Ein Söldnerleben

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Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:39

Vergilian schrieb am 23. Okt. 2015

Der volle Mond der über der Wüste hin war ausreichend um alles zu beleuchten. Die bewaffneten Männer die die Spitze des Obelisken der Sonne bewachten hatten nicht den Blick für Ausnahmen.
"Ein ganzer Berg voll Schätze haben sie schon raus getragen. Denkt ihr unser Artefakt ist dabei?" Jurlius hatte geflüstert und sah nach links.
"Nein ich glaube nicht. Der Weg in die Kammer wird zu sehr bewacht. Irgendwas ist noch drin was ihnen wertvoll erscheint." erklärte Vergilian mit geübtem Blick.
"Sehen wir es uns an?" Kharnes Stimme war mehr ein stilles Knurren als eine wirkliche Stimme. Er saß links von Vergi.
"Natürlich sehen wir es uns an. Deswegen sind wir schließlich hier. Kwennar, lust zu spielen?" Vergi schielte an Jurlius vorbei zu Kwennar, der mit funkelnden Augen wie ein Kind am Winterhauchfest auf Geschenke sah.
"Jungs, lenkt sie ab, lockt sie von der Kammer weg. Jake du kommst mit mir. Alles klar?" fragend ging ihr Blick zu jedem einzelnen. Alle nickten still.
"Na dann hopp raus mit euch!" Vergi deutete nach vorn auf das Lager der Grabräuber. Kwennar war der erste der aus der Deckung sprang und sich sogleich die volle Aufmerksamkeit sicherte. Esperan und Kharne folgten ihm sofort, nur Jurlius brauchte länger. Vergi hingegen schob sich an Jake vorbei und schlich gemeinsam mit ihm zum Eingang der Kammer. Da stand doch tatsächlich noch eine Wache rum. War das zu fassen? Geschickt schlich sich Vergi an und ein gezielter Schlag auf den Kopf ließen die Wache in den Sand kippen.
"Nicht sehr elegant." kommentierte Jake im vorbeigehen.
"Aber effektiv und darauf kommts an." nickte Vergi als sie ihm folgte und in das halbdunkel der Kammer kamen. Vereinzelte Fackeln hingen an den Wänden wo man sie in Felsspalten gerammt hatte. Andere steckten im Sand des Bodens. Das Licht das sie an die Wände warfen zuckte und flackerte. Es war ein kurzer Moment indem Jake schneller war. Er packte Vergi und riss sie zu sich an die Wand. Sie knurrte und sah ihn mit zusammengekniffenen Augen an, schwieg aber.
"Schau mal da." der blonde Scharfschütze lies sich in die Hocke gleiten und schielte um eine Felswandecke. Vergi drückte sich an die Wand und lehnte sich über ihm zur Seite, um ebenfalls einen Blick auf das gemeinte werfen zu können.
"Na das ist doch wie der Hauptgewinn bei einer Goblinversteigerung. Schaffst du den rechts?" Vergi zog bereits ihre Dolche und ging in Lauerstellung.
"Natürlich. Auf dein Kommando Chefin." Vergi grinste noch kurz und zog dann ihr schwarzes Tuch vors Gesicht. Es gab nichts schlimmeres als einen verhüllten Gegner vor sich zu haben der aus dem nichts kam. Und genau das tat sie. Sie schlich sich im Schatten an, getarnt durch ihre schwarze Lederrüstung quasi unsichtbar. Ein schneller Pfiff und Jake erledigte seinen Teil der Arbeit. Beide Wachen fielen gleichzeitig um und Vergi zog sich grinsend das Tuch nach unten wo es locker um ihren Hals hing.
"Na wenn das mal nicht unser privater Hauptgewinn ist." langsam trat sie um den kleinen Schrein herum und sah sich das Artefakt an.
"Vergi! Wir müssen hier weg! Sie kommen mit Flugmaschinen!" Jake und Vergi blickten gleichermaßen zum Eingang wo Jurlius stand und nach Luft rang.
"Verfluchte Ogerkotze aber auch!" im vorbeigehen griff sich Vergi das Artefakt und steckte es in ihre Gürteltasche, das wurde später genauer angesehen. Oben angekommen sahen sie die ersten Flügmaschienen die ratternd über den Berg flogen.
"Los weg hier!" war der einzige Befehl den Vergi brüllen musste. Kharne packte sich Kwennar im vorbeirennen an der Schulter und riss ihn mit und dann gings im Dauerlauf den Berg hinunter und in die Schatten....

Später am Abend wurde ein Brief an den Kreis der Magier geschrieben. Der Bote der das Teil weg brachte ging mit zittrigen Knien. Es ging zurück in die Stadt, nach Hause... zum rest der Arbeit...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:39

Thomaria schrieb am 25.Okt. 2015

Sie gähnte als sie die Tür aufschloss und das Tageslicht den Raum plötzlich flutete. Schnell klemmte sie die Tür fest um etwas Frischluft in das Büro zu lassen und trat zum Tisch. Sie schüttelte den Kopf und seufzte, wieder stand alles rum. Drei leere Weingläser, die kleine Statue die sie aus Uldum mitgebracht hatten, die Phiole Sand, ein Zettel mit Vergis Handschrift drauf und einem Kohlestift daneben, ein Wurfmesser und eine leere Weinflasche. Seufzend schnappte sie sich die leere Flasche und die Gläser und trug sie die Treppe hinauf um sie auf den Tisch zu stellen und ihre Tasche abzulegen. Fix wurde die Kerze im Teestövchen angezündet und der Kessel mit Wasser aufgestellt. Sie hatte die Routine von Tee machen nicht verlernt stellte sie jeden Tag erneut fest während sie die Kräuter in den Becher kippte und hinunter ging um den Sand und die Statue wieder ins Regal zu stellen. Danach wurden der Zettel genommen und versucht zu entziffern und wieder zum Teewasser hinauf gegangen. Sah nach einem neuen Auftrag aus der da rein gekommen war. Schon komisch das niemand Söldner mochte aber so viele Leute hierher kamen um Aufträge abzugeben. Als das Wasser heiß war wurde es in den Becher gekippt und damit ging sie wieder nach unten. Es hätte aber wohl auch niemand gedacht das sie irgendwann hier sitzen würde. Sie zumindest selbst nicht. Lilli hatte sich unter dem Tisch zusammen gerollt und schnurrte noch während sie fast schon wieder schlief. Katze müsste man sein....
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:40

Vergilian schrieb am 27. Okt. 2015

Je weiter sie die Nachricht las umso weiter gingen ihre Brauen in die Höhe und ihr Blick wurde verwirrter. Ein Kommandant der Argentumgarde wollte mit ihr oder Kharne sprechen und war deshalb extra ins Büro gekommen. Wie gut das Jake da war sonst würden sie das wohl nie erfahren.
"Wann war der hier?" fragte Vergilian und sah von der Nachricht auf zu Jake, der neben ihr stand.
"Gestern am frühen Abend."
"Sagte er was er wollte?" auf die Frage hin schüttelte Jake den Kopf.
"Nein, nur das er mit dir oder Kharne reden wolle."
"Hmm, seis drum. Wir haben nichts unrechtes getan. Also kann er nicht mehr tun als uns unter die Nase zu reiben wie schlecht und goldgierig Söldner doch normalerweise sind. Und selbst das geht mir mittlerweile an meinem Hintern vorbei. Sonst noch was neues?" Vergi legte die Nachricht auf den Tisch und sah zu Tho. Diese zog gerade eine Schriftrolle mit Violett - rotem Band hervor und reichte sie über den Tisch.
"Ah die Liste, sehr schön." Vergi nahm die Rolle entgegen und überflog diese nach dem öffnen. Dann nickte sie und rollte die Rolle wieder zusammen ehe sie Sie auf den Tisch warf.
"Ich soll dich daran erinnern das Erik immer noch wartet wegen dem Besuch in Zul Gurub." Thos leises Stimmchen brachte Vergilian zum gähnen.
"Stimmt, da war noch was. Obs sich noch lohnt wird sich zeigen." mit diesen Worten ließ sich Vergi gegen die Stuhllehne fallen und legte die Hände hinter den Kopf.
"Das wars?" mit der Frage sah sich Vergilian zwischen Tho und Jake um. Da beide nickten rappelte sie sich auf und streckte sich.
"Ich bin noch unterwegs. Sollte was sein wisst ihr ja wie die Sache läuft. Ich muss mir ein paar Ideen aus dem Kopf schlagen da sie sowieso alle Dumm sind. Bis später ihr zwei." damit verließ sie das Büro und zog die Tür hinter sich zu. Jetzt wollte sie nur noch durch die Stadt und ihre Ruhe an einem Ort an dem sie wohl niemand suchen oder finden würde...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:41

