Zwischen Bandagen und Heilkräutern

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Irenà
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Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:07

Irena hat geschrieben:Der Tag rückte immer näher und anstatt es weniger zu tun gab, gab es nun mehr. Es würde nun
immer anstrengender werden, aber Irena würde das schaffen.
Sie hatte schon so vieles geschafft, dann würde sie auch das schaffen. Nun gab es auch noch das
Hospital, diese Aufgabe würde sie aber gerne übernehmen.
Dann gab es noch Joanne und Hana, sie unterstützen Irena da wo sie nur konnten und irgendwo
erfreute sie das.
Irena ist ein Sturkopf durch und durch und würde lieber alles für sich alleine Regeln, aber es war
gut das die beiden da waren.

So stand sie am heutigen Morgen im Hospital und überlegt was sie tun könnte, sie wollte immer
soviel verändern, aber musste das sein?
Ein Hocke der dort herum stand, diente wie es sein sollte als Sitzgelegenheit nun für sie. Ein
lächeln schmückte ihr Gesicht, als sie daran dachte
wer sie nun alles unterstütze und es bot sich soviel Unterstützungan, dass machte sie glücklich.
Lange würde es nicht mehr dauern bis das Kind da ist, dann würde
sie all jene Unterstützung gebrauchen.

So würde Irena den heutigen Tag nutzen und diesem im Hospital verbringen, soweit es ihre
Kraft zuließ. Die würde aber wahrscheinlich schneller
schwinden, als sie es wollen würde.

Ein kleines Schreiben würde sie an Hana und Joanne schreiben, was es alles noch zu erledigen
gab. Es würde nicht all zu viel sein, da die beiden natürlich auch
ihren Tag genießen sollen.
Beitrag vom 30. Mai 2014
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:09

Joanne hat geschrieben:Am Abend zuvor hatte Joanne schon ihre Irenafreie Zeit genutzt, um das erste neue Möbelstück für das Hospital zusammenzuzimmern.
Sie wusste wie schwierig Irena in solchen Dingen werden kann und nahm es sich deshalb raus, über Irena's Kopf hinweg zu entscheiden und einen Apothekerschrank nach praktischen Merkmalen zu bauen.
Sollte die Optik Irena stören, so könnte sie schließlich jederzeit daran rumbasteln und wäre aus dem Weg. Schrankdekoration ist eine viel bessere Aufgabe für eine Hochschwangere, als rumzuräumen.
Der obere Teil des Schrankes ist soweit fertig.
Es gibt viele unterschiedlich große Schubladen, die beschriftet und bestückt werden können.
Man sieht dem Schrank an, dass es wohl nicht das erste Möbelstück ist, welches von Joanne gefertigt wurde.
Der Unterbau steht noch aus.
Aber mittlerweile hatte Joanne die Idee einen Trockenschrank für Kräuter aus dem Unterbau zu machen.

Auf der Suche nach passenden Aufhängemöglichkeiten für die noch feuchten Kräuter, schlendert sie durch Sturmwind.
Gedankenverloren streicht sie über ihren nun auch wachsenden Bauch. Viel Arbeit haben sich die Frauen der Schwesternschaft angelacht, aber nichts, was sie nicht schaffen könnten.

Sie werden das Hospital in neuem Glanze erblühen lassen, dessen war sich Joanne sicher.
Beitrag vom 30. Mai 18
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:10

Loniea hat geschrieben:Ein anstrengender Tag ging zu Ende. Ein wohl wirklich sehr anstrengender Tag.
Soviel erlebtes, dass musste erst einmal verarbeitet werden. Hätte sie doch gerne
einen anderen Weg gewählt. Sie wusste aber nicht wie und als es geschehen ist,
als es zu spät war, da wusste sie es.

Sie war nicht einverstanden mit dem Ende. Wie es alles passierte. Sie musste es
aber so hinnehmen. Was sollte sie auch anderes tuen? War es richtig was getan
wurden ist? Sicherlich hätte sich ein anderer Weg gefunden. Nun hieß es damit
zu leben. Wohl das beste daraus machen. Alles raubte ihr aber Kraft, sehr viel
Kraft.

Ein Blick auf den Teppich zeigte ihr auf das nun noch mehr Arbeit auf sie zu-
kommen würde. Der Teppich musste raus. Sie wollte nicht das Joanne das
alles noch bereinigt. Was hätte das alles noch gebracht? Ein gewisser Ärger
stieg in ihr auf und am liebsten würde sie den Teppich nehmen und vor
die Füße der anderen werfen. Eigentlich fand sie den Teppich nicht so
schrecklich wie sie zu Joanne sagte, aber es brachte nichts.

Erneut seufzte sie und ging dann in den Räumlichkeiten der Schwesternschaft
eine Etage höher und lauschte an der Tür. Er schien zu schlafen und wenn
nicht sich im stillen Gedanken zu machen, ebenso über das überlebte heute
machen. Sie setzte sich vor die Türe und schloss ihre Augen, ein leises Gebet
zu später Stunde.

Sie trug die Verantwortung und wenn das was sie heute getan hat für viele
leichtsinnig war. So dachte sie an das was passieren würde.
Ein Raum ohne Fenster. Mehrere Riegel vor die Türe geschoben und eine
schlaflose Nacht und es würde nicht nur bei dieser einen bleiben.
Es werden so viele werden, bis sie weiß das alles ein Ende gefunden hat.
Würde man sich wirklich an das halten, was gesagt wurden ist. Wenn sie doch
noch mehr könnte als zusehen, dann würde sie es tun.

Nachdem beenden des Gebetes, ging sie wieder hinunter an ihren Tisch und
überlegt was sie nun als nächstes tun könnte, es würden nun schwere Zeiten
kommen und das nun gerade jetzt. Würde sie dennoch auf die Hilfe der anderen
hoffen können.
Es stiegen Zweifel in ihr auf, nicht aus bösem Willen sondern viel mehr daraus,
das sie das erlebte der letzten Stunde noch nicht ganz für sich verarbeitet hat.

Sie machte sich daran, einige weitere Schreiben anzufertigen. Aufgaben
für den nächsten Tag zu verteilen. Es musste irgendwie seinen Weg weiter-
gehen und irgendwie würden sie alle das überstehen. Die Frage ist nur wann?
Beitrag vom 4/6/14
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:10

Marlick hat geschrieben:[justify]Er hatte sie in die Stadt gebracht, wollte er sie doch nicht einfach ihrem Schicksal überlassen, das widerstrebte ihm zutiefst und auch wenn er damit zum Verräter werden würde.

Das er das Mädchen schon nicht beschützen konnte, das nagte permanent an ihm. Er fühlte sich so schuldig für ihren Tod und dennoch würde er daran nun nichts mehr ändern können.

Der Blick nach vorn verhieß ebenfalls nicht wirklich Gutes, entweder würden ihn seine eigenen Leute finden und zur Strecke bringen oder es würden die "anderen" übernehmen.

Und dann war da noch die Sorge um die beiden Frauen, beide schwanger, eigentlich wollte er sie nicht in Gefahr bringen, auch wenn diese nun nicht unbedingt von ihm ausging.

Seine Gedanken ließen ihn keine Ruhe finden, lange lag er da nun auf seinem Zimmer, doch der ersehnte Schlaf wollte sich einfach nicht einstellen.

Seine Hände schmerzten zudem, erinnerten ihn so an das was geschehen war. Er hatte es relativ mit Fassung getragen, doch besser fühlte er sich dadurch nun auch nicht.

Und er wusste das sie da draußen war, sie war ihnen die ganze Zeit gefolgt. Ob dies auch den anderen aufgefallen war, das wusste er nicht. Doch das sie da war bedeutete nichts Gutes, nicht für ihn und auch nicht für jene die ihn schützen wollten.
Sie würde nicht einfach zuschlagen, sie liebte es ein Spiel daraus zu machen. Doch das Endresultat war stets das Gleiche.

Ein letztes stilles Gebet, dann fand er endlich erlösenden Schlaf. Am nächsten Morgen würde er seine Arbeit verrichten, Kräuter sortieren und beschriften, eine Abschrift anfertigen... und den Teppich reinigen, besser gesagt es zumindest versuchen.
[/justify]
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:11

Joanne hat geschrieben:Joanne reibt sich immer wieder die rechte Hand, um die eine Bandage gewickelt ist. Cliff war wirklich ein Dickschädel.

