
Aber sie hatten gesiegt – und für den Moment konnte sich die Welt ohne diese Bedrohung ein kleines Bisschen besser anfühlen.

Re: Plotverlauf

Verfasst: Fr 28. Jun 2019, 14:52
von Arianne
Die andere Seite. (Text durch Kiralia)

< Der Tag war gekommen und die ehemals Infizierten waren wieder beim Klaren Verstand. Sammelten sich nun die gemeinsamen Streitkräfte, um die Oberste Klerikerin um ihren Plan zu lauschen. Man wollte den Kristall der, als Kommunikation genutzt wurde verwenden, um die Truppen der Angizia in eine Falle zu locken. So war es Kommandantin Mondlilie diese die Gruppen einteilte bevor man sich gemeinsam zum vorgesehenen Ziel bewegte. Dort angekommen verteilten sich die Bogenschützen, gemeinsam mit Shan'do Eulenfeder und Druide Silberdorn auf der Erhöhung um sich dort in den Schatten zu tarnen während der restliche Trupp in eine Höhle vorausging. Schwester Nachtschatten tarnte sich in der Zwischenzeit vor den Höhleneingang als eine dunkle Waldläuferin diese mögliche Späher von weiten Überzeugen sollte damit die Falle nicht aufflog.

Es dauerte eine Weile bis dann die trabenden Geräusche durch den Waldboden hallten und in weiterer Ferne eine größere Truppe an berittenen Verlassenen den Wegesrand hinauf kamen. Waren alle in Position griff Shanis mit dem zweiten Eulenruf als Zeichen an. Durch ein Gebet an Elune schoss ein gleißender Mondstrahl hinab und löschte dabei sofort zwei der Todesreiter aus, die noch nicht in die Höhle verschwunden waren. Auch traf es dabei vier weitere Todeswachen die durch ihre Verbrennungswunden laut aufschrien und damit alle anderen in Aufruhr brachten. Yeshar wurzelte geschwind die auf Todesrösser schreienden Todeswachen, um diese abzuhalten sich der Gruppe im Hinterhalt zu nähern. So war Kelyndea's erster Pfeil aus sicheren Schutz der Bäume der einen Seuchenbringer durch den Kopf traf und dabei sofort tötete während sich ein zweiter Seuchenbringer langsam in die Richtung von Yeshar und Kiralia bewegte. Verspürte er sein Unheilvolles grünes Gift aus einer der Tanks flüchtete die Kommandantin schnell aus diesem während auch Yeshar hustend und nach Luft ringend nach hinten floh.
Sofort flog auch ein Pfeil von Avalora dieser jedoch von einer weiteren aus der Höhle eilenden dunklen Waldläuferin mit einem Gegenfluch abgewehrt wurde. Sie schoss in die obere Deckung woher Kelyndea's Pfeil kam und streifte dabei die Schulter der Schützin diese sofort das weite auf einer der anderen Äste aufsuchte.

Nyhaadon wollte die Chance nutzen und wandelte sich um durch die Reihen zu brechen in der Hoffnung den Bansheeschrei ein Ende zu bereiten. Kaum verließ Nyhaadon seine Gestalt um seinen Speer durch die Waldläuferin rammen zu wollen wird dieser von tückischen Bilder heimgesucht. Wut und Trauer entbrannt in ihm während drei Todeswachen mit ihren Lanzen den Druiden von hinten Erstochen, gerade in selben Moment als auch Nyhaadon seine Lanze durch den geöffneten Mund der dunklen Waldläuferin rammt um ihr einen schnellen Tod zu schenken. Mit Schmerzen drückt der Shan'do den Speer durch seinen Bauch zurück um dann Erschöpft und Blut spucken zusammen zu Sacken.