Vergilian schrieb am 31. Okt. 2015

Das Dunkel des Zimmers umgab sie wie das Wasser einen Fisch im Meer. Ihre Augen hatten sich auf einen Punkt fixiert und starrten dennoch doch alles hindurch. Der Dolch in ihrer Hand diente ihr als Beschäftigung während ihre Gedanken rasten. Hatte sie es wirklich falsch gemacht? Hätte sie wirklich mehr verlangen sollen? Sie konnte den Unmut und die Wut ihrer Leute verstehen. Der Kreis der Magier hatte sie alle einfach dümmlich sitzen gelassen und ihnen nun 100 Gold vorgeworfen auf das alles wieder goldig wirkte. Andererseits kannte sie andere Personen die auf den Erfolg der Magier warteten. So oder so war dies wieder ein Bruch in ihren Reihen. Ob morgen schon eine Kündigung im Büro lag oder ob es sich noch etwas ziehen würde? Ob nur einer gehen würde oder gleich mehrere? Sie rechnete mit allen. Die Luft war schon eine Weile so dick und wurde immer dicker. Sie hätte bei einer Solokarriere bleiben sollen. Vielleicht sollte sie das auch wieder aufnehmen? Die Leute kündigten und wirkliche Kundschaft würde sie auch daheim finden. Damit wurde das Büro überflüssig und sie konnte sich die Nerven sparen sich mit anderen rumzuschlagen. Kharne würde bleiben wenn alles gut ging und wenn nicht wäre es ein unveränderter Zustand den sie vor Jahren schon hatte. Sie allein gegen den Rest der Welt. Sie war niemandem Rechenschaft schuldig und wenn sie irgendwann mal verschwinden würde würde es niemand merken. Klang verführerisch.

Vielleicht sollte sie auch einfach ihre Sachen packen den anderen einen Brief schreiben und ihn ins Büro legen. Kharne konnte ja weiter machen. Ohne sie würden solche Situationen wie Heute Abend nicht mehr auftreten. gut der Kreis hätte das Artefakt nicht und würde es wohl auch nie bekommen aber das sollte dann nicht ihre Sorge sein. So oder so würde es bald keine Tatzen mehr geben, nicht wenn sie weiterhin ihre Menschlichkeit an den Tag legen würde. Andererseits wollte sie nie sein wie andere Söldner.

Seufzend legte die den Dolch weg und trank einen Schluck Wasser. Ein kleiner Privater Erfolg der ihr nicht gegönnt wurde, denn das größere Versagen zeigte man ihr deutlicher.

"Großartig gemacht Miss Blake.. kaum weisst du deinen Nachnamen setzt du alles in den Sand...." Savannah brummte etwas als sie sich neben Vergilian streckte und sie ansah.

"Schau nicht so... ich weiss selber das ich zu dumm für den Job bin... fehlt nur noch das uns einer was anlastet..." Vergi hatte nicht laut gesprochen und auch nicht tadelnd... eher traurig. Es war für die Katz und eine Frage der Zeit wie lang das alles noch hielt...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:41

Vergilian schrieb 1. Nov. 2015

Nachdenklich sah sie auf die ganzen Blumen die sie gefunden und mitgenommen hatte. Es war ein ordentlicher Strauß den sie da gefunden und ins Wasser gestellt hatte. Keine Ahnung wie Carn die Blümchen brauchte aber sie wollte kein Risiko eingehen. Also hatte Vergilian sie ins Wasser gestellt kaum waren sie wieder in der Stadt angekommen. Dann hatte sie auch den Brief von Martem gefunden. Nach kurzem lesen und einem dicken schmunzeln, denn ihre Finger waren bereits taub. Welch Ironie, dachte sie sich und seufzte. Ihr Wein war fast leer und die Nacht schon halb vorbei. Und sie saß wieder allein da. Sie könnte ins Büro gehen und ein bisschen arbeiten. Auf der anderen Seite fragte sie sich wozu. Wenn es so weiter ging lohnte es sich bald sowieso nicht mehr. Ihr fiel ein Satz ein den sie von einer sehr sehr alten Freundin, eher schon Lehrerin einmal bekommen hatte.

"Manchmal sollte man die Menschlichkeit einfach abstellen. Verschonst du heute jemanden rammt er dir Morgen sein Schwert in den Rücken. Dann töte ihn lieber gleich und gehe weiter." - Zitat Lady Dantela Jaridos , Ritterin der Schwarzen Klinge

... und irgendwo hatte sie doch recht...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:42

Thomaria schrieb am 1. Nov. 2015

Beutebucht, Goblins, Piraten und Trinker. Was zum Nether machte sie hier? Vorsichtig sah Thomaria sich immer wieder um, Erik in seiner enormen Größe immer hinter sich spürend.
"Der Job ist ganz einfach kleines. Ihr geht da runter und verkauft das Zeug. Dann kommt ihr Heim und alles ist toll." das hatte Vergi gesagt. Für sie mochte das alles kein Problem sein und Erik mochte eine große Hilfe sein, aber bei allem was heilig war sie war nicht Vergi! Der Capitän vor ihr grübelte noch immer herum und drehte die Katzenstatue erneut. Wie oft hatte er das Ding nun gedreht? Thomaria hatte aufgehört zu zählen. Mittlerweile brummte auch Erik ungehalten vor sich hin. Es war das letzte Teil, alles andere waren sie mittlerweile los. Für mehr oder weniger die gewünschten Preise. Sie wollte nur noch nach Hause. Die salzige Meeresluft brannte ihr im Hals, ihr war dauerkalt und sie fühlte sich nur noch unwohl. Seufzend wartete sie bis der Mann mittleren Alters die Statue abgestellt hatte und sie erneut ansah. Sie wollte nach Hause und das Heute noch. Noch eine Nacht in diesem... zusammengezimmerten Bretterverschlagsdorf nahe einer überdimensionalen Pfütze die jederzeit alles Fluten konnte war nicht ihr Wunsch....