Richtig gerötet war die Hand, mit der sie Cliff eine verpasst hatte. Sie konnte ihn am gestrigen Abend nicht mehr ertragen. Zu groß war die Wut und die Angst davor etwas zu tun, was sie bereuen würde.

Lange würde sie ihm das vorhalten, sehr lange. Das hat sie sich fest vorgenommen. Manchmal zweifelt sie zwar an dem, was sie tut. Sie ist sehr streng mit Cliff und meint es eigentlich oft nicht so. Aber Situationen wie die gestrige erinnern sie daran, warum sie so streng zu ihm ist.

Und selbst das scheint nicht zu reichen.

Sie nippt an ihrem Tee aus Kümmel, Anis und Baldrian. Es war nicht gut für das Kind in ihrem Bauch, wenn sie sich so aufregte. Das war ihr bewusst, weshalb sie versucht so wenig wie möglich darüber nachzudenken.

Den schönen Teppich im Schwesternschaftshaus hatte sie zerstört. Saure Gurken, Marmelade, Wut im Bauch und frisch blutende Wunden vertrugen sich bei ihr also nicht. Bei dem Geruch des Blutes kam das eben Gegessene schwallartig wieder zum Vorschein. Auf den guten Teppich.


Wieso sie so seltsam reagierte war ihr klar. Sie musste schon wegen manch anderen Gerüchen würgen. Die Schwangerschaftssymptome schlugen bei ihr sehr kräftig zu. Launisch war sie, hatte seltsame Gelüste... und sie konnte Blut nicht mehr riechen, wenn sie zuvor gegessen hatte.

Ein Umstand, den sie dringend beachten musste bei ihrer Arbeit....
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:12

Marlick hat geschrieben:Er beschloß ihr, Irena, eine kurze Nachricht zu hinterlassen, diese würde sie im Haus der Schwesterschaft finden können.

Licht zum Gruße!

Ich bin euch zu tiefstem Dank verpflichtet und doch ist es mir nicht entgangen das auch ihr unter der aktuellen Situation zu leiden habt, was gewiß nicht gut für das Ungeborene sein kann.

Daher würde ich euch nur allzu gern mehr unterstützen, so das ihr euch schonen könnt und vielleicht auch etwas zur Ruhe kommt.

Habe mir auch erlaubt euch und die anderen in meine Gebete einzuschließen.

Lichtes Segen mit euch.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:12

Hâna hat geschrieben:Hana rieb sich ihren schmerzende Nacken.

Gestern war ein sehr nervenaufreibender Tag gewesen.

So sehr sie sich auch sorgen um Marlick´s wohlergehen machte,saß in ihren Kopf noch viel tiefer die Sorge um Irena.
Es würde nicht mehr lange dauern,bis sie ihr Kind kriegen würde und bekanntlicher weise ist viel Stress für Schwangere nicht gut.
Joanne sollte sich auch lieber ausruhe,scheinbar litt auch sie unter der derzeitigen Situation,welche wirklich nicht die Beste war.

Was würde passieren,wenn sie Marlick hängen würden,oder der Mann von gestern nun zurückkommt?

Viele Fragen schwirren Hana derzeit durch den Kopf,darunter jedoch keine,die sie Beantworten könnte.

Wie üblich betrat sie schon früh gegen Morgen das Hospital,der erste gang sofrt zum Krankenbett,der derzitig einzigen Patientin.
Noch immer lag sie regungslos da,dass einzge was sich bewegte,war das vertraute auf und abbewegen ihren Brustkorb durchs Atmen.

Sie warf ihren Rucksack in die Ecke und lies sich selber auf ein Nahestehendes Bett fallen.
Sie war sich sicher,dass sie einen Ausweg für Marlick finden würden,sie war sich sicher,dass alle das halbwegs unbeschadet überleben würden.

Sie schloss ihre Augen.Doch scheinbar zu lange,so das sie gemütlich auf den Bett einschlief,bis es wahrscheinlich einen anderen Zwischenfall geben würde.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:12

Irena hat geschrieben:Gestern war es ein ruhigerer Tag, als die letzten Tage zuvor und Irena kam
nun endlich zur Ruhe. Diese Nacht war ihr auch Schlaf vergönnt.
Trotz das es die Räumlichkeiten der Schwesternschaft ist, konnte sie dort nicht
so richtig schlafen, wäre sie doch viel lieber bei ihrem Mann gewesen.
Viel Zeit hatten sie in letzter Zeit nicht gehabt um sich zu sehen und das
obwohl sie ihn wohl brauchte mehr denn je.

Der Kleine Matthew Aedan würde auch nicht mehr all zu lange auf sich warten
lassen. Nun eigentlich könnte es jeden Moment sein. Aus diesem Grund
sollte sie sich nun noch mehr erholen, sie will immer soviel ihren Mitmenschen
geben, aber manchmal zweifelte sie daran das richtige zu tun. So dieses Mal
aber nicht. Irena konnte nur hoffen niemals enttäuscht zu werden. Dies würde
nicht nur ein schlechtes Bild wohl auf sie werfen, sondern wohl auch zugleich
viel mehr passieren.

Der heutige Tag sollte aber etwas anders werden. Sie hatte etwas vor und so
stand sie wie eigentlich jeden morgen schon recht früh in der Küche um
Frühstück für sich und Marlick vorzubereiten. Sie wuselte herum und fand wieder
etwas was nicht an seinem Platz stehen sollte, wo es denn nun eigentlich hin
gehörte. Immer mal wieder fragte sie sich, wer es denn schafft die Sachen
immer zu verstellen.

Während des herumwuselns in der Küche macht sie sich Gedanken über das
was nun alles noch passieren könnte, erinnerte sich an des Gespräch gestern
und atmete erleichtert auf, bei der Erinnerung daran. Es war wohl gut dieses
Gespräch zu führen. Nahm das ganze wohl doch einen eher guten Verlauf.

Heute würde sie den Tag genauso ruhig angehen lassen wie den gestrigen,
musste sie sich doch ihre Kraft sparen, für das heutige Vorhaben.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:13

Marlick hat geschrieben:Eine Woche war nun vergangen. Eigentlich verging sie wie im Fluge. Zeit genug über das
was geschehen war und die Zukunft nachzudenken, eben diese bereitete ihm in einem gewißen Maße Kopfschmerzen. Nun da er keinem Orden mehr angehörte und auch sein Lehrmeister ihm im Stich ließ, war er wieder an einem Punkt angelangt wie einige Jahre zuvor, war er wie so oft auf sich alleine gestellt. Gut, jeder seiner bisherigen Mentoren hatte seine eigenen Vorstellungen, Lady Scathach zB, die hielt nicht sonderlich viel vom Wirken von Licht, noch war sie eine Dame vieler Worte, was oft zur Folge hatte das Marlick
sich den ein oder anderen Knochenbruch zuzuzog. Sir da Corella dagegen, der züchtigte Marlick regelmäßig körperlich, nur um die zugefügten Wunden anschließend mit Licht zu "behandeln". Da hatte er richtig Freude dran. Was beide gemein hatten war das sie es nicht vollbrachten Marlick bis zum Ende seiner Ausbildung zu begleiten, die Lady verstarb kurz nachdem der Drache in Sturmwind aufgetaucht war und vom Sir hatte er lediglich einen Zettel mit den Worten "ersticke an deinem Licht." erhalten. Irgendwann würde Marlick schlicht zu alt für diese Ausbildung sein, so zumindest seine Vermutung.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:13

Hâna hat geschrieben:An diesen Tag war nur eins in Hana´s Kopf: Marlick.
Wie würde es mit ihn weiter gehen,wäre er in sicherheit,würde er vielleicht sogar bleiben?
Er war ihr sehr ans Herz gewachsen und der Gedanke,dass er gehen würde schmerzte schon fast.

Doch noch war seine entscheidung noch nicht gefallen.

Er wusste,dass er bei jeder der Frauen jederzeit willkommen war und im Notfall auch zuflucht suchen konnte,so hoffte sie zumindest.

