Festlichkeiten zum Eid Kain Glourcesters

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Groschka
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Festlichkeiten zum Eid Kain Glourcesters

Beitrag von Groschka » Sa 23. Feb 2019, 14:10

26. Apr 2015, 13:41
Elìn hat geschrieben:„Ich habe gehört er stamme von Goblins ab!“
„Schwachsinn! Er kommt aus Booty Bay und war dort einfacher Fischer. Nicht alle in Booty Bay sind Goblins.“
„Blödsinn. Ich bin mir sicher gehört zu haben, dass er Kontakt zu Andersfarbigen hat. Das können ja in Booty Bay nur Goblins sein!“ Die alte Emma plusterte ihre Wangen auf und machte eine auslandende Ruderbewegung mit den Armen, um ihr Argument zu unterstützen.
„Sicher hatte er das. Seine Ehefrau war eine Elfe. Die sind auch andersfarbig.“
„Der junge Mann ist schon Witwer?“
"Armer Mann... noch so jung und so hübsch und schon Witwer. Den würd' ich viel lieber nehm' als meinen alten Lustmolch!", schrie die alte Emma gackernd über den Tisch.
„So heißt es.“ Bill biss von seinem Stück Brot ab und nickte etwas zu stark. Er war sich hundertprozentig sicher, dass das stimmte. Er hatte es selber bei den Stallburschen gehört, als der Ritter das Lehen zum ersten Mal betreten hatte.
„Egal wie. Ich finde es ja nett, dass wir einfachen Leute auch was vom Bankett abbekommen, während der Adel drinnen wieder auf ihren vergoldeten Hintern hockt. Richtig so!“
„Immerhin schrubben wir die Böden auf denen sie laufen, aye!“ ‚Drinnen‘ betitelte das große Haupthaus im Herzen des kleinen Lehens Leuenschein. Dort fand gerade im Moment der Eid des ersten Ritters Leuenscheins – Sir Kain Glourcester – auf den König von Sturmwind statt. Adelige, Ritter und Damen waren nach und nach angekommen und waren Schnurstraks ins Gebäude geeilt. Ein kleines Kistchen wurde sogar von einer ganzen Eskorte begleitet! Was da wohl drin war?
„Ich hab‘ ja gehört, dass er nachdem er von den Untoten angegriffen wurd‘ unverwundbar gegen Pilz ist!“, donnerte der alte Jefferson über den Tisch und erntete damit ein hämisches Gröhlen und Lachen. „Ist wahr! Fußpilz… darum muss er sich nicht mehr sorgen! Soll so ‘ne Auswirkung von den Untoten sein! Wenn ich den Fußpilz so los werden würd', würd' ich auch durch diese Pestländer rennen!“
„Du redest ‘nen Scheiß, Jefferson!“ Die Feier ging noch tief in die Nacht und die Gerüchte um den ersten Ritter wurden immer famoser. So war man sich um 1 Uhr sicher, dass er doch goblinische Gene hatte. Um 2 Uhr wusste man bereits, dass er im Blut eines Bären gebadet hatte und daher immun gegen allerlei Krankheitserreger war. Und um 5 Uhr morgens waren alle Anwesenden sich einig, dass der erste Ritter Leuenscheins durch seine verstorbene, elfische Gattin das Wunder der Unsterblichkeit erlangt hatte!


Worte von Sir Alleander von Staupitz, Vorsitzender des Kronrates:

Ehre dem König!
Das Licht zum Gruße werte Ladies und Lords, werte Ritter und Bürger des Reiches und von Leuenschein. Es ist mir eine besondere Ehre Euch hier und heute alle begrüßen zu dürfen. Den heutigen Abend hat sich ein weiterer tapferer Rittersmann entschieden für den Dienst an seiner Majestät und seinen Eid zu leisten!
Sir Kain Glourcester wird gleich vor zwei ausgewählten Vertretern des Adels, einer Vertreterin der heiligen Mutter Kirche seiner Majestät König Varian Wrynn I von Sturmwind die Treue schwören. Neben diesen offiziellen Zeugen soll aber auch ein jeder der hier Anwesenden im Zweifel bezeugen was heute und hier geschieht, welche Worte gesprochen wurden und welch Eid begründet wird.

Mit dem Segen des Lichtes geweiht und von einem Ritter zum Ritter erhoben steht hier Sir Kain Glourcester. Hier steht er und seine Majestät wird ihn sich nehmen.