Endlich waren sie auf dem Heimweg. Thomaria atmete durch und schloss kurz die Augen. Erik kannte die Strecke im Schlaf und würde sie schon heil heimbringen. Was freute sie sich auf ihr Bett, ihr Buch und ihre Ruhe. Und dann wieder das Büro. Kaum zu glauben das sie die Schreibarbeit vermisste aber es war wirklich so. Oder durch die Stadt zu laufen und von dem ein oder anderen Plattenträger übersehen und umgerannt zu werden... Tho seufzte...bald war sie wieder daheim....
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:43

Vergilian schrieb am 3. Nov. 2015

Training, Training war immer gut. Vor allem wenn einem die Lungen brannten vor rennen und die Beine keinen Schritt mehr tun wollten. Dann war man kaputt und konnte schlafen ohne all zu viel nachzudenken. Und das war das was sie brauchte. Ruhe vor ihren eigenen Gedanken.
"Ich hätte mehr von dir erwartet Vergilian!" Ja, jeder erwartete immer nur mehr von ihr. Und nun stand ihr das worauf sie immer stolz gewesen war im Weg. Ihre eigene Menschlichkeit. Das was sie immer als einmalig an sich hielt. Sie sah hinauf zu den Sternen die über ihr leuchteten und seufzte. Wahrscheinlich sollte ihr nur dringend mal jemand den Kopf gerade rücken. Aber wer? Kharne hatte zuviel Angst etwas falsches zu sagen und dem Rest ging sie weitestgehend aus dem Weg. Sie wusste genau wer ihr als einziges den Kopf grade rücken konnte aber das... war ein Weg den sie nicht gehen wollte. Nicht als das ihre Großmutter sie nicht verstehen würde. Wohl kaum jemand verstand sie so gut wie ihre Grammy. Doch im Moment fühlte sich der Abstand zu allen einfach am besten an. So konnte sie niemanden anzicken und sich selbst auf ihr eigenes Ziel konzentrieren. Sollte sie das nicht erreichen gab es immer noch Plan B. . Wie spät es wohl war? Sie hatte nicht auf die Uhr und ihre Schläge geachtet aber da der Himmel im Osten sich langsam aber sicher immer mehr ins Lila färbte würde es wohl bald dämmern. Langsam ging sie die Gassen durch die Stadt bis sie vor der Haustür stand für die sie einen Schlüssel hatte. Leise schloss sie die Tür hinter sich. Niemand war zu hören, es schliefen wohl alle. Mit vorsichtigen Schritten nahm sie die Treppe und seufzte leise als sie in das gemeinsame Schlafzimmer kam. Savannah hatte sich wieder zu Kharne ins Bett geschummelt. Kharne lag wie immer mehr auf ihrer Seite als auf seiner eigenen. Und Savannah nutzte das schamlos aus. Ein kurzer Blick auf die Betthälfte und ein kopfschütteln später zog sie sich um und schlüpfte ins Bett. Zumindest soweit das möglich war bei soviel Belagerung...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:43

Vergilian schrieb am 4. Nov. 2015

Das wars, sie hatte ihre letzten Sachen aus dem Büro geholt. Nun hatte sie alle Waffen und wichtige Dinge wieder daheim. Ihre Ausrüstung war gecheckt und quasi einsatzbereit. Nur wer sollte sie allein beauftragen? Und mit was? Seufzend sah sie auf die Flamme der Kerze und ihre finger die immer wieder durch die Flamme huschten. Der kurze Schmerz war ablenkend, wenn auch nicht genug. Nun war sie also wieder Alleine ... und Freischaffend. Ob sie wieder Fuss fassen konnte? Oder ob sie einfach komplett was anderes machen sollte? Aber was? Sie hatte nichts gelernt und mit ihrer Vergangenheit würde sie niemand so einfach einstellen...

Sie zog die Decke enger um sich und strich sich die offenen Haare zurück. sie sollte schlafen aber ihre Gedanken ließen sie nicht zur Ruhe kommen. Wie lange das wohl noch so gehen würde? Bald würde sie wahnsinnig werden wegen schlechtem und zu wenig Schlaf. Und dann war da noch die Sache mit dem Überfall auf Jake. Kharne , Kwennar und Thomaria waren auf der Liste gewesen. Sie war also keine Bedrohung und wurde nicht mal in betracht gezogen. So lernte man seine Standpunkte und seinen Wert kennen... Sie sollte einfach ihre Sachen packen und verschwinden... Dann wäre sie niemandem mehr im Weg...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:44

Kharne schrieb am 5. Nov. 2015

Seufzend stellte Kharne das letzte Fass mit Schießpulver vor Eriks Füßen ab. "Das war doch nicht wirklich dein Ernst, oder?" Der Kampfmagier und Allzweckwaffe der Tatzen schaute seinen Hauptmann mit erhobener Braue an. "Wie würdest du reagieren, wenn dir jemand oder etwas Nallja wegnehmen würde?" Diese Antwort war unerwartet und verfinsterte den Blick des Gegenübers von Kharne. "Das willst du nicht erleben", sagte Erik finster und nahm auch dieses letzte Fass an sich, um es wegzubringen. Ohne ein weiteres Wort verschwand er dann auch. "Dachte ich mir..." Kharne schaute an der Fassade ihres, nein, seines Büros empor. Er hatte es einfach sprengen wollen. Zusammen mit seinen gesammelten alchemistischen Ingredetien, unter denen gegen fast jedes Volk Azeroths etwas war. Er hätte einfach den Rest der alten Kaserne ins Meer geschossen, das halbe Magierviertel hinterher und womöglich auch noch dem Verlies ein großes, neues Dachfenster verschafft. Und das alles, nur weil er nicht weiter wusste. Vergi hatte den Bund verlassen. Privat war noch alles wie vorher, aber er konnte es einfach nicht trennen. Er wollte sie auch an der Arbeit dabei haben, nie ohne sie sein. Sonst... Das versuchte der Worgen sich gar nicht auszumalen. Was nun? Er hatte sich nie als Hauptmann gefühlt, nie die Präsenz gezeigt, weil er schlicht keine Zeit dazu hatte. Da war das Training mit seiner Frostsäblerin, Savannah, dann war er immerhin für die Vorräte und Logistik der Tatzen zuständig gewesen und deshalb immer irgendwo, um irgendwas zu besorgen. Er war einfach nie da, um als Hauptmann, als Oberhaupt, als Anführer angesehen zu werden. Noch dazu waren die Tatzen das, was ihn daran hinderten mit Vergi zusammen zu sein. Er wünschte seinen eigenen Leuten einen qualvollen und mehr als unwürdigen Tod. Ganz besonders Jake. Dieser armseligste aller Scharfschützen war mit seinem verfluchten Dickschädel einmal zu weit gegangen. Er war es, der Vergi aus dem Bund getrieben hatte. Er solllte büßen, doch wie? Kharne wollte den ganzen Bund vor die Hunde gehen lassen, einfach unlukrativ werden, damit er aufhören konnte und wieder mit seiner Vergi daheim sitzen konnte, aber zuerst wollte er die bestrafen, die ihm das angetan hatten. Sie hatten ihm seine Verlobte vergrault. Ja, sie waren noch Verlobt, lebten noch zusammen und es war eigentlich alles gut. Nur diese inkompetenten Dilletanten, die er seinen Söldnerbund zu nennen verpflichtet war hatten ihn und Vergi erstens zu Konkurrenten gemacht und zweitens spukte da noch etwas viel schlimmeres in ihm herum. Konkurrenten bekommen verschiedene Aufträge, an verschiedenen Orten. Er würde früher oder später durch diesen verfluchten Job von Vergi getrennt werden. Ein wütendes Heulen erklang in Sturmwinds Straßen, doch die Nähe zum Verlies begründete viel Wachpersonal, das auch prompt zu beruhigen meinte. "Ach lasst mich doch..." riss Kharne seinen Arm frei und ging nach Hause. Murmelnd sprach er mit seiner Säblerin, die immer treu neben ihm lief: "Mal sehen, wie sie ohne mich auskommen. Ich werde einfach nur noch sporadisch reinschauen, dann kann ich wenigstens mehr Zeit mit Vergi verbringen, stimmt's Kleine? Mehr Zeit mit ihr..." seufzend schaute er zum Himmel. "Wie krieg ich das wieder in die Reihe?" Knurrend ballte er die Krallenbewehrten Fäuste. Irgendwer würde zahlen für seine Schmerzen...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:45

