Zwischen Bandagen und Heilkräutern

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Irenà
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 12:52

Hâna hat geschrieben:Hana nahm ein leises murmeln um sich rum war.
„Geh von ihr weg,sie wacht gleich auf“
„Was die sich wohl dabei gedacht hat,einfach auf die Beerdigung vom Kommandanten zu stürmen?“
„Keine Ahnung...wirklich....Keine Ahnung“
Hana schlug die Augen auf und betrachtete erst einmal ihre Umgebung.
Sie lag in einem großen Bett,zugedeckt unter einer Felldecke,die sich ziemlich wie das Fell anfühlte,dass Svogthos immer an seiner Schulterplatte trug.
Vorsichtig griffen ihre Finger darein und sie betrachtete die Personen im Raum.
Ein Zwerg,mit einer Knollnase und grünen Augen saß neben ihr auf dem Hocker.
Er blickte sie mit recht ernsten und leicht wütendem Blick an.
„Wie ist dein Name,Mädchen?“,sagte er mit einer recht tiefen stimme.
„Hana McLarren“
„Hana“,der Zwerg nickte und im Hintergrund schrieb eine Blutelfin etwas in ihren Notizblock,“Woher kommst du....Hana....“,fragte der Zwerg weiter.
„Ich komme aus Sturmwind.Ich arbeite dort als Ärztin im Hospital....“
Die Blutelfin schrieb weiter.
„Wieso meinst du dir erlauben zu können,die Beerdigung von meinem Sohn platzen lassen zu können!“,fing er an sie anzuschreien und die Blutelfin blickte sie mit höhnischem blick an.
„Wieso meinst du dir erlauben zu können,ihn während er schon tot ist schwach Dastehen lassen zu können?!“
Der Zwerg baute sich bedrohlich auf.Zu Hana´s Glück hatte er grade jedoch keine Waffe zur Hand,dies sollte sich aber ein paar Augenblicke später ändern,als er zur Seite griff und eine offensichtlich von Zwergen gefertigte Einhandaxt aus einem kleinen Spalt zwischen Hocker und Bett zog,und auf sie richtete.
Schlagartig sprang Hana im Bett auf,warf die Decke zur Seite und versuchte aus dem Bett zu kommen.
„Schwach? Was ist eine Schwäche daran,geliebt zu werden?!“,schrie Hana und kletterte aus dem Bett,während der Zwerg sich erhob,vom Hocker sprang und ihr bedrohlich mit seiner Axt folgte.
Die Blutelfin starrte sie an....und starrte....und starrte...und starrte....
„Grandek...das reicht...“,meinte sie leise,als Hana schon an die Wand gedrängt war und es für sie nur noch den Fluchtweg über den Zwergen hinweg gab.
Der Zwerg,dessen Name offensichtlich Grandek war blickte Todernst zu der Blutelfin,die rund 3 Köpfe größer war als er.
Sie hatte lange,weißblonde Haare,die zu einem Lockeren Zopf gebunden waren und funkelnde grüne Augen,die sich bei jeden Blickkontakt anfühlten,als ob sie töten könnten.
„Sie hat den Namen unseres Kommandanten in den Dreck gezogen....Du willst dich ihrer annehmen?“,er blickte sie ernst an,“Schön...aber dann mach das alleine...unsere Truppe hat sowieso keinen halt mehr ohne einen Leiter..“
Grandek lies Die Blutelfin nicht einmal zu Wort kommen,da stapfte er schon wütenden Schrittes aus der Tür und schmiss diese hinter sich mit einem Rums zu.
„Ich heiße Lorin....das ist alles was du über mich wissen musst“,wurde sie von der Blutelfin angefaucht,“vielleicht hab ich dir jetzt dein Leben geschenkt,aber wenn ich will kann ich dir das genau so schnell wieder nehmen.“
Hana spürte,wie eine klinge an ihren Hals strich und warmes Blut an ihren Hals runter lief
„Also pass auf was du sagst,kleine.Der Kommandant hat uns allen viel bedeutet...er hat uns durch gute und Schlechte Tage geführt.Unsere Truppe wird nicht mehr so wie sie war...“,ein leichter Schimmer von Trauer war in Lorin´s Augen zu sehen.
„Aber nur weil du,ein uns Fremdes Blag,meinst hier aufkreuzzen zu müssen,zu behaupten,dass du die Verlobte vom Kommandanten bist,und seine Beerdigung störst,droht sie jetzt ganz zu zerbrechen!“
Hana blickte die Elfe etwas verwirrt an,rührte sich jedoch keinen Zentimeter.
„Du musst wissen....Jemand aus unseren Reihen hat ihn umgebracht.....“
Hana starrte sie an.
„Genau....wir haben einen Verräter unter uns“

Mit diesen Worten fing die Umgebung um Hana an zu zerbrechen,nichts blieb stehen.
Auch das Bild der Elfe zerbrach und sie verschwand......


Hana öffnete die Augen und musste sich wirklich beherrschen,keinen mucks von sich zu geben und so Svogthos zu Wecken.
Sie betrachtete die Decke und dachte nach.
Der Traum hatte wirklich da angesetzt,wo der letzte geendet hatte....Noch nie zuvor hatte sie so etwas mitgekriegt,als ob die Träume wirklich eine Geschichte bilden würden....
Eine Geschichte,die SIE beeinflussen könnte.
Sie blickte zu Svogthos und spielte mit ihren Fingern leicht in seinem Zopf.
Jemand aus den eigenen Reihen hatte ihn umgebracht...und nun war es ihre Aufgabe raus zu finden,wer es war.....
Hana genoss die restlichen wenigen Stunden erholsamen schlafes,die sie kriegen konnte.
Morgen würde ein neuer Tag starten und der unfug würde ein ende haben...
So hoffte sie zumindest...
28/3/15
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Irenà
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 12:52

Hâna hat geschrieben:Hana Lag im Bett und schaute neben sich.
Safina lag da,die sich im Bett rumwälzte und versuchte sich bequem hinzulegen.
Hana fühlte sich irgendwie Idiotisch als sie daran dachte,dass Safina nur für sie hier schläft.
Nur ein kleinen Brief entdeckte sie plötzlich im Bett.
Ohne Rücksicht auf Verluste riss sie ihn auf und las ihn.
Er war von Svogthos....
Er hatte also wirklich daran gedacht einen Brief zu schreiben
Jedoch gab es heute Nacht keinen Svogthos,der sie aus ihren Albträumen holen konnte,sie beruhigen konnte.
Sie atmete einmal tief durch und schloss die Augen.
Etwas angst hatte sie vorm schlafen.Doch was blieb ihr anderes über,als zu versuchen,ein bisschen Schlaf zu finden ?

„Genau...wir haben einen Verräter unter uns“,sagte die Blutelfin,dass Messer noch immer an Hana´s Kehle,welches sie nun langsam weg zog.
„Jemand aus unseren eigenen Reihen hatte Svogthos umgebracht...“
Hana blickte die Blutelfin an und runzelte etwas die Stirn.
„Ja,du wirst dich jetzt fragen,wieso ich dir das erzähle....Ich bin ehrlich: Ich weiß es nicht.Vielleicht weil ich einfach nachvollziehen kann,wie ich mich fühlen würde,wenn mein Mann stirbt...“
Hana schluckte schwer.
Keinesfalls konnte sie Lorin jetzt erzählen,dass Martius,ihr Mann,in ihrer Welt...in der ECHTEN Welt ja eigentlich umgekommen ist und sie selbst,Svogthos dafür schuldig macht.
„Woher will ich wissen,dass du selbst ihn nicht umgebracht hast?“,fragte Hana und betrachtete sie einige Zeit lang,woraufhin sie nur einen missbilligendem Blick erntete.
„Meinst du wirklich in einer Situation wie deiner kannst du noch wählerisch mit deinen Kameraden sein? Außerdem....habe ich jemals behauptet,dass du mir trauen kannst? Hab ich jemals behauptet,dass ich nicht genau so gut hätte Svogthos umbringen können?....Nein....Das war nur deine Interpretation,kleines.“
Hana spürte wie die Wut in ihr brodelte und sie erneut Lust bekam,einfach mal mit der Faust zu zuschlagen.Doch sie beherrschte sich,denn immerhin hatte Lorin nicht ganz unrecht....
In einer Situation wie dieser durfte sie nicht allzu wählerisch damit umgehen,wer ihr helfen will,und wer möglicherweise etwas böses von ihr mochte.
„Komm mit...ich gebe dir was Ordentliches zum anziehen,so holst du dir noch den Tod“,meinte Lorin und deutete Leicht auf Hana´s dünne Robe.
Zusammen gingen sie zu einer Rüstungskammer des Kreuzzuges und Lorin durchsuchte ein paar Kisten.
Als sie schließlich eine Rüstung für Hana raus holte,musste diese einmal kurz durchatmen.
Sie sah genau so aus,wie die Rüstung,die Svogthos immer trug,sogar der Kratzer an der Linken Schulterplatte,den sie persönlich hinzugefügt hatte war vorhanden.
Bloß das Zeichen der Heiligen Inquisition und das Fell an der rechten Schulterplatte fehlte.
„Hey...willst du die jetzt nur anstarren oder ziehst du die auch nochmal an?“,meinte Lorin etwas genervt und legte die Rüstungsteile auf einen Tisch,ehe sie zu einen Waffenständer ging.
„Womit Kämpfst du?“
„Ähm...mit einem Zweihandschwert..“,meinte Hana doch etwas Skeptisch,ehe sie begann die erstaunlich gut Sitzende Rüstung anzulegen.
Hana begutachtete sie im Spiegel.
Es war verwirrend.Die Rüstung sah genau so aus,wie die von Svogthos,sogar der Kratzer in der Schulterplatte und die Kratzer im Visier,beim Helm,waren vorhanden,doch passte diese Rüstung wie angegossen.
An der rechten Schulter war sogar das Fell angebracht,dass Svogthos immer bei sich trug.
Ob es damit zusammenhing,dass er es bei ihr gelassen hatte ?


„Mhhh....so gefällst du mir direkt etwas besser.“,meinte Lorin Grinsender weise und warf ihr ein Zweihandschwert zu,was sie grade so fangen konnte.
Hana betrachtete das Schwert und zog es aus der Lederhülle,als ihr fast schlecht wurde,
Es war nicht irgendein Schwert...
Es war IHR Schwert.
Es war genau das Schwert,dass Svogthos für sie schmiedete,aufarbeitete und ihr es schenkte.
„Hat....das Svogthos selbst geschmiedet?“,fragte Hana vorsichtig und schaute zu Lorin hoch,die eine Augenbraue anhob.
„Ja....hat er.Er war Schmiedelehrling von...“
„Grandek....ich weiß“,unterbracht Hana sie und schaute sie an.
Lorin schaute sie etwas überrascht an und nickte.
„Grandek...genau“
Einen Moment lang herrschte stille und Lorin begutachtete Hana in ihrer Rüstung,und ihrem Schwert.
„Tja....das war alles was ich für dich tun kann....ab jetzt wirst du auf dich selbst gestellt sein...und pass lieber auf.Unsere Gruppe wird dir gegenüber nicht allzu freundlich sein.Immerhin hast du den Namen unseren Kommandanten in den Dreck gezogen...“
„Wieso behaupten das denn alle? Ich habe nur geweint...“
Lorin kicherte leise,ging aber Wortlos raus und Hana stand alleine in der Riesigen Rüstung´s und Waffenkammer.
Sie schnallte ihr Schwert auf den Rücken und atmete einmal tief durch.
Wo ist sie hier bloß rein geraten...
Es war ungewohnt in Rüstung zu laufen,so ging sie etwas stalksig nach draußen ,wo ihr die Kälte wieder ins Gesicht schlug.
Kaum als sie ein paar Sekunden draußen stand und versuchte irgendeinen Orientierungspunkt zu finden,rammte sich ein Pfeil neben sie in die Holzwand und Gelächter war zu hören.
Ein Mädchen mit langen Roten Haaren richtete eine Armbrust auf Hana,um sie rum ein paar andere Leute im Halbkreis aufgestellt.
„Hey,Miss Dragaran! Passt lieber auf,was ihr tut! Bevor euch selber noch etwas passiert....“
Hana ging etwas näher an die Gruppe ran.
Der Nächste Bolzen schoss an ihr Vorbei.
Ob sie Extra daneben zielte?Ob sie einfach nur blöffte?Oder konnte sie einfach nicht gut schießen?
Immer näher kam Hana an die Gruppe und noch mehr Bolzen flogen an sie vorbei.
Das recht kleine Mädchen mit der Armbrust geriet langsam in Hektik und nichts funktionierte mehr so wie sie es wollte.
„Susanne was machst du da? Du solltest doch auf ihre Beine zielen?!“
Lorin und Grandek standen auch in dem Halbkreis und begutachteten das geschehen schweigend.
Susanne,die panisch mit ihrer Armbrust in der Mitte stand konnte den nächsten Bolzen nicht mehr nachladen und Hana stand vor ihr.
Sie waren fast gleichgroß und damit die kleinsten der anwesenden Leute.
Hana wusste nicht was sie machen sollte.Sie stand nun vor Susanne und vor dem Halbkreis,der nun schweigend wartete.
Jedoch hätte Hana selbst nicht damit gerechnet,dass sie soweit kommt und desshalb nicht weiter geplant.
Jetzt war jedoch nicht die richtige Zeit zum nachdenken...
So zog Hana ihr Schwert und richtete es gen Susanne,die kaum älter als 20 Jahre schien.
„Zugehört...Alle...“,fing Hana an.

„Mag sein,dass ihr mich alle für verrückt haltet,weil ich behaupte die verlobte eures „Toten“ Kommandanten zu sein,obwohl mich keiner von euch kennt.
Doch das ist mit ehrlich gesagt herzlich egal....
Ich weiß,dass jemand von euch meinen Verlobten das Leben genommen hat..
Und dieser Jenige wird dafür bezahlen...“

Hana blickte Susanne an.
Diese Zerbrach jedoch wieder in ihre Einzelteile und der Traum zerbrach.


Hana öffnete die Augen und schaute sich um.
Neben ihr lag Safina,eingerollt in die Decke und leise atmend.
Hana drehte sich auf die Seite und blickte durchs Dunkle Zimmer...
Mal wieder ging die Nacht rum,und Hana konnte nicht viel mehr Schlaf finden...
29/3/15
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Irenà
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 12:53

Hâna hat geschrieben:Hana saß am Lager und richtete die Hände zum wärmenden Lagerfeuer hin.
Es herrschte Stile.Nur das leise prasselnde Feuer war zu hören und erhellte die dunkle Nacht.
Vermutlich würden nun alle aus Svogthos Gruppe in ihren warmen Betten liegen und schlafen.
Nur Hana saß draußen in der Kälte...Alleine...
Sie war unglaublich froh,dass Lorin ihr die gefütterte Rüstung gab,die genau die maken von Svogthos Rüstung hatten.