In der Zwischenzeit wurde Kelyndea von der zweiten dunklen Waldläuferin mit einer Gedankenkontrolle davon abgehalten einen weiteren Pfeil zu schießen, wollte diese sie gerade dazu bringen die eigenen Reihen anzugreifen war es Avalora's Pfeil der die Waldläuferin in die Brust traf. Mit einem Schrei unterbrach ihre Kontrolle, bekam nun Avalora einen Fluch der in ihr Ängste und Illusionshafte Bilder vor die Augen brachten ab, bis sie sich herausriss. Hatte Kelyndea in der Zwischenzeit wieder ihre Kontrolle zurückgewonnen schoss sie nun einen tödlichen Pfeil in den Schädel der dunklen Waldläuferin die dabei mit einem Bansheeschrei zusammen brach und an ihren Wunden starb. Avalora's gesammelte Wut und Trauer fokussierte sie in ihren fliegenden Pfeil der mit Dornen zwei weitere Todeswachen von ihrem Angriff auf Nyhaadon abbrachten und dabei tötete während Kiralia die letzte zwei Todeswachen ebenso erledigte.
Schnell eilte die Truppe in richtung Nyhaadon als der Kampf für sie entschieden schien, kümmerte sich Yeshar mit aller Kraft darum die tödlichen Wunden des Druidens zu schließen.

Unter Schmerzensschreie und brabbelnden Worte der Furcht zu sterben bat der Shan'do immer wieder darum den Menschen zu danken, das man sich um seine Tochter kümmern sollte und er an der Seite von Kommandantin Mondlilie sterben wollte. Verzweifelt, aber Erfolgreich heilte Yeshar die Wunden bis dieser aus Erschöpfung zusammen brach und dabei sein Bewusstsein kurzzeitig verlor. Mit gemeinsamer Kraft setzen die Schildwachen, zusammen mit Tilon die beiden Druiden auf jeweils einen Säbler um zurück zum Hain zu eilen. Dort wurden beide dann auf Decken gelegt und zugedeckt um neue Kraft zu tanken.

Man konnte die ganze Nacht Kiralia vor den beiden Druiden wachen sehen, machte die Kommandantin wohl kein Auge zu. Während auch der Rest sich im Lager verteilte, austauschte und die Wunden der anderen versorgten. Der Kampf war gewonnen. >

Re: Plotverlauf

Verfasst: Mo 1. Jul 2019, 23:32
von Simanthy
OOC:
Die Sternenläufer sind weiter gezogen, das Expeditionskorps macht alleine weiter.
Der Plotverlauf wird weiterhin geupdatet.

Re: Plotverlauf

Verfasst: Mo 15. Jul 2019, 10:49
von Simanthy
Die Sternenläufer sind in das Eschental gezogen, während das Expeditionskorps an der Dunkelküste verbleibt. Man trennte sich in Freundschaft und als Waffenbrüder… oder Schwestern. Auch wenn Angizia an der Dunkelküste der Kopf abgeschlagen worden ist, gibt es da draußen noch versprengte Einheiten, die sich dem Zorn der Kaldorei widersetzen. Das Expeditionskorps will keine losen Enden hinterlassen, bevor es einen Weg zurück in die Heimat findet. Denn noch ist die Heilige Flamme nicht wieder aufgetaucht, es bleibt also offen wie das Korps zurück nach Stormwind kommen soll.

Die Druidin Tirea Blutblatt bat darum man sie bei der Suche ihrer Schwester unterstützt, ein Ersuchen das nicht ungehört bleiben sollte. Der Konflikt an der Dunkelküste hat ihre Schwester hinfortgerissen und die Streiter der Expedition werden bei ihrem Kampf gegen die Invasoren alles tun, um sie ihr zurückzubringen. Es wurden Kundschafter nach Norden in Richtung der feindlichen Stellungen entsandt, sie brachten jedoch nur Kunde über weitere Spuren des Krieges. Bruder Feodor geriet dabei in den Bann einer Runenwaffe welche ihren Lockruf auf ihn gerichtet hat, um einen neuen Träger zu finden, nach dem ihr letzter von Pfeilen der Schildwache in einer längst vergessenen Schlacht niedergestreckt worden ist. Nur mit Mühe gelang es den Mitstreitern, um den Ordensbruder ihn niederzuringen als die Waffe ihre Kontrolle über ihn entfaltete. Er wurde ins Lager der Expedition zurückgebracht, gefesselt und später von der Lichtgeschmiedeten Inucari untersucht. Mit der Hilfe von Schwester Arianne brach die Lichtgeschmiedete dann den Bann welcher den Ordensbruder in seinen Klauen hielt.