Vergilian schrieb am 5. Nov. 2015

"Aufstehen. Anziehen." das war alles was sie Esperan sagen musste. Der rießige Worgen sah sie ziemlich verpennt an und blinzelte mehrfach. Dann griff er nach seiner Hose und Vergilian schloss die Tür. Sie war bereits angezogen und wärmte sich auf. Ihre Laune war tödlich und mörderisch. Sie würden bis Rotkamm laufen dann durch den Dämmerwald und durch Westfall und den Wald zurück. Das würde einige Stunden dauern und danach noch Training am See. Wenn sie das nicht müde machen würde wüsste sie auch nicht mehr weiter. Wartend stand sie unten im Hof und wartete auf den Worgen. Das dieser endlich gähnend ankam und sich erstmal streckte entlockte ihr nur ein Kopfschütteln.
"Los Bewegung!" damit lief sie los. Esperan brauchte einige Sekunden um zu merken das er ja folgen sollte. Brummend ließ er sich auf alle Viere fallen und rannte hinter ihr her. Es dauerte nicht lange bis er sie eingeholt hatte und neben ihr her lief. Die Wachen kannten das Bild mittlerweile und wichen dem laufenden Fellberg immer aus. Klar, wer wollte schon von einem 2,40 Meter großen und fast 200 Kilo schweren, nicht ritualisierten und noch dazu morgenmuffligen Worgen umgerannt werden? Wohl niemand der noch alle Dolche am Waffengürtel hatte....

Endlich, der Wald. Große dicke Regentropfen begrüßten sie und sorgten schnell dafür das ihre Kleider an ihren Körpern klebte. Das hatte sie nie gestört, welch Glück. ....
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:45

Vergilian schrieb am 6. Nov. 2015

"Ich schaff das nicht ohne dich! Du hast Tho gefunden und dich um das mit der Wache gekümmert. Bitte Schatz, ich schaff das nicht. Du bist die Söldnerin, ich war immer nur Soldat. Du hast das alles angefangen, du kennst dich aus, du weisst wie sowas läuft. Ich hab doch keine Ahnung von allem." Kharne saß wie ein Häufchen Elend auf dem Bett und sah zu Vergilian auf.
"Ich hab keine Ahnung. Ich kann die anderen nicht schützen so wie du." er wurde immer leiser. Vergilians knurren dafür immer lauter. Seufzend rieb sie sich die Nasenwurzel und lief weiter vor dem Bett hin und her. Ihre Schritte waren kaum zu hören, was nicht zuletzt daran lag das sie Barfuß war.
"Tho und Jake hats schon erwischt. Und auch wenn er es nicht will ich brauche dich. Tho will dich wieder haben. Opa und Kwenn auch das weiss ich. Bitte Schatz." Kharne war aufgestanden und hinter Vergi getreten so das sie gegen ihn lief als sie sich wieder umwand. Sanft legte er seine massigen Arme um sie und hielt sie leicht an sich. Sein Blick war flehend als er zu ihr runter sah.
"Sei´s drum. An mir hat man kein Intresse also kann ich auch mitspielen. Aber nur solang das durchgestanden ist! Wenn keine Gefahr mehr droht und die anderen mich nicht mehr haben wollen, auch wenns nur Jake ist, gehe ich!" Vergi sah zu Kharne auf und seufzte. Er hatte sie wieder breit geschlagen.
"Keiner wird wollen das du gehst. Das wollte damals schon keiner."
"War wohl auch nicht die beste Entscheidung in meinem Leben." gab Vergi kleinlaut zu.
"Lass uns weiter machen. Ohne dich läuft der Laden doch eh nicht." Kharne übte sich in einem aufmunternden lächeln und atmete durch. Vielleicht würde ja doch noch alles gut werden...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:46

Thomaria schrieb am 6. Nov. 2015

Erschrocken fuhr sie hoch und sah sich um. Sie war noch immer im Hospital. Ihr Arm schmerzte und ihr Hals brannte. Die kleine Kerze auf dem Tisch neben ihrem Bett spendete sanftes Licht so das sie sich umsehen konnte. Jake lag nach wie vor im Bett rechts von ihr und atmete schwach. Langsam setzte sie sich auf und wimmerte dabei leise. Sollte sie der netten Schwester bescheid geben? Oder war die Dame Heilerin? Seufzend schob Thomaria die Decke von ihren Beinen und schlüpfte in ihre Schuhe ehe sie zur Tür ging. Leise öffnete sie die Tür einen Spalt und schlüpfte hinaus ehe sie die schwere Holztür hinter sich anlehnte und ein paar Schritte lief. Die Sterne glitzerten stillschweigend über der ganzen Stadt und ließen sie auf seltsame Art und Weise zur Ruhe kommen. Es war komisch aber immer wenn sie nicht schlafen konnte sah sie hinauf. Ihr war kalt und sie fühlte sich einsam. Aus irgendeinem Grund wollte sie sich gerade an irgendjemanden anlehnen, nur an wen? Sie wollte sich verstecken, flüchten und vergraben. Aber bei wem? Seufzend setzte sie sich auf die Bank am Brunnen und sah sich um. Die schlafende Stadt hatte etwas komisches an sich. Die Wachen die mit ihren Laternen ihre Runden liefen sahen sich aufmerksam um. Ob das an den Überfällen lag? Ob es mehr Wachen waren als sonst? Sie legte den Kopf in den Nacken und sah wieder in den Himmel. Sie fand den Blick unbeschreiblich schön. Kurz schloss sie die Augen und sofort sah sie ihm wieder vor sich. Der Worgen der sie am Hals gepackt hatte. Er hatte gegrinst und sie gewürgt. "Keine Angst Kleine, ich werde dich nicht umbringen. Noch nicht. Aber mein Boss mag euch Tatzen nicht!" Und dann war alles dunkel geworden. Thomaria zog sich zusammen und sah sich um. Sie fühlte sich plötzlich seltsam beobachtet und unwohl. Irgendetwas sagte ihr sie sollte wieder rein gehen. Und das tat sie auch, vorbei an einer der Wachen die Grüßte und ihr nach sah. Dann schloss sie die Tür und krabbelte eilig wieder in ihr Bett. Aber sie war wach, hellwach....
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:46

Thomaria schrieb am 8. Nov. 2015

Sie hatte es geschafft. Die Faust hatte ihr Unterschlupf gewährt und sie war in der Burg. Sie war so müde und erschöpft. Irgendwann hatten sich alle zurückgezogen und sie war allein auf ihrem zimmer. An Schlaf war nicht zu denken. Ihre Träume verfolgten sie, Panik schüttelte sie und ihr war schlecht. Vielleicht half etwas frische Luft? Leise schlich sie durch die Burg um niemanden der Bewohner zu wecken oder zu stören. Als sie endlich oben ankam und die Wachen sie nur kurz gemustert hatten sah sie in den Himmel und atmete durch....
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:47