Am Mittag ging sie seit langen mal wieder alleine wieder runter richtung Hafen,um vielleicht nochmal ein bisschen Nachdenken zu können,um überlegen zu können,wie sie Marlick bei seiner entscheidung unterstützen könnte.
10/6/14
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:13

Irena hat geschrieben:Die Tage waren nun ruhiger geworden und Irena konnte sich ein wenig Ruhe gönnen.
So saß sie am frühen Vormittag draußen vor dem Hospital mit Nadel und ein wenig Wolle.
Wenn sie nicht all zuviel konnte ihrer Meinung nach, außer Salben zubereiten, Kräuter
verarbeiten. Versuchte sie sich doch immer wieder stetig an neuem.

Heute sollte es stricken sein. Ob das mit der Schwangerschaft zu tun hatte, das sie nun
begann zu stricken? Es sollten ein paar Wollsocken für John werden. Sie hatte sich wenig
Zeit genommen seit einigen Tagen, hatte sie doch soviel um die Ohren. Und es sollte nur
eine kleine Aufmerksamkeit sein. Die nächsten Tage sollten aber Besserung bringen.

In wohl wenigen Tage würde es soweit sein und der kleine Matthew Aedan, würde sich nicht
mehr länger verstecken wollen. Schmunzelnd blickte sie nach oben, den Kleinen würde es
wohl an nichts fehlen, wenn sie bedenkt wer nun zum Beispiel ein Teil davon ist, den Kleinen
beim aufwachsen und lernen zu unterstützen.

Weiter strickend und halb verzweifelt, weil alles nicht so klappte wie sie es wollte, legte
sie die Stricksachen für einen Moment beiseite um einen kleinen Augenblick des Tages
zu genießen. So wollte sie auch gleich weitermachen. John würde sich bestimmt darüber
freuen. Auch wenn es nur ein halb gelungenes Werk werden wird.
11/6/14
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:14

Marlick hat geschrieben:Eine Woche war nun vorüber und damit auch sein Strafdienst beendet. Er hatte es bloß nie als einen solchen angesehen. Heute wollte er die Stadt verlassen, nach Westfall aufbrechen. Es gab noch etwas das er tun musste und so brach er in aller Frühe, Sturmwind befand sich noch im Schlaf, auf. Nahe den Stallungen am Kathedralenplatz erklomm er den Sattel seines Pferdes und führte dieses durch die Stadt, Hufschläge auf Stein, irgendwie ein beruhigendes Geräusch. Am Stadttor angekommen wechselte er in den Galopp, den Wald wollte er zügig hinter sich lassen. Er folgte der Straße, passierte Goldhain und bog dann Richtung Weststrom ab, nach einiger Zeit erreichte er eine Brücke und konnte die Garnisson deutlich erkennen, auch wenn er nicht wirklich den Sinn dafür hatte. Lediglich eine kurze Pause, um den Wegezoll zu begleichen, dann ging es weiter. Und so trieb er sein Pferd weiter bis zur Grenze und darüber hinaus. Zwischenzeitlich war die Sonne bereits schon aufgegangen und so begrüßte ihn Westfall in seiner gewohnten goldgelben Pracht. So sehr das ihm für einen Moment die Augen schmerzten. Er blinzelte einige male um seinen Augen die Möglichkeit zu geben sich an diese strahlende Schönheit seiner einstigen Heimat zu gewöhnen. Sein Weg würde ihn nach Mondbruch führen, vorbei an jenem Ort wo sich einst das Dorf befand wo er aufwuchs. Erst hatte das Militär dort "aufgeräumt", dann ein riesiger Drache, besser gesagt sein Auftauchen. Nun klaffte dort ein riesiges Loch, welches fortan als der "Rasende Schlund" bekannt wurde.
Er umrundete den Krater so gut es ging und konnte in der Ferne schon den Glockenturm der kleinen Kapelle von Mondbruch erkennen. Viele Jahre hatte er dort gelebt. Er kam näher und ein weiterer Anblick in der Ferne entlockte ihm zumindest ein flüchtiges Lächeln. Der Leuchtturm. Auch ihm würde er heute einen Besuch abstatten. Endlich in Mondbruch angekommen rutschte er aus dem Sattel und versorgte sein Pferd erst einmal,
indem er es an den Zügeln zu einem Wassertrog führte und dort anband. Dann nahm er dem Tier etwas seiner Last als er die Satteltaschen ausleerte. Ein roter Apfel wanderte zum Maul des Pferds, welches diesen dankbar mit einem leisen Wiehern annahm. Einen weiteren verspeiste Marlick selbst. Frühstück muss sein.

Fortsetzung folgt.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:14

Marlick hat geschrieben:Mondbruch. Da war er nun also. Viele Jahre seiner Kindheit hatte er hier in einem Heim verbracht. Nachdem er sein Pferd versorgt hatte schritt er durch das kleine Dorf, vorbei an der Schule, Rathaus, Gasthaus, Schmiede, hin zur kleinen Kapelle. Mit gebührendem Respekt betrat er diese. Was folgte war eine fast schon fest ein studierte Routine, er schlug das Symbol des Lichts vor seiner Brust, ehe er sich niederkniete zum stummen Gebet. Das tat er jeden Morgen, wenn auch nicht immer hier, in Sturmwind suchte er dazu die hiesige Kathedrale auf. Als er diese zum allerersten Mal erblickte war er schlicht überwältigt, er war mit Ehrfurcht erfüllt und auch heute ist er dies noch immer, wenn auch nicht mehr alles so wie früher war. Er war 13 als er Novize der Kirche wurde, damals hatte sich Lady Scathach für ihn eingesetzt.
Heute war es Schwester Irena. Aber nun war er hier, fern der Stadt.
Nach dem Gebet verließ er die Kapelle wieder und schritt weiter zum Waisenhaus. Kaum verwunderlich erkannte ihn die Matrone tatsächlich wieder, sie war voller Freude und die beiden wechselten einige Worte, aus denen schließlich ein längeres Gespräch wurde. Viel war vergangen in den Jahren seit er fort gegangen war, viele Bürger aus Sturmwind waren hergekommen, in der Hoffnung Obdach zu finden. Mehr als Mondbruch eigentlich aufnehmen konnte, das sah Marlick auf den Straßen. Aber wenigstens war die Bedrohung durch die Defias gebannt, auch wenn seine Eltern damals als zivile Opfer unter dem "Befreiungsschlag" gefallen waren. Er hatte kaum noch Erinnerungen an sie, einfache Leute waren sie. Sein Vater, ein Steinmetz. Seine Mutter, eine Bäuerin. Geschwister hatte er keine. Die Matrone berichtete das er sich als Kind wohl öfters mit den Älteren gerauft hätte und egal wie unterlegen er war, er ließ sich dennoch nie unterkriegen. Kleiner Kämpfer, so hatte sie ihn genannt. Marlick musste schmunzeln ob dieses 'Titels'. Das ganze Leben ist doch ein einziger Kampf, dachte er sich. Für die einen ist er vielleicht etwas einfacher, für die anderen etwas schwerer und für die richtig armen Schweine war er tagtäglich eine Herausforderung, welche manche nicht immer bestanden. So ist das eben. Manche Dinge muss man eben hinnehmen, egal ob sie einem gefallen oder nicht. Bevor er sich verabschiedete um seine Reise fortzusetzen überließ er der Matrone sein gesamtes Erspartes, was nicht wirklich viel war, 2 Gold waren es vielleicht, aber mehr hatte er einfach nicht. Aber die alte Dame war sehr glücklich über diese Spende, sie wünschte ihm alles Gute für seinen weiteren Weg.
Nun wollte er sich zu dem alten Leuchtturm begeben, ein für ihn besonderer Ort. Sturmwind besaß zwar auch einen, aber den konnte man einfach nicht mit diesem hier vergleichen. Ein alter Freund lag dort begraben, er selbst hatte ihn dort vor Jahren, im Beisein eines Priesters, der Erde übergeben. Heute wollte er seine Grabstätte aufsuchen, ihn erneut um Vergebung bitten. Mit einem kleinen Ruderboot setzte er über und besah das kleine, unscheinbar wirkende Grab. Die Jahre, wie auch Wind und Wetter hatten ihm schon zugesetzt, hierher verirrte sich wohl nur seltenst jemand. Der Priester von damals, so hatte er noch von der Matrone erfahren war inzwischen wohl ebenfalls verstorben, so wusste auch niemand sonst das er hier begraben lag. Wieder kniete Marlick nieder, diesmal vor einem Grab, leise Worte wurden in den Wind gehaucht, begleitet von Möwengeschrei, dann legte er etwas nieder, erhob sich wieder, schlug erneut das Symbol des Lichts vor seiner Brust und verließ diesen Ort wieder. Er musste arg mit sich kämpfen, Gefühle, welche er meist immer zu unterdrücken pflegte, diesmal waren sie einfach zu übermächtig. Er war immer stark gewesen, für andere, doch heute hatte er sich selbst als Gegner. Tränen. Ein Zeichen von Schwäche, das hatten ihm seine beiden Mentoren eingebleut. Doch nun war es ihm gleich. Er war hier alleine, er musste sich vor niemanden rechtfertigen. Später am Nachmittag wollte er sich noch um eine andere Sache kümmern, ein letztes Versprechen einlösen. Am Ende würde wieder ein Grab sein. Pater Aedan wollte einen Apfelbaum darauf pflanzen, er schien seine Geste wohl verstanden zu haben.