„Du hast versagt....“,hallte eine Stimme in Hana´s Kopf wieder und sie biss sich auf die Unterlippe.
Sie war nicht da,als Svogthos sie gebraucht hätte...
„Du hast verloren....“die Stimme wurde lauter und Hana schaute immernoch in das prasselnde Feuer.
„Du bist einsam....“
Lange überlegte Hana,doch kam sie nicht darauf,woher sie diese Worte kannte.Sie kam nicht darauf,wann das schon mal zu ihr gesagt wurde.
Ihre Rüstung klapperte,sie stand auf und schlenderte erneut den Hügel hoch,den sie am Anfang der „Traumkette“ sah.
Es war dunkel,nur auf einigen Gräbern flackerten ein paar mit Glas abgeschottete Kerzen,welche jedoch kein wirkliches Licht spendeten.
Mit trägen Füßen vom eigenen Gewicht und dem,der Rüstung schliff sie sich den Berg hoch,bis sie oben angekommen war.
Ihr blick wich nach rechts und links,auf der Suche nach einen Grabstein,mit einer ganz besonderen Einschrift.
Sie ging die Reihen immer und wieder lang,doch nirgendwo konnte sie Svogthos Grab entdecken.
Jedoch fehlten auch die Gräber von Svogthos freunden.
Von Lorin,Grandek,Martius...von allen.
Fast die ganze Nacht lang ging Hana immer und immer wieder durch verschiedene Reihen des Friedhofes,auf der suche nach dem Grab ihres Geliebten.
Vergebens....
Ihre Füße schmerzten,ihr Rücken fühlte sich an als würde er unter der Last der Rüstung zusammenbrechen,doch Hana ging weiter.
Als würde sie erst ruhig sein können,wenn sie das Grab gefunden hatte stiefelte sie durch den tiefen Schnee,auf und ab.
Sie strich sich mit der Hand durch die Haare und merkte,dass diese schon Schnee bedeckt und teilweise zusammen gefroren waren.
Der Morgen dämmerte schon und noch immer war Hana auf dem Friedhof.
Zusammengekauert saß sie im Schnee,kaum noch fähig sich zu rühren.
Tränen rannten an ihrer Wange runter die sich wie flüssiges Eis anfühlten.
„Ich würde alles tun.“
Niemand konnte sie hören,niemand war hier der sie aufmuntern konnte...
So musste sie das also selber in die Hand nehmen.
„Wenn dadurch diese Angst vergeht...“
Sie kämpfte sich aus dem Schnee nach oben und blickte auf ihr Schwert.
„Tue ich alles!“

Sie schaute auf ihr Schwert und es reflektierte das leichte Funkeln des Schnee´s im Mondlicht.
Warum sollte sie Svogthos Grab suchen?
Wie Matriax sagte...sie müsste sich ihrer Angst des Allein seins stellen und damit klarkommen ...
Irgendiwe..
Hana rannte den Hügel hinab und blieb am Feuer apprupt stehen.
Ein Junger Mann stand dort.
Er hatte blonde Haare,ein recht Kindliches Gesicht und Blaue Augen.
„Matriax!“,schrie Hana.
„Du ...wieso bist du hier?!“
Matriax drehte sich um.
Er hatte eine Rüstung an,die voller stacheln verziehrt waren und auf dem Rücken ein ebenso stacheliges Schild gebunden,was nicht allzu einladend wirkte.
Mit ruhigen blauen Augen blickte er sie an,die eine Hand auf seinem Schwertknauf,von dem Schwert,dass an seine Seite gebunden war
„Wer bist du?“,fragte er und zog eine Augenbraue hoch.
Mit diesen Worten brach die Umgebung um sie rum auseinander.


Sie spürte wie ihr Körper wieder leichter wurde,an Gewicht verlor und langsam aufhörte zu schmerzen.Auch wurde ihr langsam wieder warm.
Sie öffnete die Augen und lag wie immer im Bett.
Sie fasste sich mit der Hand an die Augen und atmete einmal tief durch.
Matriax hatte es nun wirklich geschafft in ihren Träumen aufzukreuzen.....
Doch vielleicht war das ja grade ihre Chance. Vielleicht konnte ER ihr helfen Svogthos Mörder zu finden.
Dort hatte sie niemanden,den sie vertrauen konnte.
Doch wenn plötzlich Matriax dort auftauchte war sie zumindest nicht mehr allein...
Hana´s Augenringe wurden in der Nacht noch ein Stückchen tiefer...ihre Gedanken dafür aber etwas beruhigter.

Sie war nicht alleine....
30/3/15
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 12:53

Hâna hat geschrieben:Hana wälzte sich im Bett rum,erst nach links,dann nach rechts.
Egal was sie auch machte,sie bekam kein Auge zu.
Um sich irgendwie die Zeit zu vertreiben las sie immer wieder Svogthos Brief.
Sie fühlte sich irgendwie komisch als sie dort so auf dem Bett lag und immer wieder die einfachen zeilen las.
„Mein Herz zerbricht...“,murmelte sie leise und betrachtete die Schrift darauf.
Sie war nicht unbedingt die ordentlichste und an der ein oder anderen stelle strich Hana auch mal ausversehen mit dem Finger entlang,doch noch was alles Lesbar.
„Nicht mehr lange,Hana....Nicht mehr Lange.“,murmelte sie leise zu sich selbst,faltete Svogthos Brief und steckte ihn zurück in den Umschlag.
Safina lag neben ihr im Bett.
Sie half ihr zu dieser Zeit wirklich sehr.
Safina zerbrach Hana´s Einbildung der Einsamkeit und dadurch die Fälschlich entstehende Trauer.
Erneut kamen ihr Matriax Worte in den Kopf.
„Du musst dich deiner Angst stellen“
Wie will sie das aber bitte machen,wenn sie mitlerweile nicht mal mehr einschlafen kann?

Hana drehte sich auf die Seite zu Safina und spielte leicht mit ihren Haaren.
Leicht genug,damit sie dadurch nicht aufwachen würde.

Die Nacht schwand und der Tag brach an.
Hana hatte in der Nacht kein Auge zugekriegt,auch wenn sie sich nur allzu sehr darum bemüht hatte.
31/3/15
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 12:54

Hâna hat geschrieben:Hana öffnete die Augen und Splitter setzen sich vor ihren Augen zusammen, bis sie nach und nach eine Umgebung und langsam auch Personen wiederspiegelten.

„Ich habe dich was gefragt,Hana!“
Eine Frau,mit Braunen Haaren und kurzen Bob schnitt stand vor ihr.
Auf ihren Rücken war ein Schild gebunden und sie war ca. einen Kopf größer als Hana.
„Wie bitte ?“
„Toll...Aufmerksamkeits spanne von einem Fisch..“,knurrte sie leise.

„Ich habe dich gefragt,ob du dich wirklich dazu in der Lage siehst, den Mörder unseres Kommandanten zu finden...Immerhin“,die Frau warf Hana einen abfälligen Blick zu,“Siehst du ja nicht allzu stark aus. Da kann die Rüstung auch nicht mehr viel ausbessern.“

Hana griff an ihr Schwert, zog es raus und donnerte es mit der flachen Seite und sehr viel Schwung gegen die Schulter des Mädchens.
„Melinda Donovan....Kreuzfahrerin und Sanitäterin, gefallen in der Schlacht um die Zitadelle.“,murmelte Hana leise und betrachtete Melinda kurz.
„Woher weisst du ….?“, Melinda blickte sie verwirrt an und wich ein Stück zurück, wo sie zu aller erst ihre Waffen zog.
„Weil ich an deinem Grab stand..“,erwiederte Hana,dass Schwert mit beiden Händen fassend und ruhig abwartend.
„Grab? Ha! Ich steht hier doch grad...wie willst du an meinem Grab gewesen sein, du Lügnerin?!“
Mit diesen Worten startete Melinda ihren Gegenangriff, mit einem schnellen Stich ihres Einhandschwertes in die Linke Flanke.
Zu Hana´s Nachteil war die Klinge scharf und sie spürte,wie sich die Spitze des Schwertes in ihre Seite bohrte.
„Denk nach Hana...Melinda....Melinda...“,murmelte Hana leise.
Verzweifelt versuchte sie sich daran zu erinnern,ob Svogthos meinte,dass sie melinda hätte besiegen können.
Währenddessen folgte Melinda´s nächster Angriff.
Sie rammte Hana Frontal ihr Schild gegen die Brust, woraufhin diese leise keuchte.
„Klar...ich sollte sie besiegen können.“
Hana stellte sich so gut es ging wieder grade hin, auch wenn ihre Seite nicht grade wenig schmerzte.
Mit beiden Händen umschlang sie fest den griff ihres Schwertes und atmete einmal tief durch.
Jetzt war hieß es den Kampf umzudrehen.
Melinda stand sehr nah an Hana dran,so,dass sie selbst ein Stück zurück wich.
Wie sagte Svogthos immer beim Training:
Man muss die reichweite seiner Waffe nutzen.
Mit Schwung und der Flachen Seite des Schwertes schlug sie auf Melinda´s Schulter.
Diese blieb einen Augenblick wie angewurzelt stehen.
„Ob ich mich in der Lage dazu sehe Svogthos Mörder zu finden? Nein!
Aber das hält mich nicht davon ab es zu versuchen !“

Melinda ließ ihre Waffen senken...wieso?
Hana wusste es auch nicht, sie selbst wollte nämlich grad zum nächsten schlag ausholen.

„Ich glaub dir „,flüsterte Melinda leise und Hana zog ungläubig eine Augenbraue hoch.
„Du liebst ihn wirklich“,war das letzte was sie sagte,ehe sie anfing in Splitter zu zerspringen.
Jedoch löste sich nicht der ganze Traum auf,sondern nur Melinda selbst und das einzige was von ihr zurück blieb war ein kleiner,grüner Stein,der auf den Boden fiel.
„Sie...Sie hat sie umgebracht!“
Hana,die grade das Grüne steinchen hochheben wollte,horchte auf.
Es war Susanne, die ein paar Meter weiter hinter einer Hauswand hervorschaute und nervös mit ihren Fingern spielte.
Ängstlich blickte sie Hana an.
„Du Mörderin!“,schrie sie,drehte sich um und rannte weg.
Hana,die immernoch Melinda´s Grünen Stein in der Hand hielt biss sich auf die Unterlippe.
DAS würde man nicht so leicht erklären können.



Hana öffnete die Augen und blickte sich kurz um.
Sie lag im Bett und war scheinbar eingeschlafen.
Und das ,obwohl draußen noch Fröhlich die Sonne lachte....
Sie machte sich etwas zurecht und ging raus.
In der Hoffnung Matriax zu treffen setzte sie sich wie so of auf den kathedralenplatz.
1/4/15
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 12:54

Hâna hat geschrieben:Hana atmete tief ein und kalte Luft schlug ihr ins Gesicht.
„Wer bist du?“
Hana starrte Matriax an.
„Hana...Hana McLarren.“Sie nickte langsam,als ob sie sich selbst nicht so sicher wäre,wer sie war.
„Noch nie gehört.“
Matriax schaute nach links und nach rechts.Als suche er nach jemanden,der hinter einen Baum steht und ihn nur veräppelt.
„W-Wir haben Seite an Seite in einem Krieg gekämpft ! In einer anderen Welt!“
Hana wusste nicht wirklich was sie sagen sollte,also fing sie an Fieberhaft zu überlegen,was für einen Rat Matriax ihr auf dem Kathedralenplatz gegeben hatte.
„Die Scherbenwelt? Ich gehe nicht in den Krieg auf einer fremden Welt pffff“
Erneut blickte Matriax sie an und begutachtete sie.
„Wie auch immer! Ich Brauch deine Hilfe,ich flehe dich an!“, Hana schaute Matriax an und verzweifelte innerlich schon.
„Bist du Söldnerin? Hat Deggon dich geschickt ?“
Hana biss sich etwas auf die Unterlippe.
„ähm...nein,ich bin...“,sie war sich wirklich nicht sicher was sie sagen sollte“vom Argentumkreuzzug. Mein Wappenrock ist nur....dreckig“
„Mh,trägst auch eine zu schicke Rüstung für eine Söldnerin,außerdem bräuchtest du mehr Stacheln.
Ach,so ein Schwachsinn,diese Kreuzzügler haben immer einen Wappenrock an,egal wie er aussieht.“
„Ich bin ja auch keine Söldnerin,“murmelte sie leise,“Matriax ich brauch deine Hilfe!“
Er blickte sie fragend an.
„Du brauchst meine Hilfe?“

Hana nickte.Endlich ging er darauf ein.Jetzt musste sie es nur irgendwie schaffen ihn davon zu überzeugen,ihr zu helfen.
„Warum versuchst du dann mich anzulügen?“
Hana biss sich auf die Unterlippe.Sie war noch nie eine gute Lügnerin gewesen.
„was? Ich....ich lüge nicht.“und das war gelogen,“Warum sollte ich denn lügen?“,Hana blickte ihn etwas verzweifelt an.
„Du bist nicht vom Kreuzzug, die gehen niemals ohne Wappenrock raus.“
Hana schlug sich innerlich gegen die Stirn.Sie war eine Idiotin.
„Ok,nein....ich bin nicht vom Kreuzzug,aber mein Verlobter! Und da sind wir auch schon beim Punkt ! Ich brauch deine Hilfe,den Mörder meines Verlobten zu finden!“

„Tja,und ich suche den Mörder meines Vaters, könnte jeder von diesem Kultistenabschaum hier in Nordend sein, ich hasse sie alle.
Woher kennst du überhaupt meinen Namen ?“

„Wie gesagt...wir haben Seite an Seite in einem Krieg gekämpft und du bist ein sehr wichtiger Freund für mich!“,Hana merkte langsam,dass sie mit der Wahrheit hier nicht viel bezwecken könnte.
„Ich kenne meine Freunde,dich kenne ich nicht.“
Hana fasste sich an die Stirn und war am Rande der verzweiflung.
„Es wird schwer..“,hatte Matriax noch zu ihre auf dem Kathedralenplatz gesagt,doch hatte sie sich das ganze trotzdem irgendwie leichter vorgestellt.
Sie hatte einen Geistesblitz. Matriax hatte ihr ja gesagt,wie sie ihn möglicherweise überzeugen könnte.
„Matriax...Ich weiß,wo Deggon hingegangen ist. Und wenn du es wissen willst, dann hilfst du mir lieber“
Weder wusste Hana wer Deggon war, noch wo er hingegangen ist.
Matriax schaute sie ungläubig an.
„Du kennst Deggon?`“,fragte er nach einiger Zeit des schweigens.
„Ähm....ja?“
Matriax brummte etwas.
„Wie sieht er aus?“
Hana musste lange nachdenken,doch konnte sie sich wage daran erinnern,was Matriax ihr auf dem Kathedralenplatz gesagt hatte.
„Kurze schwarze Haare.“,sie nickte einmal unsicher
„Und?“
„Ähm...groß...so um die 1,80.“
„Woher kennst du ihn, und wieso weißt du wo er ist?“
Hana murmelte leise vor sich hin.
„Das weiß ich doch alles nur von dir.Du hast es mir selbst gesagt...“
Zum glück war sie leise genug,damit er sie nicht hörte und sie wie zuvor auch Unsinn reden konnte.
„Ich bin Deggons Cousine...“
Wow...was besseres war ihr wirklich nicht eingefallen.
Matriax schaute sie immernoch ungläubig an,besonders verweilte sein Blick auf ihren Haaren.
„Schwarze Haare haste ja, trotzdem glaube ich dir nichts.“
Mit diesen Worten ging er langsam auf sie zu.
Glücklicherweise wirkte er nicht wirklich agressiv.
„Was hast du grade eben,leise gesagt ? Ich Habs nicht verstanden“,meinte Matriax und schaute zu ihr runter.
Hana lächelte leicht.
„Ach das.Gar nichts.Ich red nur manchmal mit mir selbst“
Matriax lächelte sie ihn,auch wenn Hana felsenfest davon überzeugt war,dass er sie für vollkommen bescheuert halten musste.
„Also....hilfst du mir?“
Erneut betrachtete Matriax Hana von oben bis unten,lächelte sie dabei an.
„Vielleicht ? Beantworte mir erst alle meine Fragen und sage mir bitte die Wahrheit,ja?“
„Natürlich“,selbst dieses kleine Wort von Hana war gelogen.
Aber würde sie ihm die Wahrheit sagen,hätte er sie mit Glück aufgespießt.
„Woher kennst du meinen Namen?“
Hana tippte leicht auf Matriax Söldner Wappenrock.
„Beobachtungsgabe und Aufmerksamkeit....“
Es gab hier nicht viele Söldner,also schien matriax es ihr zu glauben.
„Hm,und zu was gehörst du?“,fragte er weiter.
Hana überlegte.
Sie steckte zwar in einer Rüstung des Argentumkreuzzuges,aber das sie keine kreuzzüglerin war,wusste er ja schon.
„Eigentlich nirgendwo zu.Ich wurde hier nur durch Zufall reingeworfen.“
„Das klingt so bescheuert,dass ich es einfach mal Akzeptiere.“,er schmunzelte leicht.
Hana atmete einmal beruhigt durch.
„Dein Verlobter ist beim Kreuzzug?“
Sie nickte leicht.
„Er war dort Kommandant und wurde von seinen eigenen Leuten umgebracht.“
Matriax schaute zur Seite auf den Boden, als hätte dieser kleine Satz seine ganze Welt durcheinander gebracht.
„Wie heißt er?“
„Svogthos Dragaran“
Er überlegte kurz.
„Hm, Entari hat mal einen Dragaran erwähnt, und er wurde von einem seiner Leute verraten? Du willst den Schuldigen finden?“
Hana nickte erneut.
„Ich möchte ihn finden und ihn...“,sie stockte. Fast hätte sie umbringen gesagt.
Doch sie hatte sich noch gar nicht so richtig gedanken darüber gemacht,was sie mit dem Mörder machen möchte.
„...bestrafen?“,vollendete Matriax ihren Satz.
„Bestrafen.Genau.“,Hana nickte.
„Du hast zwar versucht mich 2 mal anzulügen,aber das klingt irgendwie glaubwürdig.“[c/olor]
Hana war irgendwie überrascht.Er glaubte ihr und etwas Hoffnung machte sich in ihr breit.
„Jetzt möchte ich aber wissen,warum ich dir Helfen sollte.“
Warum er ihr helfen sollte....gute frage.
Er schaute sie mit seinen blauen Augen an.
„Weil du natürlich auch Gewinn machen würdest...Ich würde dich bezahlen.“
Hana hatte die Hoffnung,dass Matriax Söldner Instinkte anspringen sollten.
„Aha“
Hana seufzte leise.
„Der kreuzzug bezahlt mich schon,wenn ich dir helfe und mich gegen Mitglieder des Kreuzzuges stelle, bezahlen sie mich nicht mehr, dass heißt, du müsstest mir schon verdammt viel zahlen."
Hana blickte Matriax und blinzelt einmal.
„Du siehst verzweifelt aus“,meinte Matriax und strich ihr eine Haarsträhne hinters Ohr.
Sie spürte,wie Wut in ihr aufbrodelte.
Am liebsten hätte sie ihn ins gesicht geschlagen,doch DAS durfte sie sich nun wirklich nicht erlauben.
„Hm.
Du hast mir jetzt viele Geschichten erzählt,ein paar glaube ich dir,dass mit Deggon nicht.
Du bist nicht seine Cousine.
Du kennst ihn, so wie du auch mich kennst.
Und du weißt nicht wo er hingegangen ist.“