Vergilian schrieb am 10. Nov. 2015

Kharne hatte das Brett von der Tür gerissen als wäre es ein Zahnstocher. Dann kamen die Besichtigung und Fragerunde Nummer eins. Kurz darauf Fragerunde Nummer zwei und dann noch aufräumen im Büro. Als sie endlich daheim waren zog Kharne sie an sich und legte seine Arme um sie.
"Hast du Angst um mich?" seine Miene war ernst und nach einen seufzen nickte Vergilian.
"Natürlich hab ich Angst um dich."
"Vielleicht sollten wir untertauchen. Wenn man uns wirklich will wird man uns nachreisen oder?"
"Und wo willst du hin? Zu Martem? Oder soll ich Gordi eine Nachricht zukommen lassen? Und was machen wir mit Kono?" mit besorgtem Blick sah sie zu ihm auf.
"Kono meinte er wäre noch eine Weile im Elwynnwald und würde ebenfalls in Weststorm nächtigen."
"Das ist doch gut dann kann er mit Tho Zeit verbringen."
"Ich werd Martem schreiben... vielleicht bringt uns ein Abend Ruhe ja schon wieder in gerade Bahnen." Kharne nickte gedankenverloren und seufzte.
"Ich werd mal ein paar Briefe schreiben." sanft küsste sie Kharne und wand sich dann ab, immer noch halb in ihrer Lederrüstung gehüllt die Treppe hinunter und an den Tisch. Die einsame Kerze spendete kaum genug Licht doch schnell aber sehr sauber waren die Briefe verfasst. Als sie aufblickte lehnte Kharne nur in seiner Schlafhose am unteren Ende der Treppe mit der Schulter an der Wand und sah sie schmunzelnd und mit leuchtenden Augen an.
"Lass uns ins Bett gehen. Ich will dich bei mir haben ehe mir wieder das Scheisshaus um die Ohren fliegt wie damals."
"Das vergisst du nie oder?"
"Nein, damit fing mein Glück an." Kharne lächelte sanft und sah weiter zu Vergi...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:49

Thomaria schrieb am 10. Nov. 2015


Sie hatte sich verzogen. Sie saß wieder oben und genoss die Aussicht durch den Wald, soweit es die Bäume erlaubten. In der Burg herrschte geschäftiges Treiben und jeder erledigte irgendwas. Die Menge der Menschen war groß und wurde ihr schnell zu viel. Auch das gemeinsame Essen mied sie, nicht zuletzt weil ihr einfach immer noch schlecht war und immer wieder wurde. Jedes mal wenn sie Essen roch verkrampfte sich ihr Magen und machte jede menge Purzelbäume. An Essen selbst war garnicht zu denken. Sie bekam mit Mühe Wasser runter und behielt es bei sich. Jetzt noch etwas zu Essen, sei es nur trockenes Brot und sie würde die ganze Nacht einen Eimer umarmen. Seufzend lehnte sie sich wieder gegen die Zinne und sah sich um. Mittlerweile war ihr dauerhaft kalt und das nicht nur weil es auf den Winter zuging. Hoffentlich würde sich das alles bald auflösen und vielleicht konnte sie dann Ruhe finden.
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:50

Vergilian schrieb am 15. Nov. 2015

Papierkram... wie sie es hasste! Aber es gab Dinge die mussten gemacht werden. So auch dass hier. Die Kündigung für Jake war so gut wie fertig und in den letzten zügen. Es gab viel was Vergilian verkraften konnte, außer Lügen und Querulanten in den eigenen Reihen. Sie hatten es als Söldner schon schwer genug und das er offensichtlich Dinge wusste die zu den Überfällen auf das ganze Team gehörten sie aber niemandem preis gab machte die Sache vollständig. Sie unterschrieb wie immer gewohnt schwungvoll und faltete den Brief zusammen.


Gerade als sie aufstehen wollte kam Kharne herein und sah sie überrascht an. Wäre er in Worgengestalt erschienen hätte er wohl die Ohren hängen lassen, so wurde er einfach nur kleiner. Er konnte es quasi riechen wenn seine Verlobte sauer war. Nach einem kurzen Gespräch sammelte sie alles zusammen und wartete bis der Bote kam den sie bestellt hatte. Sie drückte ihm die Sammlung an Briefen in die Hand und das nötige Kleingold und schickte ihn los....
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:51

Konogar schrieb am 19. Nov. 2015

Die Abwesenheit

Innerhalb der ersten vierundzwanzig Stunden war es ein recht seltsames Gefühl, ein großes Haus nahezu für sich allein zu haben. Was Konogar jedoch nicht verzagen ließ, da er bereits Pläne geschmiedet hatte, wie er in Abwesenheit von Vergi und Kharne vorgehen würde. Ganz oben auf seiner Liste stand die Warnung, seine Pfoten und Pranken weit weg von Phiolen und Behältern mit unklarem Inhalt zu lassen. So zog er nun durch das Haus, betrachtete die Räume und gestaltete detailverliebt auf einem großen Pergament seine „Karte vom Haus“. Mit einer feinen Federspitze fügte Kono die Positionen der Inneneinrichtung hinein und machte sich Notizen was dort zu finden war. Im Anschluss wurden leere Kisten gesucht und ein neuer Besen eingekauft. Der ursprüngliche Besen zerbrach bereits bei der ersten Berührung.


Winterputz, Bücher und das Alphabet

Bevor der Worgen dazu überging, das für ihn nicht zu durchschauende System der Bücher neu auszugestalten, musste er zuvor durch die ganzen Räume tapsen. Hier und da wurden Regale verschoben, Tische neu positioniert und Stühle gestapelt um auch an jede Ecke vom Boden zu gelangen. Unerwartet war für die große Wackelnase der Staub, der durch die Saubermachaktion aufgewühlt wurde und zu vielen Niesgeräuschen führte. Sein Glück, das in den Straßen von Stormwind niemand auf falsche Gedanken kam, wenn der Worgen kräftig die allgegenwärtig ruhige Geräuschkulisse von Stormwind beben ließ. Um im Kampf gegen Staub und Schmutz nicht ganz das Nachsehen zu haben, steckte er aus der Not heraus die Schnauze dann und wann in eine bauchige Tasse mit Wasser. Das war Erfrischung, Segen und Abkühlung zugleich in einem Paket! Während der Besen sich auf seinem Siegeszug zwischen Tischbeinen und Regalen befand, ließ Konogar die Gedanken schweifen und überlegte nach einem neuen Sortiersystem für die ganzen Bücher. Erst mit Abschluss und einer Bodenbetrachtung aus nächster Nähe, liegend, erhob er sich um die leeren Kisten zu greifen. Alle Bücher, Karten und andere Schriftstücke wurden nun in die Kisten nach Thema und alphabetischer Ordnung sortiert, kleine beschriebene Schilder an die Regale angebracht und alles wurde wieder zurückgestellt. Ein gleiches Bild zeigte sich auch beim nächsten Regal und beim übernächsten Regal und dessen Nachbar und…

Unter all den Büchern entdeckte er auch einige Abenteuergeschichten, die er sich dann am Abend nur zu gern zu Gemüte führte. Was er dabei nicht bedachte war der Umstand, auch noch Stunden im Bett wach zu liegen, weil die Geschichte aus den Büchern in seinem Kopf weitergesponnen wurde.


Interessante Gespräche und spontane Malerei für ein schöneres Stadtbild

In den letzten zwei Tagen vor der Rückkehr von Kharne und Vergi besuchte der Worgen auch deren Büro im Magierviertel in unmittelbarer Nähe vom Rekrutierungsbüro des Kreises der Magier. Hier lernte er eine junge Dame kennen, die alle scheinbar nur mit „Tho“ ansprachen, was der Worgen direkt adaptierte und für sich in „Miss Tho“ änderte. Im Gespräch mit ihr ergaben sich allerlei interessante und neue Erfahrungen. So konnte er lernen, wie eine Wunde versorgt wurde um sie schließlich mit einer Tinktur und einem Verband vor Einflüssen zu schützen. Zu dem Zeitpunkt wusste er auch noch nicht, dass sich dieses erst kürzlich erworbene Wissen bald schon beweisen musste. Ebenso wurde über die Möglichkeit gesprochen, die Fassade, Fensterbänke und den Türrahmen vom Büro neu zu streichen, da er doch sehr an Farbe verloren hatte. Was im Anschluss passieren würde, ließ nicht lange auf sich warten. Konogar fasste schnell den Entschluss, die nötigen Farben auf dem Markt zu Stormwind im Handelsviertel zu erwerben und mit „Miss Tho“ dem Büro einen alten Anstrich in neuer Leuchtkraft zu geben. Ob sich noch weitere Freiwillige aus dem Bund fanden, die dem Angebot von Tee und Kekse nicht widerstehen konnten, zeigte sich im Verlauf des Nachmittags.