Die Axt verblieb jedoch am Fundort, wo die Streiter sie zurückgelassen hatten. Um diese Bedrohung endgültig unschädlich zu machen, machte sich die Oberste Klerikerin persönlich auf den Weg um die Macht der Runenwaffe zu brechen. Doch die Geister der Orcs, welche den Träger dieser Waffe einst begleitet haben waren ebenso an ihre Macht gebunden, sie eilten aus dem Schattenreich herbei, um die Waffe zu schützen. Erst durch den Segen des Lichts war es den Streitern möglich gegen die spektralen Orcs bestehen zu können und der Obersten Klerikerin genug zeit zu geben die Macht der Axt mithilfe des Lichts zu brechen.

Die Kundschafter haben jedoch einen Gefangenen machen können, einen Blutelfen welcher von seiner Einheit getrennt wurde. Durch ihn erfuhr die Expedition von seiner Truppe, welche bei den Ruinen von Auberdine lagern soll. Sollten die Worte des Elfen sich als wahr herausstellen sind die meisten seiner Kameraden nicht aus freien Stücken dort. Es soll sich bei ihnen, um Zwangsverpflichtete handeln welche gesandt wurden, um der Bündnistreue Silbermonds gegenüber den Kriegsplänen des Kriegshäuptlings genüge zu tun.

Um dieser Sache näher auf die Spur zu gehen und da die Schwester von Tirea Blutblatt im Norden der Küste zuletzt lebend gesehen wurde, verlegt die Expedition ihr Lager in den Norden der Küste.

Fern der Dunkelküste erreichte Aryna Lightblade die Ordensburg der Scharlachroten Faust. Sie überbrachte ihrem Vater die Fundstücke, die Rückschluss auf das Schicksal der 1. Lanze, ihres Chevalíers und des Ordensmarschalls gaben. Den gespaltenen und durchbohrten Helm von Chevalíer Bartlett, beschädigte Schulter und Beinschützer, sowie das gebrochene Schwert des Marschalls Angus Bodkin. Nominell wird Lord Lightblade das Kommando über die 4. Lanze übernehmen, er wird im Norden Vertreten durch seine Tochter, Aryna Lightblade.

Re: Plotverlauf

Verfasst: Mo 15. Jul 2019, 10:49
von Simanthy
An der Dunkelküste wurden letzte Absprachen mit dem Gefangenen Blutelfen getroffen welcher auf den Namen Alandir Funkensturm hört. Sir Vanth hatte das Vertrauen Elfen gewinnen können. Sie konnte ihn davon überzeugen das es einen Weg gibt, um größeres Blutvergießen zu verhindern und es seiner Einheit erlaubt die Front ohne Gesichtsverlust zu verlassen. Der Plan erforderte jedoch ein großes Maß beiderseitigen Vertrauens. Die Streiter der Expedition würden den Sonnenhäscher Offizier ausschalten der Alandirs Einheit an der Front hält, ohne das Kommando dieses Veteranen muss die Einheit aus zwangsverpflichteten kriegsunwilligen Magiern den Rückzug antreten. Ohne die Führung des erfahrenen Offiziers ist ein größeres Blutvergießen unter den Blutelfen nicht mehr notwendig. Das erkannte auch der gefangene Blutelf und willigte in den Plan ein. Er versprach die Streiter darüber zu Informieren sobald sich eine Gelegenheit ergeben würde, um den Sonnenhäscher auszuschalten.

Während im Lager der Blutelf von den Plänen der Expedition überzeugt werden konnte, wurde Schwester Katherina Opfer eines Schattenjägers. Ihre Patroullie und sie wurde von dem verstohlenen Trollmeuchler angegriffen, er konnte zurückgeschlagen werden aber die Ordensschwester bekam seinen Fluch zu spüren. Ihre Zunge konnte nur noch trollische Worte formen, der Fluch nach ihr die Muttersprache. Erst tags darauf konnte der Fluch durch die Oberste Klerikerin und Avalora Sternenstaub gebrochen werden.

Alandir Funkensturm war zwischenzeitlich zu seiner Einheit zurückgekehrt und konnte die Expedition mit einer heimlichen Botschaft über einen geeigneten Zeitpunkt für einen Angriff auf den führenden Offizier seiner Einheit, Niandur Morgenröte, informieren. Obendrein enthielt seine Botschaft die Information das Morgenröte plane eine gefangene Schildwache bei meinem Treffen an Agenten der Verlassenen zu übergeben. Aus dem geplanten Attentat auf den Sonnenhäscher wurde damit auch eine Rettungsmission.

