Protokoll zur Besprechung am 15. Tag des 5. Monats

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Avalora
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Protokoll zur Besprechung am 15. Tag des 5. Monats

Beitrag von Avalora » Do 16. Mai 2019, 12:30

*Das folgende Protokoll wird allen Teilnehmern der Besprechung zur Verfügung gestellt. Es obliegt ihnen, ob sie es auch anderen zur Einsicht geben, die an einer Teilnahme an dem Vorhaben interessiert sind. In dem Protokoll wird Bezug genommen auf die in Weststrom ausliegende Karte nebst Markierungen*




Anwesende:
Mutter Simanthy Weißsträhne, Scharlachrote Faust
Sir Weiland Klarblick, Scharlachrote Faust
Rahira Bateran, Scharlachrote Faust
Katherina Rodenwald, Scharlachrote Faust
Tilon Lightblessing, Scharlachrote Faust
Levan Weidebrand, Scharlachrote Faust
Yvette Kupferbolzen
Sir Alynia Vanth, Schwanengarde
Abt Aedan of Iona, Bruderschaft des Lichts
John Jacob Gray, Bruderschaft des Lichts
Sir Oderike Rakor of Eastvale, Bruderschaft des Lichts
Leutnant John Bradley, Allianzstreitkräfte
Avalora Sternenstaub, Orden der Dalanari
Tirea Blutblatt, Orden der Dalanari
Cirdán Dämmerläufer


Protokoll:
Die Oberste Klerikerin der Scharlachroten Faust, Mutter Simanthy, eröffnete die Besprechung mit einer Begrüßung. Sie fasste kurz den Anlass zusammen: Die Horde hat die Kaldorei in Kalimdor empfindlich getroffen, die Zahl der heimatlosen Kaldorei ist erschreckend hoch und steigt mit jedem Tag weiter, den der Krieg anhält. Die Horde, vor allem die Verlassenen, klammern sich an dieses Land, während die Kaldorei weiterhin verbissen Widerstand leisten. Es ist die Pflicht der Verbündeten, den Kaldorei zu Hilfe zu eilen. Dem stimmten die anwesenden Menschen zu.

Die Oberste Klerikerin berichtete, dass Spione des Feindes die Bestrebung, den Kaldorei zur Hilfe zu eilen, bereits bemerkt und vermutlich an ihre Vorgesetzten gemeldet haben. Es wird also kein Überraschungsangriff werden. Sie berichtete weiterhin davon, dass es in den letzten Tagen Aktivitäten von feindlichen Spionen innerhalb des Königreichs gegeben hat.

Sodann wurde eine Karte im Großformat von der Dunkelküste auf dem Tisch ausgerollt. Die Oberste Klerikerin gab zu bedenken, dass es derzeit nur schwer möglich sei, aktuelle Truppenpositionen auf einer Karte anzugeben, da die Nachrichten aus Kalimdor veraltet sind, wenn sie in den Königreichen eintreffen.

Es ist jedoch bekannt, dass die Speerspitze der Horde dort von den Verlassenen gebildet wird, was bedeutet, dass eine Einsatztruppe es dort mit der Seuche und anderen Toxinen zu tun bekommen wird.

Sir Vanth fragte daraufhin, ob es etwas gäbe, das als Brückenkopf bezeichnet werden kann. Die Oberste Klerikerin übergab das Wort an Avalora Sternenstaub, Kommandantin des Ordens der Dalanari, in der Hoffnung, weitere Informationen mit Details zu erfahren.

Kommandantin Sternenstaub übergab dem Kaldorei-Druiden Cirdán Dämmerläufer das Wort, da er aktuellere Informationen zur Hand hatte als die Kommandantin selbst.

Er betrachtete die Karte und deutete dann auf einen Punkt im Südosten von Dunkelküste. Dort ist das Hauptlager der Horde.

Er zeigte als nächstes auf die Meistergleve, wo sich der Schattenhammerkult aufhält.

Als nächstes deutete er auf die Küste, an der sich Naga aufhalten.