Wie der Trupp zum Ende kam, gingen alle ein gutes Stück zurück und betrachteten ihr gemeinsames Werk. Sie hatten es geschafft! Jetzt mussten nur noch die Nachbarn mitziehen und ihre Farben ebenfalls auffrischen, damit das gesamte Stadtbild in diesem Bereich vom Magierviertel wieder harmonischer wirkte. Ob der Kreis und die anderen Geschäfte jedoch die Zeit und Muße hatten, viel zu alte und kraftlose Farben neu aufzutragen?
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:51

Vergilian schrieb am 19. Nov. 2015

Endlich wieder daheim. Langsam ließ Vergi sich in die Arme von Kharne sinken und zog die Decke über sich. Sie gähnte und lies die letzten Tage nochmal vor ihrem inneren Auge passieren. Die Reise nach Darnassus. Martem hatte ein Portal geöffnet und sie waren doch tatsächlich... NICHT IN DARNASSUS GELANDET! Seine Ausrede eine Möwe hätte ihn abgelenkt das sie nun hier mitten in Aldrassil gelandet waren war schwach aber es war eben Martem. Nach kurzem sammeln und Bodenkraulens von Mister Williams konnte Vergilian nicht anders und ging eine Wache nach dem Weg fragen.Sie wollte in diesem Leben noch nach Hause ohne so alt zu werden wie Craniculm. Wiedereinmal fragte sie sich wie alt der gute in Wirklichkeit war. Eine Antwort darauf würde sie sowieso nicht bekommen, also stapften sie den Weg hinunter nach Dolanaar und dann weiter nach Darnassus. Dort angekommen hatten sie sich geteilt und Vergilian hatte ein paar Zimmer im Gasthaus angemietet. In einen rießigen Baum mit Löchern drin! Elfen eben. Das es am gleichen Abend noch Streit mit Carl gab, wegen dem alle ja eigentlich los waren, wiegte schwer und drückte die Stimmung....

Am nächsten Tag folgte das Ritual. Langes stillstehen und die Situation verfolgen waren nie ihr Fall gewesen aber sie hatte sich zusammen gerissen und es durchgezogen...

Und dann kam Martem an darauf folgenden Tag und meinte er wolle doch noch eine "kleine" Reise machen. Nach Feralas... um eine Pflanze zu finden die nicht nur extrem selten sondern auch noch verdammt gefährlich ist. Immerhin hatte er die Hippogryphenflüge bezahlt. Auf dem Weg durch die Wildnis von Feralas schlichen sie dann an einer Ogerbesetzen Riune vorbei und wurden von einer offensichtlich wild gewordenen Worgin angegriffen. Die Gute hatte es sofort auf Vergilian abgesehen und hatte am ende das Nachsehen. Klar, wer will auch schon einen Schwerthieb gegen den Kopf bekommen, da jammert wohl jeder. Dummerweise hatte sie aber Vergilian am Bauch erwischt. Große blutige Kratzer brannten und taten weh. Sie hatte es sich verkniffen etwas zu sagen und die Mission still zu ende gebracht. Und immerhin das Portal nach Sturmwind hatte Martem erstaunlicherweise sofort und treffen hinbekommen. Der Weg nach Hause war wie immer. Kharne wäöre ihr am liebsten mit seiner Nase unter die Wäsche gegangen um zu sehen wo sie verletzt war. Doch als sie endlich zu Hause waren hatte sie ihn ins Bett geschafft wo er geschlafen hatte noch bevor sein Kopf auf dem Kissen lag. Als sie runter gegangen war um sich zu waschen und zu verarzten war Konogar gerade nach Hause gekommen und hatte sofort seine Hilfe angeboten. Er war mittlerweile sehr geübt und der Verband lag schnell und gut an. Nach noch einem angenehmen Gespräch war es dann fast schon wieder früher Morgen als sie sich zu Kharne legte...

Was für Tage...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:52

Der Tag war lang und sie war so viel unterwegs gewesen. Aber sie hatte für Konogar eine Kleinigkeit gefunden. Ob er sie auf dem Tisch finden würde? Bestimmt. Der Zettel darauf war klar zu deuten. Der Traumfänger war Untertassengroß und braune Federn schmückten. Sie hoffte sehr das er Kono gefallen würde...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:53

26. Nov. 2015

Kharne war schon vor einer Weile ins Zelt gegangen, sie hatte seinen Blick zwar bemerkt aber zu ihr gekommen war er nicht mehr. Und auch konogar war irgendwann in sein Zelt verschwunden. Der arme machte sich tierisch Gedanken und verstand die Welt nicht mehr. Mit einem schnellen griff warf vergi einen neuen scheit Holz auf das lagerfeuer und lehnte sich zurück. Sie hatten den weg durch Loch modan gut geschafft. Wäre da nicht ihre eigene Stimmung gewesen. Es schlug auf die anderen über. Sie lehnte sich zurück und sah den funken zu die sich langsam Richtung Sternenhimmel erhoben und dann verglommen. Vielleicht sollte sie einfach gehen? Ihre Sachen packen und sich auf shirran schwingen. Eisenschmiede war nur einen tagesritt entfernt und dann ging sie den beiden nicht mehr auf die nerven. Aber sie hatte konogar etwas versprochen, dass sie ihn nicht mehr allein lassen würde. Seufzend sah sie zu den Sternen und versuchte ihre Gedanken zu ordnen. Es war so viel passiert in den letzten monaten. Dinge die sie stärkten und Dinge die sie zweifeln ließen. Und letzteres war wohl am schlimmsten den es bekam wohl niemand mit....
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:54

Vergilian schrieb am 29. Nov. 2015

Sie knurrte als sie den Dolch erneut in der Hand drehte. Verdammte Unruhe! Mit einem schnellen Wisch fegte sie die Whiskeyflasche vom Tisch und sah zu wie diese klirrend an der Wand zersprang. Scherben und der Inhalt der Flasche selbst verteilten sich am Boden des Büros. Es war niemand da außer ihr und das war verdammt nochmal gut so. Ihre Launen wurden immer schlimmer. Sie sollte ihre Sachen packen und die Stadt verlassen so lange sie noch keine Dummheiten begangen hatte. Um Konogar machte sie sich nur gering Sorgen. Er war geübt darin sich allein zu versorgen das hatte er bereits bewiesen. Und Kharne.... Vergilian knurrte als sie an ihn dachte. Sie schloss die Tür vom Büro zu und trat den Heimweg an. Dort würde sie ihre Sachen packen und die nächste Tiefenbahn nach Eisenschmiede nehmen. Shirran stand noch in der Stallung von Eisenschmiede und von dort aus konnte sie überall hin. Ob nun an den Hafen von Menethil oder in die Pestländer. Oder sollte sie doch eher den nächsten Magier bezahlen der ihr unter kam damit er sie nach Shattrath schickte? Seufzend kam sie zu Hause an und stellte irgendwie erleichtert fest das niemand hier war. Gut so. Konogar sollte das Theater nicht länger mitbekommen und Kharne wollte sie nicht sehen. Also wo sollte die Reise hingehen? Als sie am Tisch vorbei kam sah sie auf die große Weltenkarte die dort hin. Mit einem gekonnten Wurf flog der Dolch auf die Karte zu und blieb stecken. Vergilian trat näher und runzelte die Stirn, das Ziel hätte sie nicht erwartet...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:54