Am nächsten Tag lagen die Streiter der Expedition auf der lauer, von ihrem Helfer im Lager der Blutelfen informiert, konnten sie den geplanten Treffpunkt von Morgenröte und den Verlassenen schnell ausfindig machen und Angriffspositionen beziehen. Als erstes erreichten die Untoten den Ort des Geschehens, die Blutelfen folgten erst mit deutlicher Verspätung, ganz zum Unmut der Verlassenen. Wie von Alandir angekündigt, hatten sie eine gefangene Nachtelfe bei sich, durch arkane Zauber gefesselt und kampfunfähig gemacht. Die Gefangene stellte sich als vermisste Schwester der Druidin Blutblatt heraus.

Durch den Vorteil des Hinterhalts war es ein leichters für die Soldaten der Expedition die Verlassenen auszuschalten. Lediglich der Sonnenhäscher leistete erbitterten Widerstand, konnte jedoch während eines Duells mit Kommandantin Sternenstaub entwaffnet werden. Er wurde von ihr niedergestreckt, als er sich ergeben wollte. Durch Morgenrötes tot entmutigt zogen sich seine Begleiter mit einem Notfallteleport zurück. Die befreite Kaldorei wurde von ihrer Schwester versorgt und zurück ins Lager gebracht.

Später erreichte die Expedition die Nachricht ihres heimlichen Verbündeten. Er berichtete davon das ihr Plan aufgefangen war, seine Einheit wird sich zurückziehen. Doch hat die Art des Vorgehens, das gnadenlose Erschlagen eines sich ergebenden Feindes viele seiner Kameraden davon überzeugt hat, das die Erzählungen über die Ehrlosigkeit der Allianz wahr seien. Und das sie sich wieder dem Kampf anschließen werden, sobald sie in Silbermond angekommen sind.

Re: Plotverlauf

Verfasst: Mi 24. Jul 2019, 22:22
von Simanthy
Nach dem ein Konflikt mit dem Kontingent aus Silbermond umgangen wurde, konnte sich die Expedition anderen Dingen an der Dunkelküste wittmen. Avalora Sternenstaub bat darum die Leichen der Dalanari zu bergen, die bei der Verteidigung der Dunkelküste gefallen waren. Es wurden Suchtrupps nach Norden entsandt, diese fanden im Umland der verseuchten Ruinen von Lor Danel die Leichen der gefallenen Nachtelfen.

Es war jedoch nicht zu übersehen, das etwas Dunkles den Gefallenen ihren Frieden verwehrte. Die Verlassenen hatten ein Götzenbild, inmitten der verseuchten Siedlung aufgestellt. Diejenigen im Suchtrupp die eng mit dem Licht verbunden sind, konnten die gefährliche Macht spüren, welche von diesem Bildnis ausging und den Frieden der Seelen störte. Durch die Seuche daran gehindert es aus nächster zu Untersuchen oder es zu zerstören versuchte Frau Sternenstaub es mit einem gesegneten Pfeil der Kaldorei. Die gesegnete Kraft des Pfeils zerschmetterte den Zauberfokus und entfesselte die Macht seiner dunklen Energie. Er entriss den Streitern ihre Seelen, welche sich darauf der Spiegelseite Azeroths, den Schattenlanden, wiederfanden.

Die Anwesenheit auf der Ebene der Geister setzte besonders der Lichtgeschmiedeten Begleiterin Inucari zu. Man im Reich der Geister zurück nach Bashal Aran, in der Hoffnung dort Hilfe zu finden. In Bashal Aran mussten sie jedoch akzeptieren, das es ihnen nicht möglich war aus eigener Kraft mit der Welt der Lebenden in Kontakt zu treten. Erst durch die Hilfe eines Irrwisches konnten sie Kontakt zu den restlichen Expeditionsteilnehmern aufnehmen und diese auf das Verschwinden ihrer Mitstreiter aufmerksam machen. Obwohl eine Kommunikation in Worten mit einem Irrwisch für die menschlichen Teilnehmer der Expedition nicht möglich war, verstanden sie nach mehreren Anläufen das sie dem Waldgeist folgen sollten. Er führte sie zu den lebenden aber anscheinend komatösen Körpern des Suchtrupps.