Hana blinzelte.
„Doch,weiss ich“,Nunja.Sie wusste es nicht,aber nichts sprach dagegen Matriax mal danach zu fragen.
„achja?“
„Ja“

„Wenn du mir soetwas anbietes,dann weißt du doch sicherlich, warum ich ihn suche.Oder?“
Hana nickte leicht.
„Um doch zu Rächen.Er wollte dich erdolchen,Du hast glück gehabt,dass dich jemand verarztet hat.“
Matriax blickte Hana ein wenig sprachlos an.
„Ja.Ich kann mich nicht an die Person erinnern,die mich verarztet hat,irgendjemand aus dem lazarett.“
„Ich bin ausgebildete Ärztin,mehr muss ich jetzt wohl nicht sagen.“
Hana log nicht.Sie war ja wirklich ärztin,doch hatte nicht sie Matriax Leben gerettet.
„Du warst das?...wenn das wahr ist, dann verdanke ich dir mein Leben...aber du musst mir beweisen,dass du es warst.wo hat er mir den Dolch reingestochen ?“
Hana überlegte kurz.
„In den Rücken...“
Matriax drehte sich von ihr weg und überlegte.
Dann lächelte er sie an.
„Wieso hast du das nicht gleich gesagt? Ich schulde dir wohl was...“
„Das heisst du bist dabei,ja?“,wollte sich Hana vergwissern.
„Nein.“
„WAS?!“

Matriax grinste Hana an und sie seufzte leise.
Er war also schon damals so ein Scherzemacher.
„jaja...ich bin auf einen doofen scherz reingefallen“,meinte Hana und griff sich doch etwas geschockt an die Stirn.
„Das war ein Scherz,Ja,ich helfe dir.So eine hübsche Frau,wie dich,die mir das Leben gerettet hat,wie könnte ich da nein sagen?“
„glaub mir ….Irgendwann werden diese Scherze mit pech noch einen kriegt auslösen.
Aber danke.“
Sie lächelte ihn fröhlich an.
„Also gut....bringen wir die Schuldigen um.Und zerhacken sie in kleine Stücke. Und schmeißen jedes Teil in einen anderen See.Niemand wir sich an diese Verräter erinnern.“
„Wuaaah! Matriax! Wir müssen doch erstmal rausfinden,WER es überhaupt war“ nicht sofort alle töten!“
„Es ist also nur ein schuldiger?“,fragte matriax und schaute sie an.
Hana zog die Schultern hoch,sie hatte keine Ahnung.
„Dann haben wir ja viel zu tun.“
Mit diesen Worten reichte Matriax ihr lächelnd die Hand,als sie diese jedoch nahm fing der traum an zu zerbrechen.


Hana öffnete die Augen und blickte an die Decke.Es war früh am morgen,doch Hana hatte es tatsächlich geschafft die Nacht durchzuschlafen.
Eine sache hat Hana jedoch aus dem traum gelernt:Sie war eine miserable Lügnerin.


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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 12:57

Hâna hat geschrieben:Hana ging zu dem Kleinen Zelt,mit dem lagerfeuer davor,vor dem Matriax saß.
Sie zuckte etwas zusammen als sie seine Rüstung genauer betrachtete.
Zwar trug er den Wappenrock,der Scharlachroten, jedoch eine Rüstung, die Eindeutig zum Ansturm gehörte.
„Was bitte trägst du da?“
Er schaute an sich runter und blinzelte.
„Ich trage das immer?“
Verwirrt schaute Hana Matriax an
„Definitiv nein...Das ist eine Rüstung vom Ansturm.“,sie schüttelte leicht den Kopf.
„Der Ansturm? Die sind alle Krank?“
„Achja? Warum trägst du dann eine Rüstung von denen?“
„Ich trage die Rüstung immer...“
Hana seufzte leise.
Er wusste scheinbar selber also nicht,dass er gar nicht seine Eigene Rüstung trug.
Matriax zog plötzlich sein Schwert und rammte es völlig zusammenhangslos in den Boden.
„Wow! Was sollte das denn jetzt bitte?!“,meckerte Hand und Matriax blickte auf das Schwert.
„Ach...keine ahnung“
Währenddessen fing Hana an den kleinen Grünen Stein,der von Melinda übrig geblieben war aus ihrer Tasche zu kramen
Sie drückte ihn Matriax in die Hand.
„Was siehst du da?“
„Ja,dass ist ganz eindeutig ein kleiner....grüner...geschliffener...Stein,mehr Juwel mäßig.
Du solltest ihn um den Hals tragen,er ist genau so schön wie du.“

Hana spürte erneut wie Wut in ihr aufbrodelte.
Sie konnte diese Worte aus Matriax Mund nicht leiden
„Ach wirklich?“,naja,sie durfte sich nicht aufregen,also ließ sie es einfach sein,“Ich hab ihn nach meinen letzten Kampf gekriegt“
Kurz wanderten ihre Gedanken zurück zu Melinda,die vor ihren Augen zersplittert ist.
„Hab ich schon von gehört.Und ich sehe deine Verletzung.“,er deutete leicht auf ihre Linke Seite, wo nicht allzu lang vorher Melinda´s Schwert drin steckte.
„Warte...woher hast du es gehört?“
„Jeder im Lager weiss es.
Gesprächsthema nummer 1“

Hana schluckte einmal schwer.
Susanne hatte es also wirklich,fälschlicherweise rumposaunt.
„Hana die verlobte, Mörderin.
Sie sagten du hast sie verschwinden lassen.“

„Ich...sie hat es selber gemacht!“
„Bist du so ein Schatten dingens?“
„Des Lichtens Willen! Nein!“
„Wenn du so ein Schattendingens bist ...weißt du,eigentlich hasse ich Kultisten ja,aber ich steh auf Gefahr, und als Schattendings bist du verdammt gefährlich“
Er zwinkerte ihr zu und Hana übte sich erneut in Selbstbeherrschung.
„Ja das bin ich...wenn ich will lass ich dir auch eine Warze auf die Nase wachsen.“
„Ist ja ekelig...“
Hana nickte etwas und nahm in den Stein wieder weg,ehe sie ihn sicher verstaute.
„Hey. Ich hätte ihn dir auch gegeben.
Sag mal...wieso brauchst du eigentlich meine Hilfe,wenn du Leute einfach so verschwinden lassen kannst? Und wieso jagen dich die kreuzzügler eigentlich nicht deswegen?“

„ Matriax.Ich kann sie nicht einfach verschwinden lassen...ich hab keine ahnung woher das kam,oder was aus ihr geworden ist.Und warum sie mich nicht jagen?“,hana zuckte mit den Schultern.
Woher sollte sie das denn bitte wissen?
„Du bist mysteriös und Gefährlich....
Dein verlobter hat einen Guten Geschmack“


„Ja,ich weiss“,sie musste doch etwas schmunzeln,“Und gefährlich bin ich nicht wirklich...ich bin nicht allzu stark.Vom Umgang mit Waffen mal ganz zu schweigen.“

Hana´s blickt bleib erneut bei Mariax Rüstung hängen
„Wie viele Leute bleiben denn jetzt über,die der Mörder sein könnten? Eine hast du ja schon gekillt, bleiben noch...?“
„Ich hab sie nicht getötet....und wenn du sowas noch weiter rum erzählst dann werde ich erst recht gejagt....“,murmelte Hana leise.
„Sag mir jetzt nicht du möchtest ihr ganzes lager vernichten.“
„ähm...warum sollte ich?“
„Naja,sie könnten doch alle der Mörder sein,oder nicht?"
Hana schüttelte etwas den Kopf.
Wie kam er denn jetzt bitte darauf?
„Nein,es war jemand aus seiner eigenen Truppe“
„Na dann...Wer ist der Nächste auf der Todesliste?“
„Matriax...wir wollen sie nicht alle umbringen.Wir wollen nur den Mörder töten“
Hana war innerlich doch etwas geschockt über sich selbst.Hatte sie das grade wirklich gesagt?
„Wen verdächtigst du denn am meisten?“
Hana überlegte.
Sie hatte Svogthos ja noch extra danach gefragt.
„Ich weiss,dass es zwischen Svogthos und Anthony manchmal probleme gab.Er soll sich immer für etwas besseres gehalten haben und auf anderen aus der Gruppe rumgehakt haben.Vielleicht hatte er angst in Svogthos schatten zu stehen?“
„okay.Lass ihn uns Töten“
Hana schlug sich leicht gegen die Stirn.
Das war echt Hoffnungslos.
„Wir sollten sie aber etwas diskreter verschwinden lasse, meine liebe“
„Du verstehst es wirklich nicht,oder?Wir haben KEINE liste. Weder eine Todesliste,noch eine Verschwindeliste“
„Ähm, dann verstehe ich das jetzt so, das du die Mörderin schon verschwinden lassen hast, sonst würdest du sie ja nicht verschwinden lassen, wenn sie Unschuldig wäre“
„DAS war aber auch nicht extra“
„Mh...na gut
Wie wollen wir den Mörder finden?“

Matriax überlegte kurz.
„Ich hab keine Lust zu suchen.lass sie uns einfach alle töten“
Hana seufzte etwas.
Der Kerl war wirklich unverbesserlich.
Er ging etwas an sie ran und betrachtete ihre Wunde.
„Willst du die nicht verbinden oder so? Ich kann sie dir auch nähen? Hab immer ein Notfallpäckchen dabei.“
Hana atmete scharf ein.
Sie fand nichts schlimmer,als wenn jemand anderes ihr Wunden nähen musste und sie selbst zusah. Immer bedrängte sie das gefühl es selbst besser machen zu können.
Doch sie willigte ein.Lieber hat sie eine Hässliche narbe im traum,als eine Schmerzende Wunde.
Matriax ging in das kleine Zelt,als er plötzlich anfing zu verschwimmen und in seiner zeloten robe wieder auftauchte.
„hast du dich grad umgezogen?“
Matriax blickte an sich runter.
„Nein,dass trage ich immer.“
„ähm...ja,natürlich...ich hatte grad nur was im Auge.“,meinte Hana und fing an sich ihrer Rüstung zu entledigen.
Matriax desinfizierte die Wunde zu erst,so wie es sich gehörte,wobei Hana ihre Fingernägel in seine Schulter bohrte.
Es tat unglaublich weh.
Auch wenn es nur in ihren Traum und damit ihre Einbildung war,schmerzte es höllisch.
„So ich fang jetzt an zu Nähen,wird ziemlich weh tun,aber reiss mir bitte nicht die Schulter aus,ja?“,sagte Matriax und lächelte sie leicht an.
Sie riss ihm zwar nicht die Schulter aus,ihre Finger verharrten jedoch in ihrer Position.
Eifrig wickelte er den verband um ihre Hüfte und nickte zufrieden.
Es war vielleicht kein Meisterwerk, aber es reichte fürs Feld.
Plötzlich kamen eifrige schritte in das Zelt und ein junges Mädchen,mit Roten Haaren und einem Schwert stand dort.
„g-geh..geh von ihr weg! Sie ist eine Mörderin!“,schrie sie.
Es war Susanne,die sich zitternder weise an ihr Einhandschwert klammerte.
„Wir sind alle Mörder.“,erwiederte Matriax erstaunlich ruhig.
Er nahm seine Verbandsachen und brachte sie weg.
Erneut schwubberte er und erschien wieder in Rüstung.
„Ich sagte du solltest weg gehen!“,schrie Susanne
„Und ich sagte: Wir sind alle Mörder.“
„Du! Du Monster!“,sie schaute zu Hana“Du hast Melinda umgebracht! Ich habe es selbst gesehen!“
Susanne griff an.Sie schubste Matriax ein stück zurück und zielte auf Hana´s oberschenkel,wurde aber selbst von ihr an der Schulter getroffen.
Matriax lief hinter Susanne und rammte ihr ein Stückchen weit,das Schwert in den Rücken,was Susanne jedoch nicht davon abhielt,mit dem Schwert gegen Hana´s Kopf zu schlagen und zu treffen.
Grade als sie zum Nächsten Angriff ausholen wollte bohrte sich das Schwert ganz durch die durch und sie Spuckte blut auf den Boden,dass sofort anfing zu zersplittern.
„Ihr...werdet es nicht....rausfinden“,sagte sie und ging zu Boden.
Matriax zog seine Klinge raus und zeitgleich fing sie an zu zersplittern und sich anschließend aufzulösen.
„Gut,lass sie verschwinden,dann müssen wir uns keine Sorgen um ihre leiche machen.“,meinte Matriax trocken.
Das einzige was von ihr übrig bleib war ein kleiner,Orangener Stein,der auf dem Boden lag.
Matriax hob ihn hoch und nahm ihn in Augenschein.
„Schau mal,ein neuer Edelstein für deine kette“
„Matriax?...“
„was?“
„Wir haben ein Mädchen getötet! Sie war erst 19 oder so!“
„Sie kam hier rein und hat uns bedroht..“
Hana seufzte etwas und nahm den Stein an sich.
Aus ihrer Tasche kramte sie den kleinen Grünen Stein und vergleichte sie miteinander.
Sie hatten beide die selbe Form,nur die Farbe war anders.
Lange betrachtete sie die kleinen Steine.
„Geht es dir Gut? Die Naht hält?“,fragte Matriax und lächelte etwas.
Auch wenn Hana etwas...geschockt darüber war,dass ihn nur die haltende Naht interessierte und nicht das Mädchen das grade verschwunden war,nickte sie.
Die beiden redeten noch ein Wenig und machten sich gedanken darüber,ob sie nicht möglicherweise mit dem Mörder zusammen gearbeitet hatte.Immerhin hatte sie behauptet,dass Matriax und Hana nichts rausfinden würde.
Was wäre,wenn die ganze Gruppe zusammen hielt?
Hana schüttelte leicht den Kopf und steckte die Steinchen wieder sicher weg.
„Wir schaffen das.“,mit diesen Worten reichte Hana Matriax die Hand.
Als er sie nahm ging er ein Schritt an die ran und strich ihn eine Haatsträhne aus dem gesicht.
„Ja,wir schaffen das“,meinte er und er konnte froh sein,dass er in diesem Moment zersplitterte,da Hana sich sonst bestimmt nicht mehr hätte beherrschen können.