Der nächste Punkt, auf den er zeigte, war der Hain der Uralten, der von der Horde besetzt wurde.

Leutnant Bradley markierte unterdessen die Position des Hains der Uralten mit einer roten Flagge, ebenso den Punkt im südlichen Wald, wo sich ein Stützpunkt der Horde befindet. Neben dieser letzten Flagge platzierte er eine weitere Markierung in Form eines Sterns.

Eine blaue Flagge wurde vom Leutnant im Süden in einer kleinen Bucht platziert.

Fünf rote Klötzchen wurden in einem Bogen um Auberdine platziert, ein grünes auf die Position von Lor’danel.

Cirdán Dämmerläufer fuhr dann mit seinem recht wortkargen Bericht fort. Kommandantin Sternenstaub übersetzte für die Anwesenden vom Darnassischen in die Gemeinsprache und erklärte Cirdáns Ausführungen genauer.

Er berichtete, dass in den Ruinen von Ameth’Aran sich nun Naga aufhalten würden, die dort irgendetwas in Käfigen gefangen halten. Leutnant Bradley markierte die Stelle auf der Karte mit einer lilanen Flagge.

Cirdán Dämmerläufer deutete dann auf eine Stelle nahe der Küste. Die dort ansässigen Furbolgs und die Wildtiere sind rasend vor Wut.

Der Kaldorei zeigte dann auf eine Stelle, an der sich Ivus, ein Urtum des Krieges, aufhielt. Hier ist fraglich, ob er uns freundlich oder feindlich gesinnt ist. An der Stelle sind auch Geister des Waldes zu finden, sollten sie sich zeigen. Leutnant Bradley markierte die Stelle mit einer schwarzen Flagge.

Cirdán Dämmerläufer berichtete dann von Bashal’Aran. Die Kommandantin führte hierzu aus, dass diese Stelle stark umkämpft ist und sich momentan in den Händen der Horde befindet.

An der Küste unweit davon ist eine weitere Stellung der Horde, genauer gesagt Verlassene.

Der Kaldorei deutete dann als nächstes auf eine Stelle an der Küste, westlich von Lor’danel, wo sich die Statue seiner Schwester befindet.

Lor’danel selbst ist verseucht, und die Seuche breitet sich immer weiter aus.

Als nächstes deutete er auf die Ruinen von Mathystra. Er hat dort nicht viele Feinde gesehen, aber sie suchen nach den Heiligtümern.

Ganz im Norden befindet sich ein Lager von Trollen. Die Position wurde von Leutnant Bradley mit einer roten Flagge markiert.

Die Oberste Klerikerin erklärte dann, dass das Expeditionskorps auf dem Seeweg nach Kalimdor gebracht werden kann. Die Heilige Flamme, das Schiff ihres Ordens, sei schnell genug, um die feindlichen Linien zu durchbrechen und das Korps an die Küste zu bringen.

Die Späher der Horde wissen jedoch auch davon. Es wurde die Beschreibung in abgefangenen Schriften gefunden.

Sir Vanth wollte daraufhin zur Zusammenfassung und zum besseren Verständnis wissen, ob das Ziel der Aktion die Entlastung der Kaldorei sei, Störangriffe und bestenfalls Brückenposteneroberungen vorzunehmen. Sie betonte dabei vor allem Unterstützung und Störung.

Die Oberste Klerikerin bestätigte, dass die Zusammenfassung soweit korrekt wäre. Das Herausarbeiten konkreter, messbarer Ziele wollte sie jedoch in die Hände der Fachleute am Tisch legen.

Leutnant Bradley ergänzte die bisherigen Ausführung um die ihm vorliegenden Informationen: Ein Furbolgbau im Südosten von Dunkelküste, markiert durch eine rote Flagge und den Stern, dient als Hauptstützpunkt der Horde. Ferner berichtete er, dass die Front auf Seiten der Horde von einem Herrn namens Peerus Leidsänger angeführt wird. Dem Namen nach kann es sich nur um einen Verlassenen handeln.