Worte von Sir Groschka Steinschlag, ehemalige Rittermutter und Baronin von Leuenschein, Zeugin des Eides:
Sir Kain kam vor Jahren zu mir. Er war ein aufrechter junger Mann, aber ungeschliffen. Ich sah wer er ist, was in ihm steckt. Er war weder hart wie Sein noch fließend wie Wasser. Er war wie Blei, hart aber formbar. Ein Teil vom Ganzen und als der, der er ist ein Ritter.
Das war was ich in ihm sah. Wir gingen einen langen Weg zusammen und im rechten Augenblick legte ich ihm mein Schwert auf die Schultern. Ich habe ihn zum Knappen getreten und zum Ritter geschlagen. Ich vertraue diesem Mann mein Leben und alles was mir Wichtig ist an und nun wird er mein erster Ritter und Herrführer.
Ich werde seinen Eid bezeugen.

Worte von Baron Matthew of Dunmouth von Klevenhold, Zeuge des Eides:
Ich habe von der ersten Stunde an Kain auch gesehen, erlebt. Gesehen wie er mit Lady Groschka sich selbst entdeckte und zu dem Ritter wurde, der er werden wollte und sollte.
Ich habe in ihm Aufrichtigkeit und Zielstrebigkeit gesehen und auch ein Verständnis für Dinge, die sich anderen verschlossen. Ich würde ihm jederzeit vertrauen meinen Rücken zu schützen und ihm Leib und Leben anvertrauen.
Ich werde seinen Eid bezeugen.



Der ritterlichte Eid:

Vor dem Licht und den hier anwesenden Zeugen, den versammelten Adligen und Bürgern des Reiches schwöre und verspreche ich, so wie es jedem treuen Untertan geziemt, seiner Majestät Varian Wrynn I von Sturmwind, seiner Familie und seinem Reich ewige Treue und Dienste.
Ich schwäre und verspreche seine Gesetze zu achten, seinen Wünschen und Befehlen Folge zu leisten und ihm immer treu und so gut ich es vermag zu dienen. In der pflichtgemäßen Sorge um das Wohl und das Interesse des Königs und des Reiches werde ich als treuer und ehrenhafter Untertan jeden Schaden von Reich und König fern halten und tapfer gegen seine Feinde stehen, egal was es kostet, und dienen durch mein Leben oder meinen Tod.
Im Krieg wie im Frieden bin ich und die meinen Sein. Nie will ich mich gegen meinen gerechten und ehrenhaften König wenden. Ich schwöre und verspreche, dass ich die Freiheit und die Rechte aller in seinem Reich schützen werde und zur Aufrechterhaltung und Förderung des Gemeinwohls alle Mittel, die mir die Gesetze zur Verfügung stellen, anwenden werde, wie es eines guten Untertan Pflicht ist.
Nie will ich mich gegen seine Majestät und seine Untertanen verschwören, sondern ihm, meiner Lehnsherrin Lady Groschka, Baronin von Leuenschein, und dem Volke von Leuenschein nur Treue, Aufrichtigkeit und Dienstbarkeit entgegen kommen lassen.
Dies sei mein Eid von nun an bis zu dem Tage da der Tod mich holt!



Worte der Priesterin und der heiligen Mutter Kirche des Lichts
Es ist mir auch eine besondere Freude als Dienerin des lichtes Zeuge zu sein, wie Ihr, Sir Kain, treu in Eurem Glauben die drei Tugenden in die Welt hinaus tragen und nie verzagen werdet, auch wenn die Gegenwehr und die gesäten Zweifel noch so groß sind.
Und nun möchte ich Euch des Lichtes Segen sprechen auf das Ihr nie Euren Weg verliert:
Das Licht erfülle deine Arme mit Kraft und dein Herz mit Mut.
Das Licht erfülle deinen Geist mit Geduld und Zärtlichkeit und deine Augen stets mit einem Lächeln.
Das Licht erfülle deinen Mund mit Jubel und dein Herz mit Freude.
Licht gib uns allen immer neu die Kraft, der Hoffnung ein Geesicht zu geben. Lichtes Segen mit uns allen!

Das Gestampfe:
"Nenne die Dinge beim Namen, Huren aber nenne Damen. Denn sie haben es schon schwer genug und ein kleines bisschen Höflichkeit schadet nicht." ~ Arliden

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