Als Hana die Augen Aufschlug saß Matriax neben ihr und war am erzählen.Sie war auf dem Kathedraleplatz,im sitzen eingeschlafen.
Aber wenigstens hatte sie ein bisschen geschlafen...
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 12:58

Hâna hat geschrieben:Nachdenklich betrachtete Hana die kleinen Steinchen in ihrer Hand.
Zwei junge Mädchen mussten dafür ihr Leben geben,auch wenn es nur in Hana´s Traum war...
Bei den Gedanke darüber,wie ihr Zukünftiges Leben hätte aussehen können lief eine kleine,einzelne Träne an ihrer Wange runter.
Ein paar leise Schritte waren von hinten zu hören.
„Matriax,lass mich bitte allein...“,murmelte Hana leise und strich sich einmal mit der Hand über die Wange.
Stille.
Hana drehte sich nicht nach hinten um, sie wollte eigentlich nur allein sein,als sich plötzlich eine große, starke Hand auf ihre Schulter legte.
„Wieso weinst du, kleines?“
Leicht aufgeschreckt drehte sich Hana um und sah einen Zwergen....
Aber Natürlich nicht irgendeinen Zwerg, nein, es war Grandek der sie etwas nachdenklich anblickte.
„Wieso ich weine ? Weil man mich hier hasst, alle denken, dass mein verlobter Tod sei und man mich als eine Mörderin bezeichnet !“, schrie Hana und funkelte ihn einmal böse an.
Sie rechnete mit einem Schlag, einen Gegengebrüll oder irgendeiner anderen Reaktion.
Doch Grandek blieb ruhig und setzte sich neben sie.
Ein leises brummen war von ihn zu hören.
„“Denken,dass er Tod sei“?,sag...Hana. Was macht dich so sicher,dass Svogthos noch lebt ? Wir haben gesehen wie er umgekommen ist und wie er unter die Erde gesetzt wurde...“,sagte Grandek ruhig.
Hana wusste nicht was sie antworten sollte und blickte nachdenklich auf die Steine.
„Ich wäre gerne für ihn gestorben...“,Grandek schaute zu Boden und ein leichter Schatten lag in seinem Gesicht,“Das wäre bestimmt weniger Schmerzhaft gewesen, als das alles hier durchmachen zu müssen.“
„Grandek...“,Hana drehte sich etwas zu ihm und atmete einmal tief durch,“Du wirst mich jetzt für verrückt halten...für sehr verrückt.Aber du BIST für ihn gestorben.Das hier...“,Hana wedelte einmal mit der Hand etwas rum und meinte scheinbar einfach die ganze Umgebung,“ist alles nur ein Traum,MEIN Traum.Obwohl es Albtraum wohl eher trifft. In der Eiskronenzitadelle ist nicht er gestorben.“,Hana´s Stimme wurde etwas leiser.Noch nie hatte sie jemanden beibringen müssen,dass er eigentlich Tod und nur ein Hirngespinst ihrer selbst ist..“Du dafür schon.“
Mit großen Augen schaute Grandek sie an.
„E-er lebt?“
Hana war sich sicher, dass Grandek immernoch seine zweifel hatte.
Doch er war ein Vater, der seinen Sohn verloren hatte.Er würde ihr glauben, wenn sie ihm erzählen würde, dass Svogthos lebte.
Nicht weil er es logisch fand....sondern weil tief in ihm der Wunsch war,dass Svogthos überlebt hätte.
„Ja,er lebt.Zusammen mit mir in Sturmwind.Wir werden sogar bald Heiraten..“
Grandek nickte einmal langsam.
„Und...Und ich bin ...Tod?“
Ein langsames nicken.
„Ihr seid in der Eiskronenzitadelle gefallen, unter dem Kommando eures Sohnes.“
Eine scheinbar unendliche Stille trat ein.
Nur das leise atmen der beiden erfüllte die Umgebung mit ein paar,minimalen Geräuschen.
Grandek hob seinen Kopf wieder etwas und doch wirkte er irgendwie...glücklicher.
„Ihr werdet also bald Heiraten,mh?“
Hana nickte etwas.
„In 2 Wochen soll es so weit sein.“
Grandek blickte sie einige zeit nachdenklich an.
„Wie habt ihr euch kennengelernt?“
Hana fing zu erzählen.
Sie fing an alles zu erzählen.
Svogthos Rückkehr aus Nordend.
Das erste Treffen beim Greifenhorst.
Die Zeit in den Verwüsteten Lande.
Natürlich durfte auch nicht die detaillierte Beschreibung über Draenor fehlen,da ihre Beziehung ja grade dort ihre Wurzeln geschlagen hatte.
Grandek hörte ihr aufmerksam zu.
An einigen Stellen lachte er,brummte er,oder gab seinen Kommentar zu Svogthos Handlungen ab.
„Und jetzt grade? Was macht er grade?“
Hana rümpfte etwas das Näschen.
„Jetzt grade ist er wieder in Nordend,beim Argentum und überprüft dort Vorratslisten und kümmert sich um Reparaturen und so etwas....“
„Mh...Du wirst dich doch um ihn kümmern, oder?“
Hana musste etwas lachen.
„Im Endeffekt wird er wieder derjenige sein, der sich um mich kümmern muss...Aber Ja.Ich werde versuchen mich um ihn zu kümmern und ihn alles Glück der Welt zu schenken.“
Ein lächeln zog sich über das Gesicht des Zwergen,was man unter dem langen,braunen Bart grade so er ahnen konnte.
„Danke“
Er zersplitterte und das einzige was übrig blieb war ein kleiner,leuchtend roter Stein.
Hana nahm den Stein an sich und lächelte etwas.
Der erste der dreihen,der von selbst zersprungen war.
Sie verstaute den Stein sicher und Zeitgleich begann die Umgebung zu zerbrechen und sie aufzulösen.


Hana öffnete die Augen und lag halb auf dem Hospitalstisch.
Langsam ärgerte sie es,dass sie fast überall einschlafen konnte,außer auf ihren Bett selbst.
Sie richtete sich etwas auf und bemerkte erst dann,dass sie Tatsächlich auf Svogthos Schulterfell gelegen hatte.
Nachdem sie sich die Haare etwas zurecht gezupft hatte,kramte sie eine kleine Bürste herraus und strich vorsichtig damit über das Fell.

„Es soll ja noch schön aussehen,wenn Svogthos bald zurück kommt“
Sie lächelte leicht.
„Er kommt bald zurück....“
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 12:58

Hâna hat geschrieben:Hana atmete einmal tief durch.Neben ihr im Bett lag Safina,die munter fröhlich auf ihren Kinderbuch eingeschlafen war.
Ein lächeln zierte sich übers Hana Gesicht und möglichst vorsichtig zog sie das Buch unter Safina hervor,klappte es zu und packte es beiseite.
Sie nahm die Decke und schmiss sie über das grade mal 19 Jährige Mädchen und blickte sie einige zeit nachdenklich an.
Hana hatte es nicht übers Herz gebracht ihr zu sagen,dass der Kontakt zu Svogthos abgebrochen wurde und nun nach ihm gesucht werden muss.
Immer wieder fielen ihr ihre müden Augen fast zu,so,dass sie das Licht im Raum löschte und sich neben Safina legte.



Etwas Wind spielte mit Hana´s Haaren und umzwirbelte ihre Finger.
Leicht verwirrt blickte sie auf, doch entgegen ihrer Erwartung war sie nicht in Eiskrone.
Der helle,blaue Himmel strahle über ihren Kopf und ihre Zehen grieben sich in das weiche Gras unter ihren Füßen.
Vögelchen zwitscherten ihre Lieder über Hana´s Kopf und sie schaute sich um.
Das war kein Albtraum...ob sie diese komische Traumkette endlich gebrochen hatte.
„Na? Wonach suchst du?“
Hana musste sich nicht umdrehen,um die Stimme zu erkennen.
„Svogthos!“,sie fiel ihn um den Hals,und er wirbelte sie durch die Luft.
„Du bist wieder da!“
„Hast du etwas anderes erwartet?“
Unter den Tränen konnte Hana kaum noch Svogthos Gesicht erkennen,doch sie war sich sicher,dass er gelächelt hatte.
„Nein...aber ich hatte trotzdem angst um dich !Ich wusste nicht was los war,wo du bist und...ich wusste gar nichts...“
Sanft wurde sie von Svogthos gegen seine Brust gedrückt,wo sie sich förmlich schon einbilden konnte seinen Herzschlag und seine wärme zu spüren.
„Jetzt bin ich doch wieder da.“
Zusammen saßen die beiden im Gras und betrachteten den Himmel.
„Hey...die Wolke dort drüben sieht aus wie eine Tote Ratte..“,sagte Hana und zeigte auf eine kleine vorbei fliegende Wolke,am Blauen,sonst klaren Himmel.
„Wieso muss bei dir eigentlich immer alles eine tote Ratte sein?“,er grinste sie an und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
Hana blickte sich um.
„Was ist denn das da drüben?“,fragte Svogthos und deutete auf einen kleinen Fleck auf der Wiese,wo sich der Boden anfing zu teilen und zu zersplittern,ehe er sich schließlich ganz auflöste.
„Oh nein...“,Hana sprang auf und zog Svogthos mit sich.
Hauptsache weg von der Splitter ecke,der Traum sollte kein Ende haben.
„Weg von den Splittern!“,Hana schaute sich um doch es war zwecklos wegzulaufen...
Überall fing der Boden an zu zerbrechen.
„Komm schon Svogthos! Ich darf dicht nicht verlieren!“
Svogthos zog Hana an sich ran und gab ihr einen Kuss.
Auch er zersplitterte....
„Svogthos!“
Der Boden unter Hana´s Füßen brach und sie fiel....
Dunkelheit...
Nichts als Dunkelheit umgab sie und es fühlte sich an,als würde sie ihn einen tiefen Meer versinken.

Ein kleines Licht öffnete sich an dem verschwommenen Grund und Hana wurde mit Wucht dahin gezogen.

„Tantchen!“,Safina kniete über Hana und blickte sie etwas verzweifelt an.
Scheinbar hatte sie im Schlaf geschrien und so Safina geweckt...
An Hana´s Wangen rannten Tränen runter.
Sie konnte nichts zu Safina sagen.So schmiss sie sich ihr einfach um den Hals und weinte.
Jedoch erzählte sie ihr nicht von ihren Traum.

Hatte sie wirklich so eine Angst davor Svogthos zu verlieren?
War ihm vielleicht wirklich etwas zugestoßen und sie hatte das deswegen geträumt?


Der Traum hatte so schön angefangen,warum hätte er nicht so weitergehen können
Zumindest bei einer Sache war sie sich sicher....mit dem Mord an Svogthos,in den anderen Träumen,hatte das nichts zu tun...
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 12:59

Hâna hat geschrieben:Es war schon Nachmittag im Hospital und Antanas war grade von Velonica´s Bett gewichen,um den Dienst anzutreten.
Grade als etwas ruhe ins Hospital gekehrt war öffnete sich erneut die Tür und ein Mann,mit braunen Haaren und ein recht komischen Bart kam durch die Tür.
Sofort erkannte Hana,dass seine Nase gebrochen war,was bei der Krümmung dieser,und ihrer Blauen Farbe,vermutlich jeden aufgefallen wäre,der ihm über den Weg gelaufen wäre.
„Lichtes Segen mit euch“,sagte Hana wie gewohnt freundlich und ging auf den Mann zu.
„ähm...ich bin hier doch richtig im Hospital,oder? Ich bin Felix Hill und wollte einmal meine Nase behandeln lassen,und meine Freundin Velonica besuchen. Die wurd gestern von so einem Trunkenbold mit einer Flasche geschlagen.“
Hana zog schon eine Augenbraue hoch,als er seinen Namen erwähnte,schwieg jedoch erstmal.
„Ach...wurde sie das ?“
Felix nickte ein paar mal und wollte sich grad auf den weg zu Velonica´s Bett machen,als ihn dieser von Hana versperrt wurde.
„Nun...Felix...Ich hätte wirklich nicht gedacht,dass du dich nach der Sache gestern wirklich noch traust hier aufzulaufen, und nach Velonica zu schauen.“
Er blinzelte etwas verwirrt und schien nicht ganz den Zusammenhang zu verstehen.
„Ach übrigens...Ich bin Hana Dragaran. Die Frau von einem „Alten Knacker“,der zufällig gestern bei dir Zuhause war.“
Felix blickt verdüsterte sich,auch wenn dieser immer wieder zu Velonica´s Bett schwiff,wo derzeit glücklicherweise der Vorhang zugezogen war.
Auch wenn sie natürlich hören konnte,was die beiden beredeten.
„Stimmt...da war ja was. Was hatte ich ihm nochmal gesagt ?“,er holte zu einem Schlag aus,den Hana leider nicht ganz ausweichen konnte und so gegen die linke Wange kriegte.
„Genau...ich wollte seine Frau schlagen..“
Ein dreckiges,hässliches grinsen breitete sich auf Felix Gesicht aus.
Hana selbst jedoch machte weiter als wäre nichts gewesen....zumindest schlug er auch nicht wirklich feste.
Sie packte ihn am Hals,fegte seine Bein weg und schmiss ihn auf den Boden,wo er mit einen leisen Keuchen aufknallte.
„Richtig...und er sagte,dass selbst ich dich besiegen könnte...ist doch so,nicht wahr?
Nun,lass mich mal überlegen.
Du hast meinen Mann angegriffen, ein unschuldiges Mädchen mit einer Glasflasche geschlagen, und tust so als wäre sie in deinem Besitzt.“

Hana´s Knie,was zuvor auf seinem Magen ruhte wanderte nun etwas nach unten,bis es schließlich am Schritt angekommen war.
„Willst du dich dazu noch irgendwie äußern?“
Felix schluckte einmal etwas,und schien sich in dieser Position alles andere als wohl zu fühlen.
„Sie hats verdient.“,antwortete er und kniff die Augen zusammen...ahnend was jetzt kommt.
Hana drückte ihr Knie runter,und das nicht grade Sachte,woraufhin das Hospital von einem Schrei erfüllt wurde,den Hana versuchte zu lindern,indem sie ihn einfach die Hände auf dem Mund knallt.
Während aus Felix Gesicht jegliche Farbe wich rückte Hana wieder etwas zu seinem Kopf hoch, und fasste an seine Nase.
Ein lautes knacken war zu hören und erneut ein leises,hohes wimmern.
„I-ich sterbe!“,quitschte Felix,nachdem er irgendwie wieder reden konnte.
"tja....du hast es verdient"
Sie packte Felix an der Schulter,zog ihn hoch und schob ihn mehr oder Weniger zur Tür.
Dort setzte sie ihr strahlenstes Lächeln auf.
„Ich hoffe die Behandlung hat gut getan...einen schönen Tag noch.“
Mit diesen Worten wurde die Tür vor Felix Nase zu geschmettert und Hana atmete einmal tief durch,während sie sich leicht über die Wange rieb.
„Was für ein Idiot“
27/4/15
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 12:59