Fortsetzung folgt.
12/6/14
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:14

Marlick hat geschrieben:Den Leuchtturm hinter sich lassend machte er sich wieder auf dem Weg zurück zu den Stallungen und damit zu seinem Pferd. Den Stallknecht zunickend wechselte er einige wenige Wort mit ihm, für den letzten Teil seiner Reise würde er ein weiteres Tier brauchen, welches als Lastentier fungieren würde und so konnte er sich ein Maultier ausleihen. Dieses würde er später wieder zurückbringen, das hatte er zumindest versprochen.
Die Sonne stand nun hoch am Horizont und schien unbarmherzig herab, es war sehr heiß geworden, Sommer eben.
Er nahm die Zügel des Mulis und stieg wieder in den Sattel seines Pferdes.
Nächster Halt, Dämmerwald, auch wenn er dieses dunklen Flecken Erde in einem gewißen Maße hasste. Einige Woche hatte er nun dort gelebt, unter seinen einstigen "Brüdern", ihr Lager würde immer noch dort sein. Gegen Abend würde er wohl wieder in Sturmwind sein, hoffte er zumindest. Einen ganzen Tag wäre er dann unterwegs gewesen. Aber es tat ihm gut.
Er ritt gerade aus Mondbruch heraus, diesmal jedoch nicht im Galopp wie noch in der Frühe, in der Ferne konnte er einen Turm ausmachen, welcher über die Grenze zu wachen schien. Nach einiger Zeit erreichte er dann die Brücke welche in den Dämmerwald führte, es war ein ziemlich krasser Kontrast. Während zuvor die ganze Zeit die Sonne auf ihn und die Umgebung herabschien, herrschte hier im Wald scheinbar ewiges Dämmerlicht. Dies und der Umstand das hier Untote und wilde Worgen ihr Unwesen trieben führten mitunter zu seinem erwähnten Hass. Ein Ort dem man kein Licht schenken konnte, egal was man tat. Aber heute war er eh aus einem anderen Grund hier. Er wollte die sterbliche Überreste eimes Kindes nach Sturmwind bringen, damit man sie dort würdevoll bestatten konnte. Die Reise durch diesen verfluchten Wald würde mehr Zeit in Anspruch nehmen, als sein Ausflug nach Westfall. Was aber auch daran liegen mochte das das Lager relativ gut versteckt war, so war sicher gestellt das sich dorthin niemand 'zufällig' verirren würde. Er musste nicht einmal weit hinein für sein Vorhaben, als er sich nach einigen Stunden und einem kleinen unscheinbaren Pfad folgend näherte, konnte er die Leiche auf einem Pfahl aufgespießt sehen. Ganz so wie er sie das letzte mal sah und er wusste das all seine Mühen vergebens waren. Ein widerlich süßer Gestank stieg ihm, wie auch den Tieren in die Nase, was dazu führt das Pferd und auch Muli kurz bockten. Er stieg wieder aus dem Sattel und ging direkt auf die sterblichen Überreste zu. Der Gestank war wirklich beinahe unerträglich und er kämpfte für einige Momente mit seiner Übelkeit, ehe er sein Halstuch über Mund und Nase zog. So war es auszuhalten und er begann die Leiche abzunehmen. Die Verwesung und Leichenstarre waren wie erwartet schon in einem fortgeschrittenen Stadium. Etliches Kleingetier hatte eine neue Zuflucht gefunden. Wieder hatte er mit Ekel zu kämpfen. Eine alte Decke sowie ein Seil. In die Decke wickelte er den kleinen Körper und mit dem Seil wurde dieses 'Bündel' am Lastentier anschließend fixiert.
Dann ging es gen Dunkelhain und von dort weiter zurück durch den Wald von Elwynn und am Ende nach Sturmwind.
Immer wieder hielt er kurz inne, während des Rittes und sah zu dem Bündel welches da nun auf dem Rücken des Mulis lag.
Er hätte ihr so gerne geholfen. Das es nun so gekommen war, wie es eben ist, das hatte er nie gewollt und die Tatsache das er daran niemals wieder etwas ändern könne, hinterließ einen bitteren Geschmack auf seiner Zunge. Wenigstens ein Begräbnis sollte sie haben, darum hatte er Pater Aeden gebeten. Es würden noch einige Stunden vergehen, ehe er wieder in der Stadt ankommen würde. Wie würde Irena oder Hana wohl reagieren?

Fortsetzung folgt.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:15

Marlick hat geschrieben:Es vergingen viele Stunden ehe er Dunkelhain endlich erreichte, von hier würden es nochmal ein paar sein, ehe er wieder vor den Toren Sturmwinds stand. Trotz allem war es ein schöner Tag gewesen. Er hatte recht viel geschafft, eigentlich alles was er sich vorgenommen hatte.
Nun begleitete er dieses Mädchen auf ihrer letzten Reise, umso betrübter war er darüber das er nicht einmal ihren Namen kannte, einzig der Umstand das es sich um ein Waisenkind gehandelt hat, war ihm bekannt.
Die Reise ging weiter, wieder eine Brücke, diesmal führte sie herüber zu einer Wegkreuzung, entweder Seenhain oder aber in den Wald von Elwynn.
Er wählte den linken Pfad, zurück in den Wald, welcher nach Sturmwind führte. Vorbei an der Kammwacht, am Holzfällerlager des Osttals. Auch den Turm von Azora ließ er alsbald hinter sich und dann war auch schon wieder Goldhain in Reichweite. Er atmete erleichtert durch, denn nun hatte er sein Ziel fast erreicht. Pferd und Muli sowie Marlick reiteten der Stadt entgegen, die Sonne war bereits schon vor einiger Zeit schlafen gegangen. Wieder Hufschläge auf Steinboden, er war angekommen. Sein Weg führte ihn zur Totenhalle der Stadt. Dort würde er sie hinbringen und dann dem Pater eine kurze Nachricht zukommen lassen.
Doch zuerst führte er Pferd und Mulli zu den Stallungen, versorgte die beiden Tiere mit frischem Wasser und etwas Heu. Dann gönnte er sich selbst einen kräftigen Schluck aus seinem Wasserschlauch und auch Hunger verspürte er, ein Apfel zum Frühstück reicht eben nicht für einen ganzen Tag. So begab er sich zum Haus der Schwesterschaft, Irena hatte ihm ja einen Schlüssel überlassen. Kurzum steuerte er zielsicher die kleine Küche an um sich ein Abendmahl, belegtes Brot, zu zubereiten.
Als er dabei am Schreibtisch saß fiel sein Blick auf das alte, abgenutzte Buch, welches ihm Irena am ersten Abend überlassen hatte. Er hatte begonnen eine Abschrift anzufertigen, sein Werk war noch nicht ganz vollendet, wieder würde er es fortsetzen ehe er sich zur Ruhe auf sein Zimmer begeben würde. Mittlerweile bereitete ihm das Schreiben wenigstens keine Schmerzen mehr, der Schnitt an seiner Rechten war fast verheilt und auch mit dem Anblick seiner Linken hatte er sich mittlerweile recht gut arrangiert. Wenigstens haben sie nicht seine Schreibhand genommen, dachte er sich. Was wäre er denn für ein Aktuar, wenn er nicht schreiben könne?