Er berichtete weiter, dass wohl der Großteil der Sin’dorei von der Dunkelküste abgezogen wurde und man daher mit wenig Magie-Einsatz zu tun haben wird.

Sir Vanth fragte daraufhin nach, ob man davon ausgehen könne, dass die Hauptfeindkontingente Verlassene, Orcs und Trolle seien. Dies wurde von der Obersten Klerikerin bestätigt.

Kommandantin Sternenstaub berichtete dann davon, dass sich auch untote Kaldorei in den Reihen des Feindes befinden würden. Sie erklärte, dass gefallene Geschwister ihres Volkes von den Verlassenen wiederbelebt wurden.

Sir Vanth machte daraufhin einen Vorschlag zum Vorgehen. Jeder der Anwesenden bereitet sich und diejenigen seiner Leute, die mitgehen werden, vor. Sie betonte, dass es wichtig ist, dass diese Einheit zumindest zu Anfang autark agieren kann aufgrund der Möglichkeit nur schwer oder spät einen Nachschub per Schiff, Magie oder vor Ort einrichten zu können.

Sie deutete auf die Position nahe des Boot-Brückenkopfes und meinte, dass man dort in einer schnellen und harten Sturmlandung landen könnte. Sollten sich dort Feinde aufhalten, werden sie beseitigt. Als nächstes sollen dann die vorliegenden Informationen angepasst und ein Basislager errichtet werden, vorzugsweise an einer gut zu verteidigenden Stelle.

Wo das Korps zuschlagen wird, soll im Detail vor Ort entschieden werden, da die Feindbewegungen zu fluktuierend sind.

Leutnant Bradley empfahl per Deut und Worten einen Punkt ganz im Süden als Landestelle, wo sich eine kleine Bucht zwischen einer Insel und dem Festland befindet

Cirdán Dämmerläufer deutete auf den Hain der Uralten, der sich nahe des Hauptlagers der Horde befindet. Vom Hain aus, so der Vorschlag von Leutnant Bradley, könnte man beginnen, Vorratslieferungen zu überfallen.

Sir Vanth vergewisserte sich, dass sich niemand der Anwesenden durch die Unterstützung der Kaldorei einer königlichen Anweisung widersetzen würde. Laut Auslegung der Obersten Klerikerin sind die Kaldorei, die dort kämpfen, auch Truppen der Allianz. Ebenso die Worgen, wie Kommandantin Sternenstaub anfügte.

Laut Leutnant Bradley als Angehöriger der Allianzstreitkräfte könnte es indirekt als offizielle Unterstützung angesehen werden, da diese auch mitgehen werden.

Die Oberste Klerikerin erklärte daraufhin, dass eine Truppenbereitschaft bis zum Ende des Monats erwartet wurde.

Rahira Bateran bezog sich noch einmal auf die Anlandung. Ihr sei bekannt, dass das Meer dort recht unruhig sei und sie vermutet, dass die Horde uns sicherlich unter Beschuss nehmen wird. Deshalb sollten alle schwimmen können.

Kommandantin Sternenstaub gab daraufhin zu bedenken, dass das Korps Schützen dabei hätte, die einen eventuellen Beschuss erwidern würden.

Die Oberste Klerikerin bat zum Abschluss darum, dass man ihnen eine Aufstellung mit Namen und Familiennamen zukommen lassen soll, die die Expedition begleiten. Dazu wurde bis Ende der Woche Zeit gegeben.

Sir Vanth wird aus gegebenem Anlass versuchen, das bevorstehende öffentliche Training anzupassen und auszurichten.

Die Karte mit den Markierungen wird zur weiteren Besichtigung in der Ordensburg ausliegen. Eine weitere Markierung wurde durch Leutnant Bradley zum Abschluss hinzugefügt. Diese blaue Flagge kennzeichnet den Ort, wo sich die Statue von Aimenel Dämmerläufer befindet.

gez.
Avalora D. Sternenstaub
Kommandantin des Ordens der Dalanari
Ich diene der Natur und schütze das Leben. Mit meinem eigenen.

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