Hâna hat geschrieben:Hana lag vor dem Prasselnden Kamin Feuer,zusammengerollt auf dem Boden.
Die leise Musik einer Spieluhr erfüllte den Raum und Hana blickte mit fast leeren Blick zur Tür.
Mal wieder war sie hier alleine,obwohl ihr Platz eigentlich an Svogthos Seite hätte sein sollen.
Sie atmete einmal tief durch und fasste sich etwas Nachdenklich mit der Hand an dir Stirn,als plötzlich ein leises Maunzen zu hören war und etwas kleines,weiches gegen ihren Kopf stieß.
Es war Fellknäuel....
Sachte tapste die Katze hin zur Tür wo sie sich hin setzte und erwartungsvoll zu Hana guckte.
„Ach Fellknäuel,du warst doch schon draußen...außerdem ist es doch so Spät.“
Fellknäuel maunzte entrüstet und ging erneut zu Hana um diese richtung Tür zu schieben.
Hana murrte leise,stand auf und öffnete die Tür.
Die Katze ging hinter Hana her und versuchte sie scheinbar nach draußen zu bewegen.
„Das ist jetzt nicht dein ernst,oder?“ ,Nun fing auch schon Hana an mit der Katze zu reden, die sie scheinbar irgendwo hin führen wollte.
So folgte Hana Fellknäuel am späten Abend über den Hof, was für Außenstehende bestimmt sehr verrückt ausgesehen hätte.
Plötzlich stoppte Felllknäuel und blieb vor einem etwas größeren Baum stehen,dessen Krone sich in sehr viele Äste gabelte.
„Aha....und was soll mir das jetzt bringen ?“
Hana schaute an dem Baum hoch,während Fellknäuel neben ihr anfing ihre Krallen in den Baum zu rammen,um so zu dem nächst kleinsten Ast zu kommen.
„Willst du etwa das ich da jetzt mit dir hoch kletter ?“
Fellknäuel sprang leichtfüßig von Ast zu Ast,während Hana sich immer wieder fest halten musste und fast das Gleichgewicht verlor.
Immer höher kletterten die Beiden den Baum hoch.
„Das bringt mir Svogthos aber auch nicht zurück....“,murrte Hana leise und zog sich angestrengt an einen Ast hoch.
Mittlerweile waren sie fast an der Baumkrone angekommen und Hana setzte sich auf einen etwas breiteren Ast.
„Wenn du wüsstest wie schwer das ist...bei dir sieht das so leicht aus.“

Fellknäuel kam ein kleines Stück zu ihr zurück gelaufen und schmiegte ihren Kopf an Hana´s Hand.
Hana lachte leise und kraulte Fellknäuel etwas unter dem Kinn.
„Naja...vielleicht magst du mich ja doch ein bisschen. Trotzdem bist du ja nur fasziniert von Svogthos Schulter,wenn er da ist. Stimmts ? Stimmt !“,sagte Hana und bestätigte ihre Aussage mit einem kräftigen Nicken.
Mal wieder miaute Fellknäuel leise und fing an weiter zu tapsen,woraufhin Hana ein lautes stöhnen entfuhr.
„Noch weiter hoch ? Meine Güte,was will ich denn da oben.“

Hana war nun an einer hoch gelegenen Astgabel angekommen.
Sie starrte in den Himmel und für einen Moment schien es,als würde die Zeit stehen bleiben.
Etwas Wind pfiff ihr durch die Haare,doch konnte sie ihren Blick nicht vom Himmel abwenden.
Ein heller Stern stand in der Dunklen Nacht am Himmel und ließ alle anderen Sterne Dunkel werden.

Doch sehen wir den selben Stern.

Ein lächeln zog sich über Hana´s Gesicht.
„Niemand verlangt von dir so Stark zu sein,Hana.“
„Du Kannst Leben retten,ich kann sie nur nehmen.“
Hana atmete einmal tief durch,obwohl sie es nicht wirklich verwunderlich fand,dass ihr diese Worte grade jetzt wieder in den Kopf kamen.
„Licht,ich bitte dich, schenke meinen Mann zu Zeiten wie diesen den Mut nicht aufzugeben,die Kraft,seine Kamaraden zu beschützen und den Willen,wieder zu mir zurück zu kommen.
Schenke ihm eine Pause mit etwas ruhe und das Verständnis,für die Rekruten.“

Immernoch beharrte Hana´s Blick auf dem Hellen Stern.
„Na Svogthos ? Kannst du ihn wirklich sehen ? Denn Hellsten Stern am Himmel?“

Was Hana nicht bemerkte war,das Fellknäuel in der Zeit schon wieder vom Baum runter kletterte und Hana nun einen Weg selbst runter finden durfte.....
5/5/15
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 12:59

Hâna hat geschrieben:Hana schaute den großen Baum hoch und atmete einmal tief durch.
Über ihrer Schulter war ein Seil gerollt. Diesesmal würde sie nicht wieder vom Baum springen Müssen.
Schnell wurden Hana´s Schuhe zur Seite geworfen und zum Vorschein kamen ihre Füße,um die beide Verbände gewickelt waren.
Fellknäuel saß neben Hana und maunzte sie etwas an.
„Jaja...ich weiss ,dass ich mir gestern dabei weh getan hatte. Was solls? Was tut man nicht alles für eine schöne Aussicht“
Hana kletterte vor,wobei ihre Füße immer wieder an den Ästen abrutschten.
„War ne Doofe idee meine Schuhe auszuziehen“,murrte sie leise und kletterte weiter nach oben.
Hinter ihr her Tapste die Orangfarbende Katze,die ausnahmsweise mal nicht den Ton angab.
Immernoch hing das Seil über Hana´s schulter,die unentwegt den Weg nach oben bestritt.
„Was glaubst du....ist ihm etwas passiert?“,fragte Hana Fellknäuel,während sie auf einen Ast kletterte.
Ein entrüstetes Fauchen war zu hören.
„Jaja Madame,tut mir leid,dass ich gefragt hab“,meinte Hana genervt und kletterte höher.
„Na komm schon,nurnoch ein bisschen“
Hana Zog sich erneut so der Großen Astgabel hoch und blickte durch die dichte Blätterkrone .
Ein heller Stern stand dort oben und ließ sein strahlen vom Wasser widerspiegeln.
Hana lächelte etwas und setzte sich auf die Astgabel,wo sie zu Beten begann.
„Licht,ich bitte dich,lass meinen Mann nicht wieder irgendwelche Dummheiten machen und ihn sein Leben für andere aufs Spiel setzen.Ich bitte dich,lass ihn nie die Hoffnung verlieren und seinen Sturen blick nach vorne bewahren. Lass ihn den anderen zeigen,wozu er fähig ist,und das er es verdient hat seinen Namen Dragaran zu tragen. Licht,lass ihn wissen,dass ich egal was er durchmacht oder egal wie lange er weg bleibt auf ihn warten werde,und wenn ich auch die Ewigkeit damit verbringe.
Licht,ich bitte dich,lass meinen Mann sein wie ein Bumerang.
Schnell zieht er fort,lässt sich von nichts aufhalten,was ihn in die quere kommt,doch kommt er genau so schnell zurück.“

Hana lächelte etwas und Fellknäuel maunzte.
Noch eine ganze zeit Betrachtete Hana den Stern,der ihr schon sehr sympatisch geworden war.
Nun hieß es also wieder runter klettern.
Wie am Abend zuvor kletterte Hana die größeren Äste runter,doch es gab eine Stelle,an der sie einfach nicht weiter konnte.
Doch dieses mal war sie schlauer geworden,immerhin hatte sie noch das Seil um die Schulter baumeln.
Sie band es an einen Stabil wirkenden Ast fest und atmete einmal tief durch.
Langsam und vorsichtig lies sie sich schritt für Schritt an dem Seil runter,als sie Plötzlich eine Katze neben sich runter fliegen sah und zusammenzuckte.
Erneut war Fellknäuel das restliche Stück des Baumes runter gesprungen.
Das einzige problem war nur,dass Hana sich so erschrocken hatte,dass sich ihr Griff um das Seil löste und sie nun mit am Seil runter rutschte,während sie sich versuchte mit ihren Händen irgendwie fest halten zu können.
Als Hana dann auch endlich wieder auf dem Boden angekommen war starrte sie auf ihre Schmerzenden Hände,denen die Seilfahrt wohl nicht allzu viel Spaß gemacht hatte.

Fellknäuel stand neben Hana und maunzte leise.
„Pass bloss auf,dass ich dich nächstesmal nicht selber vom Baum werfe...“,murrte Hana leise.
5/5/15
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 13:00

Hâna hat geschrieben:Hana saß am Feuer und blickte mit etwas Gedankenverloren ins Feuer.
Der Himmel war Wolken behangen,so hatte sie es also nicht einmal versucht auf den schönen Baum zu klettern.
Gelangweilt wippte sie etwas vor und zurück.
Auf dem Kaminsims stand eine kleine,Box mit einen Rädchen,die Hana grade jetzt besonders ins Auge fiel.
Sie schwang sich hoch und drehte einige male an den kleinen Rad,bis der Deckel der Schatulle aufging und zwei kleine Figuren zum Vorschein kamen,den Blick in den Himmel gerichtet.
Ein fröhliches Lied erklang und erfüllte den Raum mit einer angenehmen Atmosphäre.
Fellknäuel lag auf einen der Regale und beobachtete Hana kritisch dabei,wie sie anfing sich in der Wohnung umher zu drehen und dabei die Melodie mit summte.
Die Katze,die sich grade eigentlich nur unschuldig wie sie war aus dem Haus schleichen wollte, sprang vom Regal runter und ging grade los,als sie von Hana hochgenommen wurde.
Immer noch leise mit summend hatte Hana nun also Fellknäuel auf dem Arm und tanzte etwas zu der Musik.
Fellknäuel wirkte jedoch alles andere als zufrieden.
Man konnte nur Froh sein,dass niemand in der nähe wohnte,der Hana so hätte sehen könnten.
Wann sieht man denn schon mal eine verrückte Frau mit einer Katze tanzen ?
Hana drehte sich einmal im Kreis und warf Fellknäuel ein Stückchen nach oben,die nur leise Fauchte.
Tatsächlich hatte sie es sogar geschafft Fellknäuel wieder zu fangen und ein lautes lachen erfüllte den Raum.
„Das bleibt aber unter uns beiden,ja? Ich will nicht,dass mich Svogthos für ganz verrückt hält“
Hana lächelte etwas und Fellknäuel ergab sich langsam ihren Schicksal.
„Na komm...ich werde ihnen ein Brief schreiben.Dann werden sie sich bestimmt freuen“,mit diesen Worten schnappte sich Hana einen kleinen Block und einen Kohlestift.
Einmal kurz verharrte ihren Blick an 2 Rüstungen,die einen ganz besonderen Platz gefunden hatten.
Ein lächeln zog dich über ihr Gesicht und einmal strich sie mit ihren Fingern über den Zerstörten Wappenrock des Argentumkreuzzugs.

„Na komm schon Fellknäuel....umso schneller wir den Brief losschicken ,umso eher können sie ihn lesen!“,Hana lief raus zur Scheune und lies sich dort in das Heu fallen.
Fellknäuel rollte sich neben ihr zusammen und genoss währenddessen die Streicheleinhalten.

„Liebster Svogthos,Liebste Safina......“
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 22:18

Hâna hat geschrieben:Hana saß im Hospital und tippte mit dem Kohlestift in der Hand etwas auf dem Leeren Blatt Papier vor ihr herum.
Ein leises Seufzten entfuhr ihr und sie löschte die Kerze vor sich,ehe sie sich ihre Umhang umwarf und einen Moment lang das Wappen darauf betrachtete.
Sie lächelte etwas und ging dann aus dem Hospital,wo etwas Wind in ihren Haaren spielte.
In ihr breitete sich ein warmes Gefühl aus,ein Gefühl der Geborgenheit und der Wärme.
Fast als wolle ihr Körper ihr etwas vermitteln rannte Hana los mit nur einem Ziel: Den Hof.
So schnell sie ihre Füße trugen rannte sie durch den bereits finsteren Wald.
Noch immer spielte der Wind mit ihren Haaren und ließ ihr schon fast das Gefühl geben wie ein Vogel durch den Wald zu fliegen.
Immer mehr breitete sich das Gefühl in ihr aus,dass Svogthos zurück gekehrt wäre,dass,wenn sie die Tür öffnen würde,er dort stehen würde und sie wie üblich anlächelt.

Völlig außer Atem blieb Hana vor der Tür stehen,die Hand bereits an der Klinke,die nun langsam runter gedrückt wurde.
„Du bist...“,fing sie grade an zu sagen,als sie die Tür öffnete und aufblickte doch sie sah...

...niemanden....

Der Raum war dunkel und wurde nur durch das leise Prasselnde Feuer erhellt,vor dem eine zusammengerollte Katze lag und ruhig schlief.
„....wieder...da“,verstummte sie leise und schaute sich um.
Es war nicht die geringste Spur von Svogthos zu sehen und auch das angenehme Gefühl wich aus ihren Körper und zurück bleib nur die Einsamkeit.
Mit einen rums Schlug sie die Tür von außen zu und eine Träne rannte an ihrer Wange runter.
Sie lief in die Scheune und auch dort,fand sie nichts....
Ein leises Schluchzen entfuhr ihr und sie fasste sich mit der Hand an die Stirn.
Was hatte sie erwartet ? Hatte sie wirklich geglaubt, Svogthos würde hier plötzlich stehen und auf sie warten.
Erneut stürmisch ging Hana raus und blickte sich um.

Es herrschte eine beängstigende Stille und das einzige was sie wahrnehmen konnte,war ihr eigener Atem.
Ihr Blick wanderte nach links und rechts doch nirgends war Svogthos.
An Hana´s Wange rannten ein paar Tränen runter und sie strich sich leicht mit dem Handballen über die Wange.
Ein Leichtes Funkeln geriet ihr ins Auge.
Doch nicht irgendein Funkeln,sondern das,des Ringes,den sie an ihrer Hand trug. In ihn war eine Schlafende Löwin unter einen großen,Starken Baum eingraviert.
Ihre Zähne bohrten sich etwas in ihre Lippe und sie strich sich leicht über die Augen.

Sollte nicht sie selbst die ruhige Löwin sein,die unter den Blättern des Baumes ruht und sich nicht sorgen muss ? Sollte sie nicht die jenige sein,die in die Wurzeln des Baumes vertraut?

Mit schleifenden Schritten ging sie zu den Großen Baum,den sie die letzten tage immer wieder auf und ab geklettert war,nur um einen Strahlenden Stern zu sehen.
Nur,damit sie sich etwas näher zu Svogthos fühlte.

Vorsichtig und mit leicht Zittrigen Händen umfasste sie den ersten Ast und zog sich hoch.
Mittlerweile klappte das Klettern immer besser,doch war sie noch lange nicht gut genug um sich mit Matriax oder gar Safina messen zu können.
Immer weiter kletterte sie den Baum hoch und als sie an ihrer üblichen Astgabel angekommen war stockte sie etwas.
Für sie leuchtete an diesen Abend kein Stern.Das einzige was sie sehen konnte war der Mond, der sich gelegentlich zwischen der Wolkendecke zeigte.
Hana kletterte mal auf eine andere Astgabel und lies sich dort nieder.
Fast die ganze Nacht blickte Hana ruhig auf den Mond und seine Reflektion im Wasser und dachte darüber nach,was Svogthos wohl grade machte,wie es ihm ging und ob er sie wohl vermissen würde.