Fortsetzung? Ende, der Westfall Reise
12/6/14
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:15

Marlick hat geschrieben:Ein neuer Tag begann, kaum da der alte vergangen war. Er hatte noch etwas Zeit mit der Abschrift verbracht. Die meisten der genannten Kräuter waren ihm sogar bekannt gewesen. Er hatte etwas für Irena vorbereitet, sie würde sich bestimmt darüber freuen. Nach der Morgenwäsche, Morgengebet und Frühstück wollte er den Fischern der Stadt etwas aushelfen. Dann zu Mittag frische Tinten ansetzen und den Boden des Hospitals und der Schwesternschaftsräumlichkeiten von Schmutz und Dreck befreien. Eben der ganz normale Alltag. Er liebte die Routine und seine Rituale. Später würde er sich noch um
den frisch angelegten Kräutergarten in der Nähe kümmern, die Setzlinge brauchten bei dieser Hitze viel Wasser und Pflege. Auch eine Vogelscheuche hatte er vor seiner Abreise nach Westfall aufgestellt, denn Federvieh hatte sich schon mehr als einmal versucht über das frisch ausgestreute Saatgut herzumachen. Irena würde sich ganz bestimmt darüber freuen. Immer frische Kräuter zu haben und zugleich etwas unabhängig von Händlern zu sein. Die andere Überraschung für sie hatte er einem Botenjungen mitgegeben, welcher sein Glück wohl beim Ordenshaus der Bruderschaft versuchen würde und ihr ein hübsch verpacktes Bündel überreichen würde. Wenn sie es dann öffnen würde, könnte sie ein 'neutrales' Nachthemdchen für Neugeborene, aus feinstem Leinen hergestellt, mit einem goldenen Symbol des Lichts auf der Vorderseite, etwa auf Brusthöhe, vorfinden. Dabei ein kleiner Zettel: "Als Zeichen meiner Dankbarkeit. M.E.
Schwester Irena, wie auch die anderen Schwestern, war ein herzensguter Mensch, soviel Güte hatte er vermutlich erst durch sie kennengelernt. Auch Hana war ihm in der relativ kurzen Zeit ans Herz gewachsen. Beide neckten sich gelegentlich wie echte Geschwister.
Vielleicht würde er sie ja am Abend wiedersehen.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:16

Hâna hat geschrieben:Marlick kam gestern erst sehr spät am Abend zurück.
Das erste was er zu Hana meinte wäre,dass er alles erledigt hätte.
Sie hatte sich schon gedacht was er damit meinte.
Sie wollte sich gar nicht vorstellen,wie schwer es für ihn war das Mädchen zu holen.
Er war den Anblick von Leichen nicht gewöhnt,doch am schwersten war es eine Leiche zu transportieren
,wenn man sich selbst für den Tod dieser Person verantwortlich machte.

Bis spät Nachts saß sie noch allein im Hafen,ließ sich den sanften Wind in die Haare schlagen und dachte nach.
Immer wieder sog sie tief den geruch des Meeres in sich auf,wie sehr sie ihn doch liebte.

Marlick war ihn in der kurzen Zeit wie ein Bruder ans Herz gewachsen.
Mit seinen kurzen,blonden,strubbeligen Haaren und seinen Fehlenden Zeigefinder an der linken Hand.
Es war wirklich,als ob der orden zu einer großen Familie geworden wäre.
Irena die Wundervolle Mutter,die für jeden immer da ist und einen in schutz nimmt wenn man ihn braucht.
Joanne die einen mit ihren manchmal etwas harschen Worten immer wieder den Tag erheitert.
Marlick,der zwar noch nicht lange dabei war und quasi das Kücken der Familien war.Er war wie ein Welpe,den man dauerhaft streicheln und ihn beschützen wollte.

Viele solcher Gedanken schwirrten in dieser Nacht durch Hana´s Kopf doch sie kam immer wieder zum selben schluss:
Egal was sie tun würde.Es wäre mit der größte Fehler ihres Lebens,wenn sie Marlick ganz gehen lassen würde und ihn nie wieder sehen könnte.
Nicht schon wieder konnte sie die Wichtigste Person ihres Lebens verlieren.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:16

Irena hat geschrieben:[justify]Völlig überrascht war Irena heute gewesen, als ein kleiner Botenjunge vor dem Nebengebäude der Bruderschaft stand. War sie doch gerade auf dem Weg zum Hospital gewesen. Der Botenjunge überreichte Irena das Paket, als wenn die Botengänge das wichtigste für ihn wären. Als kleinen Dank und für die ordentliche Zustellung des Paketes gab Irena dem kleinen Jungen noch ein paar Silberlinge mit dabei. John würde Irena wahrscheinlich wieder eine Geschichte darüber erzählen, wie man mit den Münzen umzugehen hat, aber sie kannte das nicht so und ihr war es egal wie viel sie selbst hatte. Ihr würde es reichen, nur auf dem gering möglichsten Betrag zu leben um eben anderen was davon abzugeben.

Irena betrat nun wieder den Raum den sie zusammen mit John hatte, setzte sich auf das Bett, das Paket legte sie auf ihre Beine. Sie hatte heute nicht mit einem Paket gerechnet und umso spannender war es für sie, was denn der Inhalt darin sein könnte.

Vorsichtig öffnete sie das Paket und das was darin war, brachte sie zum lächeln. Ja eine kleine Träne kullerte auch die Wange herunter und so musste sie sich an die letzten Tage erinnern. Welchen Weg Marlick nun auch wählen würde, sie würde hinter ihm stehen und er würde sich immer willkommen fühlen dürfen. Die Türen und ein offenes Ohr würde Irena immer für ihn offen haben.

Marlick war ihr sehr ans Herz gewachsen und sie würde sich nun nichts mehr wünschen, als das es ihm gut ginge und er nun endlich wieder das tun könnte für sein Leben was er vorhat und dieses mal nicht an falsche Personen geraten würde.

Das Nachthemdchen legte sie vorsichtig in das Kinderbettchen, bald dürfte es getragen werden.[/justify]
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:16

Marlick hat geschrieben:In der Nacht hatte es etwas geregnet, ein leichter und kurzer Schauer. Dennoch hatte dieser gut getan, die schwüle Luft wurde heruntergeküht und war danach irgendwie 'sauberer'... frischer.
Der Morgen begann wie immer. Aufstehen, Waschen und anziehen, Morgengebet, Frühstück. Dann half er wieder in der Stadt, diesmal dem Bäcker, zum Dank erhielt er einige Kupfermünzen.
Danach schaute er wieder beim Kräutergarten vorbei, die Pflanzen wuchsen und gediehen prächtig. Er hatte kleine hölzerne Schilder angebracht, auf denen der jeweilige Name des Krautes stand. So war es einfacher sie zu unterscheiden.
Am Nachmittag wollte er den Kindern des Waisenhauses eine Geschichte vortragen.
Er hatte eine besonders schöne aus einem alten Buch herausgesucht.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:17

Marlick hat geschrieben:Der Abend war sehr schön ausgeklungen. Die Kinder hatten sich riesig über die mitgebrachten Süßigkeiten und die vorgelesene Geschichte gefreut, auch ihn entlockte dies ein Lächeln und erfüllte ihn mit einem einem gewißen Frohmut.
Dann hat er noch Hana und auch Irena getroffen, mit beiden gesprochen. Er fühlte sich schon wirklich wie in einer 'richtigen' Familie, dazu gehörig.
Irena würde für ein paar Tage nicht da sein, sie hatte bei diesen Worten auf ihren Bauch gedeutet. Bald würde es also soweit sein.
Für heute hatte sich Marlick vorgenommen das Muli wieder zu seinem Besitzer nach Mondbruch zu bringen, also einmal mehr nach Westfall, diesmal würde es allerdings nur ein kurzer Besuch werden, er würde gegen Nachmittag wieder zurück sein.
Am Morgen ging er seinen normalen Aufgaben nach, heute half wieder den Fischern im Hafen, danach begab er sich zu den Stallungen.
Er säuberte diese, versorgte die Tiere und pflegte dann sein Pferd, indem er es striegelte. Später sattelte er es und erklomm kurz darauf auch schon den Sattel und führte das Tier wieder durch die Stadt. Er ritt erneut seinem Ziel entgegen. Westfall. Mondbruch. Den Weg kannte er ja schon. Im Schlepptau hatte er diesmal das ausgeliehene Muli.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:17