Kharne schrieb am 5. Dez. 2015

Wieder allein... Wo auch immer Vergi sich vezogen hatte. Kharne wollte daran glauben, dass sie wiederkam, nur wofür? Er vergötterte sie, liebte sie, nichts an ihm wollte ohne sie wo funktionieren wie es sollte. Er wollte wütend sein, aber konnte nicht. Er wollte weinen, doch die Tränen waren ihm scohn ausgegangen. Er hatte sich im Schlafzimmer ihres gemeinsamen Mietshauses in Strumwind eingeschlossen, vorher seiner Säblerin Savannah genug zu Essen für ein paar Tage und Wasser hihngestellt. Sie wusste es sich einzuteilen. Aber er saß einfach nur da, konnte nicht essen, konnte nicht schlafen, wollte nicht reden und niemanden sehen außer seiner Vergilian. Doch die war unerreichbar.
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:55

Konogar schrieb am 5. Dez. 2015

Ganz allein schien dort jemand in seinem Zimmer nicht zu sein, wenn das Auge auch das gesamte Haus in Betracht zog. So kam es, das sich Nach und Nach der Duft von Kaktusfeigentee und anderen Leckereien unter der Tür von Kharn's und Vergi's Zimmer zwängte und zumindest eine Nase umspielte. Lange waren zwei Augen auf eben jene Tür gerichtet, waren besorgt und wussten nichts damit anzufangen, was hier passiert sei.

Später am Tage waren eben jenes Augenpaar auf die Eingangstür des gemeinsamen Mietshauses gerichtet in der Hoffnung, sie würde sich doch gleich öffnen. Nur ein Gedanke hatte den Worgen beschäftigt, nachdem er am gestrigen Abend den Haushalt auf Vordermann brachte: "Was ist ihnen schlimmes passiert und kann ich helfen?".

Die Sorge um das Wohlergehen einer jungen Dame und eines jungen Herren, der ganz in der Nähe sich befand, stieg rapide an.
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:56

Vergilian schrieb am 6. Dez. 2015

Nun hatten sie sie also soweit. Sie gab auf, sie warf ihre Prinzipien über Bord und fügte sie dem was immer gesagt wurde. Sie würde nur noch den Papierkram machen und keine Waffe mehr führen. Sie würde keine Aufträge mehr erfüllen und Die Stadt nur noch selten verlassen. Auch wenn es sie innerlich zerstörte das alles aufzugeben. Sie hatte nicht mehr die Kraft und nicht mehr den Willen gegen alle Fronten gleichzeitig zu kämpfen. Man wollte sie in Watte packen.. nun ließ sie es zu. Sie würde keine Widerworte mehr geben und sich beugen. Würde ihnen mit Sicherheit jede Menge Ärger ersparen. Nachdem Kharne gerade unterwegs war einen Brief weg zu bringen sammelte sie ihre komplette Kampfmontur zusammen und schnürrte sie zu einem Bündel. Die Schwerter und Dolche in der Mitte, eingewickelt in die Lederrüstungen die sie bei sovielen Dingen getragen hatte. Als äußeres war da der Rote Umhang den sie sich einzig wegen des Rotkäppchentitels hatte machen lassen. Jetzt da sie den Titel abgelegt hatte brauchte sie auch den Umhang nicht mehr. Das ganze mit einem Seil zugeschnürt und der Bogen von außen mit rein gebunden. Draußen vor der Gasse wartete sie bis eines der Stadtkinder angerannt kam. Sie stoppte es mit einem traurigen Lächeln und übergab ihm das Bündel und 2 Goldstücke.
"Hier, verkauf das Zeug für mich. Behalt das was du dafür bekommst für dich und deine Familie. Die Sachen sind gut und ein bisschen was Wert." dann ging sie wieder hinein und griff sich ihr Buch das sie zuvor auf dem Tisch abgelegt hatte. Sie setzte sich zwischen die Regale auf das Bärenfell und versuchte sich mit lesen abzulenken.....

Der Junge schleppte das Bündel aus Ausrüstung bestehend durch die Stadt bis zu einem fliegenden Händler der die Straßen durchquerte. Seine dunkle Haut zeigte das er sonst wohl in südlicheren und wärmeres Gebieten beheimatet war. Doch dieser Händler schien der beste Platz zu sein wo solch eine Ausrüstung hingehört. Er würde es in ferne Länder mitnehmen und mit Sicherheit zu weiterem Gewinn machen...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:57

Vergilian schrieb am 11. Dez. 2015

Büroarbeit.. wie sie es hasste. Dashier war wahrhaftig nie ihre Welt gewesen und sie wurde gerade daran erinnert wieso. Rumsitzen und Briefe schreiben, Rechnungen abarbeiten und Tee trinken. Mehr gabs nicht, zumindest nichts spannendes. Thomaria saß ihr gegenüber und hing genauso in ihren Gedanken wie sie selbst. Seufzend drückte Vergilian den Stempel neben die Unterschrift und ließ das Schreiben trocknen. Seit Kharne gegangen war hangelte sie sich durch den Tag und versuchte nicht komplett neben sich zu stehen. Aber die letzten Worte von ihm waren klar und deutlich gewesen. Er würde sie verlassen, weil sie die Waffen für ihn niedergelegt hatte. Sie schluckte als sie wieder an den Streit dachte und das sie für die nächsten Tage allein sein würde. Nach tiefem durchatmen versuchte sie die Gedanken wegzufegen und sich zu konzentrieren. Sie musste die Jungs zusammen trommeln und sie auf die nächste Mission vorbereiten und wenn Kharne bis dahin nicht wieder da war musste sie sich auf die schnelle eine Ausrüstung zusammen suchen und das ganze übernehmen. Aber dann wäre es wohl wirklich egal was noch kommen würde. Irgendwann packte sie ihre Sachen zusammen und ging nach Hause. Es war seltsam das Haus so still zu erleben. Konogar war noch in der Magistratur wie es schien, also konnte sie in aller Ruhe ein Buch nehmen und versuchen sich abzulenken...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:58

Vergilian schrieb am 17. Dez. 2015

Sie hatte den Ring auf die Spitze gestellt und drehte ihn erneut. Die Gespräche mit den anderen waren klar ausgegangen. Sie sollte weiter machen und nicht länger warten und sich abhängig machen. Martem hatte ihre Ausrüstung ergattert. Die Titanen wussten wie er das geschafft hatte. Und dann war da noch die Urlaubssache. Alle hatten sie gesagt sie sollte einfach mal raus. Vielleicht hatten sie recht? Sie sollte sich Konogar schnappen und die Stadt für eine Weile verlassen. Einfach raus, den Kopf frei bekommen und nicht immer und immer wieder umher sehen ob Kharne wieder kommt. Die Hoffnung schwand mit jedem Tag mehr und die Tatsache das sie im Büro und zu Hause rumsaß machten die Sache nicht besser. Vielleicht würde es wirklich was bringen. Seufzend ließ sie den Ring ausrollen und auf dem Tisch liegen. Sie trug ihn nicht mehr seit er auf Trainingsreise gegangen war und sie in der Schwebe hingen ließ. Aber ihr Leben ging verdammt nochmal weiter und so konnte es nicht bleiben. Sie nahm sich die Büroschlüssel und stand auf. Noch während sie sich zur Tür ging schob sie den Stuhl an den Tisch. Die Holzdielen unter ihren Füßen knarrten als sie die Tür öffnete und hinaus trat. Wie mechanisch zog sie die Holztür zu und schloss ab ehe sie den Schlüssel in ihrer Tasche verschwinden ließ und den Weg nach Hause antrat. Es war noch nicht all zu Spät und Thomaria würde später wieder kommen und weiter da sein, falls jemand für einen Auftrag kam. Ihr Weg führte sie zum Kathedralenplatz, wo Konogar wie so oft auf einer Bank saß und die Ohren zappeln ließ. Das Gespräch mit ihm war immer angenehm und er war sofort begeistert als sie ihm sagte das sie Urlaub machen wollte. Montag würde es los gehen, so hatte sie am Wochenende nochmal zeit sich mit Carn zu treffen und mit ihm zu reden. Der Plan klang gut und würde hoffentlich für neue Energie sorgen. Immerhin hatte sie ein Söldnerbüro zu leiten...
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:59