Sie strich sich leicht durch die Haare,als sie merkte,dass sie langsam müde wurde und versuchte zurück zum Stamm zu krabbeln,um wieder von den Baum klettern zu können.In dieser Höhe einzuschlafen war das letzte,was sie sich erlauben konnte.

Grade,als sie mit der Hand den Stamm berührte,spürte sie ,wie der Ast unter ihr etwas seine position veränderte und grade,als sie realisiert hatte,was passieren könnte,spürte sie auch schon,wie sie nach unten fiel.

Für sich spielte sich alles in rasender geschwindigkeit ab.
Der Ast zerbrach und fiel nach unten,sie selbst rutschte ebenfalls nach unten,blieb jedoch mit der Hand am dünnen Teil der Astgabel stecken,woraufhin sie mit einen ruck hängen blieb und ihre Schulter von einen schlimmen Schmerz erfüllt wurde.

Ein Kurzer blick auf ihre Schulter reichte ihr um zu sagen,dass sie definitiv nicht so dort hängen sollte.
Mit der rechten,freien Hand versuchte sie sich irgendwie zum anderen Ast zu schwingen und sich dort festzuhalten.
Jedoch fehlte ihr die ganze Zeit ein stück um an den Ast zu kommen.

„Reich mir deine Hand“,Svogthos lächelte sie an und hielt ihr die Hand entgegen,während Hana mit der anderen Hand und an der ausgekugelten Schulter immernoch an der Astgabel hing.

„Na komm...worauf wartest du?“,Hana nickte etwas und startete erneut den versucht den Ast zu erreichen,sie weiss nicht was genau sie gesehen hatte,oder was ihr Geholfen hatte,doch sie kam an den Ast.

Hana blieb einen Moment lang ruhig sitzen und versuchte sich irgendwie zu beruhigen,ehe sie ihren Umhang abnahm und sich daraus ein Tuch für ihren Arm Band.

„Er wird mich bestimmt nie wieder klettern lassen.....“
Mit ganz viel vorsicht kletterte sie weiter runter.
Als sie unten angekommen war atmete sie einmal tief durch und lief mit der Morgendämmerung richtung Sturmwind zum Hospital auf der suche nach Irena oder Joanne...
Irgendjemand musste ihre Schulter ja wieder richten.
So vergaß Hana ihre Sehnsucht nach Svogthos jedoch wenigstens für einen Morgen.
13/5/15
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 22:18

Hâna hat geschrieben:Hana spürte,wie das Bett leicht wippte und sie etwas in der Weichen Matraze einsank. Leise Schritte erfüllten den Raum,und der versuch leise eine Tür zu schließen folgte.
Leicht verwirrt blickte Hana zur Tür,dann auf das leere Bett neben sich. Kein Svogthos war zu sehen und sie blinzelte leicht verwirrt,während sie sich aus dem Bett drückte.
Mit möglichst leisen Schritten ging sie die erste der beiden Treppen runter, doch grade als sie die Zweite runtergehen wollte,sah sie bereits Svogthos am Tisch sitzen.
Fellknäuel blickte ihn mit wachen Augen an.
„Ja...Schlecht geschlafen ... passiert manchmal." ,sagte er zu der Katze,während der mit seinen Fingern am Glasrand entlang fuhr.

Hana setzte sich auf die kleine Treppe und beobachtet Svogthos und die Katze einfach nur schweigend.
Plötzlich stand Svogthos auf und öffnete die Tür,während Fellknäuel zwischen seinen Füßen nach draußen huschte.
Tatsächlich dachte Hana für einen Moment,dass auch Svogthos raus gehen würde....
Zu einem Baum...
Zu einem Grab...
Zu einem Ort...
Sie wusste nicht,was sie Gedacht hatte,doch wusste sie,dass Svogthos recht lange in den Himmel gesehen hatte.
Vielleicht aber hatte er ja doch einfach nur einen Stern gesehen.
"Ich sollte mich vielleicht doch wieder ins Bett legen ... auch wenn es nur ein paar Stunden sind." ,
konnte Hana leise aus Svogthos richtung vernehmen und sie zuckte zusammen.
Sie sah nurnoch,wie Svogthos sich streckte und sie stolperte schon die Treppe hoch.
Mit einen recht weiten Sprung,sprang sie ins Bett und deckte sich rasch wieder zu und legte sich möglichst ruhig hin,ehe sie hörte,wie Svogthos die Treppe hochstieg und die Tür zum Schlafzimmer öffnete.
Ganz vorsichtig und scheinbar darauf bedacht sie nicht zu wecken legte er sich neben sie,und drückte sie etwas an sich,mit der zeit immer stärker.

Sie selbst drückte sich an Svogthos Brust und lauschte seinem Herzschlag,der zunächst noch recht schnell war,doch mit der Zeit immer ruhiger wurde.

„Gute Nacht,Silbervogel“
24/5/15
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 22:19

Hâna hat geschrieben:Hana saß am Tisch und blickte etwas gelangweilt in das Feuer.
Fellknäuel saß auf einem Regal und hielt ruhig ein nickerchen,während sich Svogthos oben umziehen wollte.
Ein bestimmter,eigentlich unbedeutender Gegenstand stach Hana in diesem Moment besonders ins Auge.
Svogthos Laute....

Fast als wäre es Magie gewesen,ging Hana auf sie zu,hob sie auf und betrachtete sie einen Moment lächelnd.
Die laute war aus Hellem Holz und trug am Hals eine kleine Gravur.

Hana rümpfte etwas das Näschen. Sie konnte kein Instrument spielen.
Das war komischerweise das einzige,was sie nie gelernt hatte.
Doch dies hielt sie nicht davon ab sich die Laute zu nehmen,auf ihr Knie zu stützen und einen Ton anzustimmen.Genau wie Svogthos es vor kurzem tat.
Ein kichern entfuhr ihr,als die Seite leicht vibrierte.
Immer mehr Töne wurden angestimmt, während auch Fellknäuel mittlerweile ihre Augen auf Hana gerichtet hatte.
Hana nahm die Laute nun von ihren Knie runter und hielt sie mit der Hand,während sie ein paar mal mehr über die laute schrammte und dazu nicht grade leise sang und durch die Wohnung wippte.
Fellknäuel blickte der Singenden,tanzenden,Laute spielenden Hana hinterher,als wäre sie eine irre,die vergessen hatte ihre Tabletten zu nehmen.
Was auch immer Hana dort spielte,es war kein Lied,aber doch machte es einen sehr fröhlichen,unbeschwerten Eindruck.
Hana tanzte währenddessen mit der Laute weiter durch den Raum und schien schon fast wirklich spaß daran zu haben

Mit Schwung drehte sich Hana zu der Treppe,wo sie von zwei Braunen Augen angeblickt wurde.
Es herrschte ein beunruhigender Moment der Stille,ehe Svogthos auf der Treppe in Schallendes Gelächter ausbrach und auch Hana leise lachte.

Sie hatte keine Ahnung wie lange er dort schon stand...
Und an dem Punkt wollte sie auch nicht fragen....
24/5/15
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 22:19

Hâna hat geschrieben:Hana zuckte leicht zusammen,als sich Svogthos neben ihr aufrichtete. Nur ihrem Rücken gefiel das nicht so...
"Wie lange wollt Ihr mir das noch vorhalten ... Wie lange wollt Ihr mich damit noch quälen ...", murmelte er leise.
Vorsichtig drehte sich Hana unter den ganzen Decken zu Svogthos und blickte ihn lange an.
Sein blick verharrte einfach nur im prasselnden Feuer.
Weder wusste sie,was er gesehen hatte,oder was grade durch seinen Kopf ging,doch beschlich sie das Gefühl,dass das auch besser so war.
Sie richtete sich auf,wobei sich ihr Rücken anfühlte,als würde man ihn zerreissen.
Kurz richtete sich Svogthos blick auf Hana,ehe er wieder ins Feuer blickte.

„Tut mir leid...Ich wollte dich nicht wecken...“,sagte er etwas leiser und strich sich mit der Hand über die Augen, als wolle er selbst vor Hana nicht seine Tränen zeigen.

Doch wusste Hana selbst mal wieder nicht,was sie eigentlich sagen wollte,oder sagen konnte.
So setzte sie sich einfach neben Svogthos und spielte mit ihren Fingern leicht in seinem Zopf rum,während sie ihren Kopf auf seiner linken Schulter ablegte.

Eine ganze Zeit saßen die beiden dort einfach schweigend, so,dass das Prasselnde Feuer vor der endgültigen Stille schützte.

„Leb in der Vergangenheit, wenn du traurig sein willst. Leb in der Zukunft, wenn du ängstlich sein willst. Und wenn du glücklich sein willst, dann genieß den Moment.“,sagte Hana leise ,eher zu sich selbst,während sie sich weiter an Svogthos Schulter lehnte.

„Weisst du...ich hab keine ahnung,was du träumst,woran du denkst,oder was grad in dir vorgeht. Ich vermute auch,dass das besser so ist.“
Hana hob ihren Kopf vor seiner Schulter und richtete sein Kinn so,dass er sie direkt anguckte.
„Aber ich weiss,dass ich immer da sein werde,dir nichts vorhalten werde,und dich nie...wirklich nie in meinen Leben quälen werde...Das ist ein versprechen!“
Mit diesen Worten stützte sie sich etwas auf ihre Hand auf und gab Svogthos einen lange...sehr langen Kuss.
25/5/15
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 22:19

Hâna hat geschrieben:Hana war grade auf dem Weg zum Hause der Schwesternschaft um sich mal wieder ein paar Bücher Nachschub zu holen.
Mit Schwung stieß sie die Knarzende Tür auf und atmete einmal tief durch. Seid einiger Zeit mitlerweile schlief sie hier nicht mehr,sondern zusammen mit Svogthos auf dem Hof.

Ihre Zimmertür wurde vorsichtig geöffnet und ein Komplett ordentliches und Sortiertes Zimmer strahlte entgegen, welches genau so aussah wie bei ihren verlassen.
Mit schleifenden Schritten wurde ein Buch aus dem Regal gegriffen und Die Tür hinter Hana wieder leise geschlossen.

Schnell tapste sie die Treppe nach unten,als ihr Blick an den Briefkasten verharrte,in den ein kleiner,schlichter Brief eingeworfen war.
Sie atmete einmal durch und betrachtete den Umschlag.
„An Safina Lilkenday...“
Erst beim Absender wurde Hana übel,dass Buch fiel ihr aus der Hand und sie rannte los.
So schnell sie konnte rannte sie zu Svogthos Pferd,riss es schon fast an den Zügeln los und schwang sich darauf.
Man konnte nicht beschreiben wie froh sie in diesen Moment war,dass Svogthos Pferd darauf trainiert war die Ruhe zu Bewahren.
Mit schnellen Tempo raste sie mit dem Pferd durch die Straßen Sturmwinds.

Im Wald angekommen legte Hana noch einen Zahn zu und das Pferd rannte schneller.
Es war spät,sehr spät in der Nacht und das einzige was etwas Licht spendete waren die Sterne am Himmel.
Den Brief in ihrer Hand fest haltend und sich fest ans Pferd klammern hechtete sie Querfeld ein durch den Wald von Elwynn,nur um möglichst schnell bei Safina und Svogthos anzukommen.
Noch nie zuvor kam ihr dieser eigentlich so kurze Weg so unglaublich lang vor.
Sie hörte nichts,außer ihren eigenen Atem und spürte lediglich,die kalte Luft,die auf ihr Gesicht Schlug.
Endlich sah sie die rettung: Ihren Hof.

„Svogthos! Safina!“,schrie sie...gleichgültig ob sie ganz Weststrom hören würde.
Als sie an der Hütte ankam ,stand davor auch schon Svogthos mit gezogener Klinge,da dieser ihren Ruf scheinbar falsch interpretiert hatte.
Hana schwang sich vom Pferd runter,ignorierte Svogthos frage,was denn los sein und drückte Safina den Brief in die Hand.

„Das...ist dein Brief“
25/5/15
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 22:20

Lillyan hat geschrieben:Die Ganze Nacht durch hatte Lillyan an dem kleinen Tisch in Ihrem Zimmer gesessen und so schnell Sie nur konnte gearbeitet.
Nun war Sie endlich fertig und betrachtete zufrieden Ihr vollendetes Werk.
"Das wird Safina bestimmt gefallen. Hoffe Ich ... Wird es doch ... oder?", etwas unschlüssig betrachtete Sie Ihre Arbeit.
"Hmm, doch ... Wird Sie.", nickte Sie schließlich zufrieden.
Sie stand auf und streckte sich einmal ehe Sie aus dem Fenster blickte.
Die Sonne stand bereits hoch am Himmel, es musste also schon nach Mittag sein. "Oh! Schon so spät! Die Mutter Oberin wird gleich auftauchen um die Zimmer zu begutachten!"
Eilig drehte Sie sich um und betrachtete das Zimmer. Es war das totale Chaos. Überall lagen Roben, fertige wie unfertige, Verschiedenste Stoffrollen, hier und da ein Plüschtier
und die Wände des Zimmers waren alle mit Schnittmustern beklebt von dennen allerdings auch welche am Boden verstreut lagen.
"Ohje, Ohje! ... Jetzt aber schnell! Aber wohin?", hektisch blickte Sie sich um und erblickte den Schrank.
"Ha! Da passt bestimmt alles rein!"
Sofort lief sie zum Schrank, und öffnete diesen. Dabei stieß Sie zwar ein paar der Stoffrollen um aber das war Ihr im ersten moment egal.
Schnell packte Sie die ersten Zettel und Roben und verstaute diese im Schrank.
"Wie heist es so schön ... Gut Ding will Eile haben ... oder so ähnlich..."
Schnell sprang Sie zum nächsten Haufen aus Kleidung, Stoffresten und Plüschtieren. Sie packte was Sie tragen konnte und brachte dies ebenfalls zum Schrank.
Vor lauter Eile bemerkte Sie allerdings die am Boden liegende Stoffrolle nicht und so konnte man kurz darauf eine Lillyan und verschiedenste Kleidungsstücke durch die Luft fliegen sehen.
"Wuuah! Nicht das jetzt auch noch!"
Langsam überkam Sie etwas panik und glaubte gerade die Tür des Hauses der Schwesternschaft gehört zu haben, wie diese ins Schloss fiel.
"Oh! Schnell! Schnell! Schnell!"
Hektisch versuchte Sie aufzustehen, verhedderte sich dabei aber im Stoff der umgefallenen Rolle und viel wieder hin. Die restlichen Stoffrollen folgten Ihr dabei, da Sie versuchte sich daran hochzuziehen.
"Ohje! Ich mach das ja noch schlimmer!"
So gut es ging versuchte Sie sich aus dem Stoff zu befreien, dabei rollte Sie aber nur mehr Stoff ab und verhedderte sich immer mehr darin.
Am Ende lag eine, in einen Stoffkokon gehüllte Lillyan am Boden, die verzweifelt versuchte sich aus dieser Situation zu befreien.
"Die Mutter Oberin wenn das sieht! Dann muss Ich hier bestimmt raus!"
Etwas panisch versuchte Sie sich erneut zu befreien aber es gelang Ihr nicht und so tat Sie das einzige das Ihr noch einfiel.
"H...Hilfe! Irgendwer! Hilfe!"
26/5/15
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 23:09

Hâna hat geschrieben:Müde rieb sich Hana die Augen und blickte kurz zu Svogthos,der nicht den anschein machte,als würde er gleich aufwachen.
Mit einen leisen Schnauben drückte sie sich aus dem Bett hoch und zog sich um.
Sie hatte gestern kaum noch mit Svogthos geredet...aber ob das so der richtige Weg war ?