Marlick hat geschrieben:Der Hinweg verlief wie immer ohne besondere Vorkommnisse. Am Waldrand, Weststrom, beglich er den Wegzoll. Dann war er auch schon wieder in Westfall. Dem Weg folgend, erreichte er innerhalb einer Stunde Mondbruch. Es war bereits nach Mittag, emsig sah er die Bewohner ihrer Arbeit nachgehen. Er selbst steuerte zielsicher die Stallungen an, wo bereits der Stallknecht wartete. Wieder wurden ein paar Worte gewechselt und das ausgeliehene Muli wurde zurückgegeben.
Marlick verabschiedete sich und wandte sich der Kapelle zu, ein kurzes Gebet noch, dann würde er sich wieder auf den Rückweg machen.
Auf dem Rückweg entdeckte er eine kleine Banditenbande, drei waren es, welche eine Bauersfamilie bedrohte. Er fluchte leise, denn er hatte weder Rüstung noch Waffe dabei. Seine Kleidung war zwar mit Leder verstärkt, aber für einen richtigen Kampf war sie dennoch nicht gedacht.
Er näherte sich langsam, beobachtete, er erkannte die Silhouette einer Frau, sie war wohl die Anführerin. Jedenfalls hatte diese eine Steinschloßpistole gezogen und auf die beiden Bauern, ein Mann und eine Frau, gerichtet und drohte damit sie zu erschießen.
Marlick überlegte wie er das am besten verhindern könnte, ein kurzer Pfiff seinerseits folgte und er hatte die ungeteilte Aufmerksamkeit der Banditen und die Dankbarkeit der Bauern, welche die Gunst nutzen und flüchteten.
Dann ein Schuß, ein Knall der die Luft durchpflügte, das Geschoß traff sein Ziel, es waren nicht die Bauern, ein wieherndes und sich aufbäumendes Pferd und Marlick flog an der rechten Schulter getroffen zu Boden, damit hatte er nicht gerechnet. Dann hatten sie ihn auch schon umzingelt. Die Frau beugte sich zu ihm herab. Er erkannte sie. Seine Schulter schmerzte, sein Blut färbte den goldenen Boden rasch, tränkte die Erde. Sie ergriff Marlicks Messer. Er selbst kämpfte mit der drohenden Dunkelheit, ein Kampf den er schlußendlich verlor und das Bewußtsein schließlich verlor. Die Banditen ließen ihn achtlos liegen. Sie waren sich wohl sicher das er hier sein Ende finden würde. Einige Zeit verging ehe die Bauern zurückkehrten, vorsichtig näherten sie sich und als sie sich davon überzeugt hatten das keine Gefahr mehr drohte, kümmerten sie sich um Marlick, welchen die Bande in seinem eigenen Blut liegend zurückgelassen haben. Panik machte sich in ihren Gesichtern breit. Er lebte noch, Erleichterung. Ein Karren, man wuchtete ihn darauf und dann brachten sie ihn fort, gen Sturmwind. Die Blutung hatten sie so gut es ging abgebunden. Am frühen Abend kamen sie in der Stadt an. Der Karren steuerte das Hospital an, dort würden sie ihn übergeben. Das waren sie ihm wohl schuldig. Ein Eimer Wasser und ein Schwall selbigens in seinem Gesicht brachte ihn dann rasch wieder zu Bewußtsein. Man versorgte die Schußverletzung. Zum Glück wurde nichts wichtiges getroffen. Dennoch würde er seine Schulter die nächste Zeit schonen müssen. Er bat darum nichts Schwester Irena zu erzählen, er wollte vermeiden das sie sich unnötig Sorgen machte. Die Bauern waren derweil schon längst wieder auf dem Rückweg. Marlick malte sich schon mental aus wie Hana reagieren würde. Sein Handeln war dumm. Andererseits hatte er so verhindert das es die Bauern traff. Er hatte nicht wirklich lange überlegt, nicht irgendwelche Taktiken ausgeklügelt. Seine Schulter schmerzte, doch er würde es überleben, es würde weitergehen.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:17

Hâna hat geschrieben:Hana konnte ihren Augen kau trauen,als sie an diesem Morgen ins Hospital kam.Ein Patient war da,denn sie offte niemals behandeln zu müssen:Marlick.
Als sie ihn behandelte war es die pure hölle für sie.
Schon wieder wurde etwas von seinem Blut vergossen für nichts und wieder nichts.
Sie seufzte,der Knabe hatte auch echt Pech im Leben,als würde er davon verfolgt werden.

Zu ihren eigenen erstaunen war er wieder recht schnell auf den Beinen,ihrer Meinung nach zu schnell.Er sollte nicht einfach so mit seiner Gesundheit spielen ,auch wenn er es immer wieder tat um anderen Menschen zu helfen.
Mal wieder rieb sie sich ihren Nacken.

Das komische gefühl weitete sich in ihr aus,dass es nicht das letze mal wäre,dass Marlick in ihren Krankenbett auftauchen würde.
17/6/14
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:18

Marlick hat geschrieben:Ein Streifschuß und einige Rippenprellungen waren das Ergebnis seines kleinen, erneuten Ausfluges gewesen. Er hatte Schmerzen, auch das Atmen fiel ihm etwas schwer, so das seine Atmung eher flach wirkte. Ein paar Wochen sollte er sich schonen... damit war schwere Arbeit und auch kämpfen für ihn erst einmal tabu. Aber selbst leichtere Tätigkeiten wie das Schreiben gingen ihm schon nicht ganz so leicht von der Hand, allgemein wirkten seine Bewegungen eher fahrig. Und dann hatte er eine Einladung nach Dalaran erhalten. Er kam sich so nutzlos vor... aber das Messer würde er sich wiederholen.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:18

Marlick hat geschrieben:In den frühen Morgenstunden kam er stark schwankend in den Räumlichkeiten der Schwesternschaft an. An genaueres würde er sich nicht mehr erinnern können. Auch wenn er nun keine Schmerzen mehr hatte, spätestens nachdem aufwachen würde er den gestrigen Abend bereuen. Und so begab er sich auf sein Zimmer und ließ sich in sein Bett fallen. Tiefer, traumloser Schlaf. Als er wieder aufwachte war es bereits weit nach Mittag. Kopfschmerz plagte ihn, zusätzlich zu den anderen Schmerzen. Fluchend erhob er sich und versuchte seinem Alltag nachzugehen. Schonen hieß ja nun nicht das er nur liegen müsse. Es geschah halt alles etwas langsamer. Beim Gebet hatte er fast leichte Schwierigkeiten sich in eine knieende Position zu begeben und diese im Anschluß wieder zu verlassen. Der Sturz vom Pferd war fast schlimmer wie der Schuß selbst gewesen. Nun
wusste er wenigstens wie sich alte und gebrechliche Leute fühlen mussten. Nicht das er nun seinen Respekt vor ihnen verlor.
Der Kräutergarten brauchte seine Pflege dennoch. Er goß die zarten Pflanzen und entfernte jenes Beiwerk was nicht dort hingehörte. Da an Arbeit oder Training ja nicht zu denken war, begab er sich zum Armenhaus und half dort bei der Armenspeisung aus. Auch hatte er ein offenes Ohr für die Ängste und Sorgen dieser Leute. So würde es wohl die nächsten Wochen aussehen. Armen und Waisenhaus, im Wechsel. Aber er brauchte das, Nichts zu tun lag ihm fern. Von der Kirche wurde er auch noch zur Grabpflege eingeteilt. Dieser Aufgabe wollte er am frühen Abend nachgehen.
Er hatte Irena wieder einen Boten geschickt, diesmal mit der Einladung nach Dalaran und einem kleinen Zettel, worauf stand das er dann für gut 4 Wochen fort wäre. Er wollte nicht einfach so verschwinden.
18/6/14
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:18