Den in der Geisterwelt Gefangenen war es unmöglich durch den Irrwisch auszudrucken zu bringen was ihnen zugestoßen, also mussten sie darauf hoffen das ihre Mitstreiter von selbst die richtigen Schlüsse ziehen würden. Es war Schwester Katherina Rodenwald zu verdanken, dass die richtigen Rückschlüsse gezogen worden, hatte sie doch selbst vor einigen Monaten schon einen ähnlichen Vorfall miterlebt.

Mithilfe der spirituellen Macht eines Mondbrunnens konnten sie den körperlosen Seelen ein Rückweg aus der Geisterwelt zu ihren Körpern ermöglichen.

Re: Plotverlauf

Verfasst: Do 25. Jul 2019, 10:52
von Arianne
Alte Pfade

Eine Boteneule versuchte, das Lager der Streiter zu erreichen. Doch ihr Weg war nicht frei von Gefahr und so wurde sie von Fledermäusen der Verlassenen angegriffen und abgefangen. Der tote Körper des Vogels stürzte in den Fluss. Sogleich rückte ein Trupp aus, um dem Tier nachzusetzen. Leider war es nicht mehr zu retten und auch die Nachricht hatte schwere Schäden erlitten. Ein letzter Fetzen verriet noch, dass die Nachricht an Avalora Sternenstaub gerichtet war.
In der Hoffnung, die Nachricht noch finden zu könnten, begab der Trupp sich in die dichten Wälder, um ein paar Papierfetzen aufzulesen, die der Wind nicht ganz verweht hatte. Neben vielen anderen Schriftstücken, die die Krieger der Front hier wohl verloren hatten, fanden sie Stücke der Nachricht, die auf Hirsche an Säulen hinwiesen. Offenbar eine neue Erkenntnis, die der Zirkel des Cenarius zu teilen gedachte. Nun suchte der Trupp alle Säulen auf besagte Hirsche ab - und ließ sich von den Markierungen auf den Säulen schließlich bis zu einem nahen Pavillon leiten, der unweit des Hains ein Geheimnis hütete.
Vier Säulen standen und eine altargleiche Wasserschale. Jede Säule zeigte das gleiche Bild: Eien Frau, umgeben von fünf Gestalten, die etwas in der Hand hielten und von denen aus Strahlen zu der Frau in der Mitte führten und sie, wie es schien, in einem Oval einschlossen. Die Gestalten zeigten eine Mondpriesterin, einen Bären, eine Krähe, eine Katze und eine Frau mit verbundenen Augen.
Darüber stand jeweils der Satz:
"Gebunden ist es, doch nicht bezwungen.
Sucht nicht, denn es könnte Euer Verderben sein."


Der Altar mittig zeigte verschiedene Abbildungen von Druidengestalten, auf dem Sockel, weit unten aber prangte schließlich Malorne in imposanter und aufgerichteter Gestalt, als wolle er etwas beschützen.

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Es brauchte eine Nacht des Grübelns, bis die Streiter das Schloss knacken konnten. Aus Respekt vor dem heiligen Ort hatten sie den Altar nicht zerschlagen wollen, sondern mit Mondbrunnenwasser auf jeder der Säulen eine Gestalt benetzt und ihre Hand daraufgedrückt. Der Alte Mechanismus gab ein Buch und eine Nachbildung eines Gebäudes frei, das weit im Süden der Dunkelküste lag. Heutzutage völlig zerfallen, war es damals wohl prachtvoll. Das Buch sprach davon, wie vor langer Zeit etwas durch die verschiedenen Kräfte der Wildgötter mittels der abgebildeten Steine versiegelt wurde. Die Bannenden aber nannten ihre Namen nicht. Zum Schutze der Nachwelt wollten sie ihre Geheimnisse mit ins Grab nehmen. Sie warnten erneut, sie nicht zu suchen.