Die Treppe knarzte leise unter ihren Füßen und unten angekommen klatschte Hana in die Hände.
„Ich mach ihn ein Frühstück!“,voller entnusiasmus ging sie in die Küche und fing an Eier zu braten,Erdbeeren zu waschen,Kaffee zu kochen und das ganze Natürlich nett anzurichten.
Grade als das Tablett mit dem Essen den Weg auf den Tisch gefunden hatte zog sich ein leichtes Lächeln über Hana´s Gesicht.
Zuletzt zog sie sich dann ihre Schuhe an und ging nach draußen,los nach Sturmwind.

Was Hana jedoch nicht bemerkte war,dass sich beim rausgehen Fellknäuel zwischen ihren Beinen in die Wohnung schlich.
Im endeffekt hätte Svogthos beim runterkommen kein gemachtes,leckeres Frühstück gefunden,sondern lediglich eine Katze,die eine Tasse Kaffee über ein Tablett verteilt hat,mit ihren Pfoten im Essen drin rum gestampft hat und eine Schaale mit Erdbeeren gefressen hat.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 23:12

Lillyan hat geschrieben:Noch bevor die Sonne am Horizont aufging, war Lillyan bereits in der Küche der Schwesternschaft und backte, was Ihr gerade so einfiel.
Verschiedenste Kekssorten und ein Kuchen waren zum Schluss das Ergebnis Ihrer Arbeit.
Kurz betrachtete Sie Ihre vollbrachte Arbeit, ehe Sie zufrieden nickte und die Kekse sorgfältig in einer Schachtel verpackte.
Die Schachtel wanderte in einen Korb, indem bereits ein zusammengefaltetes Kleid lag.
Zu guter letzt, schnitt Sie noch ein Stück vom Käsekuchen ab, Welches Sie ebenfalls in den Korb stellte und das ganze dann mit einem Tuch verdeckte.
Nachdenklich betrachtete Sie den Korb während Sie sich etwas in den Haaren wuschelte.
"Ich frage mich wirklich was Ich Ihr getan habe ... Wenn Sie es mir den wenigstens sagen würde...", seufzte Sie leise.
"Naja ... Ich hoffe mal Sie freut sich darüber und das ganze ist vielleicht dann auch vergessen."
Sie nahm den Korb und eilte zurück in Ihr Zimmer. Dort angekommen wurde noch schnell eine Schleife um den Griff des Korbes gemacht und dann etwas auf einen Zettel geschrieben,
der ebenfalls seinen Weg in den Korb fand.
Lillyan verlies das Zimmer wieder und stellte den Korb an der Nachbarstür, welche wohl zum Zimmer von Safina führte, ab.
Dann machte Sie sich auf den Weg in Richtung des Hospitals. Die Sonne schickte bereits den ersten Morgengruß über Sturmwind hinweg und der Himmel war strahlend blau.
Keine einzige Wolke war zu sehen. Sie betrachtete den Himmel einige Zeit lang und lächelte leicht.
"Heute wird bestimmt ein toller Tag."
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 23:20

Hâna hat geschrieben:Hana räumte das dreckige Geschirr vom Tisch und atmete einmal tief durch.
Endlich hatten die beiden es tatsächlich mal geschafft gemeinsam zu Frühstücken...war ja nicht unbedingt üblich bei ihnen.
Hana gab Svogthos noch einen Kuss,ehe dieser nach Sturmwind zum Dienst aufbrach.
Sie selbst schlenderte derweil zu der Hängematte,die Svogthos mit viel Mühe aufgehangen hatte und grinste leicht.
Ein leises maunzen ertönte neben ihr und Fellknäuel stand an ihren Füßen, mit einem erwartungsvollen Blick nach oben.

„mh...sicher das du darauf möchtest ? Letztes mal scheint es dir ja nicht so gefallen zu haben...“
Fellknäuel maunzte leise und ihr Schwanz strich am Baum entlang.

„Jaja...schon gut,du kommst ja auch darauf.“
So hob Hana Fellknäuel hoch und lies sich mit ihre auf die Hängematte nieder.
Die Katze rollte sich gemütlich auf Hana´s Bauch zusammen,wo sie die ganze Zeit am Köpfchen gestreichelt wurde. Hana blickte derweil etwas nachdenklich auf ihren Bauch.

„Wir sind jetzt fast zwei Monate verheiratet und noch immer hat sich nichts getan...“,murmelte Hana leise und kraulte Fellknäuels Kopf weiter.

„Was meinst du? Soll ich ihn mal darauf ansprechen ? Glaubst du er denkt das selbe?“

Die Katze blickte zu Hana empor und ihren Ohren zuckten leicht,ehe sie den Kopf leicht schief legte.

„Du hast auch keine Ahnung,mh ?“

„Hach Hana....Geduld...sowas brauch nun mal seine Zeit.Vielleicht ist es auch derweil noch besser,wenn wir nur zu zweit bleiben.“

Fellknäuel maunze entrüstet und blickte Hana vorwurfsvoll an.

„Ja gut...wenn wir zu dritt bleiben. Tut mir leid,Madame,aber da bist du halt kein Ersatz für...“

Fellknäuel rollte sich wieder auf ihren Bauch zusammen und wurde lediglich durch Hana´s Atem auf und ab bewegt.
Eine ganze zeit lang lag Hana einfach entspannt in der Hängematte und blickte auf den kleinen Fluss,der den Wald vom Dämmerwald trennte.

Vielleicht sollte sie derzeit einfach noch nicht schwanger werden...
Vielleicht wollte das Licht es ja einfach noch nicht...

„Ja...hier lässt es sich aushalten“,grinste Hana.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 23:21

Hâna hat geschrieben:„Hana...deine Mutter wird vermisst.Ihr Lager wurde von der Geißel überrannt und sie wurde verschleppt...es tut mir so unglaublich leid“
Hana starrte den Mann ihr gegenüber lange an...sehr lange...
Die Zeit schien stillzustehen und aus Hana selbst wichen in diesen Moment jegliche Emotionen.
Wortlos drehte sie sich um,ihre Schulterlangen Haare schwingten dabei mit und die Tür wurde hinter ihr zu geknallt.
Man hörte schnelle,schon fast wütende Schritte eine Treppe hoch laufen,erneut wurde eine Tür zu gedonnert.
Mit zitternden Händen krallte sie sich an der Tür fest und nahm nichts anderes Wahr,außer ihren eigenen Atem.
Sie stand in einen Lebloswirkenden zimmer.
Es hatte lediglich ein Bett,einen Kleiderschrank, einen Schreibtisch mit einen einfachen Stuhl und ein verstaubtes Bücherregal,wo nur 2-3 Bücher ihren Weg hin gefunden hatten.

Tränen rannten ihre Wangen runter und sie spürte wie sie das Gleichgewicht verlor,bis sie schließlich nach vorne auf die knie fiel.
Kein Wort hätte in diesem Augenblick sagen können wie sie sich fühlte.
Man hatte ihr gleichzeitig ihre Zukunft,ihre Gegenwart und ihre Vergangenheit geraubt.
Man hatte ihr das wichtigste in ihren Leben geraubt...ihre Mutter...
Die Frau,die ihr Leben lang an ihren Bett saß,als die Krank war und Anfälle hatte.
Die Frau,die ihr ihr Leben vorgelebt hatte,sie belehrt hatte und ihr geholfen hatte.

Man hatte ihr ihr Idol geraubt.

Alleine lag Hana in ihrem Zimmer auf dem Boden,zusammengekauert...weinend....schreiend...
Irgendwann wurde es Still im Raum und einfach nur noch Hana´s leises schluchzen war zu hören.
Man hätte fast meinen können, dass sie in diesen Moment ein Stück von sich selbst verloren hatte.

Die längsten und vor allem düstersten Jahre von Hana´s leben begannen in diesen Moment.
Sie schlich durch ihr Leben,mit nur einem Ziel: Ärztin zu werden...
Jede Freie Minute,jede freie Sekunde schloss sie sich in ihren Zimmer ein,alleine,ging jedem aus dem Weg.
Wie viele Menschen sie dabei wohl ungerecht behandelt hatte ?
Sie wusste es nicht mehr...


„Hana ? Bist du da ?“
Die Tür zu ihren Zimmer wurde geöffnet und ein rund 20 Jähriger Junger Mann,mir kurzen Braunen Haaren und einen recht unauffälligen Körper trat ein.

„Na ? Was machst du denn da schönes?“

„Lernen...was willst du ?“


„Ich ? Oh..ich wollte nur mal vorbeischauen.Wie geht es dir denn? Kommst du gut beim Lernen vor ran ?“

„Aha....gut....und ja..“


„Hey...ich hab dir Erdbeeren mitgebracht!“,der Junge ging etwas auf ihren Schreibtisch zu und stellte eine Schale mit Erdbeeren auf den Tisch,strahlte sie dabei an.

„Schön.Was willst du,Loki?“
„Wie gesagt...wollte dich sehen. Ist ja momentan recht schwer.“
Mit diesen Worten lies sich Loki auf Hana´s Bett fallen und schnappte sich eines ihr Bücher,welches er aufmerksam durchblätterte.

„Blaue Stunden....“,murmelte er leise und begann zu lesen.
Die ganze Zeit lag er dort in ihren Bett. Sie schwiegen sich an,doch für einen Moment vergaß Hana ihre Einsamkeit.

Der Nächste Tag begann und das Spielchen begann von vorne.

Es klopfte an der Tür und sie wurde mit Schwung aufgedrückt.

„Guten Morgen ,Hana!“,schallte es durch den Raum und Loki strahlte sie mit seinen Braun-Grünen Augen an.
„Morgen? Wir haben grade schon den dritten Glockenschlag hinter uns...“
„Na und? Ich bin erst vor einer Stunde aufgestanden,für mich ist es morgen...“
„Aha...“
Er machte große Schritte zu ihr und stellte neben ihr eine Schale mit Erdbeeren ab,ehe er über ihre Schulter blickte.

„Oh ! Du zeichnest eine Lunge! Aaaaaaaaber du hast einen Fehler gemacht...“
In diesen Moment konnte Loki nur allzu Froh sein,dass Blicke nicht töten konnten.
„ach....hab ich das?“
„Ja...die Bronchien liegen viel zu hoch die müssten...“,er schnappte sich Hana´s Stift und verbesserte ihre Zeichnung,“da sein.“
Leider war seine Verbesserung sogar richtig...
„Ich frag jetzt nicht woher du das kannst...ist mir auch egal...“

Die Zeit verging und es lief fast immer gleich ab.
Hana´s Zimmertür ging auf und Loki spazierte herrein.
Egal ob er krank war, Hana Anfälle hatte oder Hana ihn einfach nicht dort haben wollte.
Die beiden wurden sehr gute Freunde.

Eines Abends als Hana grade mal los gehen wollte um Loki besuchen zu gehen und um das Rad umzudrehen hörte sie von Unten Stimmen.
Vorsichtig setzte sie sich auf die Treppe und lauschte den Stimmen.

„Was soll ich mit ihr machen? Sie magert sich selber ab,lebt in ihren Büchern...Wenn ich sie alleine nach Sturmwind lasse wird sie dort nur auf der Straße Leben... Sie kriegt ja nichtmal ein wort vor anderen raus...“

Hana brauchte nicht lange um zu merken,dass dort eindeutig über sie gestritten wurde.
Ihr Stiefvater und Loki schienen darüber zu reden.
Sie wollte nach Sturmwind,einen Neuanfang starten. Doch wusste sie nicht,dass dies für Liam so ein Problem darstellen würde.
Loki hatte sie doch immer bei der Idee unterstützt. Hatte er sie nur angelogen ?

„Du sollst sie gehen lassen,verdammt...sie ist jetzt 27! Es ist ihr Leben....Ihres! Nicht dein ! Wenn du auch nur ein einziges mal deine Augen von dir selbst richten würdest würdest du sehen,dass du auf dem besten Wege dabei bist,dass deine Tochter in ihrer Einsamkeit zerbricht ! Dann hast du weder Frau noch Kind !“


Liam,Hana´s Stiefvater saß auf einem Stuhl,die Ellenbogen auf den Oberschenkel und den Kopf auf die Hände gestützt...

„Dann lass sie doch gehen...soll sie doch abhauen und nie wieder kommen !“

Hana stand von ihrer Treppenstufe auf und ging ganz runter,blickte einen Moment lang in die Fassungslosen Gesichter von ihren Vater und Loki.
Sie wusste,dass er es nicht so gemeint hatte und die Aussage aus der Wut Loki gegenüber,herraus entstanden ist...doch das war ihr in den Moment auch egal.

Sie ging an den beiden vorbei zur Tür,die von außen zugeknallt wurde.

„Du bist so ein Idiot,Liam....ein Lichtverdammter Idiot...“

Es verging einige Zeit und Hana ging durch den prasselnden Regen,zu einen Berg auf dem sie früher oft gesessen hatte.
Der Berg war hoch...sehr hoch,hoch genug um bei einen Sturz zu sterben.
Mit kleinen Schritten ging Hana immer näher an die Kante,bis sie nur noch einen einzigen Schritt vom Sturz entfernt war.
Auch wenn man es kaum glauben mag war Hana in diesen Moment dem Licht so nahe wie noch nie zuvor.
Eine wärme breitete sich in ihren herzen aus und zum ersten mal seid nun einiger Zeit spürte sie, dass sie ihr Leben leben durfte.

Es war niemand der sie in diesen Moment aufhielt oder sie davon überzeugen wollte,nicht zu springen.
Es war ihr eigener Wille doch noch weiter Leben zu wollen.
Es war das Licht,dass ihr in der Schlimmsten Situation ihres Lebens geholfen hatte.




Hana öffnete die Augen und keuchte leise.
Sie lag auf einem Buch,über Gifte und deren Behandlung.
Im Endeffekt war sie doch auf dem Tisch eingeschlafen und es war schon wieder mitten in der Nacht.
Sie rieb sich über die Stirn mit der Sicherheit,dass das ganze doch etwas anders ablief...auch wenn ihr im ersten Moment nicht einfiel was.
Hatte sie damals wirklich daran Gedacht sich das leben zu nehmen ? Wohl kaum....
Und nie im Leben hätte Liam so etwas gesagt...oder ?

Mit schleifenden Schritten ging sie nach oben und schmiss sich neben Svogthos ins Bett.
Dieser drückte sich etwas an sie und brummte leise.

„Woah...Hana...du glühst ja...hast du Fieber?“
Hana brummte leise und vergrub ihren Kopf in ihren Kissen.

„Nein...das bildest du dir bestimmt nur ein“
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 23:21

Hâna hat geschrieben:„Na komm Hana,ich muss noch kurz zur Kapelle,dann können wir gehen,ja ?“
„Natürlich“,Hana kam die Treppe runter und blickte ihre Mutter an,die sie anstrahlte.
„Aber du darfst nur mit,wenn du dabei weiter übst!“
Ehe Hana sich versah,wurde auf ihren Kopf ein Buch abgelegt, ohne große Probleme balancierte sie es auf dem Kopf.
Viel zu oft hatte sie es gemacht,als dadurch jetzt Probleme zu haben.

Ihre Mutter rümpfte etwas das Näschen,als sie das Buch dort ohne großes gewackel auf Hana´s Kopf liegen sah,griff auf dem Tisch nach zwei Tassen und stellte sie nebeneinander auf das Buch auf Hana´s Kopf.
„Vielleicht macht es das etwas schwerer...“
So ging eine recht große Frau,mit fast Bodenlangen,pechschwarzen Haaren und einer aufwendig bestickten Robe vor ran zur Kathedrale ,gefolgt von einem grade mal 16 Jährigen Mädchen,welches ein Buch und Zwei Tassen auf ihren Kopf balancierte.