Joanne hat geschrieben:Joanne saß im Hospital und war den Apothekerschrank am Beschriften, den sie gebaut hatte.
Plötzlich knallte die Türe auf und ein junger Mann stürmte hinein. Auf seinen Armen lag ein Knabe der lautstark heulte und schrie.
Joanne ließ sogleich die Feder fallen und griff nach ihrer großen Umhängetasche.
"Was ist passiert?", war ihr erster Satz. Keine Willkommensgrüße oder dergleichen.
"Er is' vom Pferd jefall'n. Datt Viech hat sich erschrock'n und is' uff ihn druffjetret'n.", antwortete der junge Mann hektisch.
"Leg ihn auf das Bett da.", schnell und routiniert dirigierte Joanne den Mann zum optimalen Behandlungsplatz. Sie mochte dieses Bett in der Ecke am Meisten. Hier hatte sie Platz für ihre Instrumente und konnte gut an alles drankommen. Auch Cliff hatte in diesem Bett gelegen. Nur kurz schoss ihr dieser Gedanke durch den Kopf und sorgte für ein kurzes Erschaudern ihres Körpers. Sie konnte so etwas zwar immer schon gut überspielen... Aber sie hatte eine riesige Angst gehabt, als Cliff mit seiner Messerstichverletzung bei ihr auf's Bett gelegt wurde. Er ist ihr Ein und Alles. Auch wenn es oft anders aussieht. Joanne ist nunmal ein großer Dickkopf, der auf seine Rechte beharrt.
Doch die Gedanken schweifen nicht ganz ab. Mit geübten Blick mustert Joanne den Knaben und sieht schnell seine schwere Verletzung. Sein Femurknochen war mehrfach gebrochen. Von den Hufen des Pferdes zerschmettert. Offene Knochenstücke ragten aus der zerfetzen Stoffhose, Blut sickerte durch den Stoff durch. Aber es war nicht viel Blut.
<Hoffentlich ist die Arterie noch intakt...>, dachte sich Joanne im Inneren und war überaus froh, dass ihre letzte Mahlzeit schon ein paar Stunden zurücklag.
"Tut noch was anderes weh, außer dein Bein?", Joanne wartete ab, bis der Knabe wimmernd den Kopf schüttelte.
"Hör zu. Ich werde dir jetzt ein Tuch vor deine Nase halten. Du musst tief ein,- und ausatmen. Dann hören die Schmerzen auf." Joanne tränkte ein Tuch mit Chloroform und presste es vor Mund und Nase des Knaben. Seine Augen weiteten sich und er verdrehte diese dann nach hinten. Schlaff sackte sein Körper in die Matratze ein.
Mit großen Augen starrte der Mann auf den zusammengesunkenen Leib des Jungen.
"Halt ihn fest, während ich mich um sein Bein kümmere. Wenn du kotzen musst, dann dreh den Kopf nach hinten. Nicht auf die Wunde kotzen. Los jetzt!"
Joanne wartete nicht auf die Reaktion des Mannes. Mit einem Messer trennte sie rasch die Reste der Hose auf und entfernte die Stofffetzen dann aus dem Wundbereich, um diesen ganz freizulegen.
An drei Stellen war der dicke Femurknochen durchgebrochen. Mehrere Knochensplitter waren von ihm abgeplatzt, das Fleisch gequetscht und verdreckt.
Nun war Joanne sehr froh, dass sie die Idee gehabt haben, immer einen Wasserkessel auf dem Feuer stehen zu haben. Das Anfeuern haben sie auf Schichten verteilt, damit zu jeder Tages,- und Nachtzeit das Wasser am Kochen war. Sie schöpfte mit einer Schüssel etwas von dem heißen Wasser aus dem Kessel und weichte Tücher darin ein, die sie danach mit ihrem selbst gebrannten Desinfektionsschnaps beträufelte, um das Fleisch zu reinigen.
Schon das Reinigen der Wunde nahm eine Menge Zeit in Anspruch. Und sie hatte noch viel vor sich. Die Knochenfragmente mussten reponiert werden, die Muskeln neu adaptiert, subcutanes Gewebe und die Haut wieder in die physiologische Ausgangsposition gebracht werden.
Für diesen Jungen wäre es wohl ein Segen gewesen, wenn Joanne in ihren Forschungen über Frakturen weiter gewesen wäre. Genau er fiel in die Zielgruppe.
Nachdem sie die Wunde versorgt hatte unterschuchte sie nochmal den restlichen Körper des Knaben. Keinerlei Prellungen oder Hämatome waren zu finden. Er hatte Glück gehabt, dass sich die Verletzung nur auf eine Stelle bezogen hat. Aber diese Verletzung wird sein restliches Leben beeinflussen. Er wird lange Zeit nicht laufen können, er wird Schmerzen haben, sein Wachstum in dem Bein wird beeinflusst sein, es wird eine Beinlängendifferenz geben. Sein ganzes Leben wird beeinträchtigt sein. Durch einen Sturz vom Pferd in seiner Kindheit.
Vielleicht würde er sich einem Druiden vorstellen. Diese vermochten Wunder zu vollbringen. Wunder, die von Vielen skeptisch gesehen wurden. Auch Joanne zählte zu diesen Skeptikern. Magie, druidische Kräfte. All diesen Dingen konnte Joanne nicht vertrauen, sie würde sich selbst nicht freiwillig von einem dieser Dinge beeinflussen lassen. Und das wollte sie auch den Patienten nicht zumuten müssen. Wenn sie genauso skeptisch oder gar ängstlich dem Unbekannten Treiben gegenüber standen, so wollte sie ihnen trotzdem die bestmögliche Versorgung ohne Magie oder andere Künste gewähren. Deshalb wollte sie ihre Forschungen nun umso mehr voran treiben.
18/6/14
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:19

Marlick hat geschrieben:Heute hatte er endlich den Mut aufgebracht den Vorfall der Wache zu melden, leicht gefallen war es ihm nicht. Doch wurde seine kleine "eigene" Welt jeden Tag ein wenig kleiner. Aus Freunden wurden Feinde und nur wenig Neue fand er die er als Freunde bezeichnen konnte. Aber so war das eben. Um Glück muß man kämpfen... und manchmal muss man es eben herausfordern. Irgendwann würde er sein Glück vermutlich mal überstrapazieren.
Das sie auf ihn geschoßen hat war ihm eigentlich herzlich egal, mittlerweile, aber das sie sein Messer mitnahm, das konnte er ihr einfach nicht verzeihen.
Das Einzigste was ihm als Erinnerung an seinen Vater geblieben war... ein Dolch mit dem Symbol der Steinmetzgilde im Griff. Viel Blut wurde vergossen mit dieser Klinge.
Sein Tag verlief bis zum Abend eigentlich recht ruhig, das Übliche eben. Nach dem Aufstehen, Waschen und Anziehen, folgte das Morgengebet, dann Frühstück. Am Vormittag hatte er sich um den Kräutergarten gekümmert, den Nachmittag verbrachte er in der Bibliothek.
Nachdem er bei der Wache war wanderte er ein wenig durch die Stadt, schaut auf dem Friedhof nach dem Rechten und am Ende seines Wegs fand er sich am Hafen wieder. Hana liebte diesen Ort.
Da er heute schon einmal Mut aufbrachte, wollte er sich einer seiner Ängste stellen und machte kurzerhand einen Rundflug durch den Hafen. Anfangs hielt er sich noch recht verkrampft im Gefieder des Greifens fest, was das Tier wohl auch nicht so toll empfand. Aber mit jedem weiteren Male wurde er sicherer, verflog die Angst und so sauste er fast schon im Sturzflug durch den Hafen und über die Köpfe der Hafenarbeiter hinweg.
Nebenbei machte er sich einige Gedanken. Hana hatte ihm einen Brief aus Lakeshire zukommen lassen. Und dann war da noch Irena, er wollte noch warten... ob sie ihm das Kind wohl zeigen würde oder es ihm gar halten lassen würde?
19/6/14
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:19