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Nach einer kurzen Besprechung, wie nun weiter zu verfahren sei, traf ein Druide des Zirkels ein, der die Nachricht überbrachte, dass der Zirkel des Cenarius ein rasches Handeln fordert. Die Steine, von denen der Trupp gerade noch erfahren hatte, mussten gefunden werden und so zog er los gen Süden.
Die zerfallene Ruine bot allerdings nicht viel, das auf das uralte Ritual hinwies. Als die Streiter aber das Moos vom Stein abkratzten, sahen sie einen Weltenbaum, der in eine große Fläche eingraviert war. Noch während Avalora sich auf die druidischen Kräfte konzentrierte, die hier ein gewirkt worden waren, trat eine schemenhafte Gestalt eines Druiden auf, die sich als Wächter bezeichnete. Mit schroffen Worten befahl sie dem Trupp, wieder abzureisen. Doch Avalora bestand darauf, wie wichtig ihr Unterfangen ist und forderte den Wächter auf, sie auf ihre lauteren Absichten zu prüfen.
Tatsächlich nahm der Wächter an und forderte, dass die Elfe sowie die Menschen sich beweisen sollten und zeigen, dass sie bereit waren, das Land mit ihrem Blut zu verteidigen. Während einige die Forderung wörtlich nahmen, bewiesen sich andere mit feurigen Worten und Argumenten.
Was genau der Wächter forderte, sprach er nicht aus, aber schließlich war er wohl davon überzeugt, dass der Ehrgeiz und das Ansinnen der Truppe würdig waren. Er führte sie zu einem alten Versteck, das er offenbarte: Hinter eine Dornenhecke, durch die man lediglich unverzagt hindurchgreifen musste, fand sich ein ledernes Buch, das nach all den Jahren noch immer unverwüstet war. Neben einer Karte, die die Positionen dreier Symbole angab, war auch gleich einer der fünf Gesichten Steine darin verborgen: Der Stein Elunes.

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Aber auch der Bär, der Säbler und die Krähe waren auf der Karte zu sehen. Unweit von den Ruinen in der Meistergleve sollten diese Steine zu finden sein - oder wohl zumindest ein Hinweis darauf. Nach einer kurzen Pause der Erholung brachen sie also wieder auf, ein Stück weiter bis zur Meistergleve, der alten Ausgrabungsstätte. Cirdan warnte noch davor, dass dort der Schattenhammer wirkte, aber was sich dem Trupp vor Ort offenbarte, war noch etwas ganz Anderes:
Viele der Kultisten hatten sich zu kleinen Gruppen zusammengefasst. Während sie auf leuchtenden Runenkreisen standen, vollzogen sie Rituale, die ganz offenbar ein großes Monstrum aus der Leere rufen sollten. Die ersten Stimmen der Leere fraßen sich in die Geister der Streiter.
Der Beginn war noch recht leicht zu bewerkstelligen: Die erste Gruppe stand weit außerhalb auf einer Anhöhe, vertieft in ihre Trance bemerkten sie den Angriff des Trupps erst, als ihre Gegenwehr kaum mehr fruchten konnte. Für ihr Ritual hatten sie einen der Runensteine verwendet: Den Säbler, dessen alte Macht wohl auch den Kultisten nicht verborgen geblieben war.

Nun aber kam der schwierige Teil: Die nächste Gruppe stand gleich vor der alptraumhaften Kreatur, die noch nicht ganz bei Kräften war und daher zum Glück die Ankommenden nicht bemerkte. Auch die Kultisten hier nahmen die nahende Gefahr kaum war, doch sie schienen in ihrem Ritual eine Statue zu nutzen, die der Druide als seine Schwester Aimenel wiedererkennen konnte. Hatte er vor Monaten bei der Besprechung noch gesagt, sie stünde weit im Norden an der Küste, hatte er sie nun endlich wiedergefunden: Bei Kultisten, die in ihr wohl eine alte, gebannte Gefahr gesehen hatten. Doch weder sie noch das große Ungetüm sollte der Schattenhammer heute beschwören können, denn der Einsatztrupp rückte, trotz der wilden Worte, die die Leere in ihre Gedanken flüsterte, näher, um ihr unheiliges Unterfangen zu beenden.