Wie Üblich stellte sich Hana in der Kathedrale recht weit hinten in eine Ecke,schweigend und wartend. Ihre Mutter diskutierte währenddessen mit einen anderen Bruder über die nächste Messe und dessen aufbau.

Vorsichtig blickte sie sich um und ihr fielen Zwei Männer auf,die sie hier zuvor noch nie gesehen hatte.
Beide trugen eine Rüstung,Mit grauen Schulterplatten,Silbernen Hosen und einen Weißen hemd darunter.Sie ähnelten fast denen aus Sturmwind .Ebenfalls waren beide mit einem Einhänder bewaffnet.


Einer der Beiden Männer redete mit einem Bruder aus der Kapelle,der andere blickte sich jedoch nur mit nicht allzu amüsierten Blick in der Kathedrale um und Hana konnte sich fast einbilden einen Brummen von ihm wahrzunehmen.


Der Schweigende der beiden Männer kurze Schwarze Haare und Kastanienbraune Augen,die sie komischerweise nach einiger Zeit direkt anblickten.
Unauffällig versuchte Hana weg zu schauen,doch sie merkte, wie der Blick des Mannes an ihr,oder vorallem an den Tassen auf ihren Kopf hängen blieb.
Aus dem Augenwinkel herraus schielte sie einmal zu dem Wappenrock der beiden Männer und erblickte kein geringeres Zeichen als das,der Heiligen Inquistition.
Erneut traf sich ihr Blick und der,des Mannes,woraufhin sie sich an einem Freundlichen lächeln versuchte.

Als der Schwarzhaarige Mann jedoch etwas schmunzeln musste,wurde sie knallrot und wie aus Reflex suchte sie dem Blickkontakt zum Boden.
Ein klirren erfüllte die sonstige ruhe der Kathedrale und die Tassen fielen zu Boden,wo sie zerschellten.
Noch immer war Hana feuerrot und das ganze machte die Situation für sie nicht wirklich angenehmer.
Sie musste nicht aufsehen um zu sehen,dass alle Augen grade auf sie und ihre zerbrochenen Tassen gerichtet war.
Rasch kniete sie sich auf den Boden und sammelte die Scherben der Tassen auf,wobei ihr ihr Schulterlanges,offenes Haar etwas ins Gesicht fiel.
Sogar der Mann mit den Schwarzen Haaren kam,um ihr beim Aufsammeln der Scherben zu helfen.
Das war auch eigentlich recht praktisch,da er Plattenhandschuhe trug,während sie keinerlei Handschuhe bei sich hatte.
Grade als sie fertig waren hörte sie nur,wie jemand aus der Kathedrale ging und nur im vorbeigehen die Worte: „Hana,mitkommen“,sprach.
Hana lächelte dem Mann kurz dankend zu,nickte leicht ,nahm die Scherben mit sich und ging so schnell es geht raus aus der Kathedrale,ihrer Mutter hinterher.


Sie war sich nicht sicher aber glaubte,dass der mann ihr hinterherschaute und ein leises: „ Alles in Ordnung,Bruder Dragaran?“,zu hören.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 23:22

Irena hat geschrieben:"John, komm schon steh auf. Der Tag ist schon soweit voran geschritten und wir haben noch allerhand zu erledigen."

Brummend setzte sich John im Bett auf und sah zu Irena, welche mit einem lächeln und einem Tablett mit frischen Brot und Rührei vor ihm stand. "Frühstück hab ich dir auch gemacht, mein Schatz", sie stellt das Tablett auf das Bett und gab John dann einen Kuss auf die Stirn. "Hast du das alleine bis hier hin getragen", erwiderte John noch in seiner Schlaftrunkenheit. Mit einem nicken bestätigte sie die Frage von John und macht sich auf in das nächste Zimmer um den Kleinen ebenfalls aus dem Bett zu holen. Welcher nur darauf gewartet hat, dass er aus dem Bett geholt wird. Sie setzte den Kleinen auf den Boden ab und er nahm sich zugleich das nächste Beste Spielzeug und tapste dann mit diesem bewaffnet zu John rüber.

"Hmm, was hat die Mama denn heute alles vor? Irgendwas muss ich doch wieder vergessen haben oder sie hat es mir einfach mal wieder nicht gesagt und sie geht davon aus, dass ich da sofort drauf komme.", John und Matt sahen sich gegenseitig an und der Kleine erwiderte nur ein lautes "Da Da", was man wohl im ganzen Haus hören konnte. So saßen beide Saggitarius-Männer auf dem Bett. Der eine widmete sich seinem Frühstück, während der Kleinere von den beiden den anderen dabei beobachtet hat und dabei fröhlich mit seinem Plüschnzahnrad herum wedelte.

"Was macht deine Mutter da drüben eigentlich schon wieder. Sie macht bestimmt wieder etwas was sie nicht tun soll und eigentlich meine Aufgabe ist. Hast du dir die Mama eigentlich schon mal angeguckt? So sah das bei dir damals auch aus." Matt sah dann zu seinem Vater hoch mit fragendem Blick "Ma...ma?", "Ja die Mama, na komm wir schauen mal was sie da macht"

Im nächsten Raum: Irena stand da und schien in Gedanken zu sein, während sie mit dem Finger immer wieder auf den Schrank zeigte, dann auf das Bett von dem kleinen Matti, gedanklich schob sie die Gegenstände wohl von einer Ecke zu der anderen. Sie bemerkte dann aber nach einer gewissen Zeit das John ebenfalls nun hier im Zimmer steht.

"Also John, wir sollten bald anfangen hier umzuräumen, damit es auch alles passt. Der Kleine brauch wohl auch bald ein neues Bett. Vielleicht stellen wir die Wiege erst einmal wieder in unser Schlafzimmer und stellen hier ein großes Bett rein, dann kann Matti noch ein bisschen alleine hier im Zimmer bleiben und würde nicht immer geweckt werden. Ja so sollten wir das machen." John blickte Irena an: "Du meinst so soll ich das machen?" Irena nickte nur knapp: "Du kannst dir ja gerne jemanden zu Hilfe holen, es gibt da allerhand dir die bestimmt helfen wollen." "Ja und was soll ich sagen Irena? Es weiß ja noch nicht einmal jeder, warum auch immer du da jetzt ein Geheimnis draus machst"

"John und die Menschen sind nicht doof. Sie stellen nur aus Rücksicht keine Fragen. Irgendjemanden wirst du schon finden. Frag doch Svogthos, er hilft dir bestimmt und er wird dir nicht einmal die Frage stellen warum es nun ist wie es ist, weil er den Umstand kennt."

Irena ging dann auf John zu und gab ihm noch einen Kuss "Du machst das John, ich geh jetzt mit dem Kleinen Geschenke kaufen, wir sehen uns später, ich habe heute Abend noch einen Termin und vorher bring ich den Kleinen wieder zurück."
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 23:22

Lillyan hat geschrieben:Lillyan blickte sich in dem kleinen Zimmer um. Es war ordentlich aufgeräumt und an Persönlichen Gegenständen war nichts mehr zu sehen. Lediglich ein paar Stoffballen standen noch in einer Ecke und die ein oder andere unfertige Robe hing an der Wand. Sie atmete einmal tief durch, ehe Sie so leise wie möglich das Zimmer verlies und die Tür verschloß. Das Schild das an der Tür hing, wurde auch noch abgenommen und mit nach unten getragen.
Im kleinen Büro der Schwesternschaft angekommen, blickte Sie sich erneut um und seufzte leise. Dann nahm Sie den Wappenrock, das Schild und eine kleine Dose aus Ihrer Tasche. Der Wappenrock wurde säuberlichst zusammengelegt und mit der Dose auf den Tisch gelegt. Das Schild wurde mit Beschriftung nach unten auf den Wappenrock gelegt.
Noch einmal blickte Sie sich um, ehe Sie langsam wieder aus dem Büro schlich.
"Ist vermutlich besser so... Wäre auch zu schön gewesen..." ,murmelte Sie leise und verschwand dann langsam in Richtung Zwergenviertel.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 23:22

Irena hat geschrieben:Ein wenig später.

Irena betrat das Büro und blickt zum Tisch, irgendwas war anders als sonst gewesen. Sie trat an den Tisch heran und betrachtete den Wappenrock und nahm das Schild in die Hand und drehte es sich zu sich herum. Ein seufzen überkam Irena.

"Nicht das auch noch. Ob Hana wohl mehr weiß?"

Noch einmal seufzte sie und machte sich dann auf den Weg ins Hospital zu Hana. Die weiß bestimmt was man in einem solchen Moment zu tun hat. Auch wenn wohl gerade alles ein wenig zu viel wird, so musste eine Lösung her.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 23:23

Hâna hat geschrieben:Es war schon spät in der Nacht und im Hospital war es weites gehend ruhig.
Vorsichtig und möglichst leise ging Hana zu Lillyan´s Bett und strich ihr eine ihrer leicht angefeuerten Haare aus dem Gesicht.
„Es tut mir so unglaublich Leid, Lillyan...Ich hätte für dich da sein sollen, auf dich zu gehen...“
Ein husten entwicht ihr und sie blickte Lillyan an, griff in das Bettlacken und presste ihre Finger aneinader.
„Ich hab versagt...“, an Hana´s Wange rannte eine Träne runter und tropfte neben ihre Hände auf das schlichte Lacken.
Lillyans Augen waren fest geschlossen und einen Moment schien sie ruhig zu schlafen, wäre dort nicht dieser abartige Husten und die vielen Verbrennungen gewesen.
Auch Hana musste erneut leise husten, gab Lillyan eine Kuss auf die Stirn, ehe sich sich vom Bett ab drückte und sich an den Tisch setzte.
Sie wusste nicht, ob Svogthos noch wach war. Zumindest hatte sie seid einiger Zeit nun nichts mehr von ihm gehört.

Lange blickte Hana auf die Akte, doch erneut wurden ihre Gedanken von einen Kratzigen Husten unterbrochen.
Einmal leicht strich sie sich mit dem Handballen über die Wange.
Langsam spürte sie,wie ihre Augenlider schwerer wurden, dass Licht Dunkler und die Zeit schleichender.

„Na komm...das musst du jetzt noch zuende schreiben...dann kannst du auch nach Hause gehen“ ,murmelte sie leise.

Einige Zeit später wurde das Hospital kurz von einen Dumpfen Aufprall ertönt, und Hana lag ruhig schlafend auf ihrer nicht fertig geschriebenen Akte.

Wenigstens nahm der Husten über die Nacht hinweg ab, ehe er am Morgen schließlich ganz verschwand...
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 23:23

Lillyan hat geschrieben:Laut Hustend lag Lillyan in dem Bett und blickte sich vorsichtig um. Es war recht still im Hospital, nur Ihr husten durchbrach diese stille immer wieder.
Erneut kam dieses komische Gefühl in Ihrem Hals zum vorschein. Als würde er austrocknen, als würde Sie kaum noch Luft bekommen. Wieder hustete Sie laut, krümmte sich dabei vor schmerz. Ihr ganzer Körper fühlte sich an als würde er brennen und die schmerzen ließen auch nicht wirklich nach.
Noch schlimmer war allerdings, das Sie noch immer nicht wirklich wusste was eigentlich geschehen war.
Wieder dieses trockene Gefühl im Hals. Vorsichtig griff Lillyan nach dem Glas Wasser, stieß es dabei einmal fast um, doch konnte Sie es noch festhalten.
Das Glas wurde wieder in einem Zug geleert. Für einen moment war das Gefühl verschwunden. Erneut blickte Sie sich vorsichtig um. Sie konnte nichts tun, jede Bewegung schmerzte fürchterlich, trieb Ihr fast die Tränen in die Augen. Aber irgendwas musste Sie tun. Zum unterhalten war im moment niemand hier. Antanas und Safina schliefen noch.
Dann erblickte Sie das Buch mit den Geschichten, aus dem Velonica am Abend zuvor noch vorgelesen hatte. Es lag auf dem gegenüberliegenden Bett, neben Antanas.

Lesen, das wäre jetzt eine schöne Ablenkung.
Langsam bewegte Sie sich nach vorne, verzog dabei das Gesicht vor schmerzen und versuchte nach dem Buch zu greifen. Doch das Buch war zu weit entfernt. Sie gab allerdings nicht auf. Rutschte immer weiter vom Bett um das Buch erreichen zu können. Irgendwann war Sie soweit, da Ihre Fingerspitzen das Buch bereits berühren konnten. Ein seichtes lächeln zog sich über Ihre Lippen.
"F...fast gesch...geschafft...", murmelte Sie leise.
Doch im selben moment als Sie das Buch zu fassen bekam, konnte Sie sich nicht mehr auf Ihrem eigenen Bett halten. Sie fiel zu Boden, landete mit dem Gesicht voran und das Buch folgte, traff dabei Ihren Rücken.
Sie keuchte, rang nach luft und atmete schließlich scharf ein, während Sie sich am Boden krümmte.
Schwer atmend und mit tränenden Augen griff Sie nach dem Buch und krallte sich daran fest.
Irgendwer würde Ihr schon helfen wieder auf das Bett zu gelangen. Irgendjemand wird das wohl gehört haben.
Und dann ... dann hat Sie zumindest etwas mit dem Sie sich ablenken kann.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 23:23

Hâna hat geschrieben:Hana blinzelte einige male und rieb sich ihren Rücken.
Ein leises stöhnen entfuhr ihr.
Sie lag dort völlig verknotet mit Svogthos,seinen einen Arm unter ihre Beine geklemmt,sein Knie in ihren Rücken. Aufjedenfall sah es alles andere als bequem aus.
„Schatz...tust du mir den gefallen und nimmst dein Knie aus meinen Rücken? Ich lag hier zu erst“, Hana richtete sich auf und strich sich etwas durch die Haare.
Svogthos entwich ein brummen.

„Du hast dich doch darauf gelegt.“

Hana blickte sich etwas verwirrt um,als sie merkte,dass die im Hospital war...auf einer Bank...

„Sag mal. Haben wir jetzt wirklich die ganze Zeit hier geschlafen?“ ,sie seufzte leise und richtete Ihre Haare, ehe sie schnell in ein Hinterzimmer verschwand und sich umzog.
Mittlerweile schliefen sie also schon zu zweit auf Bänken.

Während sie dort also so im Zimmer vor dem Spiegel stand und sich damit bemühte halbwegs Menschlich auszusehen ,hörte sie ein etwas lauteren Plumpsen.
Einen Moment lang war es ruhig und Hana hatte sich auch nichts schlimmeres Dabei gedacht.

„Hana ? Irena ? Joanne ? Irgendjemand ?“ ,hörte sie Antanas rufen und schon ahnte sie das schlimmste.
Schnell ging sie aus dem kleinen Zimmer raus,wo Lillyan auf dem Boden lag, sich vor schmerzen krümmend und sich an einem Buch festkrallend.
Hana atmete einmal scharf ein, als sie Lillyan dort so liegen sah und ging zur Hospitaltür, und riss sie auf.
Auf der Bank am Kathedralenplatz saß Svogthos, leicht schläfrig streckte er seinem Gesicht der Sonne entgegen und hatte seine Augen geschlossen.
„Svogthos,ich brauch dich ! Sofort!“,das ließ sich Svogthos nicht zwei mal sagen.
Er sprang schon fast von der Bank auf und ging zu Hana,die ihn sofort zu Lillyan brachte.

Lillyan verzog Schmerzverzerrt das Gesicht als Svogthos sie so sanft wie nur möglich anhob und sie zurück auf das Bett legte.
Noch immer hielt sie fest in ihren Händen das Buch und schluckte einmal schwer.

Hana atmete einmal tief durch.
„Ich schau mir nochmal deine Wunden an...nicht das die noch aufgerissen sind....“,fügte sie leise hinzu.
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