Marlick hat geschrieben:Die Tage vergingen nur so, ohne weitere besondere Vorkommnisse, doch dies stimmte nur bedingt, sie war ihm erneut begegnet, mit einer Herausforderung, ein Duell, um Ehre wiederherzustellen. Es bedeutete eigentlich nichts anderes als das sie einen legitimen Weg gefunden hat ihn umbringen zu können. Gut, er musste und würde sich diesem Kampf nicht stellen, einfach weil er wusste das dies auch nicht gerecht wäre.
Verdammt, er hatte sie doch wirklich geliebt... und nun sollte er als Sündenbock herhalten.
Morgen würde er mit der Wache den Tatort aufsuchen.
Irgendwie sehnte er sich die Zeit herbei wo er und auch sie noch glücklich waren, auch wenn sie ihn anscheinend nur belogen hatte. Dann waren seine Gedanken wieder im Hier und Jetzt, bei Hana, Joanne und auch Irena.
Hana war zudem von ihrer Reise zurückgekehrt, allem Anschein hatte sie nur wenig Schlaf gefunden.
Auch im Kräutergarten hatte sich einiges getan, so waren bereits die ersten Pflanzen zum ernten bereit.
25/6/14
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Mo 28. Jan 2019, 17:19

Marlick hat geschrieben:Viel zu kurz war die Nacht gewesen. Zuviele Gedanken quälten ihn, legten ihn lahm.
Zudem schmerzte sein rechter Arm, noch immer konnte er ihn nicht voll belasten, fühlte er sich teils taub an. Zwar hatte man ihm gesagt das die Verletzung nicht so gravierend wäre, als das mit weiteren Folgen zu rechnen wäre.
Heute Abend würde es wieder nach Westfall gehen, aber irgendwie verspürte er diesmal nur wenig Freude dabei.
Hana hatte einige Fragen geäußert, welche ihn noch lange zum nachdenken anregten.
<Warum wollte sie ihn eigentlich unbedingt tot sehen?> Immerhin waren sie ja mal ein Liebespaar. Und sie hat sich ja von ihm abgewandt.
Wahrscheinlich kam da einiges zusammen. Auch das er zur falschen Zeit am falschen Ort war. Er erinnerte sich an den Schwur den sie sich dereinst beide gelobt hatten... welcher mit ihrer beider Blut besiegelt wurde.
Die Welt schien sich verändert zu haben das nicht einmal mehr Eide bestand oder Wert hatten.
Fest stand das sie eine Bombe war und wenn sie hochgehen würde, würde sie ihn und viele andere mitreißen.
Er überlegte angeregt wie man wohl am besten aus der ganzen Sache kommen könnte, vielleicht auch nach einem halbwegs guten Ausweg für sie, ohne das es Tote geben würde.
<Du kannst sie nicht alle retten.> erinnerte er sich an die Worte welche einst Lady Scathach an ihn gerichtet hatte und sie hatte Recht. Manchmal musste man die bittere Wahrheit hinnehmen und schlucken, egal ob sie einem passte oder nicht.
Sie hatte sich ihren Weg ja auch selbst ausgesucht. Und nur weil sie adliger Herkunft war gab ihr das noch lange nicht das Recht so zu verfahren wie sie es eben tat. Noch weniger konnte sie ihn für ihr Handeln verantwortlich machen. Er beschloß sie in das Morgengebet einzuschließen, mehr konnte und wollte er ihr nicht mehr zugestehen.
Ehe er sich zur Kathedrale begab, warf er erneut einen Blick auf das Geschenk was Hana ihm gemacht hatte. Es war ein Messer, zwar nicht sein Messer. Aber er verstand die Geste und war ihr sehr dankbar. Er hoffte das sie die Nacht endlich erholsamen Schlaf gefunden hat.
Dann hatte ihn der Alltag vollends wieder.
26/6/14
Faulheitsregeln #2: Wenn etwas unter dein Bett fällt, ist es weg. Für IMMER!

Nuff wirsh wirsh meine Freunde!

Wenn Dummheit leuchten würde, wäre die Glühbirnenindustrie schon längst pleite gegangen.

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Irenà
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 12:39

Hâna hat geschrieben:Gestern war Hana also von ihrer ersten großen Reise zurück gekehrt.
Sie konnte auf der Reise nur wenig schlafen,was man ihr auch deutlich ansah.Am abend stand sie also völlig verdeckt und übermüdet,mit Augenringen vor Marlick und Joanne.
Es war ihr egal,wie sie nun aussah,sie würde es wahrscheinlich eh nicht interessieren,hauptsache sie wäre wieder heil zuhause angekommen.

Die Nacht war für Hana ein Traum,bis in die Mittagsstunden schlummerte sie tief und fest in ihren weichen,vertrauten Bett.

Als sie sich dann in den späteren Mittagsstunden zum Hospital aufmachte,ging sie ihren so sehr vermissten Alltag nach.Sie griff nach einer belibigen Patienten Akte und fing an zu Arbeiten.

Marlick hatte ihr am vorherigen Abend erzählt,dass er sie wieder getroffen hatte.
Ein seufzen entfuhr Hana.
Es wäre eine gute entscheidung ihn heute zu begleiten.
Sie nickte sich selbst zustimmend zu,ehe sie summend ihrer Arbeit nachging.
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Re: Zwischen Bandagen und Heilkräutern

Beitrag von Irenà » Di 29. Jan 2019, 12:40

Irena hat geschrieben:Die Nacht begann ruhig, aber das würde sich bald ändern.
Irena wusste das es bald soweit sein würde und eigentlich wäre es schon lange soweit gewesen, aber der kleine Matthew Aedan ließ nun wirklich auf sich warten.
Wie jeden Abend sprach sie noch ein Gebet ehe sie sich in die Räumlichkeiten die ihr und John gehörten zurück zog.
John war schon sehr tief am schlafen, meinte man. Er bemerkte es aber sofort das seine Frau nun endlich nach Hause gekommen ist.
Eine ganze Weile verging ehe sich die beiden endlich zur Ruhe legten. Gerade war sie eingeschlafen, gerade schien Irena in den Tiefschlaf zu fallen, da schreckte sie auf. Fühlte an ihrem Nachthemd hinab und wusste nun nicht wohin mit ihren Händen. Sie wusste nun ganz genau das es soweit war.
Irena atmete tief und aus und das ganze immer wieder für einige Minuten ehe sie nun versuchte John wachzurütteln.

Er war müde und erschöpft gewesen völlig verschlafen und wollte sich wieder rumdrehen und weiter schlafen, er nahm es gar nicht war was nun gerade vor sich ging.

„JOHN! Hol irgendjemanden! Schnell! Es ist soweit.“

John war immer noch nicht ganz wach gewesen, er schüttelte den Kopf, aber nur um wach zu werden, zu realisieren was nun passierte.

Es dauerte und dauerte noch eine gewissen Weile, während Irena immer noch versuchte kontrolliert zu atmen. Sie hatte schon einige Geburten miterlebt aber bei der eigenen, nun da war es etwas anders und John stand nun mittlerweile völlig hilflos im Raum. Er schien etwas zu suchen, aber was?

Irena war nun wirklich kein Mensch der bösen Blicke gewesen, aber dieser Moment verlange es, sitzend im Bett und mit den Händen in das Laken gekrallt, sagte der Blick von Irena nur alles.

Nun davon abgesehen das er die Tür erst nicht gefunden hat und in die völlig falsche Richtung lief war er nun schneller gewesen wie eh und je. Eine Etage tiefer war das Zimmer von Joanne gewesen, welches sie schon seit einigen Tagen bezogen hat um eben für diesen Moment dort zu sein.

Nicht gerade zaghaft klopft John an ihrer Tür und machte diese auch schon im selben auf. Joanne blinzelte John an, da diese noch wach war, aber es dauerte nicht lange ehe sie erkannte was nun los war. Mit einem Sprung vom Bett und mit schnellen Schritten an John vorbei, rannte sie förmlich nach oben und gab auf diesem Weg John noch Anweisungen die er zu befolgen hatte.

Es war eine lange, nervenraubende Nacht gewesen, eine schlaflose noch dazu und so schnell würde wohl keiner auch Schlaf finden. Aber es sollte sich wohl gelohnt haben, denn nach einer langen, sehr langen Nacht erblickte der kleine Matthew Aedan die Welt. Gesund und munter.
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