In Aimenels Fingern lag der Stein des Bären. Doch kaum entnahmen sie diesen, wurden auch die unheimlichen Stimmen fortgewischt und durch die sanfte und weibliche Stimme einer Elfe ersetzt: "Danke, dass ihr mich gerettet habt. Nun aber müsst ihr verhindern, dass sie beenden, was sie begonnen haben. Elunes Kraft möge euch erfüllen." Obwohl sie zu Stein erstarrt war, konnte der Geist der Nachtelfe die Krieger mit heiliger Macht erfüllen. Wie brennendes Feuer in ihren Adern fühlte sich der Segen an - wie lodernder Zorn übernahm er ihren Verstand. Mehr wie Werkzeuge der Vergeltung stellten sie sich der aufkommenden Gefahr und erschlugen sie.
Ein leises "Danke" Aimenels riss sie schließlich wieder aus ihrer Trance und rief sie zur Besinnung.
Erst jetzt bemerkten sie nach und nach, dass ihnen etwas gestohlen wurde. Murlocs, die zum Strand hin flohen, hatten ihnen ihre wertvollen Besitztümer gestohlen. Wie lange also waren sie wirklich weggetreten? Sie ließen nicht lang auf sich warten und setzten den fischigen Dieben nach, um bald schon zu sehen, wie die kleinen Lurche die glänzenden Besitztümer einem gigantischen humanoiden Abbild opfern wollten, das sie offenbar als Gott betrachteten. Vor den Füßen der Gestalt tat sich schon ein beachtlicher Berg an Opfergaben auf, der im Mondlicht nur so glänzte.
Nun ohne Elunes Segen wäre solch ein Kampf wohl aussichtslos gewesen, daher entschieden Avalora und Cirdan, das Wesen kurzzeitig mit Wurzeln festzuhalten, während die anderen sich voreilten, um ihre Besitztümer wieder an sich zu bringen. Unter anderem fanden sie in der Diebesbeute auch den Runenstein der Krähe. Doch lang blieb die Freude nicht bestehen, denn der Hüne riss sich aus der Umklammerung los. Die Streiter kamen noch rechtzeitig weg, doch Avalora, die mit nach unten gefolgt war, weigerte sich, zu gehen, bevor nicht alle entkommen waren. Auch Cirdan, der an einem erhöhten Platz stand, wollte nicht weichen, bis Avalora aus der direkten Gefahrenzone geflohen war - doch über die Diskussion, die aufgrund der Distanz nicht einmal mit Worten geführt werden konnte, befreite das Monstrum sich und setzte Avalora nach. Mit langen und schnellen schritten holte der Abgott sie ein und nicht einmal Cirdan, der ihr nachflog, konnte das Ende ihres Schicksals erkennen.

Als er zu den anderen aufschloss, äußerte er die schlimmste Vermutung: Avalora hatte im Bewusstsein ihrer Pflicht ihr Leben gelassen. Doch was hatten sie nicht alles erreicht? Den Hain hatten sie von den angreifenden Truppen der Horde befreit, einen Kommandanten der Verlassenen konnten sie vertreiben, ein neues, gefährliches Gift aufhalten, bevor es den ganzen Landstrich verseuchte, aberhunderten Seelen hatten sie die letzte Ruhe geschenkt, einen Trupp der Blutelfen vertrieben, ohne, dass es zu einer blutigen Auseinandersetzung kam, Tireas Schwester wiedergefunden, und zu guter Letzt auch noch das Aufkommen eines großen Übels verhindert.

Nun nahm sich Cirdan des Steines an, den sie gefunden hatten. Dieser Weg, den der Zirkel des Cenarius aufgegeben hatte, würde er zu Ende führen. Er würde nach Avaloras Überresten suchen, um auch die Steine zu bergen, die sie bei sich trug.
Die sturmwinder Streiter aber bat er darum, den versteinerten Körper seiner Schwester mit nach Sturmwind zu nehmen. Die Dunkelküste sei kein sicherer Ort mehr für sie.

Sie hatten gekämpft und ihr Blut für das Land gelassen – aber ihre Taten hatten ihr Wirkung nicht verfehlt: Zwar gab die Horde den Angriff nicht auf, aber die hatte schwere Verluste erleiden müssen, und für den Moment stand es gut für die Kal’dorei.

Es kam die Zeit der Abreise.

Während die Streiter die Statue aus der Meistergleve retteten, flog der Druide los, um die heilige Flamme zu erreichen. Das Schiff hatte in den letzten Wochen seine Runden vor der Küste gedreht und kehrte nun, da der Strand nicht mehr unter Beschuss stand, zurück, um die Streiter wieder an Bord zu nehmen.

Die Reise zurück war vergleichsweise ruhig und… endlich hatten sie für ein paar Tage wieder Ruhe.
Sturmwind hatte sie wieder.