Kharne schrieb am 18. Dez. 2015

"Verfluchte Scheiße!"
Der Worgen hämmerte gegen die Gitterstäbe, die ihn umgaben.
Die Trainingsreise war recht gut verlaufen. Savannahs Fortschritte enorm gewesen. Sie konnte ihn mit einem knappen Kilometer Rückstand noch finden.
Dovh als er die Heimreise antreten wollte war etwas unerwartetes passiert.
Es war nicht die beste Idee gewesen nach Lordaeron zu gehen, um zu trainieren, aber hier kannte er sich nunmal am besten aus.
Nun saß er hier... umgeben vom Gestank des Todes, allein und in der Finsternis.
"Ivar hat nicht um sonst immer gesagt, dass wir sie verbrennen sollen..."
"Na, Sammy, wie geht es meinem kleinen Jungen?"
Ein grausames und sadistisch amüsiertes Gelächter erklang von der anderen Seite der Gitterstäbe.
"Was willst du, Veron? Du hast mich gefangen. Warum lebe ich noch?"
"Veron? Ich bin zutiefst gekränkt, Sohn."

Kharne wollte sich gerade bereit machen zur Abreise. Es war alles schon gepackt und Savannah saß ungeduldig da, seit es geheißen hatte, dass sue nach Hause zu Vergi gehen würden. Kharne konnte es auch kaum noch erwarten, sie wieder in seine Arme schließen zu können.
"He, ich hab eine Idee, Liebes."
Die angesprochene Säblerin wirbelte herum und sah ihrem Herrn und Freund erwartungsvoll in's Gesicht.
"Möchtest du vorgehen und Mama einen Brief mitbringen?"
Savannah nickte aufgeregt und Kharne machte sich daran einige Zeilen aufzusetzen, die er dann an Savannahs Halsband drapierte.
"Und jetzt ab nach Hause, Kleine." Er tätschelte ihr noch den Kopf worauf sie wie eine Nebelschwade in Richtung Heimat davon eilte.
Kharne wollte sich gerade aufrichten als er ein Klicken hinter sich hörte.
"Hallo, Sam, lang nicht gesehen... Hast du deinen Vater vermisst?"
Der Verlassene renkte sich das Genick ein.
"Das nächste Mal lässt du den Kopf bitte dran... Die Nackenschmerzen sind schrecklich."
Finster lachhte Kharnes Vater und drückte ab.
Um Kharne drehte sich die Welt und als nächstes saß er in dieser Zelle.
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 14:59

Kharne schrieb am 18. Dez. 2015

"Was willst du, verfluchte Leiche?" Kharne war alles andere als gut gelaunt.
"Darf man keine nette Zeit mit der Familie verbringen, Sohnemann?"
Veron war völlig ungerührt vom Zorn seines Worgensohnes.
"Du weißt, dass unsere Familie tot ist, oder? Spätestens als ich dir den Kopf abgerissen hatte hätte dir das klar sein sollen, Veron. Ich ch hab zwar den Namen wieder angenommen, aber ich stehe definitiv nicht mehr zu dir. Mein Vater starb als Soldat, der in seiner Trauer seinen eigenen Sohn vergessen hatte."
Mürrisch bellte er die Worte seinem untoten Vater an den Kopf.
"Du kränkst mich zutiefst, Samuel. Hab ich dir das beigebracht?"
"Du hast mir gar nichts beigebracht, außer zu Schießen. Dank dafür, aber ich habe alken Grund dich nicht als Vater anzuerkennen. Und jetzt sag mir endlich, warum du Befehle missachtest und mich leben lässt. Ich dachte ihr sollt alle Worgen töten."
"Immer neugierig, du hast dich kaum verändert, Junge. Du willst wissen warum? Wegen deiner kleinen Freundin. Nur du wäre mir zu wenig, wenn ich dich doch dazu benutzen kann noch eibe zweite Fliege in mein Netz zu bekommen, die mir auf die Nerven gegangen ist?"
Kharne lachte unehrlich und enttäuscht, aber dennoch lachte er Veron aus.
"Sie wird nicht kommen..."
Der Verlassene horchte auf.
"Hat sie dich nicht mehr lieb, Wölfchen? Hast du sie verbellt?" Der alte Creed lachte, während sein Sohn hinter den Gitterstäben kehlig knurrte.
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 15:00

Vergilian schrieb am 18. Dez. 2015

Überrascht über die Säblerin die ihr nur allzu bekannt war sah sich Vergilian den Brief an und hob eine Braue, begleitet von einem kräftigen Seufzen. sie faltete den Brief wieder zusammen und warf ihn auf den Tisch ehe sie losging in Richtung Büro. Er kam also wieder...so so... Vergi wusste nicht recht ob sie sich freuen sollte oder nicht. Nach den letzten Ereignissen zweifelte sie daran das es friedlich bleiben würde so wie es nun stand. Ein Haufen Scherben und sie beide drum herum. Mit einem erneuten Seufzer versuchte sie sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Es gelang ihr nicht. Der Brief ließ sie nicht los. Den ganzen Tag über hing er ihr im Kopf und lenkte sie ab. Irgendwann waren ihre Nerven fertig damit und sie schüttelte den Kopf. Sie schnappte sich den Schlüssel und trat den Heimweg an. Sollte sie noch vorher bei ihrer Mutter vorbei? Auf dem Friedhof war es um diese Jahreszeit voller als sonst was die stille Einsamkeit ziemlich ruinierte. Doch bevor sie dort ankam traf sie Konogar. Schnell waren ihre Pläne über den Haufen geworfen als Konogar mit einer Frage an sie trat. Mutter war morgen auch noch da, die lief leider nicht mehr weg....
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Re: Ein Söldnerleben

Beitrag von Vergilian » Mo 28. Jan 2019, 15:01

Konogar schrieb am 20. Dez. 2015

Die letzten Rucksäcke wurden gepackt, nachdem alles mit der großen Liste abgeglichen wurde. Sogar die Bestandteile für ein Kaktusfeigen-Tee fanden ihren Platz in einem kleinen Fach, gepaart mit vier Teebecher und etwas Honig in einem kleinen Glas. Ob sich je eine Möglichkeit bieten würde Tee zu kochen, müsste sich dann wohl auf dieser Reise zeigen.

Viel interessanter waren die schon vorbereiteten Pergamente und Karten, die nur darauf warten mit Details dieser Reise gefüllt zu werden. Das war die günstigere Möglichkeit an Material zu gelangen, als teuer Karten bei einem Händler einzukaufen. Besonders zur Winterhauchzeit wären bare Münzen als Spende besser angelegt - so auch Kono's Gedanken in diesem Moment. Auf der blanken Rückseite der Karten haftete nun schon ein Symbol, was der Worgen in geduldiger Zeichenarbeit anbrachte. Es mochte an eine Tatze in einem Kreis erinnern und war noch nicht auf jeder Karte vollständig und noch weniger glichen sich die Zeichnungen.

Da war noch viel Übung gefragt, es einheitlich zu bekommen.
"Es gibt eben immer was zutun"

Warum heißt der Träumer Träumer? - Weil er auf unmögliche Dinge hofft. Täte er das nicht, wäre er nur ein Realist.

Ich will mit den Engeln fliegen und mit den Haien schwimmen, nur dann bin ich wirklich frei...

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